Black Lives Matter: USA

I Am Not Yor Negro

Mi 5. August 2020 · 18:30 Uhr
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Bislang unveröffentlichte Texte James Baldwins

Im Juni 1979 beginnt der bedeutende US-Autor James Baldwin seinen letzten, unvollendet gebliebenen Text „Remember This House“. Mit persönlichen Erinnerungen an seine drei ermordeten Bürgerrechtler-Freunde Malcolm X, Medgar Evers und Martin Luther King und Reflexionen der eigenen, schmerzhaften Lebenserfahrung als Schwarzer schreibt er die Geschichte Amerikas neu.

Raoul Peck (Der junge Karl Marx) inszeniert die 30 bislang unveröffentlichten Manuskriptseiten mit einer fulminanten Collage von Archivfotos, Filmausschnitten und Nachrichten-Clips: die Boykottinitiativen und den Widerstand gegen die Rassentrennung in den 1950er- und 60er-Jahren, die Unsichtbarkeit von Schwarzen in den Kinomythen Hollywoods, POC-Proteste gegen weiße Polizeigewalt bis in die jüngste Gegenwart, Baldwins kompliziertes Verhältnis zur Black-Power-Bewegung, den paranoiden Blick eines FBI-Berichts auf dessen Homosexualität.

Frankreich/USA/Belgien/Schweiz 2016 · R: Raoul Peck · Nach dem Text von: James Baldwin · Mit der Stimme von Samuel L. Jackson · ab 12 J. · engl.OmU · 93'

Der Regisseur
Raoul Peck wurde 1953 in Port-au-Prince auf Haiti geboren. Da sein Vater eine Stelle im früheren Belgisch-Kongo annahm, lebte die Familie einige Jahre in Kinshasa. Nach langen Aufenthalten in Zaire, Frankreich, USA und Deutschland beendete Peck sein Studium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin. Er ist zudem ausgebildeter Wirtschaftsingenieur, Journalist und Photograph. Mit einem Dokumentar- und einem Spielfilm zu Lumumba, dem ersten Präsidenten des unabhängigen Kongo hat sich Peck intensiv mit seiner afrikanischen Heimat auseinander gesetzt, während er auf Haiti zwischenzeitlich in die Politik eingestiegen war und als Kulturminister amtete. (Quelle: Trigon Film)

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Black Lives Matter: USA

Black Lives Matter wurde 2013 als Reaktion auf den Freispruch des Mörders an dem 17-jährigen Schüler Trayvon Martin gegründet. BLM setzt sich in den USA, Kanada und Großbritannien gegen die weiße Vorherrschaft ein. Der mutmaßliche Mord an George Floyd durch Polizisten in Minneapolis am 25. Mai führte zu einer weltweiten Protestwelle gegen rassistische Polizeigewalt und rassistische Strukturen, die Veränderungen nicht nur in den USA einfordern. Wir zeigen im Juli fünf Filme, die Anklage erheben und rassistische Strukturen in den USA aufzeigen. Am 5. August schließt I Am Not Your Negro von Raoul Peck die Reihe ab.

In der Reihe läuft auch der Film L.A.Crash. Uns erreichte nun die Kritik an diesem Film mit detaillierten Hinweisen. In einer Abhandlung von Robert Jensen und Robert Wosnitzer wird der Film als "White Supremacist Movie" kritisiert. Es wird u.a. kritisiert, dass der Film die weiße Vorherrschaft letztlich festigt und somit der BlackLiveMatter-Bewegung zuwider läuft. Den ganzen Artikel bei racism.org findet Ihr hier. Eine weitere Kritik aus dem Independent findet Ihr hier. Wir überlegen noch, wie wir mit der Kritik umgehen und, ob wir den Film aus dem Programm nehmen oder ihn zur Diskussion stellen.

Mi 1. Juli 2020 · 18:30 Uhr: Selma

Mi 8. Juli 2020 · 18:30 Uhr: Detroit

Mi 15. Juli 2020 · 18:30 Uhr: Beale Street

Mi 22. Juli 2020 · 18:30 Uhr: L.A. Crash

Mi 29. Juli 2020 · 18:30 Uhr: Nächster Halt Fruitvale Station

Mi 5. August 2020 · 18:30 Uhr:  I Am Not Your Negro

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Spielplan

Sonntag, 26. Juli 2020
12:00
Mittwoch, 29. Juli 2020
18:30
Sonntag, 2. August 2020
12:00
Montag, 3. August 2020
18:45
Mittwoch, 5. August 2020
18:30
22:15
Donnerstag, 13. August 2020
20:00
Montag, 17. August 2020
20:00
Donnerstag, 27. August 2020
20:00