Mit Amnesty Asylgruppe Münster

Zusammen mit der „Amnesty Asylgruppe Münster“ zeigt „Die Linse“ drei Filme, die von Heimat und Vertreibung, von der großen Politik und den Auswirkungen auf den einzelnen Menschen erzählen:

Mi. 12. Mai 2010 · 19:00 Uhr: Nirgendwo.Kosovo mit anschl. Podiumsdiskussion
Di. 18. Mai 2010 · 19:00 Uhr: Kein Ort
Di. 1. Juni 2010 · 19:00 Uhr: Neukölln Unlimited

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Nirgendwo.Kosovo

Mi 12. Mai 2010 · 19:00 Uhr :: Karten online reservieren


Zur Öffnet externen Link in neuem FensterAktion 302 – Rettet Eure Nachbarn

Mit anschließender Podiumsdiskussion:
Abschiebung von Roma in den Kosovo – was kann Münster dagegen tun?

Teilnehmer/innen:
Günter Benning, Redakteur der Westfälischen Nachrichten Münster / Jochen Köhnke, Dezernent der Stadt Münster für Migration und Interkulturelle Angelegenheiten / Ursula Krawinkel, Lehrerin / Veronika Wolf, Aktion 302 / Amnesty International Deutschland, Bezirk Münster/Osnabrück, Asylgruppe
Moderation: Anna Laumeier, Geschäftsführerin der GGUA Flüchtlingshilfe e.V.

Haki im täglichen Existenzkampf im Kosovo nach seiner Abschiebung aus Deutschland.

Nach 17 Jahre in Deutschland wurde der 28-jährige Flüchtling Haki in den Kosovo abgeschoben wurde. Er trifft dort auf eine Realität, die jeden Tag für ihn Kampf um seine Existenz bedeutet. Ohne festen Wohnsitz, ohne ausreichend zu Essen und ohne Aussicht auf geregelte Arbeit, muss er dennoch versuchen, irgendwie zu überleben, irgendwie eine Haltung und einen Sinn zu finden im Angesicht unzähliger Sinnlosigkeiten, die ihn umgeben.

Seine deutsche Frau, mit der er zwei Kinder hat und die selbst kaum ausreichend Mittel zum Leben hat, schickt ihm manchmal etwas Geld, damit er nicht von der Müllhalde leben muss, wie viele andere aus seinem Dorf.
Die deutschen KFOR- Soldaten, die in der Nähe seines Dorfes stationiert sind, sind für Haki wichtige Bezugspersonen. Bei ihnen fühlt er sich sicher und sie vermitteln ihm gleichzeitig ein Gefühl von Heimat, denn Heimat, das ist Deutschland für ihn, nicht Kosovo.

Der Film zeigt an dem Beispiel dieses doppelt vertriebenen Menschen die Folgen eines Konflikts zwischen Völkern und Religionen, der mitten unter uns in Europa stattfindet und längst auch zu einem sozialen und kulturellen Problem geworden ist.

Filmfestival Max-Ophüls-Preis 2010: Dokumentarfilmpreis

Deutschland 2009 · Regie und Drehbuch: Silvana Santamaria · Kamera: Willi Böhm · Musik: Daniel Vulcano · DVD-Projektion · 99‘

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Kein Ort

Di. 18. Mai 2010 — 19:00 Uhr
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Ali, Wacha, Tamara und Ruslan: vier Opfer des Tschetschenienkonfliktes auf der Suche nach einem neuen Ort zum Leben.

„As Salam Aleikum, Europa“ – so beginnt das Tagebuch des Journalisten Ali (39) der in Polen auf seine Asylentscheidung, wartet. In seinem verrauchten Zimmer im Flüchtlingsheim hat er mehr als genug Zeit, seine Beobachtungen und Gedanken über Europa und seine eigene Identitätskrise im Exil festzuhalten.

Wacha (50) hat als politischer Aktivist in Österreich Asyl bekommen, aber sein Sohn wird in Russland verfolgt. Er versucht alles, um ihn nach Europa zu holen.

Tamara (55) lebt mit Mann und Tochter in Wien. Ihre behinderte Tochter braucht dringend medizinische Behandlung, doch die Familie ist von der Abschiebung bedroht.

Ruslan (33) sitzt in der Ukraine fest. Er hat keine Aufenthaltsgenehmigung und kein Geld. Seine Hoffnung ist es, seine Familie schnell nach Westeuropa zu bringen. 

Jeder der Protagonisten ist aus Tschetschenien geflüchtet, weil sein Leben in Gefahr war. Als Asylsuchende in Europa treffen sie auf neue Probleme: Mensch gegen Staatsapparat.

Deutschland/Polen 2008 · Regie und Drehbuch: Kerstin Nickig · Kamera: Piotr Rosolowski, Jakub Bejnarowicz, Andre Frenzel · Musik: Zoe Keating · mehrspr.OmU · DVD-Projektion ·  89‘

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Neukölln Unlimited

Di. 1. Juni 2010 — 19:00 Uhr
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Lial, Hassan und Maradona: drei Jugendliche und ihr Kampf um das Bleiberecht für ihre Familie.

Die Geschwister Lial, Hassan und Maradona leben seit frühester Kindheit im Berliner Bezirk Neukölln. Als talentierte Tänzer und Musiker sind die Akkouch-Geschwister in der Streetdance- und Hiphop-Szene auch über die Grenzen Berlins hinaus ein Begriff.

Aber sie haben ein Problem: Ihre Familie lebt seit fast 18 Jahren ohne sicheren Aufenthaltsstatus in Deutschland und ist permanent von der Abschiebung in den Libanon bedroht. Lial und Hassan, die als einzige Familienmitglieder einen befristeten Aufenthaltstitel bekommen haben, schmieden den Plan, mit ihrer Kunst den Lebensunterhalt der Familie zu sichern, damit diese legal im Land bleiben darf.

Doch der Druck dieser doppelten Belastung der Teenager fordert seinen Tribut: Das Geschwisterverhältnis zwischen Lial und Hassan spannt sich immer mehr an, und bei Maradona häufen sich die Probleme.

Deutschland 2010 · Regie: Agostino Imondi, Dietmar Ratsch · Drehbuch: Agostino Imondi · Kamera: Dietmar Ratsch · Musik: Eike Hosenfeld, Denis Moritz, Tim Stanzel·  ab 0 J. · 99‘

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