Wie ein merkwürdiger Traum entspinnt sich der bildsprachlich spektakuläre, inhaltlich komplizierte neue Film von Oscar-Preisträger László Nemes („Son of Saul“)

Das Hutmachergeschäft Leiter ist nicht nur bekannt für seine außergewöhnlichen Kreationen, sondern auch ein Ort großer Träume. Zumindest für die junge Iris Leiter, die 1913 nach Budapest kommt, um in dem Laden als Hutmacherin anzufangen, der einst ihren Eltern gehörte und in dem sie ihr Leben verloren.

Der jetzige Inhaber Oskar Brill weist jedoch die junge Frau ab. Aber Iris hat nicht vor, Budapest zu verlassen. Beharrlich macht sie sich auf die Suche nach ihrer Vergangenheit. Dabei kommt sie einem Geheimnis auf die Spur, das sie nicht nur zu einem gewissen Kalman Leiter, sondern auch bis in die höchsten Kreise der österreichisch-ungarischen Gesellschaft führt.

»SUNSET erinnert an ein Märchen, ein Mysterium in sich. Es lädt den Zuschauer ein, zusammen mit der Protagonistin einen Weg durch einen Irrgarten aus Fassaden und Ebenen zu finden. Von Anfang an habe ich mir vorgestellt, dass der Film den Zuschauer in ein persönliches Labyrinth stürzt, während er mit Iris herauszufinden versucht, was sich in der Welt verbirgt, die sie erkennen will.« (Regisseur László Nemes)

NAPSZÁLLTA · Ungarn/Frankreich 2018 · R: Laszlo Nemes · Db: Laszlo Nemes, Clara Royer, Matthieu Taponier · K: Matyas Erdély • Mit Juli Jakab, Vlad Ivanov, Marcin Czarnik, Evelin Dobos, Judit Bárdos u.a. · ab 12 J. · ungar.OmU + dF · 142'

Der Regisseur
László Nemes wurde am 18.02.1977 in Budapest geboren. Sein Vater war der ungarische Filmregisseur András Jelis. Aufgewachsen ist Nemes überwiegend in Paris, wo er Geschichte und Politikwissenschaften studierte. Ab 2005 begann Nemes bei verschiedenen Filmproduktionen mitzuwirken und entschied sich schließlich 2006, Regie in New York zu studieren. Nach einem Jahr brach er das Studium wieder ab. Danach arbeitete László Nemes als Regieassistent. 2008 und 2010 veröffentlichte er die Kurzfilme THE COUNTERPART und THE GENTLEMAN TAKES HIS LEAVE. Seine Kurzfilme gewannen zusammen mehr als 30 Preise und liefen auf über 100 Filmfestivals. 2015 wagte sich László Nemes an sein Spielfilmdebüt. Mit SON OF SAUL gewann er den Großen Preis der Jury sowie den FIPRESCI-Preis. SON OF SAUL wurde auch mit einem Golden Globe® ausgezeichnet und gewann schließlich einen Oscar® in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“. (Quelle: Presseheft).

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