Architektur und Film: Sozialistische Utopien – Architektur für die Weltrevolution

Sotsgorod: Cities for Utopia

So 5. April 2020 · 18:30 Uhr
Mit anschl. Get together im neben*an
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Sotsgorod: Cities for Utopia erzählt von europäischen Architekten, die in den späten 1920er und frühen 1930er Jahren von der Sowjetunion zum Bau „sozialistischer Städte“ in Sibirien eingeladen wurden. In einer Zeit ökonomischer Depression gab es in Europa für junge Architekten wenig Arbeitsmöglichkeiten, während die zunehmende Ausbeutung von Bodenschätzen in Sibirien dort die Konzeption ganzer Städte notwendig machte.

Jan Rutgers, Margarete Schütte-Lihotzky und Phillipp Tolziner kommen im Film selbst zu Wort, das Schaffen von Hannes Meyer, Hans Schmidt und Ernst May wird anhand erstmals zugänglicher Dokumente geschildert. Der Film stellt vier der Sotsgorods (=Sozialistische Stadt der Zukunft) vor: Magnitogorsk, Orsk, Novokuznetsk und Kemerov.

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Mittwoch bis Samstag ab ~15:00 Uhr
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Architektur und Film: Sozialistische Utopien –Architektur für die Weltrevolution

Utopische Bauwerke im Geiste des Konstruktivismus, gigantische Wohnkomplexe aus Beton, Kulturpaläste wie Schlachtschiffe: Die sozialistische Architektur der Nachkriegszeit war die Stein gewordene, kommunistische Utopie einer neuen Gesellschaft. Der kollektivstiftende, kraftvolle Wiederaufbau zerstörter Kriegslandschaften versprach preiswertes Wohnen, repräsentative Außendarstellung und großzügige Kultur- und Freizeitangebote für alle. Dabei waren den Architekten sozialistischer Monumentalbauten oftmals erstaunliche künstlerische Freiheiten gestattet, ihre Kreationen wirkten wie ein „Formenrausch aus Weltall-Phantasmen und eskapistischen Visionen des Abhebens und Schwebens“ (Frédéric Chaubin). Heute sind viele Gebäude dem Verfall preisgegeben oder werden anders genutzt als eigentlich gedacht.

Die 15. Ausgabe der Reihe Architektur und Film, die das CINEMA Münster in Zusammenarbeit mit der Architektenkammer NRW präsentiert, wirft einen Blick auf Repräsentationsbauten des Sozialismus und verfolgt deren Schicksal bis in die heutige Zeit. Dabei entspinnt sich ein Dialog zwischen Gegenwart und Vergangenheit, zwischen Hoffnung auf eine andere Zukunft und gestrandeten Utopien.

Alle Filme mit Einführung. Im Anschluss an die Vorführungen lädt die Architektenkammer jeweils zu einem „Get together“ im Foyer, bei dem sich Gelegenheit zum Austausch über das Programm bietet. Es ist empfehlenswert, Karten im Internet oder telefonisch zu reservieren.

Die Termine:

Mi 4. März 2020 · 18:30 Uhr: Novgorod Spaceship + Hotel Jugoslavija

So 15. März 2020 · 18:30 Uhr: Fort von allen Sonnen

Mi 25. März 2020 · 18:30 Uhr: Das Haus der Regierung

So 5. April 2020 · 18:30 Uhr: Sotsgorod: Cities for Utopia

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Spielplan

Sonntag, 1. März 2020
20:15
Montag, 9. März 2020
18:30
20:45
Dienstag, 10. März 2020
18:30
Mittwoch, 11. März 2020
18:45
Montag, 16. März 2020
18:30
20:00
Montag, 23. März 2020
18:30
Mittwoch, 25. März 2020
18:30
Sonntag, 29. März 2020
19:30
Sonntag, 5. April 2020
18:30
Montag, 13. April 2020
11:00
Montag, 20. April 2020
20:00
Sonntag, 10. Mai 2020
20:15