ELTERNSCHULE betrachtet ein zentrales Konfliktfeld unserer Gesellschaft: Erziehung. Wie gehen wir richtig mit unseren Kindern um – und mit uns selbst?

Dieser Film bringt einige hitzige Debatten mit sich. Einige Menschen wollen, dass wir den Film absetzen. Da wir an mündige Eltern und Nicht-Eltern glauben, zeigen wir den Film trotzdem, da uns sehr an Diskussionen gelegen ist.

Hier einige aktuelle Beiträge:

Der Deutsche Kinderschutzbund "rät Eltern [...] vom Besuch dieses Filmes ab". Hier die Stellungnahme dazu.

Die Caritas-Beratungsstelle Münster sagt: "Wir arbeiten anders!"

Die Süddeutsche Zeitung bringt einen Kommentar zur Debatte um den Film: "Regisseure, Verleih und Eltern [werden] beschimpft und bedroht."

Programmkino. de bringt einen Erlebnisbericht aus Kinosicht, der für uns die "Debatte" sehr gut wiedergibt. Immerhin konnten wir zum Start eine Dikskussion anbieten.

Kinder im chronischen Stress: Laura schreit 14 Stunden am Tag. Anna kämpft mit ihrer Mutter um alles. Lucy hat noch keine Nacht durchgeschlafen. Joshua wird schnell wütend und beruhigt sich nicht mehr. Mohammed Ali kratzt sich blutig, schläft kaum und jammert den ganzen Tag. Felix trinkt nur Milch, die er gleich wieder erbricht. Zahra isst überhaupt nichts mehr, außer Pommes und Chicken Nuggets.

Sie alle kommen mit ihren erschöpften Eltern in die Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen, Abteilung "Pädiatrische Psychosomatik". Hier werden chronische Krankheiten behandelt: Neurodermitis, Asthma, Allergien, Schlaf- und Essstörungen, Verhaltensauffälligkeiten. Mindestens drei Wochen lang bleiben Eltern und Kinder in der Klinik und durchlaufen ein umfassendes Programm: Schlaftraining, Esstraining, Verhaltenstraining, Psychotherapie und Erziehungscoaching. Die Behandlung ist ganzheitlich, d.h. es geht hier nicht nur um die Symptome der Kinder, sondern um das gesamte Beziehungsgeflecht der Familie - und um das Verhalten der Eltern. Aber das wird den Betroffenen erst nach und nach klar.

Deutschland 2018 · R & Db: Jörg Adolph, Ralf Bücheler · K: Daniel Schönauer · ab 0 J. · 112'

Die Regisseure
Jörg Adolph geboren 1967 in Herford. 1988-1994 Studium „Neuere deutsche Literatur und Medienwissenschaft“, Kunstgeschichte und Ethnologie in Marburg. Magister. 1994-2000 Regiestudium an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Diplom. Journalistische Arbeiten, Magazinbeiträge und Trailer-Editor, wissenschaftlich/künstlerischer Assistent an der HFF-München, Lehraufträge und Betreuung von Studentenfilmen. Verheiratet mit der Cutterin Anja Pohl, lebt in Ebenhausen bei München und arbeitet als Dokumentarfilm-Autor. Seine Filme wurden vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem deutschen Fernsehpreis und dem deutschen Dokumentarfilmpreis.

Ralf Bücheler, geboren 1975, wuchs im Allgäu auf und studierte Volkskunde, Ethnologie und Literatur in München und Swansea. Anschließend Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Bücheler lebt und arbeitet in München als freier Filmemacher und Radioautor – und als Vater eines 14jährigen und einer Neunjährigen. Bei der Arbeit an „Elternschule“ hat er gerade für diese Herausforderungen noch einmal Einiges dazugelernt. (Quelle: Presseheft).

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Schulkino-Filmtipp
Empfohlen ab 9. Klasse
Themen: Sehbehinderung, Jugend, Außenseiter, Träume, Selbstakzeptanz, Konfliktbewältigung, Freiheit, Freundschaft, Liebe, Familie, Erwachsenwerden, Individuum und Gesellschaft, Identität, Vertrauen
Fächer: Deutsch, Französisch, Sozialkunde, Ethik, Psychologie, Kunst
Ausführliche Hinweise bei Vision Kino

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Spielplan

Samstag, 22. Dezember 2018
14:45
Dienstag, 25. Dezember 2018
20:00
Freitag, 28. Dezember 2018
14:45
Samstag, 29. Dezember 2018
14:45
Sonntag, 30. Dezember 2018
14:45
Montag, 31. Dezember 2018
14:45
Dienstag, 1. Januar 2019
14:45
Mittwoch, 2. Januar 2019
14:45
Sonntag, 13. Januar 2019
17:00
Mittwoch, 16. Januar 2019
19:00
Montag, 21. Januar 2019
21:00
Sonntag, 10. Februar 2019
17:00
Sonntag, 10. März 2019
17:00