Die Beschissenheit der Dinge
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Eine ebenso rührende wie groteske, grausame und doch poetische Familiengeschichte – nach dem Roman von Dimitri Verhulst
Der 13-jährige Gunther Strobbe lebt gemeinsam mit seinem Vater, dem Säufer und Nichtsnutz Marcel alias Celle und dessen drei ebenso abgewrackten Onkeln Lowie „Petrol“, Pieter „Beefcake“ und Koen bei seiner liebenswürdigen Großmutter.
Während sich die alte Dame abrackert, haben die vier erwachsenen Männer nichts als Unsinn im Kopf und sind mit wenig anderem beschäftigt, als die Ehre der Strobbes in der Dorfkneipe und bei Großereignissen wie einem Nacktfahrradrennen oder dem Weltrekordversuch im Dauerbiertrinken zu verteidigen. Und Gunther ist immer mit dabei.
Auch zwanzig Jahre später, als Gunther ein erfolgloser Schriftsteller geworden ist, der versucht, seine Geschichte zu Papier und sein Leben auf die Reihe zu bringen, wird klar, wie sehr ihn die Vergangenheit noch immer beschäftigt. Und man spürt die Angst, dass er genauso werden könnte wie sein Vater. Gelingt es Gunther, seinen vorgezeichneten Weg zu verlassen?
DE HELAASHEID DER DINGEN · Belgien 2009 · Regie: Felix Van Groeningen · Drehbuch: Felix Van Groeningen, Christophe Dirickx · Kamera: Ruben Impens · Musik: Jef Neve • Mit Johan Heldenbergh, Koen De Graeve, Wouter Hendrickx, Pauline Grossen, Valentijn Dhaenens u.a. · digitale Projektion · 108‘
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mo ab ~17:00
di-sa ab ~15:00
so ab 10:45
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Eintrittspreise
€ 6,90 / erm. € 5,40
nachmittags € 5,40
Premierentag € 4,70
Am 19.5. zu Gast im Cinema: Regisseur Fellix van Groeningen
Geboren wurde er 1978 in Gent und machte in der selbigen Stadt im Jahr 2000 seinen Master in Audiovisual Arts an der Königlichen Akademie der Schönen Künste (KASK). In den Folgejahren hat van Groeningen mehrere Kurzfilme
gedreht und Regie in zahlreichen Theaterstücken geführt. Außerdem spielte er die Hauptrolle in „Aalst“. Mit seinen Spielfilmen „Steve + Sky“ (2004) und „With Friends like these“ (2007) erarbeitete sich van Groeningen einen Ruf als innovativer Vertreter des jungen belgischen Kinos, das sich durch einen schonungslosen Blick auf gesellschaftliche Realitäten auszeichnet und von manchen Kritikern bereits als belgische nouvelle vague bezeichnet wird. „Die Beschissenheit der Dinge“ ist sein dritter Spielfilm. Er gewann 2009 in Cannes den Prix Art et Essai und war der belgische Beitrag für den Oscar 2010 in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“.







