Unsere Neustarts ab Do 23. Juni

Café Belgica: „Willkommen in deinem Lieblingsladen, dem Ort der Verdorbenheit“ – Ein Film wie eine durchzechte Nacht, Kater inklusive – von Felix Van Groeningen („The Broken Circle“)

Sworn Virgin: Alba Rohrwacher brilliert als junge Frau, die nach ihrer Odyssee aus der archaischen Bergwelt ihre Geschlechtlichkeit in der Großstadt neu entdecken muss

Gayby Baby: Ein lebendiges, bewegendes Portrait von Regenbogenfamilien – erzählt aus der Perspektive der Kinder

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Ab Do 23. Juni im Wochenprogramm:

Café Belgica: »Inspiriert von einem Lokal in der Altstadt von Gent, fängt der Film mit ungeheurer Intensität die Atmosphäre vor und hinter dem Tresen ein, sowie die Gratwanderung der Charaktere zwischen Rausch und Ernüchterung. « (spielfilm.de) // »Mit bemerkenswerter Präzision fokussiert der Belgier ein Milieu zwischen Subproletariat und Bohème« (edp-film.de) // »Mit bemerkenswerter Präzision fokussiert der Belgier ein Milieu zwischen Subproletariat und Bohème, dessen ausgeprägter Hang zum Feiern auch diesmal kaum zu bremsen ist« (edp-film.de) // »sicherlich der bislang schönste Musikfilm des Jahres und ein nostalgischer Trip in die Vergangenheit von so manchem Zuschauer« (kino-zeit.de)

Filminfos „Café Belgica“

 

Sworn Virgin: »Regisseurin Laura Bispuri hat einen ruhigen, beobachtenden Debütfilm hingelegt. Er nimmt sich Zeit für seine Figuren, hängt lange und eng an ihren Gesichtern. Die Kamera ist an Gesten, unmerklichen Bewegungen und einer Änderung der Mimik interessiert.« (spielfilm.de) // »"Wir haben die Freiheit, nicht unbedingt etwas sein zu müssen."Das ist der Schlüsselschatz dieses stillen und ergreifenden Films« (Die Welt) // »ein Leckerbissen für Gender-Theoretiker und jeden, der herausfinden will, was es mit Geschlechtsidentitäten auf sich hat« (Berliner Zeitung)

Filminfos „Sworn Virgin“

 

Gayby Baby: »Gayby Baby bleibt auch filmisch sehr nahe an seinen Subjekten: Die Kinder sind immer im Fokus, und selbst in der Auseinandersetzung mit ihren Eltern fühlt man sich auf Seite der Heranwachsenden. Das ist eine sowohl ästhetische wie auch politische Entscheidung. Nur so lässt sich die Perspektive, die Wahrnehmung der Kinder wirklich ernst nehmen und lassen sich zugleich durch ihre Augen die Sorgen und Mühen der Eltern abbilden« (kino-zeit.de) // »Hierbei stehen die Persönlichkeiten der 10 bis 12-Jährigen sowie die Individualität der Familienkonstellationen im Fokus. Gleichzeitig wählt die Regisseurin Ereignisse aus dem Leben der vier Kinder und ihrer Familien aus, die ein großes Spektrum an Fronten sichtbar machen, an denen sich die Kinder und Familien stoßen: Genderrollen, Religion, politische und gesellschaftliche Legitimität und Mobbing. Auf diese Art und Weise verbindet der Film die private Ebene mit der politischen Dimension.« (Vision Kino) // »Relevantes Thema, charmant umgesetzt.« (cinema.de)

Filminfos „Gayby Baby“

 

Münster-Premiere

So 26. Juni · 17:00 Uhr: Mr. Gaga
Münster-Premiere in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster e.V. // ab Do 30. Juni im Wochenprogramm

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Ein lebendiges, bewegendes Portrait von Regenbogenfamilien – erzählt aus der Perspektive der Kinder. Allein unter Frauen versucht Gus für sich herauszufinden, was es bedeutet ein „Mann“ zu sein; Ebony sucht ihre Stimme als Sängerin und einen Ort, wo ihre homosexuelle Familie akzeptiert wird; Matt fragt sich wie der Gott, den seine lesbischen Mütter anbeten, diese gleichzeitig in die Hölle verdammen kann; und Graham kämpft mit einer Leseschwäche und mit dem Umzug der Familie nach Fidschi, wo Homosexualität gesellschaftlich nicht akzeptiert ist.

»Ein Urteil über sein Subjekt liefert Heymann nicht, er lässt Naharin erzählen, unterlegt die Archivaufnahmen mit Interviews und erzeugt so einen eindrucksvollen Bilderfluss, der weder kritisches Porträt noch Hagiographie ist, sondern eine sehenswerte Dokumentation über einen  vielseitigen Künstler.« (programmkino.de) // »Heymann kombiniert tolles Archivmaterial, das bis in die Kindheit im Kibbuz zurückdatiert, mit spektakulären TanzaufnahmenMehr als acht Jahre hat Heymann an "Mr. Gaga" gearbeitet... Die große Nähe zu seinem Protagonisten ist spürbar, auch die Bewunderung. Offenkundig teilen die beiden auch den gleichen trockenen, irgendwie spitzbübischen Humor.« (Heute) // »Kraftvolle, leidenschaftliche Doku über einen der erfolgreichsten Tänzer und Choreografen der Welt, die auch hinter die Kulissen blickt und ihr Augenmerk auf die Privatperson abseits der Bühne lenkt« (spielfilm.de) // »ein empfehlenswertes Filmportrait« (cinetastic.de)

Weitere Informationen zum Film

 

Out of the Past - queere Filmgeschichte_n

Mo 27. Juni · 19:30 Uhr: Tangerine
Vortrag von Florian Krauß: „Tangerine“ und Transgender- Repräsentationen in Film und Fernsehen

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Aus der Grundidee, möglichst viele cineastische Facetten queeren Lebens abzubilden, haben sich bei der Kuratierung der Reihe folgende Fragen herausgebildet: Welche Filme waren Wegbereiter und Vorläufer, welche Werke Schlüsselfilme der queeren Bewegung? Welche ästhetischen und narrativen Formen eines lesbischen, schwulen, bi- oder transsexuellen Filmschaffens kennt die Kinogeschichte? Und schließlich: Welche historischen Phasen der Filmgeschichte zeigten sich aus welchen Gründen offen für queere Diskurse?

Herausgekommen ist schließlich eine 18-teilige Filmreihe, die einen internationalen, vielstimmigen Streifzug durch die Geschichte des Queer Cinema unternimmt: Neben frühen Filmen, die erst Jahrzehnte nach ihrer Erstaufführung öffentlich als schwule oder lesbische Werke diskutiert wurden, mit Beispielen für die spielerische Aneignung traditioneller Genres sowie für die vielperspektivischen Abbildungen gesamtgesellschaftlicher Relevanz, versammelt die Retrospektive vor allem die Arbeiten eines selbstbewussten queeren Filmschaffens, das vorherrschende ästhetische Formen in Frage gestellt und die Entwicklungen homosexueller Selbstermächtigung und Emanzipation maßgeblich befördert hat.

Und ganz nebenbei könnte Out oft the Past. Queere Filmgeschichte_n – über die Summe vieler spannender Filme hinaus – die Idee einer von Individualität und Vielfalt charakterisierten Gesellschaft vermitteln.

Die kommenden Termine im Überblick (Beginn jeweils um 19:30 Uhr | Eintritt: 5€ // Weitere Termine im Juli, August, September):

Mo 27. Juni – Cinema
TANGERINE (USA 2015)
Florian Krauß: „Tangerine“ und Transgender- Repräsentationen in Film und Fernsehen

Do 30. Juni – LWL-Museum für Kunst und Kultur
SONG FROM AN ANGEL (engl.OF, USA 1988) + BUDDIES (engl.OmU, USA 1985)
Joachim Post: Aids im Film

Mo 4. Juli – Cinema
TAXI ZUM KLO (BRD 1980)
Axel Schock: Zwischen Normalität, Spießertum und Bewegung – Schwules Leben im deutschen Kino der 70er und 80er Jahre

Mo 11. Juli – Cinema
FREAK ORLANDO (BRD 1981)
Natalie Lettenewitsch: Queeres Welttheater. Reisen durch Raum, Zeit und Geschlecht mit Ulrike Ottingers „Freak Orlando“

Mo 18. Juli – Cinema
WHEN WE ARE TOGETHER WE CAN BE EVERYWHERE
Birgit Bosold und Marit Östberg: Queer Porn

Mo 25. Juli – Cinema
DER FREMDE AM SEE (franz.OmU, Frankreich 2013)
Aileen Pinkert: Coming Out war gestern – die neue Komplexität des New Wave Queer Cinema

Weitere Informationen zur Filmreihe

 

Out of the Past - queere Filmgeschichte_n

Do 30. Juni · 19:30 Uhr: Buddies
Vortrag von Joachim Post: Aids im Film // Ort: LWL-Museum für Kunst und Kultur

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Aus der Grundidee, möglichst viele cineastische Facetten queeren Lebens abzubilden, haben sich bei der Kuratierung der Reihe folgende Fragen herausgebildet: Welche Filme waren Wegbereiter und Vorläufer, welche Werke Schlüsselfilme der queeren Bewegung? Welche ästhetischen und narrativen Formen eines lesbischen, schwulen, bi- oder transsexuellen Filmschaffens kennt die Kinogeschichte? Und schließlich: Welche historischen Phasen der Filmgeschichte zeigten sich aus welchen Gründen offen für queere Diskurse?

Herausgekommen ist schließlich eine 18-teilige Filmreihe, die einen internationalen, vielstimmigen Streifzug durch die Geschichte des Queer Cinema unternimmt: Neben frühen Filmen, die erst Jahrzehnte nach ihrer Erstaufführung öffentlich als schwule oder lesbische Werke diskutiert wurden, mit Beispielen für die spielerische Aneignung traditioneller Genres sowie für die vielperspektivischen Abbildungen gesamtgesellschaftlicher Relevanz, versammelt die Retrospektive vor allem die Arbeiten eines selbstbewussten queeren Filmschaffens, das vorherrschende ästhetische Formen in Frage gestellt und die Entwicklungen homosexueller Selbstermächtigung und Emanzipation maßgeblich befördert hat.

Und ganz nebenbei könnte Out oft the Past. Queere Filmgeschichte_n – über die Summe vieler spannender Filme hinaus – die Idee einer von Individualität und Vielfalt charakterisierten Gesellschaft vermitteln.

Die kommenden Termine im Überblick (Beginn jeweils um 19:30 Uhr | Eintritt: 5€ // Weitere Termine im Juli, August, September):

Do 30. Juni – LWL-Museum für Kunst und Kultur
SONG FROM AN ANGEL (engl.OF, USA 1988) + BUDDIES (engl.OmU, USA 1985)
Joachim Post: Aids im Film
Als Arthur J. Bressan Jr. BUDDIES drehte, war Aids gerade mal drei Jahre bekannt. Hauptperson des Films ist David, der sich als "Buddy", als freiwilliger Pflegehelfer beim Schwulenzentrum gemeldet hat und sich nun um einen der Erkrankten kümmert. Robert kompensiert seine Todesangst mit Zynismus, und erst allmählich gelingt es den beiden, Vertrauen zueinander aufzubauen. Bressan Jr. inszeniert dies alles sehr sensibel, nüchtern und vor allem frei von Melodramatik als berührendes Kammerspiel. Die Einführung zu »Aids im Film« hält Joachim Post, Hamburg. Als Vorfilm zeigen wir SONG FROM AN ANGEL.

Mo 4. Juli – Cinema
TAXI ZUM KLO (BRD 1980)
Axel Schock: Zwischen Normalität, Spießertum und Bewegung – Schwules Leben im deutschen Kino der 70er und 80er Jahre

Mo 11. Juli – Cinema
FREAK ORLANDO (BRD 1981)
Natalie Lettenewitsch: Queeres Welttheater. Reisen durch Raum, Zeit und Geschlecht mit Ulrike Ottingers „Freak Orlando“

Mo 18. Juli – Cinema
WHEN WE ARE TOGETHER WE CAN BE EVERYWHERE
Birgit Bosold und Marit Östberg: Queer Porn

Mo 25. Juli – Cinema
DER FREMDE AM SEE (franz.OmU, Frankreich 2013)
Aileen Pinkert: Coming Out war gestern – die neue Komplexität des New Wave Queer Cinema

Weitere Informationen zur Filmreihe

 

Feiern im 4tel #9

Sa 2. Juli
Wir feiern wieder unser 4tel Fest, ein Fest von und für Nachbarinnen und Nachbarn in Mauritz-West. Fröhlich, kommunikativ, überraschend

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In Mauritz-West werden zurzeit Fähnchengirlanden genäht, Keller auf Flohmarkttaugliches durchforstet, die Viertelkapelle, Chöre, Bands und Theater-AGs feilen an ihrem Repertoire, Viertelbewohner bereiten Köstlichkeiten zum Verzehr vor und Initiativen ihre Infostände, ... Das neunte 4tel Fest rund um das Cinema an der Warendorfer Straße wirft seine Schatten voraus und wird ohne Zweifel wie immer das Ereignis des Jahres!

Was unterscheidet das 4tel Fest von den vielen anderen öffentlichen Stadtteil-/Straßen-/Stadtfesten in Münster? Vieles. Keine kommerziellen Bier- und Würstchenstände, keine Sponsoren-Banner, kein prominenter Eröffnungsredner, kein Top Act,. Stattdessen: zu Gast sein in versteckten Gärten, Hinterhöfen und Ateliers, durch die Straßen den Viertels schlendern, an Flohmarktständen hängen bleiben, leckere selbstgemachte Köstlichkeiten verzehren, Live-Musik hören, Karatekünste bestaunen, Lindy Hop tanzen, sich verzaubern lassen und neben den bekannten Gesichtern auch neue Viertelbewohner und Besucher kennenlernen.

Das 4tel Fest ist ein Fest von und für Menschen, die im Viertel leben und arbeiten. Die Viertelbewohnerinnen und -bewohner gestalten mit Einfallsreichtum, Engagement und ganz viel Spaß ihr eigenes Programm und das hält in jedem Jahr neue Überraschungen bereit. „Die vielen kreativen, offenen und kommunikativen Menschen im Viertel und die ganz besondere 4tel Fest-Atmosphäre ziehen immer mehr Besucherinnen und Besucher aus ganz Münster und darüberhinaus an“ freut sich der Initiator des 4tel Festes, Thomas Behm vom Cinema. Und auch die Menschen im Viertel finden das gut. Sie feiern gerne, am liebsten mit vielen Gästen.

Rund 220 Anmeldungen von Privat- und Geschäftsleuten, Hausgemeinschaften, Vereinen, Praxen und den neuen Nachbarinnen und Nachbarn in den Flüchtlingsunterkünften gibt es in diesem Jahr und wer möchte, kann schon am Vormittag seine Erkundungstour durch das Viertel beginnen. Bei der Orientierung hilft das Programmheft; hier sind alle Programmpunkte den Straßen und Hausnummern zugeordnet. Wer sich schon vor dem Fest seine Lieblingsevents ankreuzen möchte: Die Programme sind u.a. im Cinema in der Warendorfer Straße 45 und in der Tourist Information in der Heinrich- Brüning-Straße 9 erhältlich.

Offiziell eröffnet wird das 4tel Fest am 2. Juli um 12.30 Uhr in Linnenbrinks Garten mit dem berühmten 4tel Blasorchester.

Ein besonderes Highlight ist wie immer die Tanzdiele in Linnenbrinks Garten am Samstag und am Sonntag. Am Sonntag kann darüber hinaus - wer möchte - das Sonntagsfrühstück in Linnenbrinks Garten verlagern. Dort ist ab 11.00 Uhr öffentliches Picknick.

Weitere Informationen zum Fest

 

Amnesty International Hochschulgruppe Münster und „Jugend Rettet“, Münster zeigen

Di 5. Juli · 18:30 Uhr: Asyland
Anschl. Gespräch mit den Filmschaffenden

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Die Protagonisten sind Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten und sich nun, angekommen in Deutschland, mit unvorstellbaren Herausforderungen konfrontiert sehen. Das ASYLAND-Team begleitet über ein halbes Jahr den Alltag von Flüchtlingen, und dokumentiert dabei nicht nur ihren Tagesablauf, sondern auch ihre Motivationen, Gefühle und Gedanken. Auf der Suche nach Erklärungen beleuchtet der Film unterschiedliche Sichtweisen auf die Situation von Flüchtlingen in Deutschland. Interviewt werden Schauspieler, Politiker und Menschen, die der Beweis dafür sind, dass jeder bei der Bewältigung der Herausforderungen, denen sich Flüchtlinge gegenübergestellt sehen, helfen kann. Alles was man tun muss ist: Die Perspektive wechseln.

Weitere Informationen zum Film

 

Arthouse Sneak – Pay After in der Cinema-Nachtschicht

Di (!) 5. Juni · 22:45 Uhr (ab 21:30 Uhr: Sneak-Salon im neben*an):
Am 1. und 3. Mittwoch des Monats könnt ihr aktuelle Perlen aus der Welt der Filmfestivals und Programmkinos schon vor Bundesstart entdecken // Arthouse-Sneak #78 ausnahmsweise am Dienstag!

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Zweimal monatlich laden wir seit April zur Arthouse Sneak. Im Rahmen der Cinema-Nachtschicht könnt ihr am 1. und 3. Mittwoch des Monats um 22:45 Uhr aktuelle Perlen aus der Welt der Filmfestivals und Programmkinos schon vor Bundesstart entdecken. Synchronisiertes hat dabei keine Chance: alle Filme laufen in der Originalsprache (bei nicht deutschsprachigen Filmen mit deutschen Untertiteln).

Weiterhin gilt die Devise Pay After: ihr bestimmt selbst, wie viel euch der gezeigte Überraschungsfilm wert ist. Schlappe 2,50 Euro beträgt der Mindesteintritt, mit bis zu 7,50 Euro könnt ihr nach dem Besuch den Film „bewerten“. Eure Meinung ist uns und den Verleihern sehr wichtig und wir freuen uns über eure Rückmeldungen zu den gezeigten Filmen!

Im Vorprogramm: Platte des Monats in Kooperation mit Green Hell-Records.

Die kommenden Arthouse Sneak-Termine: (Davor ab 21:30 Uhr Sneak-Salon im neben*an)

#78 am Di (!) 5. Juli um 22:45 Uhr
Karten reservieren und kaufen

#79 am Mi 20. Juli um 22:45 Uhr

#80 am Mi 3. August um 22:45 Uhr

#81 am Mi 17. August um 22:45 Uhr

Ewige Sneak-Lieblingsfilme mit Durchschnittsnoten:
„Nur wir drei gemeinsam“ (franz.OmU) – 1,61
„In meinem Kopf ein Universum“ (poln.OmU) – 1,76
„Mustang“ (türk.OmU) – 1,84
„Coconut Hero“ (engl.OmU) – 1,88
„Unter dem Sand“ (OmU) – 1,93

Top in 2016: Nur wir drei zusammen (franz.OmU) – 1,61
Flop in 2016: Anomalisa (engl.OmU) – 3,15

Weitere Informationen

 

Out of the Past - queere Filmgeschichte_n

Mo 4. Juli · 19:30 Uhr: Taxi zum Klo
Vortrag von Axel Schock: Zwischen Normalität, Spießertum und Bewegung – Schwules Leben im deutschen Kino der 70er und 80er Jahre

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Aus der Grundidee, möglichst viele cineastische Facetten queeren Lebens abzubilden, haben sich bei der Kuratierung der Reihe folgende Fragen herausgebildet: Welche Filme waren Wegbereiter und Vorläufer, welche Werke Schlüsselfilme der queeren Bewegung? Welche ästhetischen und narrativen Formen eines lesbischen, schwulen, bi- oder transsexuellen Filmschaffens kennt die Kinogeschichte? Und schließlich: Welche historischen Phasen der Filmgeschichte zeigten sich aus welchen Gründen offen für queere Diskurse?

Herausgekommen ist schließlich eine 18-teilige Filmreihe, die einen internationalen, vielstimmigen Streifzug durch die Geschichte des Queer Cinema unternimmt: Neben frühen Filmen, die erst Jahrzehnte nach ihrer Erstaufführung öffentlich als schwule oder lesbische Werke diskutiert wurden, mit Beispielen für die spielerische Aneignung traditioneller Genres sowie für die vielperspektivischen Abbildungen gesamtgesellschaftlicher Relevanz, versammelt die Retrospektive vor allem die Arbeiten eines selbstbewussten queeren Filmschaffens, das vorherrschende ästhetische Formen in Frage gestellt und die Entwicklungen homosexueller Selbstermächtigung und Emanzipation maßgeblich befördert hat.

Und ganz nebenbei könnte Out oft the Past. Queere Filmgeschichte_n – über die Summe vieler spannender Filme hinaus – die Idee einer von Individualität und Vielfalt charakterisierten Gesellschaft vermitteln.

Die kommenden Termine im Überblick (Beginn jeweils um 19:30 Uhr | Eintritt: 5€ // Weitere Termine im Juli, August, September):

Mo 4. Juli – Cinema
TAXI ZUM KLO (BRD 1980)
Axel Schock: Zwischen Normalität, Spießertum und Bewegung – Schwules Leben im deutschen Kino der 70er und 80er Jahre
Dem in Rheine geborenen und verstorbenen Frank Ripploh gelang 1980 mit seinem Debüt „Taxi zum Klo“ ein überraschender Publikums- und Kritikererfolg, der sogar in New York für lange Schlangen an der Kinokasse sorgte. In seiner autobiografisch gefärbten Komödie über ein Westberliner schwules Paar lässt Ripploh – Drehbuchautor, Regisseur und Hauptdarsteller in Personalunion – die unterschiedliche Lebensmodelle aufeinanderprallen und weiß das humoristische Potential bestens zu nutzen. Die expliziten Sexszenen sind dabei unverkrampft und selbstbewusst inszeniert. Die Einführung »Zwischen Normalität, Spießertum und Bewegung – Schwules Leben im deutschen Kino der 1970er und 1980er Jahre« hält Axel Schock, Berlin.

Mo 11. Juli – Cinema
FREAK ORLANDO (BRD 1981)
Natalie Lettenewitsch: Queeres Welttheater. Reisen durch Raum, Zeit und Geschlecht mit Ulrike Ottingers „Freak Orlando“

Mo 18. Juli – Cinema
WHEN WE ARE TOGETHER WE CAN BE EVERYWHERE
Birgit Bosold und Marit Östberg: Queer Porn

Mo 25. Juli – Cinema
DER FREMDE AM SEE (franz.OmU, Frankreich 2013)
Aileen Pinkert: Coming Out war gestern – die neue Komplexität des New Wave Queer Cinema

Weitere Informationen zur Filmreihe

 

Kamp Flimmern – Open-Air-Kino-Sommer am Hawerkamp

Do 14. Juli · 20:00 Uhr (Filmbeginn ca. 22:15 Uhr): Der Bunker
Kamp-Flimmern 2016 startet wieder am 14. Juli! Einlass jeweils um 20:00 Uhr, Filmbeginn gegen Einbruch der Dunkelheit // Eintrittspreise: Abendkasse = € 6,50 (keine Ermäßigungen), Vorverkauf (im Cinema, Warendorfer Straße 45) = € 4,90 für die ersten 49 Karten je Vorstellung, danach € 6,50. Der Vorverkauf – auch über Kinoheld.de – ist bis zum Vortag des jeweiligen Films möglich

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Infos | Wie am Kamp geflimmert wird:

Öffnungszeiten: Einlass um 20:00 Uhr, Filmbeginn jeweils gegen Einbruch der Dunkelheit
Eintrittspreise: Abendkasse und Online-Ticket bei Kinoheld = € 6,50 (keine Ermäßigungen), Vorverkauf (im Cinema, Warendorfer Straße 45) = € 4,90 für die ersten 49 Karten je Vorstellung. Der Vorverkauf ist bis zum Vortag des jeweiligen Films möglich.
Getränke gibt es vor Ort zu günstigen Preisen. Das Mitbringen von eigenen Getränken ist nicht erwünscht. Dafür kann man ordentlich Grillgut anschleppen! Grillbenutzung: Das Deutsche Wurst Institut stiftet wie immer Grills, Glut, Saucen, Pappteller und Besteck.
FSK: Alle Filme ab 12 Jahren – sofern nicht anders ausgezeichnet.
Veranstalter: Cinema & Kurbelkiste und Hawerkamp 31 e.V., mit freundlicher Unterstützung von moving movies (Projektionstechnik) der Sputnikhalle (flüssige Verpflegung) und den vielen ehrenamtlichen Helfern des Kamp-Flimmern-Teams.


Die Termine im Überblick:

Donnerstag, 14. Juli 2016 · 20:00 Uhr (Einlass) / Filmstart ca. 22:15 Uhr: Der Bunker

Donnerstag, 21. Juli 2016 · 20:00 Uhr (Einlass) / Filmstart ca. 22:00 Uhr : Mustang

Donnerstag, 28. Juli 2016 · 20:00 Uhr (Einlass) / Filmstart ca. 22:00 Uhr: Maggies Plan

Donnerstag, 4. August 2016 · 20:00 Uhr (Einlass) / Filmstart ca. 21:30 Uhr: Frank

Donnerstag, 11. August 2016 · 20:00 Uhr (Einlass) / Filmstart ca. 21:30 Uhr: The Fall

Donnerstag, 18. August 2016 · 20:00 Uhr (Einlass) / Filmstart ca. 21:00 Uhr: Ghost Dog

Donnerstag, 25. Augut 2016 · 20:00 Uhr (Einlass) / Filmstart ca. 21:00 Uhr: Der Nachtmahr 

Donnerstag, 1. September 2016 · 20:00 Uhr (Einlass) / Filmstart ca. 20:45 Uhr: Das brandneue Testament

Donnerstag, 8. September 2016 · 20:00 Uhr (Einlass) / Filmstart ca. 20:45 Uhr:  Victoria

 

Weitere Informationen zur Filmreihe

 

Die Monster Uni
freigegeben ab 0, empfohlen ab ca. 8 Jahren
Sa 25. Juni · 14:45 Uhr // So 26. Juni · 10:45 Uhr + 14:45 Uhr // Mi 29. Juni · 16:15 Uhr

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Little Miss Sunshine
freigegeben ab 6, empfohlen ab ca. 11 Jahren
Sa 2. Juli · 14:45 Uhr // So 3. Juli · 10:45 Uhr + 14:45 Uhr // Mi 6. Juli · 16:15 Uhr(engl. OmU)

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Die kommenden KinderKino-Termine:

Little Miss Sunshine Sa 2. / So 3. / Mi 5. Juli (in engl. OmU)

Rico, Oscar und das Herzgebreche Sa 9. / So 10. / Mi 13. Juli

Vilja und die Räuber Do 14. bis So 17. / Mi 20. Juli

Ritter Trenk Do 21. bis So 24. / Mi 27. Juli

The Lego Movie Do 28. bis So 31. Juli / Mi 2. August

In der Regel beginnen die Filme am Samstag um ca. 14:45 Uhr, am Sonntag um 10:45 Uhr und ca. 14:45 Uhr und am Mittwoch um 16:15. Änderungen sind aber möglich, beachtet daher bitte einige Tage vor eurem Besuch die Anfangszeiten auf unserer Website.

Weitere Informationen zum Kinderprogramm gibt es auf der CINEMA-Kino für Kinder-Seite.

 

Mit der Klasse ins Kino: Schulkino im Cinema

Für Schülerinnen und Schüler haben wir das ganze Jahr über Angebote. Auch für kleinere Gruppen ab ca. 20 Personen öffnen wir schon am Vormittag und bieten individuelle Vorstellungen unserer aktuellen Filme an. Und in den Nachmittagsvorstellungen haben wir bei Voranmeldung für Schulgruppen ermäßigte Eintrittspreise. Bei Interesse an Schulvorstellungen freuen wir uns über Ihren Anruf im Cinema-Büro 0251.30307 oder eine Mail an schulkino(at)cinema-muenster.de.

Einen Überblick über weitere Filme bieten wir auf der Öffnet internen Link im aktuellen FensterSchulkino-Seite

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Schulkino-Sommerfestival

Do, 23.6. bis Fr. 8.7.2016

Vor den Sommerferien wollen wir wieder Impulse für den Unterricht, aber auch ein paar (ent)spannende Stunden zum Schuljahresausklang für Schüler*innen bieten.

Wie immer gibt es unserseits für die verschiedenen Filme Terminangebote, Wunschtermine sind aber ebenfalls willkommen. Eine Anmeldung für den Besuch ist allerdings unbedingt notwendig.

Der Eintritt für Schüler*innen beträgt 4,50 €.

Die Filme im Überblick:
SOBIBOR, 14. OKTOBER 1943, 16 UHR
VOICES FROM THE ATTIC & ECHOES FROM THE ATTIC
DARK LULLABIES
WEIL ICH SCHÖNER BIN
DAS MÄDCHEN WADJDA
NOMADEN DES HIMMELS
PETTING ZOO (engl.OmU)
MIKRO & SPRIT
DER NACHTMAHR
SING STREET STELLA – KLEINE GROSSE SCHWESTER

Weitere Informationen auf der CINEMA-WEBSEITE

Out of the Past

Filmisches Programm zur LWL-Ausstellung Homosexualität_en

Die Sonderschau Homosexualität_en zeigt 150 Jahre Geschichte, Politik und Kultur homosexueller Frauen und Männer in Deutschland. Sie legt dar, wie gleichgeschlechtliche Sexualität und nonkonforme Geschlechtsidentitäten von der Gesetzgebung kriminalisiert, von der Medizin pathologisiert und gesellschaftlich ausgegrenzt wurden. So zeigt sie die rechtliche Entwicklung des Paragraphen 175 StGB auf, der homosexuelle Handlungen unter Strafe stellte.

Neben den gesellschaftlichen Repressionen widmet sich die Ausstellung den Emanzipationsbewegungen homo-, trans*- und intersexueller Menschen, die insbesondere seit der gesetzlichen Liberalisierung seit den 1960er Jahren an Dynamik gewannen und das gesellschaftliche Verständnis von geschlechtlicher Identität verändert haben. Arbeiten internationaler Künstler_innen u.a. von Monica Bonvicini, Louise Bourgeois, Cassils, Elmgreen & Dragset, Lotte Laserstein, Lee Lozano, Jeanne Mammen, Zanele Muholi, Julian Rosefeldt und Andy Warhol kommentieren auf vielfältige Weise die Ausstellungsthemen.

Unser schulisches Begleitprogramm stellt eine kleine, für den Schulunterricht besonders geeignete Auswahl zur Verfügung.

Alle Filme können zu Wunschterminen für Gruppen gebucht werden. Der Preis staffelt sich wie folgt:
20-34 Schüler 6,50 €
35-59 Schüler 5,00 €
> 60 Schüler 4,00 €
pro Person, bei gesammelter Bezahlung für die gesamte Gruppe, Lehrer haben freien Eintritt.

Weitere Informationen auf der CINEMA-WEBSEITE

 

Zukunft der Erinnerung

Die Aufforderung zur Erinnerungsarbeit wie auch die Frage nach dem Wie der "Zukunft der Erinnerung" bleibt hochaktuell, denn Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus gehören längst nicht der Vergangenheit an.

Im Rahmen des Projekts ZUKUNFT DER ERINNERUNG - BUNDESWEITE SCHULKINOREIHEN ZUR FILMISCHEN ERINNERUNG AN DER HOLOCAUST wird der Fokus auf der Auseinandersetzung auf den Themen Holocaust, Faschismus, Nationalsozialismus und Antisemitismus liegen.

Im Rahmen der Filmreihen bieten wir aus einer Liste von 46 Dokumentar- und Experimentalfilmen aus Auswahl an, die auf Wunsch erweitert werden kann.

Eine Anmeldung für den Besuch bei konkreten Terminen ist unbedingt notwendig. Wir beiten auch die Möglichkeit für Wunschtermine an. Der Eintritt für Schüler*innen beträgt 4,50 €. Mehr Infos oder Anfragen unter 0251.37409592 (Jens Schneiderheinze).

Weitere Informationen auf der CINEMA-WEBSEITE

 

Filme zu Migration im Unterricht ...

Das Thema Migration beschäftigt mehr denn je nicht nur unsere Gesellschaft. Immer mehr Menschen sind auf der Flucht vor Verfolgung, Krieg und Armut oder versuchen ihr Los in der Ferne zu verbessern. Die hier vorgestellten Filme behandeln u.a. die Themen Migration, Verfolgung, Armut.

Sie sollen im Unterricht helfen, Ängste abzubauen, Stigmata zu brechen und Vorurteilen vorzubeugen. Zu einigen hier vorgestellten Filmen sind Unterrichtsmaterialien verfügbar. U.U. können wir auch Kontakte zu Unterstützergruppen für Flüchtlinge herstellen.

Die Filme im Überblick:

Thema Migration/Flucht:

  • Neuland
  • Atlantic.
  • Willkommen auf Deutsch
  • Can't Be Silent
  • Die Farbe des Ozeans
  • Almanya - Willkommen in Deutschland
  • Mediterranea
  • Welcome
  • Ein Augenblick Freiheit

Thema Fluchtursachen:

  • La Buena Vida – Das gute Leben (span.OmU)
  • 10 Milliarden – Wie werden wir alle satt? (teilw. mehrspr.OmU)
  • Timbuktu

Thema Rassismus/Rechtsextremismus/Fremdenfeindlichkeit:

  • Wir sind jung. Wir sind stark.
  • Heil

Thema Kultur/Alltagsprobleme:

  • Deine Schönheit ist nichts wert
  • Den Menschen so fern

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Set1
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Öffnungszeiten der Kinokasse
immer 15 Minuten vor der ersten Vorstellung

Montag und Dienstag ab ~17:00 Uhr
Mittwoch bis Samstag ab ~15:00 Uhr
Sonntag ab 10:45 Uhr

Telefonische Kartenvorbestellung
Telefon 0251.30300

Online-Kartenvorbestellung
Internet-Reservierung

Reservierte Karten
Bitte 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn abholen,
vormittags und zur 15-Uhr-Vorstellung
15 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

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Eintrittspreise
€ 8,00 / erm. € 6,50
Premierentag € 5,50
Kinderkino € 4,50

Feiertags keine Ermäßigung,
besondere Preise bei Sonderveranstaltungen

Spielplan

Montag, 11. Juli 2016
19:30
Montag, 25. Juli 2016
19:30
Montag, 1. August 2016
19:30
Donnerstag, 4. August 2016
19:30
20:00
Donnerstag, 11. August 2016
19:30
20:00
Donnerstag, 18. August 2016
20:00
Montag, 22. August 2016
19:30
Donnerstag, 25. August 2016
20:00
Montag, 29. August 2016
19:30
Donnerstag, 8. September 2016
20:00