16. Queerstreifen mit neuem Besucherrekord

Das lesbisch-schwul-queere Filmfestival hat sich etabliert

Münster. Die lesbisch-schwul-queeren Filmtage Queerstreifen sind am Sonntag mit einem neuen Zuschauerrekord zu Ende gegangen. Über 1.500 Gäste kamen seit Donnerstag zu zwanzig  Filmen verschiedenster Genres ins  Programmkino Cinema und machten so die 16. Queerstreifen zu den bislang erfolgreichsten.

Bei den beliebtesten Filmen waren mit dem starbesetzten amerikanischen Drama „Love Is Strange“ und „Tru Love“ gleich zwei Filme ganz oben, die sich mit dem Älterwerden auseinandersetzen. Dritter Publikumsfavorit war das Schweizer Dokudrama „Der Kreis“. Ein besonders interessantes Gespräch fand nach der Vorführung des Filmes "Von Mädchen und Pferden" statt, bei der die Hauptdarstellerin Vanida Karun anwesend war.

„Die Queerstreifen sind mittlerweile ein fester Bestandteil in Münsters Kulturszene“, so die Organisatoren in einer Pressemitteilung. „Wir freuen uns, dass das Festival nicht nur bei Lesben und Schwulen, sondern auch anderen Menschen großes Interesse findet.“ Die Resonanz sei wieder durchweg positiv gewesen. Viele Ex-Münsteranerinnen und Ex-Münsteraner würden die Queerstreifen als Anlass nehmen, um ihre alte Heimatstadt und Freunde zu sehen.

Das sechsköpfige Organisationsteam arbeitet mittlerweile seit zwölf Jahren in gleicher Zusammensetzung ehrenamtlich zusammen, um die vier Tage Festival vorzubereiten.

Die nächsten Queerstreifen finden von Donnerstag, 5. November, bis Sonntag, 8. November 2015, statt.

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Queerstreifen 2014: Kleine und große Dramen des Alltags

Die 16. Queerstreifen laufen vom 6. bis 9. November im Cinema

Münsters lesbisch-schwules Festival Queerstreifen spiegelte schon immer die aktuelle Situation der weltweiten LGBT-Community. Das ist auch bei der 16. Ausgabe vom 6. bis zum 9. November 2014 (Do bis So) im Programmkino Cinema an der Warendorfer Straße nicht anders.

Durch diese Gemeinschaft geht ein Riss: Während Lesben, Schwule, Transfrauen und Transmänner in den westlichen Industrieländern immer mehr Rechte erkämpft haben und oft ein freies, selbstbestimmtes Leben führen können, wird im Rest der Welt die Uhr zurückgestellt. Das zeigt sich auch an den Filmen des Jahres 2014. Nie zuvor hatte das Queerstreifen-Team eine so große Auswahl – aber selten zuvor war das Angebot so ausschließlich westlich. Nordamerika ist der große Schwerpunkt bei diesem Festival. Die Stimmen aus Osteuropa, Asien und Afrika scheinen zumindest zeitweise verstummt.

Auch die klassischen Genres der schrillen Komödie und des Coming-out-Filmes machen Pause. Stattdessen zeigt eine neue Generation von Regisseurinnen und Regisseuren in ihren oft durch Crowdfunding finanzierten Filmen eher alltägliche Dramen. Und die kreisen zum Beispiel ums Älterwerden.

Schon der Eröffnungsfilm „Love Is Strange“ am 6. November (Do, 20.30 Uhr) erzählt die Geschichte eines alten New Yorker Schwulen-Paares, das sich endlich zu heiraten traut und prompt schlimme Konsequenzen tragen muss: Einer der Partner wird von der katholischen Kirche gefeuert, beide gehen pleite und müssen nun bei jungen Verwandten und Freunden einziehen. Selten war ein Queerstreifen-Starter so prominent besetzt wie dieses Drama von Ira Sachs mit John Lithgow, Alfred Molina und Marisa Tomei.

Um Generationenkonflikte im reiferen Alter geht es auch in weiteren Filmen. „Tru Love“ (Fr, 7.11., 19 Uhr) erzählt die Geschichte einer Frau, die große Probleme mit der lesbischen Entwicklung ihrer verwitweten Mutter hat. Die Komödie „Eat With Me“ (So, 9.11., 12.30 Uhr) berichtet ebenfalls von einer Mutter, die aus ihrer grauen Ehe flieht, bei ihrem schwulen Sohn aber erst einmal vom Regen in die Traufe gerät.

Viele lesbische und schwule Teenager haben sich früher bei der Lektüre von „Hanni und Nanni“ oder Filmen wie „Ferien auf Immenhof“ bestimmt gewünscht, es ginge nicht immer so brav heterosexuell zu (wenn überhaupt). Monika Treuts Film „Von Mädchen und Pferden“ bietet nun eine späte Genugtuung: Die 16-jährige Alex trifft bei einem Praktikum auf einem Pferdehof am Meer nicht nur die lesbische Reitlehrerin Nina, sondern auch die junge Kathy aus reichem Hause. Wessen Herz entflammt für wen? Das kann Monika Treut selbst erklären, denn sie wird zur Vorstellung am 8. November (Sa, 21 Uhr) erwartet.

Wie immer bieten die Queerstreifen auch die spannendsten Kurzfilme des Jahres (So, 9.11., 14.30 Uhr) und Dokumentationen: zum Beispiel über die große US-Schriftstellerin Susan Sontag, die gegen Krieg, Krankheit und Kulturlosigkeit kämpfte und bisexuell lebte (Sa, 8.11., 16.45 Uhr).

Der Eintritt zur Eröffnung am 6. November um 19 Uhr ist frei.

Karten für die Filme gibt es ab Do 16. Oktober!

Do 6. Nov. Fr 7. Nov. Sa 8. Nov. So 9. Nov.
19:00 Uhr:
Eröffnung mit Hanna Meyerholz
17:15 Uhr:
Codebreaker
14:45 Uhr:
Nordland
10:45 Uhr:
Eastern Boys (Wdh.)
20:30 Uhr:
Love Is Strange
19:00 Uhr:
Tru Love
16:45 Uhr:
Regarding Susan Sontag
10:45 Uhr:
Alice Walker: Beauty in Truth
22:30 Uhr:
Dvojina (Dual)
21:00 Uhr:
Der Kreis
18:45 Uhr:
Blue & Not So Pink
12:30 Uhr:
Eat with me
  23:00 Uhr:
Girltrash: All Night Long
21:00 Uhr:
Von Mädchen und Pferden
12:30 Uhr:
Dual (Wdh.)
    23:00 Uhr:
Eastern Boys
14:30 Uhr:
Best of 25th Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg
      16:30 Uhr:
52 Tuesdays
      18:45 Uhr:
The Way He Looks
      20:45 Uhr:
Happy End?!

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Eintrittspreise

Vorverkauf bis Mi 5. November: 6,00 €
ab Do 6. Nov.: 7,50 €
5er-Karte (5,00 Euro/Karte): 25,00 €
Dauerkarte (4,00 Euro/Karte): 64,00 €

Reservierungen können nur zu dem gerade gültigen Eintrittspreis abgeholt werden.

Unter dem Titel QUEER MONDAY finden regelmäßig Filmveranstaltungen im lesbischen schwulen queeren Kontext statt. 

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16. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage in Münster

Eröffnung mit Hanna Meyerholz

Do 6. November 2014 · 19:00 Uhr
Eintritt frei – danach wieder Sektempfang.

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Die Rede ist von schlichter Schönheit, von schlichter Eleganz – schlicht im Sinne von Reduktion auf das Wesentliche, das Besondere. Das ist es, was die Musik der jungen Münsteranerin auszeichnet. Den warmen Klang ihrer Stimme und ein oder zwei akustische Gitarren … mehr braucht sie nicht, um die Zuhörerenden in ihren Bann zu ziehen.

Im Februar 2014 veröffentlichte die 25-jährige Hanna Meyerholz ihr Debütalbum „How to Swim“ (Skycap Records). Mit sehr viel Feingefühl und Liebe zum Detail hat sie gemeinsam mit ihrem Begleiter und Albumpartner Phil Wood einen eigenen, authentischen Sound geschaffen, den man live erlebt haben muss.
Mit „melancholischen Texten, einem guten Händchen für Instrumente und einer brillanten Gesangsstimme“ (MZ) versprechen die beiden einen unvergesslichen Abend.

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16. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

Love Is Strange

Do 6. November 2014 · 20:30 Uhr
:: Karten online reservieren

Ein altes Paar muss sich trennen

Wenig haben Lesben und Schwule im Arbeitsleben noch zu fürchten – es sei denn, die Katholische Kirche kommt ihnen in die Quere. Das passiert George und Ben, einem alten New Yorker Liebespaar. Nach 39 Jahren Beziehung können sie endlich heiraten – doch dafür wird Musiklehrer George aus seiner katholischen Schule geworfen. Statt glücklich gemeinsam den Ruhestand zu genießen, verliert das Paar seine Wohnung. Freunde und Verwandte bieten gern Asyl an, aber in Manhattan hat niemand genug Platz für zwei. So müssen Ben und George getrennte Wege gehen und in den heiklen Kosmos fremder Menschen einbrechen.

Das starbesetzte Drama von Regisseur Ira Sachs erhielt hymnische Besprechungen von „New York Times“ bis „Washington Post“ und hält auf der Meta-Kritik-Seite „Rotten Tomatoes“ einen einsamen Spitzenwert von 98 Prozent Zustimmung. Die Charaktere des Films seien am Ende Freunde geworden, die man schrecklich vermisse, schrieb ein Kritiker.

USA 2014Regie: Ira Sachs • Drehbuch: Ira Sachs und Mauricio Zacharias • Kamera: Christos Voudouris • Mit John Lithgow, Alfred Molina, Marisa Tomei, Darren Burrows u.a. • engl.OmU • 94‘

Trailer in Originalfassung, im Cinema in engl.OmU

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16. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

Dual

Do 6. November 2014 · 22:30 Uhr + So 9. November 2014 · 12:30 Uhr
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Zwei junge Frauen streifen durch die Nacht in Ljubljana

Eine Dänin und eine Slowenin lernen sich zufällig kennen, da das Flugzeug aus Dänemark in Ljubljana zwischenlanden musste. Zwei Leben, zwei Sprachen, zwei Träume kreuzen sich. Iben lässt sich von Tina, die den Shuttle-Bus fährt, die Stadt zeigen. Vorsichtig nähern sie sich an. Sie brauchen sich gegenseitig, auch wenn das Timing für ihr Kennenlernen nicht schlechter hätte sein können.

Die beiden 25-Jährigen sprechen miteinander Englisch, aber auch in ihren Muttersprachen. Das Slowenische hat das „Dual“ als grammatikalische Besonderheit. Im Gegensatz zum Singular und zum unpräzisen Plural bezeichnet das Dual eine Zweizahl der beschriebenen Elemente.

„Dual“ ist eine ungewöhnliche und poetische Liebesgeschichte mit einem tollen Soundtrack des dänischen Duos Monkey Cup Dress.

Slowenien/Dänemark/Kroatien 2013 · Regie: Nejc Gazvoda · Drehbuch: Nejc Gazvoda und Janez Lapajne · Kamera: Dako Herc • Mit Nina Rocovec, Mia Jexen, Jure Henigman, Marjan Drulc u.a. · engl.OmU · 102‘

Trailer in Originalfassung, im Cinema in engl.OmU

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Präsentiert von:


Livas e.V.

16. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

Codebreaker

Fr 7. November 2014 · 17:15 Uhr
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Dokudrama: Das tragische Schicksal des Informatik-Genies Alan Turing

Der britische Mathematiker Alan Turing beeinflusste nicht nur maßgeblich den Ausgang des Zweiten Weltkriegs, indem er den Nazi-Code Enigma knackte, sondern er schuf auch die Grundlagen für die moderne Computer-Technologie. Turing war aber auch in anderer Hinsicht Vorreiter: Als Homosexualität in Großbritannien noch unter Strafe stand, bekannte er sich öffentlich dazu.

Das wurde ihm zum Verhängnis: Nach staatlichen Verfolgungen und klinischen Behandlungen beging der schwer Depressive 1954 Selbstmord. Erst 2009 sprach Premierminister Gordon Brown eine offizielle Entschuldigung im Namen der Regierung aus und würdigte Turings außerordentliche Verdienste.

Das Dokudrama „Codebreaker“ setzt mit einem faszinierenden Mix aus Dokumentar- und Spielszenen der Ausnahme-Persönlichkeit Turings ein würdiges Denkmal.

Großbritannien 2011Regie: Claire Beavan/Nic Stacey • Drehbuch: Simon Berthon/Craig Warner • Mit Ed Stoppard, Henry Goodman u.a. • OmU • 82‘

Trailer in Originalfassung, im Cinema in engl.OmU

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16. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

Tru Love

Fr 7. November 2014 · 19:00 Uhr
:: Karten online reservieren

Alter ist auch nur eine Zahl!

Die promiske und eher beziehungsunfähige Lesbe Tru (Shauna MacDonald), 37, lernt per Zufall Alice (Kate Trotter) kennen, die Mutter ihrer Freundin und Ex Suzanne (Christine Horne, „Margarita“). Die 60-Jährige ist vor kurzem Witwe geworden und besucht überraschend ihre Tochter, die als Firmenanwältin mehr als eingespannt ist. So verpflichtet sie Tru, sich um ihre Mutter zu kümmern.

Bald verbringen verbringen Tru und Alice viel Zeit miteinander, und während Tru der Älteren hilft, wieder ins Leben zurückzufinden, entwickelt sich bald mehr als Freundschaft zwischen den beiden Frauen. Suzanne gefällt das gar nicht, zumal sie ein ohnehin schwieriges Verhältnis zu ihrer Mutter und eine komplizierte Geschichte mit Tru hat.

Mit allen Mitteln versucht sie daher, die Beziehung der beiden zu sabotieren. Tru Love ist eine intensive und bittersüße Liebesgeschichte, die das Leben dreier unterschiedlicher Frauen verbindet.

Kanada 2013Regie: Kate Johnston • Drehbuch: Shauna MacDonald, Kate Johnston • Kamera: Maya Bankovic • Mit Shauna MacDonald, Kate Trotter, Christine Horne, Peter MacNeill, Rachael Ancheril u.a. • engl.OmU • 94‘

Trailer in Originalfassung, im Cinema in engl.OmU

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16. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

Der Kreis

Fr 7. November 2014 · 21:00 Uhr
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Liebe ist kein Verbrechen! Packendes Dokumdrama über die Pioniere der europäischen Schwulenbewegung.

Zürich, 1958. Der schüchterne Lehrer Ernst Ostertag verliebt sich unsterblich in den schillernden Travestie-Star Röbi Rapp – und muss sich zwischen bürgerlicher Existenz und Bekenntnis zur Homosexualität entscheiden. Als Mitglieder des „Kreises“ erleben die beiden Männer Blütezeit und Zerschlagung dieser Schweizer Untergrundorganisation hautnah mit – sie gilt heute europaweit als einzigartiger Wegbereiter der schwulen Emanzipation.

Das bewegende Dokudrama wurde auf der Berlinale 2014 mit dem Teddy Award ausgezeichnet und geht 2015 für die Schweiz als bester ausländischer Film ins Oscar-Rennen.

Schweiz 2013Regie: Stefan Haupt • Drehbuch: Stefan Haupt/Christian Felix/Ivan Madeo/Urs Frey • Kamera: Tobias Dengler • Mit Matthias Hungerbühler, Sven Schelker, Anatole Taubmann, Marianne Sägebrecht u.a. • dF • 102‘

Trailer in Originalfassung mit engl.Untertiteln, im Cinema in dF

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16. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

Girl Trash: All Night Long

Fr 7. November 2014 · 23:00 Uhr
:: Karten online reservieren

Musical-Komödie zwischen „L-Word“ und krimineller Unterwelt

Fünf Frauen erleben eine einzige, fantastische Nacht. Daisy (Lisa Rieffel) und Tyler (Michelle Lombardo) sind ambitionierte Rockmusikerinnen und wollen unbedingt an diesem Abend bei einem Band-Contest auftreten. Doch kommt ihnen Daisys schüchterne Schwester Colby in die Quere, die sie bittet, sie der Frau ihrer Träume Misty (Gabrielle Christian) näher zu bringen. Sie will Misty unbedingt für sich gewinnen, ahnt aber nicht, dass diese bereits total in Tyler verschossen ist.

Die Girls setzen in dieser romantisch-verrückten Komödie selbstbewusst alles aufs Spiel, um ihre unterschiedlichen Ziele zu erreichen. Dabei erleben sie Sex, Drugs & Rock 'n' Roll – und eine Menge reichlich bekiffter Verbindungsstudentinnen. Der Film basiert auf der von Angela Robinson produzierten, gleichnamigen Erfolgswebserie, Regie führte Alexandra Kondracke („L-Word“).

USA 2014Regie: Alexandra Kondracke • Drehbuch: Angela Robinson • Kamera: Sandra Valde-Hansen • Mit Lisa Rieffel, Erin Kelly, Michelle Lombardo, Johnny Dunn, Gabrielle Christian u.a. • engl.OmU • 86‘

Trailer in Originalfassung, im Cinema in engl.OmU

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16. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

Nordland

Sa 8. November 2014 · 14:45 Uhr
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Eine Reise in den Norden mit Überraschungen

Eleni aus Deutschland wird gleich zu Beginn ihres gemeinsamen Norwegen-Urlaubs von ihrer Liebsten Kaia verlassen. Auf der Suche nach ihr geht Eleni bis ans Ende der Welt (weit über den Polarkreis hinaus), genießt wunderschöne Ansichten, trifft in einsamer Landschaft auf offene Menschen und wartet auf ein Zeichen ihrer Liebsten... - eine Reise, die sie immer mehr zu ihren eigenen Wünschen und Vorstellungen führt.

Mit „Nordland“ ist dem Regisseur ein beindruckendes Spielfilm-Debüt gelungen. Odine Johne (spielte u.a. 2008 im Kinofilm „Die Welle“ mit) hat nach der Premiere in Schwerin auf dem Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern den Preis als beste Nachwuchsdarstellerin bekommen.

Norwegen, Deutschland, Schweiz 2014 · Regie: Ingo J. Biermann und Drehbuch: Stephan Schoenholtz · Kamera: Kai Mietendorp • Mit Odine Johne, Maren Hoff, Nora G. Svalheim, John Sigurd Kristensen u.a. · norweg.,engl., deutschOmU · 102‘

Trailer in Originalfassung, im Cinema in norweg./engl.OmU

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16. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

Regarding Susan Sontag

Sa 8. November 2014 · 16:45 Uhr
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Unterhaltsame Doku über eine der wichtigsten Intellektuellen des 20. Jahrhunderts

Susan Sontag gilt als eine der einflussreichsten literarischen, politischen und feministischen Ikonen des 20. Jahrhunderts.

Der Film gibt faszinierende Einblicke in ihr Leben, ihre literarische und politische Arbeit, von ihrer frühen Ehe, ihren Geliebten bis zu ihrer Langzeitbeziehung mit Annie Leibovitz. Mehr als jede andere Intellektuelle wurde sie beobachtet und fotografiert. Interviewausschnitte, Fotos, Animationen und Erzählungen von FreundInnen, Geliebten, Familie und KollegInnen sowie Auszüge aus Werken, gelesen von der Schauspielerin Patricia Clarkson, ergeben ein umfassendes Bild ihres Denkens. Sontag schrieb u.a. über Kriege, Krankheit, Aids und den 11. September.

USA 2014 · Regie: Nancy D. Kates · Nancy D. Kates, John Haptas • Mit Patricia Clarkson (Erzählerin) · engl.OmU · 100‘

Trailer in Originalfassung, im Cinema in engl.OmU

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16. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

Blue and Not So Pink

Sa 8. November 2014 · 18:45 Uhr
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Das Leben eines Modefotografen stürzt plötzlich ein

Das Leben des schwulen Modefotografen Diego gerät völlig aus den Fugen, als sein geliebter Freund von einer homophoben Bande ins Koma geprügelt wird – und zugleich sein Sohn aus einer heterosexuellen Beziehung aus Spanien nach Venezuela zurückkehrt und vor seiner Tür steht. Voller Vorwürfe und Bitterkeit.

Miguel Ferrari zeichnet in seinem Drama „Blue and Not So Pink“ ein aufwühlendes Bild der venezolanischen Macho-Gesellschaft auf dem Weg in die Moderne. Kritiker bescheinigten dem Film zwar wenig Subtilität und einige Klischees, waren von seiner emotionalen Wucht, seiner Wärme und seinem immer wieder durchbrechenden Humor jedoch begeistert. Die Anerkennung schwappte bis nach Europa – Regisseur Ferrari gewann 2014 in Spanien den höchsten Filmpreis „Goya“ in der Kategorie „Bester Film aus dem spanischsprachigen Ausland“.

Venezuela 2012Regie und Drehbuch: Miguel Ferrari • Kamera: Alexandra Henao • Mit Guillermo García, Ignacio Montes, Hilda Abrahamz u.a. • span.OmU • 114‘

Trailer in Originalfassung, im Cinema in span.OmU

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16. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

Von Mädchen und Pferden

Sa 8. November 2014 · 21:00 Uhr
Monika Treut hat leider abgesagt. Stattdessen kommt die Hauptdarstellerin Vanida Karun!

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Eine Geschichte um Liebe, Mädchen, Frauen und Pferde in schöner nordfriesischer Landschaft

Alex, eine 16-jährige Schulabbrecherin, wird zum Praktikum auf einen Pferdehof geschickt und lernt dort die lesbische Ausbilderin Nina kennen. Als die gleichaltrige Kathy als Urlaubsgast kommt, überlässt Nina ihnen für kurze Zeit die Verantwortung für Hof und Pferde.

„In der malerischen Gegend im hohen Norden, in Schleswig-Holstein, realisierte Monika Treut (Gendernauts) einen wunderbar unaufgeregten Film, der ebenso in der Weite der Landschaft schwelgt wie im Umgang mit den faszinierenden Tieren. Und natürlich auch in der Schönheit der Akteurinnen. Der Low-Budget-Film  „Von Mädchen und Pferden ...ist etwas für … diejenigen, die die Seele etwas baumeln lassen und erholt wie nach Ferien auf dem Land aus dem Kinosaal kommen möchten.“ (Pink Apple, Zürich)

Deutschland 2014 · Regie und Drehbuch: Monika Treut · Kamera: Birgit Möller • Mit Ceci Chuh, Alissa Wilms, Ellen Grell, Vanida Karun u.a. · 104‘

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16. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

Eastern Boys

Sa 8. November 2014 · 23:00 Uhr + So 9. November 2014 · 10:45 Uhr
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Psychodrama mit überraschenden Thrills und visuellen Raffinessen

Daniel, ein Mann in den 50ern, spricht am Gare du Nord einen jungen Mann an. Rouslan, der sich dort Marek nennt, ist Mitglied einer Clique von Osteuropäern, die vom schlauen, charmanten, aber auch sehr brutalen „Boss“ angeführt werden. Daniel lädt Rouslan zu sich nach Hause ein – das Date verläuft aber komplett anders als gewünscht. Dennoch treffen sich Daniel (Olivier Rabourdin) und Rouslan (Kirill Emelyanov) wieder. Alles wäre gut, wäre da nicht der „Boss“ (großartig gespielt von Daniil Vorobyow).

Robin Campillo ist eher als Drehbuchautor und Cutter bekannt (für „Die Klasse/Entre les murs“ gab es die Goldene Palme in Cannes) – bei „Eastern Boys“ hat er auch Regie geführt. In vier Kapiteln, mit einer beeindruckenden Kamera und voller Spannung erzählt der Film von der Annäherung des Freiers und des Strichers, von Miss- und Vertrauen, Begehren und Behütetwerden.

Frankreich 2013Regie, Drehbuch & Schnitt: Robin Campillo • Kamera: Jeanne Lapoirie • Mit Olivier Rabourdin, Kirill Emelyanov, Daniil Vorobyow, Edéa Darcque, Camila Chakirova, Beka Markozashvili u.a. • franz./russ./engl.OmU • 128‘

Trailer in Originalfassung, im Cinema in franz./russ./engl.OmU

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16. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

Alice Walker: Beauty in Truth

So 9. November 2014 · 10:45 Uhr
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Eine faszinierende Dokumentation

Der Film gibt Einblicke in das beeindruckende Leben dieser starken Frau: 1983 erhielt Alice Walker als erste afroamerikanische Autorin den Pulitzer-Preis für ein Buch, das lesbische Liebe zwischen Schwarzen Frauen beschreibt („Die Farbe Lila“). Die Doku zeichnet das Leben von Alice Walker nach, ihre Geschichte, Arbeit und Lieben auf der Suche nach „Beauty in Truth“.

Sie ist Poetin, Schriftstellerin, Feministin, Aktivistin, in Beziehungen mit Frauen und mit Männern. Ihre Kindheit erlebt sie zu einer Zeit, als es schwarzen Kindern nur selten möglich war, lesen und schreiben zu lernen, und nur durch den Willen und Einsatz ihrer Mutter kann sie eine Schule besuchen. Alice Walker ist in den aufregenden Jahren sozialer und politischer Bewegungen in den USA aktiv, erfährt höchste literarische Anerkennung für ihren Roman „Die Farbe Lila“ und engagiert sich bis heute für Friedensprojekte.

USA /Großbritannien 2013 · Regie und Drehbuch: Pratibha Parmar · Kamera: Simon Dennis • Mit Robert L. Allen, Tony Brown, Angela Davis, Sapphire u.a. · engl.OmU · 84‘

Trailer in Originalfassung, im Cinema in engl.OmU

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16. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

Eat with Me

So 9. November 2014 · 12:30 Uhr
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Mutter und Sohn gemeinsam in der Krise

Emma flieht aus ihrer langweiligen, kalten Ehe und kommt mit nur einem Koffer Gepäck bei ihrem schwulen Sohn Elliot unter. Doch die beiden haben sich längst entfremdet – Emma ist konservativ und eingefahren, Elliot kämpft gegen die Pleite seines China-Restaurants und verliebt sich Hals über Kopf in einer Bar in einen Mann, obwohl er sich vor Beziehungen fürchtet. Eine schwierige Annäherung steht Mutter und Sohn bevor, aber eine Sache hilft ihnen: ihre Liebe zu gutem Essen. Schließlich muss das Restaurant in Schwung gebracht werden.

Ein ungewöhnlicher, humorvoller Familienfilm, in dem Regisseur David Au den schwulen Subtext der Handlung dezent mitlaufen lässt. Kritik und Publikum verliebten sich vor allem in Fernsehschauspielerin Nicole Sullivan, die in der Rolle der überdrehten Nachbarin Maureen alle Lacher auf ihrer Seite hat.

USA 2014Regie und Drehbuch: David Au • Kamera: Amanda Treyz • Mit Sharon Omi, Teddy Chen Culver, Nicole Sullivan u.a. • engl.OmU • 95‘

Trailer in Originalfassung, im Cinema in engl.OmU

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16. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Kurzfilmprogramm

Best of 25th Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg

So 9. November 2014 · 14:30 Uhr
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Das Beste von der Elbe

Die „Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg | International Queer Film Festival“ sind Deutschlands ältestes, größtes, von Beginn an queeres Filmfestival. Einmal jährlich im Oktober locken sie rund 15.000 Besucherinnen und Besucher in die Hamburger Kinos. Mittlerweile gibt es das Festival ein Vierteljahrhundert – wir freuen uns darüber und gratulieren ganz herzlich.

Seit 1992 wird in Hamburg die URSULA vergeben. Sie ist der Kurzfilmpreis und heißt eigentlich „Unser Reizvollster Schwuler Und Lesbischer Amateurfilm“. „Amateurfilme“ sind die Preisträger heute in den wenigsten Fällen, Förderung brauchen die meisten Filmschaffenden aber nach wie vor. Die URSULA wird jedes Jahr in den Kategorien schwul, lesbisch und transgender vergeben.

Die Preisträger bestimmt das Publikum. Deshalb können wir auch jetzt noch nicht sagen, welche Filme wir zeigen werden. Klar ist aber: Es werden die besten schwulen, lesbischen und Transgender-Kurzfilme dieses Jahres sein!

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16. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

52 Tuesdays

So 9. November 2014 · 16:30 Uhr
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Coming-of-Age-Story mit Doku-Touch

Das Leben von Teenager Billie gerät aus den Fugen, als sich ihre Mutter einer Geschlechtsanpassung unterzieht, die ein Jahr dauern wird. Als die 16-Jährige erfährt, dass sie in dieser Zeit bei ihrem Vater wohnen soll, fühlt sie sich allein gelassen. Mutter und Tochter haben sich immer sehr nahe gestanden, so vereinbaren sie, sich künftig jeden Dienstagnachmittag zu treffen. Je mehr die Veränderung ihrer Mutter fortschreitet, desto weniger emotional zugänglich wird sie, und so beginnt Billie ihre eigene Identität und Sexualität zu erforschen.

Gemeinsam mit zwei älteren Schulfreunden testet sie die Grenzen von Unabhängigkeit, Verlangen und Macht aus. Regisseurin Sophie Hydes dokumentarische Heransgehensweise erlaubt den Charakteren ihres ersten Langfilms, sich im Laufe der Handlung emotional weiterzuentwickeln und ermöglicht so viel filmische Authentizität.

Australien 2013Regie: Sophie Hyde • Drehbuch: Matthew Cormack • Kamera: Bryan Mason • Mit Tilda Cobham-Hervey, Del Herbert-Jane, Mario Späte, Beau Travis-Williams, Imogen Archer u.a. • engl.OmU • 109‘

Trailer in Originalfassung, im Cinema in engl.OmU

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16. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

The Way He Looks

So 9. November 2014 · 18:45 Uhr
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Leo ist von Geburt an blind und hat Giovana als beste Freundin. Der neue Mitschüler Gabriel verändert alles ...

Leo (Ghilherme Lobo) ist eigentlich ein Schüler wie jeder andere. Mit dem Unterschied: Er ist blind. Oft wird der 15-Jährige von Klassenkameraden gehänselt. Nur seine beste Freundin Giovana (Tess Amorim) hält zu ihm und begleitet ihn täglich nach Hause. Dort warten seine viel zu fürsorglichen Eltern auf ihn. Am liebsten würde Leo aus diesem Umfeld ausbrechen und ein Austauschjahr im Ausland machen. Als eines Tages der gleichaltrige Gabriel (Fabio Audi) in Leos Klasse auftaucht, verändert sich alles …

„The Way He Looks“ ist der erste Langfilm von Daniel Ribeiro. Er basiert auf seinem 17 Minuten langen Kurzfilm „I Don’t Want to Go Back Alone“, in dem dieselben Darstellenden dieselben Rollen spielen. „The Was He Looks“ gewann auf der diesjährigen Berlinale den Teddy Award für den besten Spielfilm und den FIPRESCI-Preis der internationalen Filmkritik.

HOJE EU QUERO VOLTAR SOZINHO • Brasilien 2014Regie & Drehbuch: Daniel Ribeiro • Kamera: Pierre de Kerchove • Mit Ghilherme Lobo, Tess Amorim, Fabio Audi, Eucir de Souza, Selma Egrei u.a. • port.OmU • 95‘

Trailer in Originalfassung, im Cinema in port.OmU

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16. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | im Rahmen des NRW-Kinotags 2014

Happy End?!

So 9. November 2014 · 20:45 Uhr
:: Karten online reservieren

Deutsches Roadmovie mit einer geklauten Urne

Lucca steht kurz vor dem Abitur und plant ihre juristische Karriere. Doch trotz guter Zukunftsaussichten fehlt ihr etwas in ihrem Leben. Ausgerechnet sie muss aufgrund eines Missverständnisses Sozialstunden in einem Hospiz leisten. Dort lernt sie Val kennen und ist beeindruckt von deren Temperament. Val möchte unbedingt den letzten Willen ihrer verstorbenen Freundin Herma erfüllen. Schon bald sind Val und Lucca mit der geklauten Urne auf der Flucht vor der Polizei.

„Happy End?!“ ist ein zum Teil durch Crowdfunding produzierter Film von sistas inspiration. Diese von Frauen geführte Produktionsfirma möchte kleine Filme abseits vom Mainstream drehen. „Unsere Geschichten stehen für Toleranz und Offenheit der LBGT Community gegenüber.“

D 2014 · Regie und Drehbuch: Petra Clever und Karola Keller • Mit Sinha Melina Gierke, Verena Wüstkamp · 86‘

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Im Rahmen des NRW-Kinotags 2014

Archiv

Hier geht es zum Archiv der 2. Queerstreifen (1999) bis zu den 15. Queerstreifen (2013). 1998 gibt es nicht im Netz, damals waren wir noch nicht so weit ...

Öffnet externen Link in neuem FensterArchiv 1999-2009

Archiv ab 2010

Spielplan

Freitag, 1. Dezember 2017
22:30
Sonntag, 3. Dezember 2017
11:00
14:45
Montag, 4. Dezember 2017
20:00
Mittwoch, 6. Dezember 2017
22:45
Samstag, 9. Dezember 2017
14:45
Sonntag, 10. Dezember 2017
14:45
17:00
Mittwoch, 13. Dezember 2017
19:00
19:00
Freitag, 15. Dezember 2017
14:45
18:00
Samstag, 16. Dezember 2017
14:45
18:00
Dienstag, 19. Dezember 2017
20:30
Mittwoch, 20. Dezember 2017
22:45
Freitag, 29. Dezember 2017
14:45
Samstag, 30. Dezember 2017
14:45
Sonntag, 31. Dezember 2017
14:45
Montag, 1. Januar 2018
14:45
Dienstag, 2. Januar 2018
14:45
Mittwoch, 3. Januar 2018
14:45
Donnerstag, 4. Januar 2018
14:45
Freitag, 5. Januar 2018
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Samstag, 6. Januar 2018
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Sonntag, 7. Januar 2018
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Mittwoch, 10. Januar 2018
19:00
Samstag, 20. Januar 2018
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Sonntag, 21. Januar 2018
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Samstag, 27. Januar 2018
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Sonntag, 28. Januar 2018
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Sonntag, 11. Februar 2018
17:00
Montag, 19. Februar 2018
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Montag, 16. April 2018
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