Ein bewegender Film, der klar macht, dass sich die Unterdrückung weiblicher Selbstbestimmung durch alle Schichten zieht. (programmkino.de)

Auf den ersten Blick könnten die zwei nicht unterschiedlicher sein: Sehnaz, eine moderne, liberale Frau, lebt an der Mittelmeerküste mit ihrem langjährigen Partner in einem schicken Apartment, während sie in einem Krankenhaus als Psychiaterin arbeitet. Elmas hingegen ist mit einem älteren Ehemann verheiratet worden, der viel auf konservative Werte hält. Seine Mutter lebt mit beiden in einem Haushalt und Elmas muss sich um die pflegebedürftige Schwiegermutter kümmern. Haben die zwei Frauen aus unterschiedlichen Schichten vielleicht doch mehr Gemeinsamkeiten als anfangs gedacht, wenn es um die Frage der eigenen Perspektive und Freiheit geht?

»CLAIR OBSCUR ist als psychologischer Reigen zweier Frauen in der Türkei gedacht, denen es weder vergönnt war, unabhängig heranzuwachsen, oder ihre eigene Persönlichkeit selbst zu entdecken, zu lieben und geliebt zu werden, oder eine wirkliche, selbstbestimmte Beziehung zu führen. Die Auswirkungen dieser psychologischen Verletzungen sind auf Mikro- und Makroebene quer durch unsere Gesellschaft zu spüren.« (Regisseurin Yesim Ustaoglu)

TEREDDUT · Türkei, Deutschland, Frankreich 2017 · R&Db: Yesim Ustaoglu · K: Michael Hammon • Mit Funda Eryigit, Mehmet Kurtulus, Ecem Uzun, Okan Yalabik, Sema Poyraz u.a. · türk.OmU · 106'

Die Regisseurin
Yesim Ustaoglu, geboren 1960, wuchs bei Trabzon am Schwarzen Meer auf und zog darauf mit ihrer Familie nach Istanbul, wo sie Architektur studierte. Nach der Arbeit an mehreren preisgekrönten Kurzfilmen gab Ustaoglu 1994 mit THE TRACE ihr Langfilmdebüt. Der Nachfolger REISE ZUR SONNE über eine politisch heikle Freundschaft zwischen einem Türken und einem Kurden gewann international mehr als 20 Preise, auch PANDORAS BOX (2008) lief erfolgreich auf Festivals im In- und Ausland. Das Gleiche gilt für ARAF – SOMEWHERE IN BETWEEN (2012), einen Coming-of-Age-Film im winterlichen Anatolien und die Geschichte einer weiblichen Selbstfindung, die 2013 auch auf dem FILMFEST MÜNCHEN zu sehen war. (Quelle: Filmfest München).

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Spielplan

Freitag, 15. Dezember 2017
14:45
18:00
Samstag, 16. Dezember 2017
14:45
18:00
Dienstag, 19. Dezember 2017
20:30
Mittwoch, 20. Dezember 2017
22:45
Freitag, 29. Dezember 2017
14:45
Samstag, 30. Dezember 2017
14:45
Sonntag, 31. Dezember 2017
14:45
Montag, 1. Januar 2018
14:45
Dienstag, 2. Januar 2018
14:45
Mittwoch, 3. Januar 2018
14:45
Freitag, 5. Januar 2018
14:45
Samstag, 6. Januar 2018
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Sonntag, 7. Januar 2018
14:45
Mittwoch, 10. Januar 2018
19:00
Dienstag, 16. Januar 2018
20:30
Samstag, 20. Januar 2018
14:45
Sonntag, 21. Januar 2018
14:45
Samstag, 27. Januar 2018
14:45
Sonntag, 28. Januar 2018
14:45
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Sonntag, 11. Februar 2018
17:00
Montag, 19. Februar 2018
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Montag, 16. April 2018
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