Eine Filmreihe mit dem Förderverein des Instituts für Politikwissenschaft

Politik im Film

Die Linse und der Förderverein des Instituts für Politikwissenschaft setzen im Herbst ihre Reihe „Politik und Film“ fort. An fünf Abenden im Semester wird eine Dozentin oder ein Dozent des Instituts einen ausgesuchten Beitrag in einem etwa halbstündigen Vortrag einführen und dabei diskutieren, inwiefern der Film auch aus politikwissenschaftlicher Perspektive interpretiert werden kann. Dabei werden nicht dezidiert „politische“ Filme gezeigt, sondern Beiträge, in denen das Politische erst auf den zweiten Blick sichtbar wird. Das Programm umfasst Filme aus verschiedenen Epochen und Genres und kombiniert dabei auch eher ungewöhnliche Streifen.

Den Anfang macht am 28. Oktober Matthias Freise mit „Muxmäuschenstill“. Am 18. November präsentiert Ulrich Hamenstädt „Departed“, bevor am 2. Dezember Bernd Schlipphak Stanley Kubricks „Dr. Seltsam oder wie ich lernte die Bombe zu lieben“ diskutiert. Christiane Frantz stellt am 16. Dezember „Night Moves“ vor. Den Abschlussbeitrag steuern Nikola Borosch und Johanna Kuhlmann mit Soul Kitchen am 20. Januar bei.

Filmbeginn ist jeweils um 18:30 Uhr. Es gibt eine Dauerkarte für alle 5 Veranstaltungen für 32,50 € / ermäßigt 25 €

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Politik im Film / Mit dem Förderverein des Instituts für Politikwissenschaft

Muxmäuschenstill

Mi 28. Oktober 2015 · 18:30 Uhr
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Mux hat eine Mission: Der selbsternannte Weltverbesserer will seinen Mitmenschen wieder Ideale beibringen - und bläst zum Kampf gegen Fehltritte aller Art: Big Mux is watching you!

Immanuel Kants kategorischer Imperativ ist bis heute ein zentraler Bezugspunkt der Moralphilosophie und damit auch der Politikwissenschaft, in der die Legitimität von Regeln und Normen ein wichtiger Untersuchungsgegenstand ist.

Wie man den kategorischen Imperativ weidlich fehlinterpretieren kann, das zeigt Dr. Matthias Freise am Beispiel von Marcus Mittermeiers MUXMÄUSCHENSTILL, einer bitterbösen Independent-Komödie aus dem Sommer 2004. Er geht dabei auch der Frage auf den Grund, welche Rolle der Rechtsstaat in modernen Demokratien spielt.

Deutschland 2004 · R: Marcus Mittermeier · Db: Jan Henrik Stahlberg · K: David Hofmann • Mit Jan Henrik Stahlberg, Fritz Roth, Wanda Perdelwitz, Joachim Kretzer, Lydia Stange u.a. · keine Angabe J. · 89'

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Zu Gast im Cinema:

Dr. Matthias Freise

Politik im Film / Mit dem Förderverein des Instituts für Politikwissenschaft

Departed – Unter Feinden

Mi 18. November 2015 · 18:30 Uhr
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In Starbesetzung und brutal präsentiert DEPARTED eine klassische Gangstererzählung. Ein Verwirrspiel mit Lug, Trug und falschen Identitäten zeigt, wie sich verschiedene Organisationen gegenseitig unterwandern. Hierdurch werden unter anderem Fragen gestellt, wie die Beziehung zwischen Staat und organisierter Kriminalität ist oder illegale Geschäfte sich ihren Raum bahnen.

Der begleitende Vortrag von Ulrich Hamenstädt beleuchtet zum einen wichtige politische Aspekte, welche der Film aufwirft, wagt zum anderen aber auch einen generelleren Überblick zu dem Verhältnis von Politik und Film.

THE DEPARTED · USA 2006 · R: Martin Scorsese · Db: William Monahan · K: Michael Ballhaus • Mit Leonardo DiCaprio, Matt Damon, Jack Nicholson, Mark Wahlberg, Martin Sheen u.a. · ab 16 J. · engl.OF · 155'

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Politik im Film / Mit dem Förderverein des Instituts für Politikwissenschaft

Dr. Seltsam oder wie ich lernte, die Bombe zu lieben

Mi 2. Dezember 2015 · 18:30 Uhr
Mit einer Einführung von Prof. Dr. Bernd Schlipphak
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Der rabenschwarze Klassiker unter den Kriegssatiren ist nicht nur aufgrund der wieder zunehmenden Spannungen zwischen den USA und Russland aus politischer und politikwissenschaftlicher Sicht höchst aktuell.

Am Beispiel des Films wird Bernd Schlipphak als seltsamer Wissenschaftler darüber hinaus neuere Forschungsrichtungen in der Politikwissenschaft diskutieren: die verstärkte Beschäftigung mit dem Einfluss individueller Akteure, die Anwendung von Modellen aus der politischen Psychologie und die Rolle genetischer Faktoren für politische Einstellungen und Verhalten.

DR. STRANGELOVE OR HOW I LEARNED TO STOP WORRYING AND LOVE THE BOMB · Großbritannien 1964 · R: Stanley Kubrick · Db: Stanley Kubrick, Terry Southern, Peter George · K: Gilbert Taylor, Kelvin Pike • Mit Peter Sellers, George C. Scott, Sterling Hayden, Keenan Wynn, Slim Pickens u.a. · ab 16 J. · engl.OmU · 102'

Trailer in dt. Fassung, im Cinema in engl.OmU

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Zu Gast im Cinema:

Prof. Dr. Bernd Schlipphak

Politik im Film / Mit dem Förderverein des Instituts für Politikwissenschaft

Night Moves

Mi 16. Dezember 2015 · 18:30 Uhr
Mit einer Einführung von Prof.'in Dr. Christiane Frantz
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In NIGHT MOVES planen und realisieren Umweltaktivisten einen Anschlag auf einen Staudamm im Bundesstaat Oregon. Der Anschlag „gelingt“ – doch ein unbeteiligter Camper verliert dabei sein Leben. Wie gehen die Umweltaktivist_innen im Film mit dem Verschulden eines tödlichen Anschlags um?

Der begleitende Vortrag von Christiane Frantz knüpft an den Gewissensfragen, denen sich die Protagonist_innen im Film stellen (müssen) an: Wie spannt sich das Feld des Bewegungsengagements zwischen dem unbedingten Willen für die eigenen gesellschaftspolitischen Ziele aktiv zu werden und den Grenzen der Rechtfertigung politischer Gewalt sowie der Verhältnismäßigkeit der Mittel auf?

NIGHT MOVES · USA 2013 · R: Kelly Reichardt · Db: Kelly Reichardt, Jonathan Raymond · K: Christopher Blauvelt • Mit Jesse Eisenberg, Dakota Fanning, Peter Sarsgaard, Alia Shawkat, Logan Miller u.a. · ab 12 J. · dF · 112'

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Zu Gast im Cinema:

Prof.'in Dr. Christiane Frantz

Politik im Film / Mit dem Förderverein des Instituts für Politikwissenschaft

Soul Kitchen

Mi 20. Januar 2016 · 18:30 Uhr
Mit einer Einführung von Nikola Borosch und Johanna Kuhlmann
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Das Soul Kitchen ist eine ranzige Esskneipe im prä-gentrifizierten Hamburg-Wilhelmsburg – und der Mittelpunkt dieses „dirty Heimatfilms“ von Fatih Akin aus dem Jahr 2009.

Nikola Borosch und Johanna Kuhlmann zeigen, wie sich zu verschiedenen Aspekten des Films politikwissenschaftliche und soziologische Bezüge herstellen lassen. So reflektiert Akin beispielsweise auf humorvolle Art die Rigidität von Systemen und Arrangements, welche überkommenen Vorstellungen von 'Normalbiographien' und 'Normalarbeit' verhaftet sind und gesellschaftlicher Diversität nur unzureichend Rechnung tragen.

Deutschland 2009 · R: Fatih Akin · Db: Fatih Akin, Adam Bousdoukos · K: Rainer Klausmann • Mit Adam Bousdoukos, Moritz Bleibtreu, Birol Ünel, Anna Bederke, Pheline Roggan u.a. · ab 12 J. · 100'

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Spielplan

Freitag, 1. Dezember 2017
22:30
Sonntag, 3. Dezember 2017
11:00
14:45
Montag, 4. Dezember 2017
20:00
Mittwoch, 6. Dezember 2017
22:45
Samstag, 9. Dezember 2017
14:45
Sonntag, 10. Dezember 2017
14:45
17:00
Mittwoch, 13. Dezember 2017
19:00
19:00
Freitag, 15. Dezember 2017
14:45
18:00
Samstag, 16. Dezember 2017
14:45
18:00
Dienstag, 19. Dezember 2017
20:30
Mittwoch, 20. Dezember 2017
22:45
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Samstag, 30. Dezember 2017
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Sonntag, 31. Dezember 2017
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Montag, 1. Januar 2018
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Dienstag, 2. Januar 2018
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Mittwoch, 3. Januar 2018
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Donnerstag, 4. Januar 2018
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Freitag, 5. Januar 2018
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Samstag, 6. Januar 2018
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Sonntag, 7. Januar 2018
14:45
Mittwoch, 10. Januar 2018
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Samstag, 20. Januar 2018
14:45
Sonntag, 21. Januar 2018
14:45
Samstag, 27. Januar 2018
14:45
Sonntag, 28. Januar 2018
14:45
Sonntag, 11. Februar 2018
17:00
Montag, 19. Februar 2018
18:00
Montag, 16. April 2018
18:00