Ein Märchen für Erwachsene nach der Vorlage von John Ajvide Lindqvist (So finster die Nacht) – Mutig, rau und befremdlich romantisch

Die Grenzbeamtin Tina (Eva Melander) ist eine bemerkenswerte Erscheinung. Ihr seltsam geschwollenes Gesicht, ihr bohrender Blick und ihre körperliche Kraft verleihen der jungen Frau etwas Animalisches. Tina hat zudem eine besondere Fähigkeit: Sie kann Angst, Scham und Wut anderer Menschen wittern. Ihr Talent macht sich der schwedische Grenzschutz erfolgreich zunutze, um Kriminelle aufzuspüren. Dennoch fühlt sich Tina seltsam fremd unter ihren Mitmenschen und lebt einsam und naturverbunden in den Wäldern. Doch dann begegnet sie Vore (Eero Milonoff), der ihr auffallend ähnlich sieht und bei dem ihre wundersame Begabung an ihre Grenzen stößt. Tina ahnt, dass Vore etwas zu verbergen hat und ihre Identität grundlegend in Frage stellen wird.

»Was mich interessiert, ist, die Gesellschaft durch die Linse eines Paralleluniversums zu betrachten, und ein Genre-Film ist dafür perfekt. (…) Ich interessiere mich für alles, was unter der Oberfläche vor sich geht, für alles, was Menschen auf eine Weise beeinflusst, die ihnen nicht bewusst ist. Genre-Filme stehen auch für gute Unterhaltung, daher gefällt mir die Idee, dass die Leute ihre Deckung fallen lassen und sich entspannen. Dann wird Kino ein guter Ort, um über Politik in einem subtileren Rahmen zu sprechen.« (Regisseur Ali Abbasi)

Prix Un Certain Regard, Filmfestspiele Cannes 2018

GRÄNS · Dänemark/Schweden 2018 · R: Ali Abbasi · Db: Ali Abbasi, Isabella Eklöf, John Ajvide Lindqvist · K: Nadim Carlsen • Mit Eva Melander, Eero Milonoff, Jörgen Thorsson, Ann Petrén u.a. · ab 16 J. · schwed.OmU + dF · 110'

Der Regisseur Ali Abbasi
Geboren 1981 in Teheran. Veröffentlichtemehrere Kurzgeschichten in persischerSprache. 2002 brach er sein Studium an derPolytechnischen Universität Teheran ab undreiste nach Europa. Er lebte in Schweden undstudierte Architektur an der Royal Academyof Science in Stockholm. 2007 begann er einRegiestudium an der nationalen FilmschuleDänemarks und schloss es 2011 mit dem Film MFOR MARKUS ab. (Quelle: Berlinale).

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Dienstag, 1. Oktober 2019
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Dienstag, 8. Oktober 2019
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Freitag, 11. Oktober 2019
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Donnerstag, 17. Oktober 2019
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