7. Zivi-Filmfestival

Vormittagskino für Zivildienstleistende
Mo 8. bis Fr 12. März 2010

Wie schon in den vergangenen Jahren besteht bei der siebten Auflage des Zivi-Filmfestivals im Cinema für Zivildienstleistende die Möglichkeit, eine Woche lang ihrem Zivi-Job zu "entfliehen" und sich Filme aus den unterschiedlichsten Genres anzuschauen, die nicht in den gängigen Mainstream passen. Von schnell, spannend, witzig über melancholisch bis politisch - für jeden Kinofreak ist etwas Passendes dabei. Dabei geht es um die alten Themen: Glaube, Liebe, Sinn, Beziehungen und Tod.

Alle Vorstellungen sind öffentlich und können auch von Nicht-Zivis besucht werden. Filmstart ist jeweils ca. 15 Minuten nach der unten angekündigten Uhrzeit. Eintritt: 5,40 Euro!

Filme und Termine

Montag 8. März 2010  · 14 Uhr

Schmetterling und Taucherglocke

Die Geschichte des früheren „Elle“-Chefredakteurs Jean-Dominique Bauby, der nach einem plötzlichen Schlaganfall nur noch das linke Augenlid bewegen konnte, schien für eine Verfilmung denkbar ungeeignet. Doch Multitalent Julian Schnabel entwarf zusammen mit Kameramann Janusz Kaminski ein bahnbrechendes visuelles Konzept, das Baubys Krankheit für den Zuschauer erfahrbar macht. Trotz seines schweren Sujets ist Schmetterling und Taucherglocke vor allem eines: Eine Liebeserklärung an das Leben. „Eine Erfahrung von bezwingender Schönheit und Poesie.“ (F.A.Z.)

Dienstag 9. März 2010  · 10 Uhr

Vergiss Mein nicht!

Wer kennt ihn nicht, den Schmerz, wenn große Gefühle zu Ende gehen? Joel will mit Hilfe eines 'genialen' Wissenschaftlers endlich Ordnung in sein Leben bringen und seine verflossene Liebe Clementine vergessen, die ihm immer noch so viel Kopfzerbrechen bereitet. Die Lösung: Er lässt sich mit einer neuen Behandlungsmethode einen Teil seines Gedächtnisses löschen. Während der Gehirnwäsche wird die Beziehung zu Clementine in seinem Kopf noch einmal chronologisch rückwärts abgerufen, bevor sie endgültig gelöscht wird ... Mit Jim Carrey und Kate Winslet

Dienstag 9. März 2010  · 14 Uhr

Das weiße Band – Eine deutsche Kindergeschichte

Michael Hanekes meisterhaftes Psychodrama, ausgezeichnet mit der Goldene Palme in Cannes und deutsche Einsendung für den Auslands-Oscar: Ein Dorf im protestantischen Norden Deutschlands am Vorabend des Ersten Weltkriegs. Seltsame Unfälle passieren und nehmen nach und nach den Charakter ritueller Bestrafungen an. Wer steckt dahinter? "Hanekes Film ist formvollendet und entwickelt eine Sogwirkung, der man sich nicht entziehen kann. Großes Autorenkino." (ZDF aspekte) Mit u.a. Burghart Klaußner, Ulrich Tukur, Josef Bierbichler, Susanne Lothar, Birgit Minichmayr.

Mittwoch 10. März 2010  · 10 Uhr

Sturm

Hannah Maynard ist Anklägerin am Kriegsverbrechertribunal in Den Haag. Sie führt einen Prozess gegen Goran Duric, einen ehemaligen General der jugoslawischen Volksarmee. Als sich ein Zeuge in Falschaussagen verstrickt und sich kurze Zeit später umbringt, sieht es aus, als bräche die Anklage in sich zusammen. Doch da wagt Mira, die Schwester des Toten als neue Zeugin auszusagen …
»Ein fast dokumentarisch anmutendes Porträt zweier Frauen, die sich entschieden haben zu kämpfen, mit ohnmächtiger Wut. Hans-Christian Schmid, unterstützt von zwei anbetungswürdigen Darstellerinnen, erzählt die Geschichte wie einen Thriller, ohne Moralpredigten, spannend und trotzdem seltsam nah am Leben.« (KulturSPIEGEL)

Mittwoch 10. März 2010  · 14 Uhr

Gomorrha - Reise in das Reich der Camorra

Ein Mafiafilm als filmische Kriegserklärung an das organisierte Verbrechen – nach dem Bestseller von Roberto Saviano: Macht, Geld, Blut. Damit werden die Einwohner der Provinzen von Neapel und Caserta tagtäglich konfrontiert. Nur eine privilegierte Minderheit kann überhaupt daran denken, ein „normales“ Leben zu führen. „Gomorrha“ beschreibt die suggestive Kraft der Camorra, die Operationen, mit denen die Clans ihre Macht behaupten und die Manipulationen, mit denen sie ihre schmutzigen Geschäfte in Gang halten. Cannes 2008: Großer Preis der Jury.

Donnerstag 11. März 2010  · 10 Uhr

Loft (niederl.OmU)

Thriller von "De Zaak Alzheimer"-Regisseur Erik van Looy, mit über 1,1 Mio. Besuchern in Belgien der erfolgreichste flämische Film aller Zeiten: Das titelgebende Loft befindet sich im Dachgeschoss einer modernen Wohnanlage und dient seinen fünf verheirateten Mietern als geheimer Ort für sexuelle Abenteuer. Das Vergnügen nimmt ein jähes Ende, als die Freunde eine ans Bett gefesselte Frauenleiche im Loft vorfinden. Nur einer von ihnen kann der Mörder sein. Misstrauen macht sich breit und es dauert nicht lange, bis sie sich gegenseitig mit Beschuldigungen attackieren.

Donnerstag 11. März 2010  · 14 Uhr

Der Marathon-Mann

»Thomas Babington Levy, genannt Babe, ist Geschichtsstudent in New York. Neben seiner Arbeit an seiner Disserattion über die McCarthy-Zeit, der sein Vater zum Opfer gefallen ist, hat er ein Hobby, das viel Zeit kostet: Er läuft Marathon – und das jeden Tag! In einer Bibliothek lernt Babe Elsa kennen. Er verfolgt sie bis nach Hause, und redet so lange auf sie ein, bis sie sich zu einem Treffen überreden lässt. Babe und Elsa werden im Central Park von zwei Männern überfallen, woraufhin Babe seinen Bruder Henry, auch bekannt als "Doc", den er seit langer Zeit nicht mehr gesehen hat, benachrichtigt. Babe glaubt, sein Bruder arbeitet für einen großen Industriekonzern, in wirklich ist er aber Undercover-Agent für das CIA.« (Moviepilot.de) Mit Dustin Hoffman und Roy Scheider von John Schlesinger.

Freitag 12. März 2010  · 10 Uhr

Der Knochenmann

Jetzt ist schon wieder was passiert … Nach „Komm, süßer Tod“ und „Silentium“ kommt der dritte Kultroman von Wolf Haas ins Kino: „Die rabenschwarze Kinokomödie um den lakonischen Loser Brenner bewegt sich zwischen makabrer Milieustudie, saftigem Genre-Thriller und herzzerreißender Liebesgeschichte. Pointensicher und mit denkwürdigen Dialogduellen zeigt sich Josef Hader im schauspielerischen Schlagabtausch mit Sepp Bierbichler in absoluter Höchstform. Kultkino mit hohem Comedy-Faktor.“ (programmkino.de)

Freitag 12. März 2010  · 14 Uhr

Der Räuber

Ein Thriller mit philosophischen Zwischentönen über aberwitzige Banküberfälle, unmögliche Liebe und abenteuerliche Flucht. „Der Räuber“ erzählt die wahre Geschichte eines vielseitig begabten Mannes: Johann Rettenberger ist erfolgreicher Marathonläufer und professioneller Bankräuber. Jahrelang lebt er unentdeckt mit seiner Freundin in Wien, zieht immer wieder aus, leidenschaftlich und gierig nach dem Trip, der Bewegung und der Schönheit des Raubzugs. Der Berlinale-Wettbewerbsteilnehmer verbindet die Dramatik eines Gangstermythos mit der stillen Euphorie einer wahren Liebesgeschichte. „Ein Juwel von einem Film.“ (Frankfurter Rundschau)

Veranstalter

Karten für den Besuch einzelner Vorstellungen sind direkt an der CINEMA-Kasse erhältlich

Kosten für Zivildienstleistende
100 Euro (Filme, Mittagessen, Leitung)
Es kann Sonderurlaub
bei der Dienststelle
beantragt werden

Informationen
und Anmeldungen

Wolfgang Overkamp
(Institut für Kirche
und Gesellschaft)
w.overkamp@
kircheundgesellschaft.de

Tel: 02573 9386-23

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