Unsere Neustarts ab Do 1. Dezember

Die Hände meiner Mutter: Ein kluges und hochkarätig besetztes Drama, in dem ein scheinbar idyllisches Familienleben sich Schritt für Schritt als Chronik der Grausamkeit entblößt

Ein Lied für Nour: Ein humorvoll-bewegendes Feelgood-Movie über einen jungen palästinensischen Musiker, der sich seinen großen Traum erfüllt

Haymatloz – Exil in der Türkei: Verfolgt, hofiert und „haymatloz“: Eren Önsöz' Dokumentarfilm beleuchtet das Schicksal der akademischen Elite Deutschlands im türkischen Exil und wirft dabei hochaktuelle Fragen auf

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Ab Do 1. Dezember im Wochenprogramm:

Die Hände meiner Mutter: »Eine überzeugende, beeindruckende und tief bewegende Auseinandersetzung mit einem schwierigen Thema. Ein wichtiger, kluger und reflektierter Film, der Mut machen kann, über solch ein Thema zu reden. « (FBW Besonders wertvoll) // »Hier wird von einem Schmerz erzählt, der so immens und so nachvollziehbar ist, dass es umso mehr dieser ganz besonderen und stets feinen Erzählweise bedarf, dieser klugen Psychologie der Figuren, der präzisen Schauspielführung, welche sich in allen Szenen wiederfindet. Ein Film, bei dem uns immer wieder der Atem stockte und der uns am Ende dennoch einen Weg aus der Ausweglosigkeit weist.« (Förderpreis Neues Deutsches Kino Beste Regie) // »Auf präzise, beinahe nüchterne und gerade deswegen so aufwühlende Weise seziert Florian Eichinger, wie ein erwachsener Mann unter den Spätfolgen des unverarbeiteten Kindsmissbrauchs durch die eigene Mutter zu leiden hat.« (filmstarts.de) // »Ein wahrhaftiger, fesselnder und im Kern optimistischer Film. Eine Ermutigung, sich von den schwarzen Löchern in der eigenen Biografie nicht verschlucken zu lassen!« (NDR Info)

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Ein Lied für Nour: »Dem Regisseur, der auch im Gazastreifen gedreht hat und dessen Tristesse ebenso abbildet wie die landschaftliche Schönheit, kommt es auf Authentizität an. Hiba und Kais Attalah rufen Leichtigkeit und Lebensenergie scheinbar mühelos ab und beglaubigen emotionale Tiefe, wenn die Situation es erfordert.« (epd Film) // »EIN LIED FÜR NOUR gelingt das Kunststück, dieses schwierige Thema mit unterhaltsamer Kurzweil filmisch zu erzählen. Und das vor allem mithilfe einer Musik, die den Zuschauer in die Ferne entführt. Ein berührender und starker Film über ein wahrgewordenes Märchen, das vielen Menschen Hoffnungen geben kann und für das deutsche Publikum einen ganz neuen Aspekt des krisengeschüttelten Nahen Ostens eröffnet.« (FBW Besonders wertvoll) // »Mit beeindruckenden Schauspielern, allen voran den Kinderdarstellern, erzählt Abu-Assad eine bewegende Geschichte, ein modernes Märchen, das natürlich auch in seiner Struktur ein wenig an Slumdog Millionär erinnert, allerdings politischer und vielleicht auch ein bisschen liebenswerter ist. Ein toller Film – reingehen!« (kino-zeit.de)

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Haymatloz – Exil in der Türkei: »HAYMATLOZ verweist auf eine vergessene Episode europäischer Geschichte und wirft damit ein Licht auf die Tradition der Türkei als Exilland. Gleichzeitig verweist der Film auf die Sorgen um die demokratischen Standards in der Türkei.« (film-dienst) // »Eine komplexen Reflexion über die Gegenwart und Vergangenheit der Türkei.« (taz)

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Ein Familientreffen auf einem Schiff wird zum Wendepunkt im Leben des 39-jährigen Ingenieurs Markus. Als sein Sohn Adam (4) von der gemeinsamen Toilettenpause mit Großmutter Renate eine kleine Schnittwunde davonträgt, erinnert sich Markus zum ersten Mal daran, was seine Mutter ihm angetan hat, als er selbst noch ein Kind war. Markus und seine Frau Monika sehen sich mit einer undenkbaren Wahrheit konfrontiert, einem Vergehen, das man einer Mutter nicht zugetraut hätte.

»Eine überzeugende, beeindruckende und tief bewegende Auseinandersetzung mit einem schwierigen Thema. Ein wichtiger, kluger und reflektierter Film, der Mut machen kann, über solch ein Thema zu reden. « (FBW Besonders wertvoll) // »Hier wird von einem Schmerz erzählt, der so immens und so nachvollziehbar ist, dass es umso mehr dieser ganz besonderen und stets feinen Erzählweise bedarf, dieser klugen Psychologie der Figuren, der präzisen Schauspielführung, welche sich in allen Szenen wiederfindet. Ein Film, bei dem uns immer wieder der Atem stockte und der uns am Ende dennoch einen Weg aus der Ausweglosigkeit weist.« (Förderpreis Neues Deutsches Kino Beste Regie) // »Auf präzise, beinahe nüchterne und gerade deswegen so aufwühlende Weise seziert Florian Eichinger, wie ein erwachsener Mann unter den Spätfolgen des unverarbeiteten Kindsmissbrauchs durch die eigene Mutter zu leiden hat.« (filmstarts.de) // »Ein wahrhaftiger, fesselnder und im Kern optimistischer Film. Eine Ermutigung, sich von den schwarzen Löchern in der eigenen Biografie nicht verschlucken zu lassen!« (NDR Info)

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Droste-Gesellschaft medial präsentiert

So 4. Dezember · 11:00 Uhr: Der Seidenfächer
Berührendes Drama über vier Frauen im China des 19. und 21. Jahrhunderts

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Im Alter von sieben Jahren werden zwei Freundinnen zu „Laotongs“, zu Schwestern im Geiste. Man bricht ihre Füße, zwängt sie in kleine Schuhe und erzieht sie im Geist einer dem Mann stets untergebenen Dienerin. Ihr Schicksal beschreibt nur eine von zwei eng miteinander verwobenen Geschichten, die in der Bestseller-Verfilmung „Der Seidenfächer“ vom heutigen Shanghai in das uns fremde China des 19. Jahrhunderts führen. Unter der Regie von Wayne Wang („Smoke“) entstand so ein emotional packendes Portrait starker Frauen. Nach dem Bestseller von Lisa See erzählt Wayne Wang die Geschichte mehrerer Frauengenerationen im 19. und 20. Jahrhundert. Als ihre beste Freundin Sophia nach einem Unfall ins Koma fällt, reist Nina, Geschäftsfrau in New York in ihre Heimatstadt zurück. In einem Manuskript von Sophia findet Nina die Geschichte von Snow Flower und Lily im 19. Jahrhundert, die – wie Nina und Sophia - Seelenverwandte und durch einen Schwur ein Leben lang verbunden waren.

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Vorpremiere in Kooperation mit dem Gleis 22

Mi 7. Dezember · 21:00 Uhr: Frank Zappa – Eat That Question
Frank Zappa über Frank Zappa. Eine subtile, kunstvolle Montage, konstruiert allein aus historischen Aufnahmen. // ab Do 8. Dezember im Wochenprogramm

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Thorsten Schüttes Film blickt auf das Phänomen Zappa entlang bislang verschollener und vergessener Film- und Ton-Dokumente und erzählt von der Anziehungskraft und Wirkungsweise des Künstlers und seines Werks. Dabei widmet sich der Film insbesondere Frank Zappas eigenwilligem Umgang mit den Medien, seinem unbändigen Streben nach Aufklärung und seiner geschickten Selbstinszenierung. Eine subtile, kunstvolle Montage, konstruiert allein aus historischen Aufnahmen.

»Eine intime Begegnung mit dem ikonoklastischen Komponisten und Musiker. Seltenes Archivmaterial enthu?llt ein provokantes Genie des 20. Jahrhunderts, dessen Weltsicht bis zum heutigen Tag und darüber hinaus nachklingt. « (filmkunstkinos.de) // » Die aus unzähligen, zum Teil sehr seltenen Interview- und Konzertschnipseln bestehende Doku „Eat that Question“, setzt dem Tausendsassa und Workaholic ein würdiges filmisches Denkmal. Seine Persönlichkeit und sein Charakter werden greifbar, seine musikalischen Fähigkeiten hörbar.« (programmkino.de) // »Unvergessene Interviews und Auftritte wurden von Regisseur Thorsten Schütte in mühevoller Arbeit aus den vergessenen Archiven von Fernsehsendern der ganzen Welt zusammengesucht wurden, um daraus diesen einzigartigen Dokumentarfilm zu machen.« (zelluloid.de) // »« () //

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Christoph Strässer (MdB) stellt zur Diskussion

Mi 7. Dezember · 18:45 Uhr: Das Versprechen - Erste Liebe lebenslänglich
Justizdrama aus den USA

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Der „Fall Jens Söring“ machte Anfang der 1990er-Jahre in der hiesigen Tagespresse Schlagzeilen, denn immerhin wurde hier ein deutscher Staatsbürger in den USA für einen Doppelmord angeklagt und zu zweimal lebenslänglich verurteilt. Bis heute beteuert Söring allerdings seine Unschuld. In ihrem Dokumentarfilm „Das Versprechen“ rollen Karin Steinberger und Marcus Vetter den Fall neu auf und verweisen auf einige Ungereimtheiten, die Zweifel an Sörings Schuld aufkommen lassen. Zugleich liefert die Doku, die ihre Weltpremiere auf dem 34. Filmfest München feierte, Einblicke in die Mühlen der Justiz, die hier bisweilen zum Politikum avancieren. „Das Versprechen“ beginnt mit einer objektiven Schilderung des Mordfalls, die an True-Crime-Formate der Marke „Medical Detectives“ erinnert – blutige Tatort-Fotos und konspirative Musik inklusive. Peu à peu schwenkt die Darstellung auf Sörings Sichtweise. Die Filmemacher scheinen an seine Unschuld zu glauben. Als Zuschauer hegt man am Ende ebenfalls Zweifel an Sörings Schuld, kann sich aber auch das Gegenteil vorstellen. Die Wahrheit liegt weiterhin irgendwo da draußen.

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Arthouse Sneak – Pay After in der Cinema-Nachtschicht

Mi 7. Dezember · 22:45 Uhr:
Am 1. und 3. Mittwoch des Monats könnt ihr aktuelle Perlen aus der Welt der Filmfestivals und Programmkinos schon vor Bundesstart entdecken

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Zweimal monatlich laden wir seit April 2013 zur Arthouse Sneak. Im Rahmen der Cinema-Nachtschicht könnt ihr am 1. und 3. Mittwoch des Monats um 22:45 Uhr aktuelle Perlen aus der Welt der Filmfestivals und Programmkinos schon vor Bundesstart entdecken. Synchronisiertes hat dabei keine Chance: alle Filme laufen in der Originalsprache (bei nicht deutschsprachigen Filmen mit deutschen Untertiteln).

Weiterhin gilt die Devise Pay After: ihr bestimmt selbst, wie viel euch der gezeigte Überraschungsfilm wert ist. Schlappe 2,50 Euro beträgt der Mindesteintritt, mit bis zu 7,50 Euro könnt ihr nach dem Besuch den Film „bewerten“. Eure Meinung ist uns und den Verleihern sehr wichtig und wir freuen uns über eure Rückmeldungen zu den gezeigten Filmen!

Im Vorprogramm: Platte des Monats in Kooperation mit Green Hell-Records.

Die kommenden Arthouse Sneak-Termine: (Davor ab 21:30 Uhr Sneak-Salon im neben*an)

#88 am Mi 7. Dezember um 22:45 Uhr Karten reservieren und kaufen

#89 am Mi 21. Dezember um 22:45 Uhr

Ewige Sneak-Lieblingsfilme mit Durchschnittsnoten:
„Nur wir drei gemeinsam“ (franz.OmU) – 1,60
„In meinem Kopf ein Universum“ (poln.OmU) – 1,76
„Mustang“ (türk.OmU) – 1,84
„Coconut Hero“ (engl.OmU) – 1,88
„Unter dem Sand“ (OmU) – 1,93

Top in 2016: „Nur wir drei gemeinsam“ (franz.OmU) – 1,60
Flop in 2016: Anomalisa (engl.OmU) – 3,15

 

Vorstellung mit anschl. Gespräch

So 11. Dezember · 13:00: Haymatloz – Exil in der Türkei
Mit anschl. Gespräch mit dem Film-Protagonisten Kurt Heilbronn | In Kooperation mit dem Verein zur Förderung der zeitgemäßen Lebensweise e.V.

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Verfolgt, hofiert und „haymatloz“: Eren Önsöz' Dokumentarfilm beleuchtet das Schicksal der akademischen Elite Deutschlands im türkischen Exil: und wirft dabei hochaktuelle Fragen auf. »Die Gespräche, in denen sich die Melancholie der Exilanten-Nachfahren mit der melancholischen Resignation ihrer Gesprächspartner mischt – all das fügt sich zu einer komplexen Reflexion über die Gegenwart und Vergangenheit der Türkei.« (taz)

»das Bemühen um einen vielschichtigen Blick auf die ungewöhnlichen Migrationsgeschichten machen "Haymatloz - Exil in der Türkei" in jedem Fall zu einer interessanten Dokumentation.« (programmkino.de) // »Ein unbekann­tes Kapitel der Gschichte, spannend erzählt.« (cinema.de) // »Der Film zeichnet die Lebenswege der Emigranten und ihrer Nachfahren nach, rollt nur ein weitgehend vergessenes Kapitel deutsch-türkischer Geschichte auf und geht auf das Thema Flucht und Vertreibung sowie das Leben zwischen verschiedenen Kulturen ein. Zugleich hinterfragt er kritisch die gegenwärtigen politischen Entwicklungen in der Türkei.« (filmdienst.de)

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Psycho, Film und Analyse

So 11. Dezember · 17:00 Uhr (Vortrag ab ca 18:50 Uhr): Wild
Zu Gast: Kornelia Gees ist Psychologische Psychotherapeutin und arbeitet in eigener Praxis in Greven. Sie ist Mitorganisatorin von „Psycho, Film & Analyse“.

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Der Arbeitskreis Psycho, Film und Analyse zeigt in den Herbst- und Wintermonaten von Oktober 2016 bis März 2017 jeweils an einem Sonntag im Monat um 17 Uhr einen ausgewählten Film, der dann anschließend von einer Psychotherapeutin/ einem Psychotherapeuten in Form eines Vortrags unter einem bestimmten Blickwinkel refl ektiert wird. Angestrebt wird nicht eine umfassende und abschließende Deutung der Filme, sondern ein öffnender Blick in die Vielfalt des psychotherapeutischen Denkens. Nach dem Vortrag besteht für das Publikum die Gelegenheit, eigene Sichtweisen, Fragen und Anmerkungen in das Forum zu geben.

Psycho, Film und Analyse ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Linse e.V. und dem PsychotherapeutInnennetzwerk Münster e.V. Der Eintrittspreis für Film und Vortrag beträgt 8,00 € (ermäßigt 7,00 €).

Die Termine im Überblick:

So 11. Dezember 2016 · 17:00 Uhr: Wild

So 8. Januar 2017 · 17:00 Uhr: 45 Years

So 12. Februar 2017 · 17:00 Uhr: Timbuktu

So 12. März 2017 · 17:00 Uhr: Grüße aus Fukushima

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Cinema-Diponent Holger Lüsch mit Ralph Caspers

Das Cinema ist eins der drei Spitzenkinos in NRW!

Zum 26. Mal wurden die Kinoprogrammpreise NRW verliehen. Die Film- und Medienstiftung NRW ehrt mit dieser Auszeichnung alljährlich Kinos, die mit profilierten Programmen und ihrer Auswahl an deutschen und europäischen Filmen sowie Kinder- und Jugendfilmen überzeugen. Die Spitzenpreise 2016 gingen an die Filmpalette in Köln, das Kino in der Brotfabrik in Bonn und das Cinema in Münster.

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Zum 26. Mal wurden heute Abend die Kinoprogrammpreise NRW verliehen. Die Film- und Medienstiftung NRW ehrt mit dieser Auszeichnung alljährlich Kinos, die mit profilierten Programmen und ihrer Auswahl an deutschen und europäischen Filmen sowie Kinder- und Jugendfilmen überzeugen. 68 Filmtheater aus 43 Städten Nordrhein-Westfalens erhielten in diesem Jahr Prämien im Gesamtwert von 430.000 Euro. Die Spitzenpreise 2016 gingen an die Filmpalette in Köln, das Kino in der Brotfabrik in Bonn und das Cinema in Münster.

Nordrhein-Westfalen verfügt über die meisten Leinwände bundesweit. Die hiesige Kinolandschaft ist außerordentlich lebendig und vielfältig, eine einzigartige Mischung von Traditionshäusern und Spielstätten. In den zurückliegenden 26 Jahren wurden NRW-Kinos mit rund 10 Millionen Euro für ihre engagierte Arbeit prämiert.

„Die Programmkinos in NRW haben ihre Bedeutung als kultureller Ort, als Raum für Gemeinschaftserlebnisse weiter ausgebaut. Durch das Engagement, den Ideenreichtum und die Begeisterung der Kinobetreiber fördern sie die Filmkultur und sichern eine lebendige Kinolandschaft in NRW“, so Petra Müller, Geschäftsführerin der Film- und Medienstiftung NRW. „Wir gratulieren allen Preisträgern sehr herzlich und danken den vielen prominenten Paten, die uns bei der Ehrung der Kinobetreiber unterstützen. Und natürlich gratulieren wir den beiden wunderbaren Strate-Preisträgerinnen Maren Ade und Maria Schrader!“ (Quelle: filmstiftung.de)

 

Die neue Linse …

… Dezember 2016 liegt ab Fr 25. November Cinema und an anderen guten Orten aus.

Die Themen Queerstreifen Psycho, Film & Analyse · Politik im Film · Queer Monday · BrItFilms – British School Films Festival #10 · Filme mit Gleis 22, Zartbitter Münster e.V., Droste-Gesellschaft, CIR, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, ApK-Verein für angehörige psychisch Kranker Münster e.V. und LebensART · Arthouse Sneak · Kurzfilmsalon im neben*an · Kino Kaffeeklatsch · Schulkino · Kino für Kinder · u.a..

Online kann man DIE LINSE hier anschauen.

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Guten Tag!                                                         Münster, 22. November 2016

Nach dem Silberpreis auf Bundesebene hat es das Cinema nun auch auf Landesebene „erwischt“: Wir wurden bei der Kinoprogrammpreisverleihung der Film- und Medienstiftung NRW als eines der drei Spitzenkinos ausgezeichnet. Wir freuen uns sehr und bieten auch im Dezember-Programm wieder vieles, was uns auszeichnet.

Denn neben den großen Namen der Festivals von Cannes und Venedig (Xavier Dolan beschließt das Jahr mit seinem starbesetzten, höchst explosiven Familien-Feuerwerk EINFACH DAS ENDE DER WELT, Tom Ford fährt mit NOCTURNAL ANIMALS großes Kino mit Stil und Hochspannung auf, und die Brüder Dardenne reichern ihr zehntes Drama DAS UNBEKANNTE MÄDCHEN mit Krimi-Elementen an), gibt es auch viele kleine Entdeckungen. So erschafft DAS LAND DER ERLEUCHTETEN mit einer Bande afghanischer Nomaden-Kinder eine ganz eigene Welt zwischen Realität und Fiktion – in magischen Kinobildern trotz härtestem Alltag. In SPARROWS entfaltet sich vor atemberaubender Naturkulisse in aller Ruhe ein eindringliches Drama um den schwierigen Weg ins Erwachsenenleben. Und Florian Eichingers DIE HÄNDE MEINER MUTTER erzählt von einem Familienvater, der sich im Erwachsenenalter mit dem Missbrauch durch seine Mutter auseinandersetzt. Kein Film hat mir in letzter Zeit so den Boden unter den Füßen weggerissen und mich in so kluger Weise gepackt. Wie schön, dass der Regisseur zum Filmgespräch am 2. Dezember bei uns zu Gast ist.

Im Sonderprogramm freue ich mich besonders auf unsere Veranstaltung zum Kurzfilmtag. Denn mein Kollege Jens geht am kürzesten Tag des Jahres (21. Dezember) mit Publikum und Filmen spazieren. An 4 verschiedenen Orten im 4tel werden an diesem Tag Kurzfilme gezeigt.

Gute Unterhaltung und eine angenehme Jahresendzeit wünscht
Holger Lüsch.

P.S. in eigener Sache: Dies ist mein letztes Editorial im Linsenheft. Zum neuen Jahr werde ich für mich andere Schwerpunkte setzen – nach mehr als 15 Jahren im Cinema, davon seit zehn Jahren als Programmgestalter und Filmdisponent. Eine bereichernde Zeit, vor allem dank vieler lieber Menschen, mit denen ich im und ums Cinema zu tun hatte: DANKE dafür!

Das nächste LINSE-Heft erscheint voraussichtlich am Freitag, den 16. Dezember.

Michel bringt die Welt in Ordnung
freigegeben ab 0, empfohlen ab ca. 6 Jahren
So 4.12. · 14:45 Uhr

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Kurzfilmprogramm: KUKI – Kurze für Kids
freigegeben ab 0, empfohlen ab ca. 4 Jahren
Sa 3.12 · 14:45 Uhr: mit Moderation im neben*an

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Die kommenden KinderKino-Termine:

Wo die Wilden Kerle wohnen Sa 19. + So 20. November/ Mi 23. November (für Gruppen, nach Voranmeldung)

Michel bringt die Welt in Ordnung Sa 26. + So 27. November/ Mi 30. November (für Gruppen, nach Voranmeldung) / So 4. Dezember

Kurzfilmprogramm: KUKI – Kurze für Kids Sa 3. (mit Moderation im neben*an) + Mi 7. Dezember · 10:00 Uhr (für Gruppen, nach Voranmeldung und bei ausreichender Anmeldezahl)

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel Sa 10. + So 11. Dezember / Mi 14. Dezember (für Gruppen, nach Voranmeldung)

Morgen, Findus, wird‘s was geben Sa 17. + So 18. Dezember / Mi 21. Dezember (für Gruppen, nach Voranmeldung)

Die Muppets Weihnachtsgeschichte Do 22. + Mo 26. + Mi 28. Dezember

Arlo & Spot Do 29. Dezember bis So 1. Januar / Mi 4. Januar

Das doppelte Lottchen Do 5. bis So 8. Januar / Mi 11. Januar (für Gruppen, nach Voranmeldung)

Wir Kinder aus Bullerbü Sa 14. (mit anschl. Malaktion im neben*an) + So 15. Januar / Mi 18. Januar (für Gruppen, nach Voranmeldung)

Alles steht Kopf Sa 21. + So 22. Januar / Mi 25. Januar (für Gruppen, nach Voranmeldung)

Die Winzlinge – Operation Zuckerdose Sa 28. + So 29. Januar / Mi 1. Februar (für Gruppen, nach Voranmeldung)

In der Regel beginnen die Filme am Samstag um ca. 14:45 Uhr, am Sonntag um 10:45 Uhr und ca. 14:45 Uhr und am Mittwoch um 16:15. Änderungen sind aber möglich, beachtet daher bitte einige Tage vor eurem Besuch die Anfangszeiten auf unserer Website.

Weitere Informationen zum Kinderprogramm gibt es auf der CINEMA-Kino für Kinder-Seite.

 

Mit der Klasse ins Kino: Schulkino im Cinema

Für Schülerinnen und Schüler haben wir das ganze Jahr über Angebote. Auch für kleinere Gruppen ab ca. 20 Personen öffnen wir schon am Vormittag und bieten individuelle Vorstellungen unserer aktuellen Filme an. Und in den Nachmittagsvorstellungen haben wir bei Voranmeldung für Schulgruppen ermäßigte Eintrittspreise. Bei Interesse an Schulvorstellungen freuen wir uns über Ihren Anruf im Cinema-Büro 0251.30307 oder eine Mail an schulkino(at)cinema-muenster.de.

Einen Überblick über weitere Filme bieten wir auf der Öffnet internen Link im aktuellen FensterSchulkino-Seite

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Jetzt Anmelden zu BritFilms 2016

Englischsprachiges Schulkino-Festival startet Anmeldung

Münster. Ab sofort besteht für Lehrer aus dem gesamten Münsterland die Möglichkeit ihre Schulklasse für das 10. Britfilms-Festival im Cinema anzumelden. Vom 8. bis 21. Dezember zeigt das Cinema im diesem Rahmen sechs englischsprachige Filme mit deutschen oder englischen Untertiteln für alle Schulformen und Altersstufen. Die Filme aus England und Irland wollen Input für den Englischunterricht aller Schulformen geben. Neben inhaltlichen wurden auch die sprachlichen Aspekte bei der Filmauswahl berücksichtigt. Vor allem für Sprachanfänger und Grundschüler läuft der irische Animationsfilm "Song of the sea". Neben Spielfilmen über Familie und das Erwachsenwerden stehen mit "Amy" und "Tomorrow" auch zwei bekannte Dokumentarfilme auf dem Programm. Fehlen darf natürlich Shakespeare nicht. Die Neuverfilmung von Macbeth steht deshalb ebenfalls auf dem cineastischen Lehrplan.

Zu allen Filmen gibt es englischsprachiges Unterrichtsmaterial. Neben konkreten Terminen ermöglicht das Kino in diesem Zeitraum auch Wunschtermine. Weitere Infos und Anmeldung: www.britfilms.cinema-muenster.de

 

Schuljahr 2016/2017

Hier ist er wieder, unser Schulkino-Halbjahresplan. 3.500 – 4.500 Schüler*innen besuchen jährlich unsere Schulkino-Vorstellungen. Natürlich hoffen wir, dass unser Angebot sich zunehmenden Zuspruches erfreut, da Film mittlerweile als Kunst- und Kulturform und als Medium zur Bildung zunehmend wahrgenommen und anerkannt ist.

Dank der Digitalisierung des Kinos und unserer Sammlung von zirka 300 schulkino-geeigneten Filmen können wir relativ schnell Filmwünsche zu bestimmten Themen oder einfach zur Unterhaltung für alle Altersgruppen und Schulformen erfüllen. Neben Filmen stehen auch immer wieder Workshops auf unserem Stundenplan.

Wir bieten im Schuljahr 2016/2017 folgende Schwerpunkte an:

  • 15./16. September 2016 Schüler- und Lehrer-Workshops zu „Tage des Provinzfilms“
  • 8. – 21. Dezember 2016 Stand up – Filmtage gegen Hass, Gewalt und Ausbeutung
  • 8. – 21. Dezember 2016 BrifIlms – englischsprachige Filme auf Tour
  • 8. – 21. Dezember 2016 Weihnachts-Wunschprogramm
  • 27. Oktober – 9. November 2016 Zukunft des Erinnerns
  • +- 3. – 6. November 2016 Filme zu „Queerstreifen – lesbisch-schwule Filmtage"
  • 26. Januar bis 8. Februar 2017 Schulkinowochen NRW
  • 9. – 22. Februar 2017 Cinéfête 17 – französischsprachige Filme auf Schulkinotournee

Das ganze Jahr über sind zudem Filmvorstellungen zum Themenkomplex „Flucht, Vertreibung, neue Heimat“ und zur „Shoah“ möglich. Auf unserer Website finden Sie Filmlisten zu diesen Themen.

In fast allen Programmen sowie in unserer Sammlung sind auch Filme für Grundschulen enthalten. Unsere aktuellen Filme sind mit Hinweisen für den Schulkino-Einsatz versehen, wenn entsprechendes Material vorhanden ist. Für die Kleinsten finden sich viele Filme in unserem Kinderprogramm. Ausführlichere Hinweise zum Schulkino finden Sie auf unserer Website, grundsätzlich ist immer eine vorherige Anmeldung erforderlich.

Kommen sie doch mal mit Ihrer Klasse vorbei!
Jens Schneiderheinze

 

Programmverteiler
Set1
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www.kinoheld.de

Reservierte Karten
Bitte 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn abholen,
vormittags und zur 15-Uhr-Vorstellung
15 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Öffnungszeiten der Kinokasse
immer 15 Minuten vor der ersten Vorstellung

Montag und Dienstag ab ~17:00 Uhr
Mittwoch bis Samstag ab ~15:00 Uhr
Sonntag ab 10:45 Uhr

Telefonische Kartenvorbestellung
Telefon 0251.30300

Eintrittspreise
€ 8,00 / erm. € 6,50
Premierentag € 5,50
Kinderkino € 4,50

Feiertags keine Ermäßigung,
besondere Preise bei Sonderveranstaltungen

Spielplan

Sonntag, 11. Dezember 2016
13:00
17:00
Mittwoch, 14. Dezember 2016
19:00
Donnerstag, 15. Dezember 2016
Neu!
Neu!
Sonntag, 18. Dezember 2016
18:00
Montag, 19. Dezember 2016
18:00
20:30
Mittwoch, 21. Dezember 2016
20:30
22:45
Dienstag, 27. Dezember 2016
20:30
Mittwoch, 4. Januar 2017
20:00
Sonntag, 8. Januar 2017
17:00
Mittwoch, 18. Januar 2017
19:00
Mittwoch, 25. Januar 2017
19:00
Sonntag, 12. Februar 2017
17:00
Montag, 20. Februar 2017
18:00
Sonntag, 12. März 2017
17:00
Montag, 10. April 2017
18:00