Freiheit

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Nur noch bis Mittwoch 7. März 2018!

Ein analytischer Spielfilm vom gebürtigen Münsteraner Jan Speckenbach, der unsere Vorstellungen von Beziehung, Familie und Leben in Frage stellt

Jeder kann das Gefühl verstehen, vom Alltag und dem Funktionieren-müssen zum Verschwinden gebracht zu werden. Und jeder kennt den Wunsch, einfach zu gehen. Aber auch jeder kennt den Konflikt zwischen Freiheitsdrang und Verantwortungsgefühl. Nora (Johanna Wokalek) geht tatsächlich. Philip (Hans-Jochen Wagner), ihr Mann und Vater der Kinder, bleibt zurück.

Für uns, die den Mut oder die Verzweiflung dazu nicht aufbringen, spielt der Film in drei Bildern durch, was dieser Schritt für Nora und für die Zurückgelassenen bedeutet: 1.) Nora bewegt sich augenscheinlich in fremder Umgebung: Sie lässt sich auf einen Flirt ein, entzieht sich wieder in eine andere Stadt. Wie fremd muss die Fremde sein, um die eigene Fremdheit zu überwinden? 2.) Philip geht durch seinen Alltag: Er kümmert sich um seine Kinder, übt seinen Beruf aus, hat eine Affäre mit Monika. Doch sein Leben ist nur eine Choreographie von Vereinbarungen, die seit dem Verschwinden seiner Frau Nora ihren Sinn eingebüßt haben. 3.) Ein Abend in der Familie. Nora und Philip essen mit ihren zwei Kindern. Ein befreundetes Paar kommt zu Besuch. Die Kinder gehen ins Bett. Philip sieht fern. Nora will noch vor die Tür. Sie wird nicht zurückkehren.

Deutschland, Slowakei 2017 · R: Jan Speckenbach · Db: Jan Speckenbach, Andreas Deinert · K: Tilo Hauke • Mit Johanna Wokalek, Hans-Jochen Wagner, Inga Birkenfeld, Andrea Szabová, Ondrej Koval, Rubina Labusch, Georg Arms u.a. · dt./engl./slovak.OmU · 100'

Der Regisseur Jan Speckenbach
Geboren 1970 in Münster. Studium der Kunstgeschichte, Philosophie und Medienkunst in München, Karlsruhe und Paris. 2000 Umzug nach Berlin, wo Speckenbach seitdem lebt. Seit 1999 Arbeit als freier Videokünstler vor allem am Theater. Zusammenarbeit mit Castorf, Peymann, Wuttke, Petras, Dröse, Øglænd, Baumgarten u.a. (Nestroy-Preis 2003 für das Video in der Castorf-Inszenierung Forever Young). 2008 ist er für das Videodesign der Birthday-Bash-Tour von Marius Müller-Westernhagen verantwortlich. 2005 nimmt er ein postgraduiertes Regiestudium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin auf. Sein Kurzfilm Gestern in Eden läuft 2008 in Cannes, Spatzen wird für den Kurzfilm-Oscar qualifiziert. 2011 schließt er das Studium mit dem Spielfilm Die Vermissten ab, der auf der Berlinale 2012 Weltpremiere feiert und im gleichen Jahr ins Kino kommt. Der Film wird in der Kategorie »Discovery« für den besten Erstlingsfilm beim Europäischen Filmpreis 2012 nominiert. 2013 zeichnet er für Regie, Bühne und Video der Kurzoper The Raven von Toshio Hosokawa verantwortlich, die in Luxemburg und im Frühjahr 2014 in Paris (Théâtre des Bouffes du Nord) aufgeführt wird. Auf der Berlinale 2013 gewinnt Speckenbach mit dem Filmvorhaben Das Klopfen der Steine den Made in Germany-Drehbuchförderpreis. Von 2015 bis 2017 realisiert er seinen zweiten Langfilm Freiheit (Regie, Drehbuch, Schnitt) der seine Weltpremiere im Wettbewerb von Locarno und seine Deutschland Premiere bei den Hofer Filmtagen feiert. (Quelle: Presseheft).

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Premierentag € 5,50
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Feiertags keine Ermäßigung,
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Spielplan

Samstag, 2. Juni 2018
14:45
Sonntag, 3. Juni 2018
14:45
17:00
Dienstag, 5. Juni 2018
20:00
Samstag, 9. Juni 2018
14:45
Dienstag, 12. Juni 2018
20:00
Donnerstag, 21. Juni 2018
20:00
Sonntag, 1. Juli 2018
14:45
Mittwoch, 4. Juli 2018
19:00
Donnerstag, 5. Juli 2018
20:00
Samstag, 7. Juli 2018
14:45
Sonntag, 8. Juli 2018
14:45
Montag, 9. Juli 2018
20:00
Samstag, 14. Juli 2018
14:45
Sonntag, 15. Juli 2018
14:45
Donnerstag, 19. Juli 2018
14:45
20:00
Freitag, 20. Juli 2018
14:45
Samstag, 21. Juli 2018
14:45
Sonntag, 22. Juli 2018
14:45
Donnerstag, 26. Juli 2018
14:45
20:00
Freitag, 27. Juli 2018
14:45
Samstag, 28. Juli 2018
14:45
Sonntag, 29. Juli 2018
14:45
Donnerstag, 2. August 2018
20:00
Donnerstag, 16. August 2018
20:00
Donnerstag, 23. August 2018
20:00
Donnerstag, 6. September 2018
20:00