Lux - Krieger des Lichts

ab Do 4. Januar im Wochenprogramm

Die Geschichte eines jungen Mannes, der auszieht, Gutes zu tun. Doch anstatt die Welt zu verändern, verändert sie ihn.

Der schüchterne Endzwanziger Torsten Kachel (Franz Rogowski) lebt mit seiner Mutter (Eva Weißenborn) im Osten Berlins. In der Gestalt von LUX – KRIEGER DES LICHTS versucht er, die Welt ein bisschen besser zu machen. Er verteilt regelmäßig Lebensmittel an Obdachlose und hilft auf seinen Streifzügen durch die Stadt, wo er kann. Ein Filmteam begleitet ihn dabei, um über das soziale Engagement des selbsternannten Real Life Superheros zu berichten.

Weil sich das jedoch als recht unspektakulär entpuppt, findet Jan, der Regisseur (Tilman Strauss), keinen Geldgeber für sein Projekt. Schließlich bekundet der gierige Produzent Brandt (Heiko Pinkowski) Interesse, allerdings unter der Voraussetzung, dass Jan ihm sensationelleres Material liefert; denn wo Superheld drauf steht, muss auch Superheld drin sein.

Zögernd lässt sich Torsten von Jan dazu überreden, sich mehr auf die Bekämpfung von Kriminalität zu fokussieren. Zu Gunsten der Verbrecherjagd entfernt er sich dabei allerdings immer weiter von seinen ursprünglichen Zielen. Lux wird zum medialen Hype. Doch die vermeintlichen Heldentaten wollen sich nicht einstellen. Erst als Torsten von der Stripperin Kitty (Kristin Suckow) um Hilfe gebeten wird, scheint Lux’ Stunde endlich gekommen. Der vermeintlich große Moment erfährt jedoch eine unerwartete Wendung. Und plötzlich ist nichts mehr, wie es scheint.

»Unsere vermeintliche Individualität baut immer öfter auf Projektion und Maskerade auf. Unserer eigenen und der unseres Umfelds.« (Regisseur Daniel Wild)

Deutschland 2017 · R & Db: Daniel Wild · K: Yannick Bonica · Musik: Bastian Emig • Mit Franz Rogowski, Keiko Pinkowski, Tilman Strauss, Eva Weißenborn, Kristin Suckow, Anne Haug, Manuel Harder, Serkan Kaya u.a. · 104'

Der Regisseur
Daniel Wild wurde 1979 in Mainz geboren. Nach zweijährigem Exkurs an der Schule für Clowns in Mainz studierte er zwischen - zeitlich Philosophie- und Literatur an der Humboldt Universität zu Berlin. 2010 erhielt er sein Diplom im Studiengang Drehbuch/ Dramaturgie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Im Anschluss folgten zwei Dramaturgie- Assistenzen am Maxim Gorki Theater Berlin, bevor er dort als fester Regieassistent unter der Intendanz von Armin Petras arbeitete. Seit September 2012 ist Daniel Wild freischaffender Autor und Regisseur. (Quelle: Presseheft).

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Premierentag € 5,50
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Spielplan

Freitag, 15. Dezember 2017
14:45
18:00
Samstag, 16. Dezember 2017
14:45
18:00
Dienstag, 19. Dezember 2017
20:30
Mittwoch, 20. Dezember 2017
22:45
Freitag, 29. Dezember 2017
14:45
Samstag, 30. Dezember 2017
14:45
Sonntag, 31. Dezember 2017
14:45
Montag, 1. Januar 2018
14:45
Dienstag, 2. Januar 2018
14:45
Mittwoch, 3. Januar 2018
14:45
Freitag, 5. Januar 2018
14:45
Samstag, 6. Januar 2018
14:45
Sonntag, 7. Januar 2018
14:45
Mittwoch, 10. Januar 2018
19:00
Dienstag, 16. Januar 2018
20:30
Samstag, 20. Januar 2018
14:45
Sonntag, 21. Januar 2018
14:45
Samstag, 27. Januar 2018
14:45
Sonntag, 28. Januar 2018
14:45
17:00
Sonntag, 11. Februar 2018
17:00
Montag, 19. Februar 2018
18:00
Montag, 16. April 2018
18:00