filmbli(c)k - Niederländischsprachige Filme - Das Archiv

Auf dieser Seite finden Sie einen Überblick über die vergangenen niederländischsprachigen Filme. Öffnet internen Link im aktuellen FensterDie aktuellen Filme finden Sie hier...

filmbli(c)k - niederländischsprachige Filme

Weemoed & Wildernis

Mi 19. Januar · 19:00 Uhr
:: Karten online reservieren

Digna Sinkes filmische Meditation über das Vergehen der Zeit und über Natur und Zivilisation. 1990 wurde entschieden, dass die holländische Insel Tiengemeten, einst mühsam der See abgerungen, mit ein paar Bauernhöfen samt Kartoffelzucht, Vieh- und Getreideanbau, wieder der Natur zurückgegeben werden sollte. 1996 beginnt der Renaturierungsprozess. Straßen werden aus der Erde gerissen, Bauern umgesiedelt und die alten Deiche verschwinden.

Die Filmemacherin Digna Sinke verfolgt in diesem Filmessay 16 Jahre lang dieses ungewöhnliche Geschehen, das mit der Rückkehr der ursprünglichen Landschaft und der Entstehung eines ganz besonderen Naturparks endete. Der Film zeigt, wie sich die Landschaft verändert – aber auch der Blick, den die Dokumentarfilmerin auf sich selbst wirft.

In ihrer Lebenszeit (und langen Drehzeit) verändern sich Blickwinkel und Ansichten. Zurück zur Natur und ein bisschen Nostalgie für die Agrikulturlandschaft, die verschwinden soll und schließlich verschwunden ist, zugunsten der Wildnis, die sich das Land zurück geholt hat.

Niederlande 2010 · Regie und Drehbuch: Jan Wich, Goert Giltaij · Kamera: Digna Sinke· niederl.OmeU · DVD-Projektion · 88‘

 

My Queen Karo

Mi 15. Dezember · 19:00 Uhr
:: Karten online reservieren

Freie Liebe, Revolution und die Krakerszene Amsterdams der 70er Jahre aus den Augen einer Zehnjährigen

»Eine zarte, einfühlsam erzählte Initiationsgeschichte: Die zehnjährige Karo zieht 1970 mit ihren Hippie-Eltern Raven und Dalia in ein besetztes Haus nach Amsterdam. Man praktiziert freie Liebe, diskutiert sich die Köpfe heiß und raucht zur Entspannung Joints. Als Raven eine Beziehung mit einer neuen Frau beginnt, weckt er damit Dalias Eifersucht und der Traum vom freien Kommunardenleben platzt. Raven sieht seine Ideale in Frage gestellt und muss sich erstmals den Realitäten des Alltags stellen, während für Karo die Tage der unbeschwerten Kindheit gezählt sind.

Van den Berghe erinnert sich an ihre eigene Jugend im Amsterdam zum Höhepunkt der „love & peace“-Ära, versetzt sich in die Rolle der Karo (wunderbar glaubwürdig und sympathisch: Newcomerin Anna Franziska Jäger), die erkennen muss, dass nichts auf ewig gleich bleibt und auch die Erwachsenen nicht auf jede Frage eine Antwort haben.« (Filmfest München)

Belgien/Niederlande 2009 · Regie und Drehbuch: Dorothée Van Den Berghe · Kamera: Jan Vancaillie • Mit: Déborah François, Anna Franziska Jaeger, Maria Kraakman, Rifka Lodeizen, Matthias Schoenaerts u.a. · niederl./franz.OmeU · ab 12 J. · 101‘

Links
Öffnet externen Link in neuem FensterOffizelle Homepage
Öffnet externen Link in neuem FensterInternet Movie DB

Trailer in Originalfassung, im Cinema in niederl./franz.OmeU

Nach oben

Oorlogswinter

Mi 24. November · 19:00 Uhr
:: Karten online reservieren

Romanverfilmung um einen Vierzehnjährigen, der im Hungerwinter 1944/45 feststellen muss, dass der Krieg kein Abenteuer ist …

Januar 1945. In den von den Nazis besetzten Niederlanden hungert und friert die Bevölkerung. Wer nach Osten gehen kann, der tut dies, auf der Suche nach einem besseren Leben. Der vierzehnjährige Michiel brennt darauf, sich mit seinem Onkel Ben einer Widerstandsbewegung anzuschließen, um gegen die Besatzer zu kämpfen. Michiels Vater, der Bürgermeister des kleinen Ortes, versucht jedoch, ihn davon abzuhalten und vor den Folgen zu schützen.

Als Michiel im Wald einen abgeschossenen britischen Piloten findet, steht für ihn fest, dass er dem Verwundeten helfen muss. Es ist ein lebensgefährlicher Entschluss, denn die Realität des Krieges stellt sich anders dar, als in Michiels Abenteuerfantasien …

Niederländisches Filmfestival Utrecht 2009: 4 Goldene Kälber, u.a. Bester Film, Betser Hauptdarsteller / oscar 2010: Endauswahl als Bester frendsprachiger Film

Niederlande 2008 · Regie: Martin Koolhoven · Drehbuch: Mieke de Jong, Martin Koolhoven, Paul Jan Nelissen nach der Romanvorlage von Jan Terlouw · Kamera: Guido van Gennep · Musik: Pino Donaggio • Mit: Martijn Lakemeier, Yorick van Wageningen, Jamie Campbell Bower, Raymond Thiry, Melody Klaver u.a. · ab 12 J. · niederl.OmeU · 103‘

Links
Öffnet externen Link in neuem FensterOffizelle Homepage
Öffnet externen Link in neuem FensterInternet Movie DB

Trailer in niederl.OF, im Cinema in niederl.OmeU

Nach oben

Dossier K

Mi 20. Oktober · 19:00 Uhr

Packender Mafia-Thriller mit dem Antwerpener Ermittlerduo aus „De zaak Alzheimer (Mörder ohne Erinnerung)“.

Als mitten in Antwerpen ein Mann ermordet wird, ist für Kommissar Vincke schnell klar, dass der Mörder in den Reihen des organisierten Verbrechens zu suchen ist. Doch die Drahtzieher der albanischen Mafia haben beste Kontakte zur Polizei. Als auch noch der Sohn des Ermordeten Blutrache an den Mördern seines Vaters schwört, beginnt für Vincke und sein Team ein Wettlauf gegen die Zeit, bei dem sie zwischen alle Fronten geraten…

»Ein nervenaufreibender Plot, großartige Bilder und die äußerst sympathischen Darsteller Koen De Bouw und Werner De Smedt machen den düsteren Thriller zu einem kurzweiligen zweistündigen Filmerlebnis, das einen tief in den Kinosessel sinken lässt.« (Filmfest Emden) »Vom prachtvollen Auftakt bis zum bitteren Showdown reißt „Dossier K.“ sein Publikum immer wieder zwischen die Fronten – die in diesem packenden Clan-Thriller partout dort verlaufen, wo wir sie gerade nicht vermuten.« (Fantasy Filmfest)

Belgien 2009  · Regie: Jan Verheyen · Drehbuch: Carl Joos · Kamera: Frank van den Eeden · Musik: Melcher Meirmans, Merlijn Snitker, Chrisnanne Wiegel · Mit Koen de Bouw, Werner De Smedt, Blerim Destani, Hilde De Baerdemaeker, Filip Peeters, R. Kan Albay u.a. · niederl.OmU · ab 16 J. · 117‘

Links
Öffnet externen Link in neuem FensterOffizelle Homepage
Öffnet externen Link in neuem FensterInternet Movie DB

Trailer in OmniederlU, im Cinema in niederl.OmU

Nach oben

Die Beschissenheit der Dinge

Vorpremiere in Anwesenheit von Regisseur Felix van Groeningen:
Mi 19. Mai · 21:00 Uhr
deutsche Fassung
Mi 19. Mai · 21:15 Uhr niederl.OmU
(der ursprünglich angekündigte Termin der Vorpremiere am 12. Mai entfällt!)

ab Do 20. Mai im Wochenprogramm

Eine ebenso rührende wie groteske, grausame und doch poetische Familiengeschichte – nach dem Roman von Dimitri Verhulst

Der 13-jährige Gunther Strobbe lebt gemeinsam mit seinem Vater, dem Säufer und Nichtsnutz Marcel alias Celle und dessen drei ebenso abgewrackten Onkeln Lowie „Petrol“, Pieter „Beefcake“ und Koen bei seiner liebenswürdigen Großmutter.

Während sich die alte Dame abrackert, haben die vier erwachsenen Männer nichts als Unsinn im Kopf und sind mit wenig anderem beschäftigt, als die Ehre der Strobbes in der Dorfkneipe und bei Großereignissen wie einem Nacktfahrradrennen oder dem Weltrekordversuch im Dauerbiertrinken zu verteidigen. Und Gunther ist immer mit dabei.

Auch zwanzig Jahre später, als Gunther ein erfolgloser Schriftsteller geworden ist, der versucht, seine Geschichte zu Papier und sein Leben auf die Reihe zu bringen, wird klar, wie sehr ihn die Vergangenheit noch immer beschäftigt. Und man spürt die Angst, dass er genauso werden könnte wie sein Vater. Gelingt es Gunther, seinen vorgezeichneten Weg zu verlassen?

DE HELAASHEID DER DINGEN · Belgien 2009 · Regie: Felix Van Groeningen · Drehbuch: Felix Van Groeningen, Christophe Dirickx · Kamera: Ruben Impens · Musik: Jef Neve • Mit Johan Heldenbergh, Koen De Graeve, Wouter Hendrickx, Pauline Grossen, Valentijn Dhaenens u.a. ·  digitale Projektion · 108‘

Regisseur Fellix van Groeningen
Geboren wurde er 1978 in Gent und machte in der selbigen Stadt im Jahr 2000 seinen Master in Audiovisual Arts an der Königlichen Akademie der Schönen Künste (KASK). In den Folgejahren hat van Groeningen mehrere Kurzfilme
gedreht und Regie in zahlreichen Theaterstücken geführt. Außerdem spielte er die Hauptrolle in „Aalst“. Mit seinen Spielfilmen „Steve + Sky“ (2004) und „With Friends like these“ (2007) erarbeitete sich van Groeningen einen Ruf als innovativer Vertreter des jungen belgischen Kinos, das sich durch einen schonungslosen Blick auf gesellschaftliche Realitäten auszeichnet und von manchen Kritikern bereits als belgische nouvelle vague bezeichnet wird. „Die Beschissenheit der Dinge“ ist sein dritter Spielfilm. Er gewann 2009 in Cannes den Prix Art et Essai und war der belgische Beitrag für den Oscar 2010 in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“.

Nach oben

Links
» Offizielle Homepage
» Internet Movie DB
» Linksammlung filmz

Presseschau
» www.angelaufen.de
» www.film-zeit.de

Was lief sonst im Sonderprogramm?

Das Archiv
Öffnet internen Link im aktuellen Fenster"Filmreihen und Festivals"

Links

Mi 28. April · 19:00 Uhr

Begleitend zu „Nothing Personal“: Hauptdarstellerin Lotte Verbeek in ihrem Leinwanddebüt in gleich fünf Frauenrollen.

»Der Mittdreißiger Dexter kommt sich vor wie im falschen Film. Verliert er den Verstand oder ist die ganze Welt verrückt geworden?
Obwohl er meint, geradeaus zu fahren, rammt er dauernd andere Autos. Die neue Kollegin sieht aus wie seine Freundin [Lotte Verbeek spielt hier  in ihrem ersten Leinwandauftritt gleich fünf Frauenrollen], sein Chef beurlaubt ihn aus unerklärlichen Gründen, die Polizei nimmt ihn fest.

Wieso sieht keiner, was er sieht? Die Ärzte diagnostizieren Wahrnehmungsstörungen. Doch durch das vermeintliche Handicap lernt Dexter eine völlig neue Gefühlswelt kennen.

Ziel von Regisseurin Froukje Tan, die sich von Oliver Sacks berühmtem Buch „Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte“ inspirieren ließ, war kein realistischer Film über eine Behinderung: „Um zu zeigen, wie man in einer verzerrten Welt lebt, musste ich eine eigene Wirklichkeit erfinden. Es geht um die Wahrnehmung von Wirklichkeit und wie subjektiv sie sein kann.“« (Filmfest Hamburg)

Niederlande 2008 · Regie und Drehbuch: Froukje Tan · Kamera: Harm Griekspoor · Musik: Easy Aloha's Mit  Jeroen van Koningsbrugge, Lotte Verbeek, Nettie Blanken, Guus Dam, Nasrdin Dchar, Ali Ben Horsting  u.a. · niederl.OmeU · DVCam-Projektion · 83‘

Nach oben

Nothing Personal

mit Hauptdarstellerin
Lotte Verbeek

Calimucho (niederl./dt.OmeU)

Eugenie Jansen erzählt in ihrem einfühlsamen Spielfilm von einer Zirkustournee an der deutsch-niederländischen Grenze.

Mi 17. März · 19:00 Uhr

Die Kapelle spielt. Eine Geschichte in B-Moll. Die junge Dicky lebt mit dem Messerwerfer und Zauberer Willy in einem Wohnwagen und zieht dessen kleinen Sohn groß. Auf Reisen gehen – Glück finden.

Einen Sommer lang begleitete die Regisseurin Eugenie Jansen den Zirkus Harlekino auf seiner Tournee entlang der deutsch-niederländischen Grenze. Zwischen Auf- und Abbau, während der Probe- und Vorführungspausen studierte sie mit den Artisten und Angestellten die Szenen ihres Films ein.

Es sind Rollen. Die Handlung ist erfunden. Und doch wird da Lebenswirklichkeit auf die Leinwand gebracht. Wirklichkeit in einem ureigenen Mischmasch aus Niederländisch, Deutsch und Französisch. Wirklichkeit in selbst geschneiderten Kostümen und liebevoll eingerichteten Wohnwagen. Die Kapelle spielt die nächste Strophe und schon setzen sich die Wohnwagen wieder in Bewegung.

Niederlande 2008 · Regie: Eugenie Jansen · Drehbuch: Natasha Gerson, Rogier de Blok · Kamera: Adri Schrover · Musik: Manfred Huppertz, Ralf Huppertz Mit Dicky Kilian, Willy Soeurt, Peter Verberk, Ellie Teeuw, Tarek Hannoudi, Freddy Kenton u.a. · niederl./dt.OmeU · 93

Nach oben

Spielplan

Freitag, 1. Dezember 2017
22:30
Sonntag, 3. Dezember 2017
11:00
14:45
Montag, 4. Dezember 2017
20:00
Mittwoch, 6. Dezember 2017
22:45
Samstag, 9. Dezember 2017
14:45
Sonntag, 10. Dezember 2017
14:45
17:00
Mittwoch, 13. Dezember 2017
19:00
19:00
Freitag, 15. Dezember 2017
14:45
18:00
Samstag, 16. Dezember 2017
14:45
18:00
Dienstag, 19. Dezember 2017
20:30
Mittwoch, 20. Dezember 2017
22:45
Freitag, 29. Dezember 2017
14:45
Samstag, 30. Dezember 2017
14:45
Sonntag, 31. Dezember 2017
14:45
Montag, 1. Januar 2018
14:45
Dienstag, 2. Januar 2018
14:45
Mittwoch, 3. Januar 2018
14:45
Donnerstag, 4. Januar 2018
14:45
Freitag, 5. Januar 2018
14:45
Samstag, 6. Januar 2018
14:45
Sonntag, 7. Januar 2018
14:45
Mittwoch, 10. Januar 2018
19:00
Samstag, 20. Januar 2018
14:45
Sonntag, 21. Januar 2018
14:45
Samstag, 27. Januar 2018
14:45
Sonntag, 28. Januar 2018
14:45
Sonntag, 11. Februar 2018
17:00
Montag, 19. Februar 2018
18:00
Montag, 16. April 2018
18:00