Deutsch-Griechische-Gesellschaft, Neue griechische Gemeinde, Ouzeri zeigen

Geronnenes Licht

Do 25. Mai 2017 · 18:00 Uhr
Regisseurin Lydia Konsta und Künstlerin Chrysoula Kechagioglou sind anwesend. Unterstützt vom Kulturamt und dem Integrationsrat der Stadt Münster.
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Zu Gast im Cinema:
Die Regisseurin Lydia Konsta studierte ab 1989 in London Fernsehproduktion und -regie. Anschließend leitete sie in Thessaloniki ihre eigene Theatergruppe „To Perasma“ (Die Passage), arbeitete als Produzentin und Regisseurin weiterer Gruppen und beschäftigte sich zur selben Zeit experimentell schriftstellerisch. Seitdem produzierte sie Kurzfilme, Fernsehbeiträge Videoclips und Werbungen. Sie lebt und arbeitet in Thessaloniki und ist Mutter von drei Kindern.

Chrysoula Kechagioglou entwickelt mit ihrem Partner Dimitris Karageorgos nach der Tour Musik-Performance. Sie hat Philosophie und Logotherapie studiert und ist von Beruf Sängerin.

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Ein 90jähriger Deutscher, neun Künstlerinnen und Künstlerinnen aus Griechenland, sechs Schauplätze von deutschen Verbrechen im 2. Weltkrieg und eine Kunstausstellung

Im Dezember 2014 reiste eine Gruppe von Künstlern aus Griechenland auf Einladung des deutsch-griechischen Zukunftsfonds hin für eine Woche nach Deutschland. Diese Reise wurde letztlich zu einer sehr persönlichen Reise ins eigene Innere, denn sie fanden sich mit den Schrecken des Krieges konfrontiert. Man zeigte ihnen Dokumentationen, Ausstellungen und Denkmäler zu den historischen Ereignissen um den 2. Weltkrieg. Auf einer Veranstaltung wurde offiziell um Entschuldigung für die Gräueltaten in Griechenland gebeten. Dies sollte der erste Schritt auf einem bedeutenden Weg werden, der in einem Dokumentarfilm festgehalten wurde …

GERONNENES LICHT von Lydia Konsta begleitet neun Künstler und Künstlerinnen bei ihren Nachforschungen und dabei, wie sie einen künstlerische Ausdruck für Erinnerung und Schmerz entwickeln, stets bewegt von dem tiefen Bedürfnis danach, einen Weg zu finden, wie man mit den Gräueltaten in den Märtyrerdörfern (Dörfer, in denen Massaker verübt wurden) in Griechenland während des 2.Weltkriegs umgehen kann. Zugleich begleitet der Dokumentarfilm Helmut Scharf, einen 90jährigen Deutschen, der als Soldat – und somit Teil der Besatzungsmacht – damals in Griechenland war. Helmut hat viele Jahre damit verbracht, nach der Wahrheit zu suchen. Er möchte herausfinden, ob und wo auch seine Division womöglich während ihres Einsatzes in Griechenland in Märtyrerdörfern schuldig geworden ist. So sammelt er Material, Fotos und Geschichten aus jenen düsteren Jahren.

Nachdem sie ihre Recherchen beendet haben, beginnen die Künstler mit der Gestaltung der Kunstwerke, zu denen sie inspiriert wurden.

Griechenland 2016 · R & Db: Lydia Konsta · K: Haris Pallas · 90'

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Spielplan

Samstag, 3. Juni 2017
14:45
Sonntag, 4. Juni 2017
14:45
Montag, 5. Juni 2017
14:45
Mittwoch, 7. Juni 2017
21:00
21:00
Samstag, 10. Juni 2017
14:45
Mittwoch, 14. Juni 2017
19:00
21:00
Sonntag, 18. Juni 2017
14:45
Montag, 19. Juni 2017
19:00
Mittwoch, 21. Juni 2017
22:45
Samstag, 1. Juli 2017
14:45
Sonntag, 2. Juli 2017
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Samstag, 8. Juli 2017
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Sonntag, 9. Juli 2017
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Samstag, 15. Juli 2017
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Sonntag, 16. Juli 2017
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Mittwoch, 19. Juli 2017
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Donnerstag, 27. Juli 2017
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Freitag, 28. Juli 2017
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Samstag, 29. Juli 2017
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Sonntag, 30. Juli 2017
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Mittwoch, 2. August 2017
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