Renn, wenn du kannst
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Dreiecksgeschichte um einen jungen Rollstuhlfahrer, seinen Zivi und eine Cellistin. „Intelligentes Unterhaltungskino mit pointierten Dialogen.“ (Tagesspiegel)
Ben (Robert Gwisdek) ist jung, intelligent und witzig. Ben ist verzweifelt. Ben sitzt im Rollstuhl. Die Liebe kommt für ihn nicht in Frage, das erklärt er zumindest seinem neuen Zivi Christian. Christian (Jacob Matschenz) nimmt das Leben leicht: Er wird ein halbes Jahr bei Ben bleiben und dann seiner Wege gehen. Annika (Anna Brüggemann) studiert Cello, doch das Musikstudium und der gnadenlose Zwang zu Perfektion lasten schwer auf ihr.
Die drei werden Freunde. Zu dritt erschaffen sie sich eine eigene Welt aus Sehnsucht und Phantasie. Dann verlieben sie sich, denn natürlich wollen beide Jungs mehr von Annika als nur Freundschaft. Annika kann sich nicht entscheiden - sie mag Christian und seine Verspieltheit, aber die stärkere Verbindung hat sie eigentlich zu Ben.
Was für alle drei wie ein Spiel beginnt, wird für Ben eine Reise zu seinen größten Ängsten, in Abgründe, aus denen er allein nicht mehr herausfinden wird.
Deutschland 2009 · Regie: Dietrich Brüggemann · Drehbuch: Dietrich Brüggemann, Anna Brüggemann · Kamera: Alexander Sass · Musik: Nathan Larson • Mit Robert Gwisdek, Anna Brüggemann, Jacob Matschenz, Jörg Bundschuh, Franziska Weisz u.a. · ab 12 J. · 116‘
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Regisseur und Drehbuchautor Dietrich Brüggemann
Dietrich Brüggemann, 1976 in München geboren, beendete 2006 sein Regiestudium an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg. Sein Kurzfilm „Warum läuft Herr V. Amok?“ lief erfolgreich auf zahlreichen Festivals. Auf der Berlinale präsentierte er 2006 „Neun Szenen“, seinen HFF-Abschlussfilm, der mehrfach ausgezeichnet wurde. Für seinen ersten Kinofilm „Renn, wenn Du kannst“ schrieb er zusammen mit seiner Schwester Anna Brüggemann auch das Drehbuch. Dietrich Brüggemann schreibt außerdem für das Filmmagazin „Schnitt“, begleitet Stummfilme am Klavier und tritt gelegentlich für Regiekollegen als Schauspieler vor die Kamera.
Darstellerin und Drehbuchautorin Anna Brüggemann
Anna Brüggemann wurde 1981 in München geboren. Im Alter von 15 Jahren stand sie das erste Mal vor der Kamera. Es folgten Hauptrollen in den Kinofilmen „Oktoberfest“, „Kleinruppin forever“, „Mitfahrer“, „Warten auf Angelina“, Skar Roehlers „Lulu & Jimi“ und in verschiedenen TV-Produktionen. Außerdem übernahm sie eine der Hauptrollen in „Neun Szenen“, dem Abschlussfilm ihres Bruders Dietrich, mit dem sie gemeinsam auch das Drehbuch schrieb. In Sebastian Schippers „Mitte Ende August“ spielt Anna Brüggemann eine der vier Hauptrollen. Bei „Renn, wenn du kannst“ spielt Anna nicht nur die weibliche Hauptrolle, sondern hat auch zusammen mit ihrem Bruder das Drehbuch verfasst.
Darsteller Jacob Matschenz
Der 1984 in Berlin geborene Jacob Matschenz kam 2001 mit Jakob Hilperts Abschlussarbeit „Kleine Kreise“ zum Film und spielt danach verschiedene Hauptrollen, wie etwa in „Juls Freundin“ oder „Wholetrain“. Für die Rolle des Sohnes eines alkoholsüchtigen Vaters im Familiendrama „Das Lächeln der Tiefseefische“ wurde er 2005 mit dem Max-Ophüls-Preis als „Bester Nachwuchsschauspieler“ ausgezeichnet. 2008 erhielt er für seine Rolle als ostdeutscher Grenzsoldat in Urs Eggers „An die Grenze“ den Adolf-Grimme-Preis. Zuletzt war Matschenz in „Die Welle“, „Zwölf Meter ohne Kopf“ und „Vorstadtkrokodile“ im Kino zu sehen.
Darstellerin Franziska Weisz
Die Wienerin Franziska Weisz wurde 1999 von dem österreichischen Regisseur Ulrich Seidl für seinen Film „Hundstage“ entdeckt. Nach den Dreharbeiten begann sie ein Studium der International Relations and Media in England. Doch bereits während des Studiums nahm Franziska Weisz immer wieder Rollen in TV- und Film-Produktionen an. 2004 brillierte sie in der Rolle der jungen Irene in Jessicas Hausners „Hotel“. Auf der Berlinale 2005 wurde sie zum „Europe's New Acting Talent – Shooting Star 2005“ gekürt. In Thomas Siebens „Distanz“ übernahm sie erstmals eine Hauptrolle in einer deutschen Kinoproduktion. Bei der Berlinale 2010 war sie auch in Benjamin Heisenbergs Wettbewerbsbeitrag „Der Räuber“ zu sehen.
Am Do. 15. Juli waren Dietrich Brüggeman, Anna Brüggemann, Jacob Matschenz und Franziska Weisz bei uns zu Gast zur Vorpremiere im LWL-Landeshaus. Hier einige Impressionen (Großansicht durch Klick aufs Bild):













