Afrikanische Filmtage

Im April/Mai zeigen wir 4 Filme vom afrikanischen Kontinent. Anläßlich der Fußball-WM wollten wir ursprünglich mit den Filmen einen Blick auf Südafrika richten, um mehr über das Land zu erfahren. Da aktuell wenig Filme aus diesem Land verfügbar sind, präsentieren wir zusätzlich auch Filme aus Togo und Mali. Zwei Filmemacher können wir in Münster zur Vorführung persönlich erleben: Jean Frédéric de Hasque (dank der Unterstützung von Wolfgang Mundt aus Osnabrück) und den Münsteraner Max Fabian Meis.

Nach oben

Togo - The World Cup of Hope

:: Mittwoch, 21. April 2010, 19 Uhr
:: Karten online reservieren

Fußball, Politik und Hoffnung

Das westafrikanische Togo prägten im Jahre 2005 zwei Ereignisse: der plötzliche Tod des Diktators Eyadéma, der das Land über 37 Jahre regiert hatte, und kurz darauf die Qualifikation für die Fußball-WM 2006 in Deutschland. Dieses unruhige kleine Land im Umbruch, seine Chancen und die Fallstricke für die Zukunft, insbesondere die Verquickung von Fußball und Politik stehen hier im Mittelpunkt. Die Reaktion der Einwohner aus der Hauptstadt Lome auf die einzelnen Spiele und die Versuche der Fans, in Deutschland dabei zu sein. Das alles auf dem dünnen Parkett einer beginnenden Demokratisierung.

THE WORLD CUP OF HOPE · Togo/Schweiz 2008 · Regie und Drehbuch: Nicholas Peart, Pierre Morath · Kamera: Nicholas Peart · ab 12 J. · digitale Projektion · franz.OmenglU · 80‘

Nach oben

Was lief sonst im Sonderprogramm?

Das Archiv
Öffnet internen Link im aktuellen Fenster"Filmreihen und Festivals"

In Search of Eldorado

:: Donnerstag, 29. April 2010, 19 Uhr
in Anwesenheit des Regisseurs Jean Frédéric de Hasque
:: Karten online reservieren

Aufbruch für ein besseres Afrika

Sie sind 25 Jahre alt, studieren an der Universität von Bamako. Eine neue Generation junger, intellektuell Gebildeter, voller Ideen. Nein, nach Europa wollen sie nicht -- sondern lieber vor Ort mit anpacken, um ein besseres Afrika zu schaffen. Doch aller Anfang ist schwer, das wissen Maryame, Drissa, Moulaye, Bakkus und Mamadou sehr wohl. Die vielen Fragen zum Verhältnis zwischen Europa und Afrika, zu Erwartungen und Hoffnungen, diskutieren sie in ihrem Club "Yambo Ouologuem", benannt nach dem radikalen Schriftsteller der Endsechziger.

Où est l'Eldorado? · Mali/Belgien 2009 · Regie und Drehbuch: Jean Frédéric de Hasque · Kamera: Jean-Frédéric de Hasque · Schnitt: Bruno Tracq · ab 12 J. · digitale Projektion · franz.OmeU · 73‘

Öffnet externen Link in neuem Fensterzum Filmtrailer

Nach oben

Im Schatten des Tafelberges

:: Montag, 3. Mai 2010, 19:00 Uhr
:: Karten online reservieren

Sensibles Portrait eines Landes zwischen Apartheid und Postkapitalismus

Die Geschichten von Ashraf, Zoliswa und Arnold, die in den Armenvierteln rund um Kapstadt auf unterschiedliche Art und Weise ums Überleben kämpfen. Während Ashraf und sein Freund Mne nachts durch die Townships ziehen -- im Einsatz gegen die Privatisierung von Wasser, Strom und Land, vertrauen Zoliswa und Arnold auf ihre individuelle Arbeitskraft. Als die Stadtverwaltung eine komplette Armensiedlung wegen der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 räumen lassen will, werden Ashraf und sein Freund Mne mit ihren eigenen unverarbeiteten Erlebnissen aus der Zeit der Apartheid konfrontiert. Mit starken Bildern und beeindruckenden Geschichten zeichnet der Film ein sensibles Portrait einer Gesellschaft im Wandel zwischen Apartheid und kapitalistischer Postmoderne.

When the mountain meets its shadow

Südafrika/Deutschland 2009Regie und Drehbuch: Alexander Kleider, Daniela Michel, Romin Khan • Kamera: Alexander Kleider • Schnitt: Daniela Michel • ab 0 J. • digitale Projektion • engl.OmU • 75‘

Nach oben

Am 29.4. zu Gast
im Cinema:

Jean-Frederic Hasque wurde 1970 in Brüssel geboren. Er studierte Bildende Kunst, Fotografie und Video an der Ecole de Recherche Graphique (ERG-ESA). Er unternahm Mitte der neunziger Jahre verschiedene Reisen nach West-Afrika, u.a. nach Benin, Togo und Burkina Faso. „Où est l’Eldorado“ ist sein dritter Film, den er dort drehte.

The Dorp – 40 Days of Our Lives

:: Donnerstag, 6. Mai 2010, 20:00 Uhr
in Anwesenheit von Regisseur Max Fabian Meis und Team

Spuren, die die Apartheid hinterließ

„The Dorp“ ist ein Vorort von Kapstadt – unter der Apartheid ein Ghetto für farbige Menschen des Westkaps. Der Film nähert sich dem Leben des Dorfes anhand von vier Porträts. Da ist der 13-jährige hoffnungsvolle und ambitionierte David „junior“, der ohne seinen Vater aufwuchs und die 17-jährige Nicole, die bereits die High School besucht und sich bewusst von Drogen und Gangs fernhält. Der 40-jährige Paul ist Vater zweier Kinder und erzieht diese mit autoritärer Hand und Marlene, 76, hat nicht nur 40 Jahre Apartheid erlebt, sondern auch die Zeit danach.

Alle leben in der gleichen Nachbarschaft und in der gleichen misslichen Situation, in einer von Missständen geschüttelten Gesellschaft voller Drogen und Armut.

 

Südafrika/Deutschland 2009Regie und Drehbuch: Max Fabian Meis • Kamera: Ferdinand Carriére • ab 12 J. • HD-Projektion • engl./afrikaans.OmU • 86'

Öffnet externen Link in neuem FensterOffizielle Filmhomepage

Nach oben

Am 6.5. zu Gast
im Cinema:

Max Fabian Meis wurde 1986 in Münster geboren. Er machte in Südafrika 2004 ein FJS in Hermanus/Westerncape und arbeitete dann als „Load Control Agent” in Cape Town. Nach seinem Germanistik- und Geschichtsstudium an der Uni Münster ist er nun neben seinem Studium Mitarbeiter im Archiv des WDR Studio Münster.

Spielplan

Freitag, 1. Dezember 2017
22:30
Sonntag, 3. Dezember 2017
11:00
14:45
Montag, 4. Dezember 2017
20:00
Mittwoch, 6. Dezember 2017
22:45
Samstag, 9. Dezember 2017
14:45
Sonntag, 10. Dezember 2017
14:45
17:00
Mittwoch, 13. Dezember 2017
19:00
19:00
Freitag, 15. Dezember 2017
14:45
18:00
Samstag, 16. Dezember 2017
14:45
18:00
Dienstag, 19. Dezember 2017
20:30
Mittwoch, 20. Dezember 2017
22:45
Freitag, 29. Dezember 2017
14:45
Samstag, 30. Dezember 2017
14:45
Sonntag, 31. Dezember 2017
14:45
Montag, 1. Januar 2018
14:45
Dienstag, 2. Januar 2018
14:45
Mittwoch, 3. Januar 2018
14:45
Donnerstag, 4. Januar 2018
14:45
Freitag, 5. Januar 2018
14:45
Samstag, 6. Januar 2018
14:45
Sonntag, 7. Januar 2018
14:45
Mittwoch, 10. Januar 2018
19:00
Samstag, 20. Januar 2018
14:45
Sonntag, 21. Januar 2018
14:45
Samstag, 27. Januar 2018
14:45
Sonntag, 28. Januar 2018
14:45
Sonntag, 11. Februar 2018
17:00
Montag, 19. Februar 2018
18:00
Montag, 16. April 2018
18:00