»Als Mediensatire ebenso überzeugend wie als Komödie: der Nahostkonflikt vor dem Hintergrund einer schnulzigen Seifenoper« (programmkino.de)

In Tel Aviv geht es heiß her. Zumindest laut der schnulzigen Soap Opera „Tel Aviv on Fire“, die jeden Abend über die TV-Bildschirme flimmert und Israelis wie Palästinenser vor der Glotze vereint. Der junge Palästinenser Salam ist Drehbuchautor des Straßenfegers und muss für die Dreharbeiten jeden Tag die Grenze zwischen Israel und dem Westjordanland überqueren. Bei einer Checkpoint-Kontrolle gerät das Skript der nächsten Folge in die Hände des israelischen Kommandeurs Assi.

Das kommt dem gelangweilten Grenzwächter gerade recht. Um seine Frau zu beeindrucken, zwingt er Salam das Drehbuch umzuschreiben. Ein Bombenerfolg! Von nun an denken sich Salam und Assi immer neue schnulzige Dialoge und absurde Plotentwicklungen aus. Der Einfluss des israelischen Militärs auf die populäre, eigentlich antizionistische Seifenoper wird immer größer. Aber dann soll die Serie abgesetzt werden, und Salam steht plötzlich vor einem Riesenproblem.

TEL AVIV AL HAESH · Luxemburg/Frankreich/Israel/Belgien 2018 · R: Sameh Zaobi · Db: Dan Kleinman, Sameh Zaobi · K: Laurent Brunet • Mit Kais Nashif, Lubna Azabal, Nadim Sawalha u.a. · ab 6 J. · arab./hebr.OmU + dF · 101'

Der Regisseur
Sameh Zoabi ist in Iksal, einem palästinensischem Dorf in der Nähe von Nazareth, geboren und aufgewachsen. Zoabi studierte Filmwissenschaften und englische Literatur an der Universität Tel Aviv und erhielt ein Stipendium für ein Regie-Studium an der School of Arts der Colombia Universität, das er ebenfalls absolvierte. Zoabis besondere filmische Handschrift wurde vom Filmmaker Magazine gewürdigt, das ihm als einen der „Top 25 New Faces of Independent Cinema“ benannte. Seine Filme wurden auf vielen Festivals gezeigt und ausgezeichnet, darunter Cannes, Toronto, Locarno, Sundance, Karlovy Vary, New Directors/New Films und dem New York Film Festival. (Quelle: Presseheft).

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Schulkino-Filmtipp
Empfohlen ab 9. Klasse
Themen: Sechstagekrieg, Geschichte, Gesellschaft, Milita?r, Grenze, Israel, Pala?stina, Nahost-Konflikt, Identita?t, Werte, Komo?die, Fernsehen, Drehbuch(entwicklung)
Fächer: Deutsch, Sozialkunde, Politik, Geschichte, Religion, Ethik, Medienkunde, fächerübergreifend: Demokratieerziehung
Ausführliche Hinweise bei Vision Kino

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Spielplan

Sonntag, 28. Juli 2019
20:15
Sonntag, 4. August 2019
12:45
Montag, 12. August 2019
21:00
Sonntag, 18. August 2019
18:00
Montag, 19. August 2019
18:30
21:00
Dienstag, 20. August 2019
20:30
Mittwoch, 21. August 2019
22:15
Montag, 26. August 2019
21:00
Mittwoch, 28. August 2019
21:00
Freitag, 30. August 2019
19:00
22:15
Sonntag, 1. September 2019
12:45
Dienstag, 3. September 2019
18:30
Donnerstag, 5. September 2019
20:00