CinemAsia Rückblick

Auf dieser Seite finden Sie einen Überblick über das vergangene CinemAsia-Programm. Öffnet internen Link im aktuellen FensterHier gehts weiter zu den aktuellen Filmen

Die CinemAsia-Termine im Überblick

Mo 23. August · 19:00 Das Mädchen, das durch die Zeit sprang
Di 17. August · 19:00 Summer Wars
Di 5. Juli · 21:00 Durst
Mo 12. April · 21:00 Wonderful Town
Mo 1. März · 21:00 Ichi, die blinde Schwertkämpferin
Mo 1. Februar · 19:00 Love Exposure

Was lief sonst im Sonderprogramm?

Das Archiv
Öffnet internen Link im aktuellen Fenster"Filmreihen und Festivals"

CinemAsia

Guilty of Romance

Mo 10. September 2012 · 19:00 Uhr
Mi 12. September 2012 · 21:00 Uhr
:: Karten online reservieren

Drei Frauen unter dem Diktat des Patriarchats. Abschluss der „Hass“-Trilogie von Kultregisseur Sion Sono („Love Exposure“)

Als die schüchterne Izumi eines Tages von einer Model-Agentin zu einer Foto-Session überredet wird, hofft sie, der alltäglichen Langeweile mit ihrem Ehemann entfliehen zu können. Das Shooting entpuppt sich bald als Porno-Dreh, bei dem Izumi die Lust am Verbotenen entdeckt.

Entflammt stürzt sie sich in sexuelle Abenteuer und landet in einem berühmt-berüchtigten Rotlichtviertel Tokios. Literatur-Dozentin Mitsuko, die hier nebenbei als Prostituierte arbeitet, nimmt sich ihrer an. Eines Tages wird die grausam zugerichtete Leiche einer jungen Frau aufgefunden. Kommissarin Yoshida, selbst gefangen in einem Doppelleben, begibt sich auf eine düstere Spurensuche.

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KOI NO TSUMI • Japan 2011Regie und Drehbuch: Sion Sono • Kamera: Sohei Tanikawa • Mit Megumi Kagurazaka, Miki Mizuno, Makoto Togashi, Kanji Tsuda, Ryo Iwamatsu • ab 18 J. • japan.OmU • 150‘

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CinemAsia

Underwater Love – A Pink Musical

Mo 21. November · 23:00 Uhr
Di 22. November · 23:00 Uhr
Mi 23. November · 23:00 Uhr
:: Karten online reservieren

Ein abgedrehtes Spektakel aus Liebe, Musik und Sex – Kamera: Christopher Doyle, Musik: Stereo Total

Asuka arbeitet in einer Fischfabrik. Sie ist kurz davor, ihren Chef zu heiraten. Eines Tages jedoch begegnet sie einem Kappa, einem japanischen Fabelwesen, das im nah gelegenen See wohnt. Es stellt sich heraus, dass dieser Kappa der wiedergeborene Aoki ist, Asukas ehemaliger Jugendschwarm, der zu Schulzeiten ertrunken ist.

»Japanisches Softerotik-Kino par exellence: Der Film ist kurz (87 Minuten), schräg und voll von leidenschaftlichen, aber undramatischen, teils bizarren Sexszenen. Die einfach gestrickte Handlung ist mit allerhand musikalischen Einlagen verwoben. Hinter der Kamera stand Christopher Doyle, bekannt durch die Zusammenarbeit mit Hongkong-Filmregisseur Wong Kar-Wai, der für diesen Film eine ganz eigene Bildsprache gefunden hat. [...] Das legendäre Berliner Electro-Pop-Duo „Stereo Total“ hat die Musik für die musikalischen Einlagen und Revuennummern komponiert. Und die machen richtig viel Spaß. « (Katrin Knauth, kino-zeit.de)

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ONNA NO KAPPA · Japan/Deutschland 2011 · Regie: Shinji Imaoka · Drehbuch: Shinji Imaoka, Fumio Moriya · Kamera: Christopher Doyle · Musik: Stereo Total • Mit Sawa Masaki, Yoshirô Umezawa, Ai Narita, Mutsuo Yoshioka, Fumio Moriya u.a. · ab 16 J. · japan.OmU · 87‘

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Öffnungszeiten der Kinokasse
immer 15 Minuten vor der ersten Vorstellung

mo ab ~17:00
di-sa ab ~15:00
so ab 10:45

Telefonische Kartenvorbestellung
Telefon 0251.30300

Reservierte Karten
bitte 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn abholen!

Eintrittspreise
€ 7,20 / erm. € 5,70
nachmittags € 5,70
Premierentag € 4,90

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CinemAsia

Bombay Diaries

Mo 24. Oktober · 19:00 Uhr
Mi 26. Oktober · 21:00 Uhr

Eine faszinierende Mischung aus internationalem Erzählkino und indischer Wirklichkeit – und eine Liebeserklärung an eine der größten Metropolen der Welt

Eine Stadt, vier Menschen, viele Geschichten: Shai ist neu in Bombay. Die junge Hobby-Fotografin will die Heimat ihrer Eltern mit der Kamera erkunden. Sie trifft auf den unnahbaren Künstler Arun und verbringt eine Nacht mit ihm. Ihre Wege trennen sich.

Und während Arun sich in den schicksalhaften Videotagebüchern der ihm unbekannten Hausfrau Yasemin verliert, freundet sich Shai entgegen aller Konventionen mit dem Wäscher Munna an. Er führt sie durch die entlegensten Winkel der pulsierenden und modernden Metropole, verliebt sich und beginnt vom Unmöglichen zu träumen.

»Die Stadt fungiert dabei durchaus nicht nur als Kulisse; Schwarz-Weiß-Fotografie, Malerei und Videotagebucheinträge verschmelzen zu einem überzeugenden Porträt und machen die Stadt zu einem fünften Darsteller.« (Bollywood Festival)

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DHOBI GHAT · Indien 2010 · Regie und Drehbuch: Kiran Rao · Kamera: Tushar Kanti Ray · Musik: Gustavo Santaolalla Mit Prateik Babbar, Monica Dogra, Kriti Malhotra, Aamir Khan, Danish Hussain u.a. · ab 6 J. · hind.OmU · 102‘

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Geständnisse

Mo. 8. August · 21:10 Uhr
Mi. 10. August
· 19:00 Uhr
:: Karten online reservieren

»Ein furios inszenierter Rache-Psychothriller mit surrealen Elemente.« (film-dienst)

Am letzten Schultag betritt eine Lehrerin ihre Klasse. Ungerührt erzählt sie vom gewaltsamen Tod ihrer vierjährigen Tochter und klagt an: „Es war kein Unfall. Sie wurde von Schülern dieser Klasse ermordet.“ Den beiden Schuldigen hat sie HIV-positives Blut in die Milch gemischt und setzt damit ihren perfiden Racheplan in Gang. Denn keiner der Schüler bleibt verschont von den verstörenden Ereignissen, die folgen….

»Der Film bewegt sich fernab der bekannten Muster von Rache-Thrillern aus Fernost: Nicht Blut muss fließen, sondern Angstschweiß. Womit er sich in jene japanischen Filme einreiht, die „Ijime“, das Drangsalieren und Quälen von Mitschülern, ins Zentrum stellen. Zugleich geht Nakashima darüber hinaus, kreiert ein Panorama der japanischen Gesellschaft im Miniaturformat. Statt die Figuren zu erlösen, dreht sich vieles um die Natur des Bösen und mündet in ein ebenso explosives wie trauriges Finale.« (Rüdiger Suchsland, film-dienst)

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KOKUHAKU · Japan 2010 · Regie und Drehbuch: Tetsuya Nakashima nach der Romanvorlage von Kanae Minato · Kamera: Masakazu Ato, Atsushi Ozawa · Musik: Toyohiko Kanahashi Mit Takako Matsu, Yoshino Kimura, Masaki Okada, Yukito Nishii, Kaoru Fujiwara u.a. · ab 16 J. · japan.OmU · 106‘

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CinemAsia

Das Hausmädchen

In Kooperation mit dem Öffnet externen Link in neuem FensterKorea Institut Münster.
Mo. 25. Juli
· 21:00 Uhr + Mi. 27. Juli* · 19:00 Uhr
:: Karten online reservieren

*Mi. 27. Juli koreanische Snacks im Anschluss an die Vorstellung

Verstörender, elegant komponierter Gesellschaftsthriller aus Korea über eine verhängnisvolle Affäre

Die hübsche Eun-yi wird von einer reichen koreanischen Familie als neues Hausmädchen eingestellt. Sie soll sich um die kleine Tochter des Hauses und die mit Zwillingen schwangere Mutter kümmern. Der Hausherr Hoon ist es gewohnt, sich zu nehmen was ihm gefällt.

Eines Abends verführt er das neue Hausmädchen und beginnt eine leidenschaftliche Affäre mit ihr. Doch den wachsamen Augen der erfahrenen alten Hausdame Byung-sik entgeht nichts. Sie bemerkt auch als erste, dass Eun-yi von Hoon schwanger ist. Als sie die berechnende Schwiegermutter und die eifersüchtige Ehefrau einweiht, muss Eun-yi um ihr ungeborenes Kind und bald sogar um ihr eigenes Leben fürchten.

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HANYO · Südkorea 2010 · Regie: Im Sang-soo · Drehbuch: Im Sang-soo, Kim Ki-young · Kamera: Lee Hyung-Deok · Musik: Kim Hong-Jip · Mit Jeon Do-yeon, Lee Jung-jae, Seo Woo, Ahn Seo-Hyun, Park Ji-young u.a. · ab 16 J. · korean.OmU · 107‘

Trailer auf Youtube in dt. Fassung, im Cinema in korean.OmU

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CinemAsia (Kopie 4)

Monga – Gangs of Taipeh

Mo. 21. Februar • 21:00 Uhr
Mi. 23. Februar • 18:00 Uhr

:: Karten online reservieren

Bildgewaltiges Action-Drama, das mit spektakulären Kampfszenen und voller Nostalgie von einer vergangenen Gangsterära erzählt.

Taipeh in den 80ern. Gleich an seinem ersten Tag im Stadtviertel Monga wird dem siebzehnjährigen Mosquito klar: Du kannst nur überleben, wenn du stärker bist als die anderen. Gekonnt setzt er sich gegen die Schikane seiner Mitschüler zur Wehr und gewinnt die Anerkennung von Dragon Lee, dem Sohn des lokalen Gangsterbosses Geta, und seiner Freunde. Sie gründen die Prince Gang und genießen ihr unbeschwertes Leben als halbstarke Gangster auf den Straßen Mongas.

Doch der Zusammenhalt ihrer Bruderschaft wird auf eine harte Probe gestellt, als eine kriminelle Organisation von Festland-Chinesen beginnt, die Macht über Monga an sich zu reißen. Plötzlich regieren Schusswaffen, die traditionellen Werte der Unterwelt geraten ins Wanken – und für Mosquito und seine Freunde gibt es kein Zurück. »Doze Niu Chen-Zer erzählt eine Geschichte, die vieles zugleich ist: emotional, improvisiert, realistisch, aber auch ästhetisch. Ein großer Wurf.« (epd Film)

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MONGA · Taiwan 2010 · Regie: Doze Niu · Drehbuch: Li-Ting Tseng · Kamera: Jake Pollock · Musik: Sandee Chan • Mit Mark Chao, Ethan Ruan, Rhydian Vaughan, Teng-Hui Huang, Chang-Hsine Tsai · ab 16 J. · taiwan.OmU · 146‘

Trailer auf Youtube in dt. Fassung, im Cinema in taiwan.OmU

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Öffnungszeiten der Kinokasse
immer 15 Minuten vor der ersten Vorstellung

mo ab ~17:00
di-sa ab ~15:00
so ab 10:45

Telefonische Kartenvorbestellung
Telefon 0251.30300

Reservierte Karten
bitte 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn abholen!

Eintrittspreise
€ 7,20 / erm. € 5,70
nachmittags € 5,70
Premierentag € 4,90

Rückblick (Kopie 2)

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CinemAsia

Mother

Regie: Bong Joon-Ho

So 24. Oktober 2010 — 12:45 Uhr + Mi 27. Oktober 2010 — 21:00 Uhr
:: Karten online reservieren

»Psychothriller zwischen Hitchcock und Lynch« (FR) um eine obsessive Mutterliebe. Von Bong Joon-ho („The Host“).

Eine seit langer Zeit verwitwete Frau lebt allein mit ihrem 27-jährigen, geistig etwas zurückgebliebenen Sohn in einer südkoreanischen Kleinstadt. Mit aufdringlicher Fürsorge bemuttert sie den unbeholfenen jungen Mann, er ist ihr Ein und Alles.

Als die Leiche eines Schulmädchens gefunden wird, gerät der Sohn unter Mordverdacht. Im Bemühen, den Fall möglichst rasch abzuschließen, bringen die nur oberflächlich ermittelnden Kriminalbeamten ihn beim Verhör so in Verwirrung, dass er ein Schuldgeständnis unterschreibt. Nachdem sich sein arroganter Anwalt als wenig hilfreich erweist, versucht die verzweifelte Mutter, die Unschuld ihres Jungen auf eigene Faust nachzuweisen, um ihn aus dem Zuchthaus zu befreien, notfalls auch mit Gewalt. Nach und nach deckt sie den wahren Sachverhalt des Mordfalles auf – mit Schrecken erregendem Ergebnis.

»Ein einzigartiger Psychothriller mit düster-poetischen Bildern, der alle Genregrenzen sprengt.« (KulturSPIEGEL)

Madeo · Südkorea 2009 · Regie: Bong Joon-Ho · Drehbuch: Park Eun-kyo, Bong Joon-Ho · Kamera: Hong Kyung-pyo · Musik: Lee Byeong-woo · Mit Kim Hye-ja, Won Bin, Jin Ku u.a. · digitale Projektion · ab 12 J. · kroean OmU  · 129‘

Der Regisseur Bong Joon-Ho
Geboren 1969 in einer südkoreanischen Provinzmetropole, aufgewachsen in Seoul. Er studierte zunächst Soziologie, später an Korean Academy of Film Arts. Mit seinem zweiten Spielfilm MEMORIES OF MURDER (2003) stieg Bong Joon-ho in die erste Liga der koreanischen Regisseure auf. Mit seinem dritten Film THE HOST (2006) wurde Bong weltbekannt und ist die erfolgreichste koreanische Filmproduktion aller Zeiten mit insgesamt über 13 Mio. verkauften Kinokarten in Korea.

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Aktuelle und kommende Termine

So 24. Okt. · 12:45
Mother

Mi 27. Okt. · 21:00
Mother

Mi 1. Dez. · 19:00
Maboroshi - Licht der Illusion

Mi 8. Dez. · 19:00
After Life

Mo 13. Dez. · 19:00
Nobody Knows

Mo 16. Jan. · 13:00
Live aus Peepli

CinemAsia

Kinatay

Regie: Brillante Mendoza

So. 26. September 2010 — 11:00 Uhr
:: Karten online reservieren

Brillante Mendozas schwer zu ertragendes Sittengemälde um eine Polizeieinheit, die eine Prostituierte entführt, vergewaltigt und ermordet.

Ein neuer Tag in Manila: Der junge, in bescheidenen Verhältnissen lebende Polizeistudent Peping heiratet am Morgen seine Verlobte Cecille, mit der er bereits ein Kind hat. Nach der kleinen Feier in einem Restaurant und dem Unterricht in der Polizeischule treibt er am Abend Schutzgeld für seine korrupten Vorgesetzten ein, um seinen Unterhalt etwas aufzubessern.

Doch heute wird er dazu aufgefordert, bei einer besonderen Aktion dabei zu sein. Arglos willigt er ein, aber als die Gruppe die junge Prostituierte Madonna kidnappt, um sie umzubringen, muss Peping schnell erkennen, dass dies eine Erfahrung sein wird, die ihn an den Rand seiner moralischen Integrität bringen wird.

»Mit „Öffnet internen Link im aktuellen FensterLola“ hat Brillante Mendoza den internationalen Durchbruch geschafft. Es macht indes Sinn, das Publikum in Deutschland zugleich mit „Lola“ auch mit seinem vorletzten Film „Kinatay“ zu konfrontieren, denn im Vergleich zu dem Humanismus des letzteren führt „Kinatay“ kompromisslos an die Grenzen der Humanität und darüber hinaus. [...] Obwohl der größte Teil der Gewalt indirekt erzählt wird, ist sie doch kaum erträglich. Denn Brillante Mendoza schafft es, einen Raum der Gewalt zu erschaffen, der nicht einfach aus individuellen Handlungen besteht, sondern aus den Verstrickungen, die mit Kleinigkeiten beginnen und mit dem Unerhörten enden. [...] Mit [Brillante Mendoza] ist ein Regisseur zu entdecken, der dem Weltkino nicht nur einen Raum erschließt, von dem es bisher nur wenige Bilder gab, sondern der diesen Bildern auch eine höchst originäre Form gibt, mit Filmen, die ihre Zuschauer so intensiv beanspruchen und involvieren wie nirgendwo sonst im aktuellen politischen Kino.« (Bert Rebhandl, Berliner Zeitung)

Internationales Filmfestival Cannes 2009: Preis der Jury für Beste Regie

Philippinen/Frankreich 2009 · Regie: Brillante Mendoza · Drehbuch: Armando Lao · Kamera: Odyssey Flores · Musik: Teresa Barrozo · Mit Mercedes Cabral, Julio Diaz, Jhong Hilario, Mark Meily, Coco Martin · BD-Projektion · ab 18 J. · filipin.OmU  · 105‘

Der Regisseur
Brillante Mendoza
, geboren 1960 in San Fernando, Philippinen, studierte Kunst und Werbung an der Santo Tomas Universität von Manila. Zunächst arbeitete er beim Theater dann beim Film und Fernsehen. Vom Film wechselte Mendoza dann zur Fernsehwerbung, und wurde zu einem der gefragtesten Produktionsdesigner. Mit „The Masseur“ realisierte er 2005 seinen ersten Langfilm, der auch auf Anhieb beim Filmfestival in Locarno ausgezeichnet wurde. Auch seine folgenden Filme wurden mit internationalen Preisen ausgezeichnet, u.a. gewann er für „Kinatay“ 2009 in Cannes den Regiepreis. Mendozas Filme entstehen weitgehend außerhalb der kommerziellen Filmindustrie und fühlen sich einer ungeschönten und realistischen Darstellung der zeitgenössischen philippinischen Gesellschaft verpflichtet. Die meisten seiner Filme bewegen sich in einem sehr genau umrissenen Raum und spielen sich oft an einem einzigen Tag ab, an dem sie mit großer Genauigkeit das Leben ihrer Protagonisten durchdringen.

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Aktuelle und kommende Termine

So 26. Sep. · 11:00
Kinatay

So 24. Okt. · 12:45
Mother 

Mi 27. Okt. · 21:00
Mother

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CinemAsia

Das Mädchen, das durch die Zeit sprang

Regie: Mamoru Hosoda

Mo. 23. August 2010 — 19:00 Uhr
:: Karten online reservieren

Mamoru Hosodas Zeitreisegeschichte war der Überraschungserfolg des japanischen Kinojahres 2006

Makoto Konno ist eine ganz normale 17-jährige Schülerin, die sich nicht entscheiden kann, was sie aus ihrem Leben machen soll. Am liebsten wäre es ihr, wenn der Sommer niemals endete und sie weiter mit ihren beiden Freunden Kosuke und Chiaki Baseball spielen könnte.

Doch dieser eine Sommertag hält eine besondere Überraschung für sie bereit: Plötzlich erhält sie die Fähigkeit, kreuz und quer durch die Zeit zu springen. Sie nutzt ihr neues Talent dazu, widrige oder peinliche Situationen ungeschehen zu machen, aber mit jedem Sprung gerät ihre Welt etwas mehr aus den Fugen...

»Preisgekrönter Anime fasziniert mit Detailversessenheit und Humor […] Schon nach wenigen Minuten vergisst der Zuschauer, dass es keine lebendigen Personen, sondern Zeichentrickfiguren sind.« (Kölnische Rundschau)

TOKI WO KAKERU SHOJO · Japan 2006 · Regie: Mamoru Hosoda · Drehbuch: Satoko Okudera · Kamera: Yoshihiro Tomita · Musik: Kiyoshi Yoshida · ab 12 J. · japan.OmU · 94‘

Der Regisseur Mamoru Hosoda

Geboren in der Präfektur Toyama, am 19. September 1967. 1991 kam er zu Toei Animation. Nach seiner Arbeit als Animator wechselte er das Metier und ging in die Regie von zahlreichen TV-Animationsserien. Nachdem er bei „SUPERFLAT MONOGRAM“ Regie geführt hatte (ein Video für Louis Vuitton), arbeitete er 2003 an einem Animationsvideo für den Titelsong zu Roppongi Hills „The Land Song – Music for Artelligent City“ (Musik von Ryuichi Sakamoto). 2005 verließt er Toei Animation und machte sich selbständig. 2006 führte er Regie bei „Das Mädchen, das durch die Zeit sprang“ und erhielt zahlreiche Preise.

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CinemAsia: Japan

Summer Wars

Regie: Mamoru Hosoda

Di. 17. August 2010 — 19:00 Uhr
:: Karten online reservieren

Das Internet übernimmt in Mamoru Hosodas Anime die Kontrolle über die Welt … und eine Familie schlägt zurück!

Im Mittelpunkt von „Summer Wars“ steht eine Großfamilie, die mit den Unwägbarkeiten des Alltags nach dem Zusammenbruch des World Wide Web fertig werden muss: In der virtuellen Stadt Oz sind alle Menschen online und nutzen für ihre Arbeit künstliche Alter Egos, Avatare. Der Student Kenji arbeitet in den Sommerferien beim städtischen Provider.

Doch dann begegnet er Natuski, dem Mädchen seiner Träume. Sie lädt ihn in ihre Heimatstadt Nagano ein. Dort überrascht sie Kenji mit dem Wunsch, ihn als ihren Verlobten auszugeben, um ihre alte Großmutter zu beruhigen. In der ersten Nacht in Nagano erreicht Kenji eine E-Mail, in der er aufgefordert wird, eine komplizierte Formel auszurechnen. Mathebegeistert wie er ist, knobelt der Student, bis er die Lösung gefunden hat. Doch damit verändert sich über Nacht alles: Am nächsten Morgen berichten die Nachrichten von einem führungslosen Avatar, der Oz terrorisiert. Erstaunt stellt Kenji fest, dass dieser Avatar ihm gehört.

SAMÂ WÔZU · Japan 2009 · Regie: Mamoru Hosoda · Drehbuch: Satoko Okudera · Kamera: Yukihiro Masumoto · Musik: Akihiko Matsumoto · ab 12 J. · japan.OmU · 114‘

Der Regisseur Mamoru Hosoda

Geboren in der Präfektur Toyama, am 19. September 1967. 1991 kam er zu Toei Animation. Nach seiner Arbeit als Animator wechselte er das Metier und ging in die Regie von zahlreichen TV-Animationsserien. Nachdem er bei „SUPERFLAT MONOGRAM“ Regie geführt hatte (ein Video für Louis Vuitton), arbeitete er 2003 an einem Animationsvideo für den Titelsong zu Roppongi Hills „The Land Song – Music for Artelligent City“ (Musik von Ryuichi Sakamoto). 2005 verließt er Toei Animation und machte sich selbständig. 2006 führte er Regie bei „Das Mädchen, das durch die Zeit sprang“ und erhielt zahlreiche Preise.

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Durst

Regie: Park Chan-wook

Mo. 5. Juli 2010 — 21:00 Uhr

Im neuen Film von „Oldboy“-Regisseur Park Chan-wook wird ein katholischer Priester in einen Vampir verwandelt

»Ein katholischer Priester nimmt an einem lebensgefährlichen Experiment zur Erforschung eines Impfstoffes teil, in dessen Folge er stirbt, aber auf seltsame Weise durch eine Bluttransfusion fremder Herkunft wieder belebt wird – als Vampir.

Die körperliche und geistige Veränderung macht ihn nicht nur zum mordenden Blutsauger, sondern drängt ihn auch in eine skandalöse Affäre mit der Frau seines Freundes. Er gerät in einen existentiellen Konflikt zwischen Gier und Glauben.

Der südkoreanische Regisseur Park Chan-wook erregte schon 2003 mit seinem Rachedrama „Oldboy“ weltweite Aufmerksamkeit. Im seinem neuen Kunstwerk, das auch in Cannes für Furore sorgte, widmet sich Park in einer klug inszenierten Mischung aus Schock und Ironie dem Vampirmythos. Entstanden ist eine originelle Genrevariation, das „skandalöse Vampir-Melodram“, und der nach eigener Aussage düsterste und heftigste Film des Regisseurs.« (Filmfestival Münster)

BAKJWI · Südkorea 2009 · Regie: Park Chan-wook · Drehbuch: Jeong Seo-Gyeong, Park Chan-wook · Kamera: Jeong Jeong-hun · Musik: Koichi Shimizu Mit Song Kang-ho, Kim Ok-bin, Kim Hae-sook, Shin Ha-kyun, In-hwan Park u.a. · ab 16 J. · korean.OmU · 134‘

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Wonderful Town

Regie: Aditya Assarat

Mo. 12. April 2010 — 21:00 Uhr

Elegante Kombination aus Romanze und sozialem Realismus über eine Liebe in einem thailändischen Dorf nach dem Tsunami

Takua Pa ist eine kleine Stadt im Süden Thailands. Seit dem Tsunami haben die Menschen, die hier leben, ihre Arbeitsplätze verloren. Junge Leute fahren auf ihren Motorrädern umher, alte Menschen erinnern sich an bessere Zeiten.

Eines Tages kommt ein Fremder in die Stadt. Ton ist Architekt. Er nimmt sich ein Zimmer in einem kleinen Hotel, das Na gehört. Die beiden beginnen eine heimliche Affäre miteinander. Bald wird über sie geredet.
Die Stadt hat ihren Feind gefunden. Von Anfang an strahlt der Film eine geheimnisvolle Aura aus, die ein herannahendes Unglück ganz subtil spüren lässt.

»In fantastisch inszenierten Bildern nimmt die sich erst behäbig entwickelnde Geschichte im letzten Drittel eine drastische Wendung. Vertont mit wenigen, aber eindringlichen Gitarrenkompositionen zu den ebenfalls spärlichen Dialogen, entwickelt das Erstlingswerk von Regisseur Aditya Assarat eine ganz eigene Dynamik. Stilsicher und eindringlich.« (zitty)

Thailand 2007 · Regie und Drehbuch: Aditya Assarat · Kamera: Ampornpol Yukol · Musik: Koichi Shimizu Mit Anchalee Saisoontorn, Supphasit Kansen u.a. · thail.OmU · 92‘

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Ichi — Die blinde Schwertkämpferin

Regie: Fumihiko Sori

Mo. 1. März 2010 — 21:00 Uhr

Weibliche Variante des Mythos vom blinden Schwertkämpfer Zatoichi - episch, melodramatisch, ästhetisch 

Die blinde Wandermusikantin Ichi begibt sich auf die Suche nach ihrer Vergangenheit. Ihre einzigen Begleiter sind ihr Schwert und ihre Einsamkeit. Schweigsam, stolz und kompromisslos begegnet sie allem, was sich ihr in den Weg stellt. 
Nur Toma, ein traumatisierter Samurai, der nicht kämpfen kann, vermag sich Ichi zu nähern: Eher unfreiwillig rettet sie ihm das Leben und erledigt von da an seine Samurai-Pflichten. 

Als Ichi für einen letzten Kampf dem berüchtigten Bandenführer Banki gegenübertritt, welcher der Schlüssel zu Ichis Wurzeln sein könnte, ist es auch Toma, der ihr zur Seite steht. Für Ichi, die die Grenzen zwischen Licht und Schatten, Leben und Tod und Freund und Feind bisher weder sehen noch spüren konnte, beginnt die Reise zu ihrem Innersten.

ICHI · Japan 2008 · Regie: Fumihiko Sori · Drehbuch: Kan Shimosawa · Kamera: Keiji Hashimoto · Musik: Lisa Gerrard • Mit Haruka Ayase, Takao Ôsawa, Shido Nakamura, Yôsuke Kubozuka u.a. · ab 16 J. · japan.OmU · 120'

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Love Exposure

Regie: Sion Sonor

Mo. 1. Februar 2010 — 19:00 Uhr | Online-Reservierung

Ein wildes, ungebändigtes, 4-stündiges Potpourri aus sexueller Perversion, Sakralem, Sektenwahn und großen Gefühlen

Yu ist eigentlich ein braver Schüler, der um die Aufmerksamkeit seines Priester-Vaters jedoch mit kleineren und größeren begangenen Sünden buhlt. Vor allem sexuelle Entgleisungen scheinen den Vater besonders zu verärgern. 

Als Yu bei einem seiner voyeuristischen Streifzüge auf seine große Liebe Yoko trifft, wird es kompliziert: Sie ist die Tochter der Affäre seines Vaters, die von nun an mit ihm unter einem Dach lebt. 
Als seine ganze neue Familie von einer wahnsinnigen Sekte gekidnappt wird, beginnt für Yu der große Kampf um seine Liebe. 

""Love Exposure" setzt sich mit beneidenswerter Lässigkeit über alle Stile oder Vorgaben hinweg. Grell, pervers und bunt - voll Pathos und großem Gefühl wie eine Oper und dann wieder trashiges Gebrüll. 
Ravels Bolero kreuzt sich mit coolem Japan Pop, kinky Schulmädchen-Szenen und alberner Voyeurismus paaren sich mit einem so gefühlvollen Liebesfilm, der einem die Tränen in die Augen treibt." (Sebastian Ko, 1Live)

AI NO MUKIDASHI · Japan 2008 · Regie und Drehbuch: Sion Sono · Kamera: Souhei Tanigawa · Musik: Tomohide Harada • Mit Takahiro Nishijima, Hikari Mitsushima, Ando Sakura, Watabe Atsuro, Watanabe Makiko, Onoue Hiroyuki, Shimizu Yutaka, Nagaoka Tasuku u.a. · ab 16 J. · japan.OmU · 236'

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Spielplan

Freitag, 1. Dezember 2017
22:30
Sonntag, 3. Dezember 2017
11:00
14:45
Montag, 4. Dezember 2017
20:00
Mittwoch, 6. Dezember 2017
22:45
Samstag, 9. Dezember 2017
14:45
Sonntag, 10. Dezember 2017
14:45
17:00
Mittwoch, 13. Dezember 2017
19:00
19:00
Freitag, 15. Dezember 2017
14:45
18:00
Samstag, 16. Dezember 2017
14:45
18:00
Dienstag, 19. Dezember 2017
20:30
Mittwoch, 20. Dezember 2017
22:45
Freitag, 29. Dezember 2017
14:45
Samstag, 30. Dezember 2017
14:45
Sonntag, 31. Dezember 2017
14:45
Montag, 1. Januar 2018
14:45
Dienstag, 2. Januar 2018
14:45
Mittwoch, 3. Januar 2018
14:45
Donnerstag, 4. Januar 2018
14:45
Freitag, 5. Januar 2018
14:45
Samstag, 6. Januar 2018
14:45
Sonntag, 7. Januar 2018
14:45
Mittwoch, 10. Januar 2018
19:00
Samstag, 20. Januar 2018
14:45
Sonntag, 21. Januar 2018
14:45
Samstag, 27. Januar 2018
14:45
Sonntag, 28. Januar 2018
14:45
Sonntag, 11. Februar 2018
17:00
Montag, 19. Februar 2018
18:00
Montag, 16. April 2018
18:00