Queerstreifen 2015

Das war klasse! Die 17. Queerstreifen sind nun zu Ende. Danke an alle Gäste (1.591 waren es in diesem Jahr) - nochmals mehr als im letzten Jahr (1.525) oder 2013 (1.395). Ohne Euch gäbe es die Queerstreifen nicht! Danke auch an unsere verpartnerten Queerscope-Festivals und die SponsorInnen und AnzeigenkundInnen in Münster. Und an die Leute von Cinema und Garbo.

Anregungen und Kritik nehmen wir gerne entgegen.

P.S. Save the date: Die 18. Queerstreifen werden Do 3. bis So. 6.11.2016 stattfinden!

17. Lesbisch-schwul-queere Filmtage in Münster

Queerstreifen 2015

Vorhang auf für Hollywood-Stars!

Was haben Pretty Woman, der unglaubliche Hulk und Mrs. Doubtfire gemeinsam? Ihre Schauspieler treten in diesem Jahr bei den Queerstreifen auf. Mit Julia Roberts, Mark Ruffalo und Robin Williams hat sich Hollywoods allererste Garde der gleichgeschlechtlichen Liebe angenommen.

Dabei geht es allerdings nicht komödiantisch, sondern hochdramatisch zu. Roberts und Ruffalo tauchen im Eröffnungsfilm „The Normal Heart“ in die bedrückende Zeit der frühen 80er ein, als in New York Aids ausbrach und AktivistInnen um die richtige Gegenstrategie rangen. Robin Wiliams spielt in seinem letzten Film „Boulevard“ einen heimlichen Schwulen, der erst mit über 60 sein Leben zu leben beginnt.

Dazu gibt es in diesem Jahr am Freitag- und Sonntagvormittag auch das Kurzfilmprogramm „Alle sind anders!“ für Familien und Kinder von 6-10 Jahren von queerfilm e.V. Bremen. Die Filme erkunden Anders-Sein in all seinen Facetten – und machen Mut, so zu sein, wie man will.

Für Humor sorgt dazwischen eine deutsche „Dramödie“: „Wo willst du hin, Habibi?“ erzählt von einem jungen Türken, der sich ausgerechnet in einen heterosexuellen Wrestler verliebt. Der Crowdfunding-Film stellt die Klischees des vermeintlichen Konflikts der Kulturen mit leichter Hand auf den Kopf. Nach dem Film steht Regisseur Tor Iben bereit zum Gespräch.

Kulturelle Gegensätze brechen auch im lesbischen Road-Movie „All About E“ auf. Die libanesische DJane E hat selbst in Australien mit den konservativen Ansichten ihrer Familie zu kämpfen, als sie einen Sack Geld findet und plötzlich Hals über Kopf die Flucht antreten muss.

Zum filmischen Abschluss am Sonntagabend zeigen wir die niederländische turbulente Komödie „Queen of Amsterdam“. Leider hat Regisseur Tim Oliehoek seinen Besuch abgesagt.

Daneben gibt es die liebgewonnen Klassiker, von der musikalischen Sekt-Eröffnung (diesmal mit den acoustikern aus Münster) bis zum preisgekrönten Hamburger Kurzfilmprogramm.

Das Queerstreifen-Team wünscht spannende Unterhaltung!

 

P.S. Save the date: Die 18. Queerstreifen werden Do 3. bis So. 6.11.2016 stattfinden

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Do 5. Nov. Fr 6. Nov. Sa 7. Nov. So 8. Nov.
19:00 Uhr:
Eröffnung mit den acoustikern
15:00 Uhr:
The Normal Heart
15:00 Uhr:
Marta Halusa und Margot Liu
10:45 Uhr:
Alle sind anders!
20:15 Uhr:
The Normal Heart
17:30 Uhr:
Stories of Our Lives
15:15 Uhr:
Two 4 One
13:00 Uhr:
While You Weren't Looking
22:45 Uhr:
Dyke Hard
18:45 Uhr:
Das Floß!
17:00 Uhr:
Margarita With a Straw
14:45 Uhr:
How to Win at Checkers (Every Time)
  20:30 Uhr:
Wo willst du hin, Habibi?
19:00 Uhr:
Boulevard
16:30 Uhr:
Best of 26th LSF Hamburg
  22:45 Uhr:
Parole de King!?
20:45 Uhr:
All About E
18:30 Uhr:
Sand Dollars
    22:45 Uhr:
Do I Sound gay?
20:15 Uhr:
Queen of Amsterdam
       

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Eintrittspreise

Vorverkauf bis Mi 4. November: 6,50 €
ab Do 5. Nov.: 8,50 €
5er-Karte (5,50 Euro/Karte): 27,50 €
Dauerkarte (4,00 Euro/Karte): 64,00 €

Reservierungen können nur zu dem gerade gültigen Eintrittspreis abgeholt werden.

17. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage in Münster | Gratis: Gitarre und Schampus

Eröffnung mit den acoustikern

Do 5. November 2015 · 19:00 Uhr
Eintritt frei – danach wieder Sektempfang.

Lady Gaga braucht Synthesizer, Big Bands, Orchester, rote Teppiche, Schlauchkleider und halbnackte Tänzer. Die acoustiker aus Münster brauchen „zwei Gesänge, eine Gitarre, ein Brett (die acoustilette) und so´n bisschen Gerassel“. Aber den Song „Poker Face“ bekommen sie damit ebenso souverän hin wie die Lady.

Christiane Hörster und Stefan Scholz sind „die Frau mit dem Reibeisen in der Stimme und der Typ mit den ausgefeilten Riffs auf der Gitarre“ – so ihre Eigenwerbung. Mit ihrem intimen Instrumentarium covern sie sehr unterschiedliche Künstler, von Duffy bis Guns N' Roses. Unplugged und mit unverwechselbarem Timbre verleihen die Münsteraner den Hits der Stars ihre eigene Note. Auf den Bühnen des Münsterlandes haben sie sich längst eine große Fangemeinde erspielt.

Es ist eine Musik zum Träumen und Schwelgen, aber auch zum Mitsingen und Feiern. Der ideale Auftakt für die Queerstreifen – und danach gibt es wie immer ein Gläschen Gratis-Sekt, um die gute Stimmung bis zum ersten Film noch zu steigern.

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17. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

The Normal Heart

Do 5. November 2015 · 20:15 Uhr LEIDER KEINE FREIEN PLÄTZE MEHR !

Mitreißende Geschichtsstunde mit Julia Roberts: Die Anfänge der Aids-Epidemie in New York

Nachdem Entertainerin Barbra Streisand jahrzehntelang vergeblich versucht hatte, den Bühnenhit „The Normal Heart“ (1985) auf die Leinwand zu bringen, gelang es schließlich Regisseur Ryan Murphy („Eat Pray Love“) das Projekt als Fernsehfilm des Bezahlsenders HBO zu realisieren. Larry Kramer, Autor des Stücks und Aids-Aktivist der ersten Stunde, verfasste das Drehbuch; Hollywood-Stars übernahmen tragende Rollen. Der Film wurde von Publikum und Kritik begeistert aufgenommen.

Das Drama zeichnet Kramers Engagement Anfang der achtziger Jahre nach: Bei seinem Versuch, die Gefahren von Aids und HIV bewusst zu machen, muss Ned Weeks (Mark Ruffalo) zahlreiche Widerstände in Politik, Gesundheitswesen, aber auch in der Schwulenszene überwinden. Unterstützung erhält er von Dr. Emma Brookner (Julia Roberts), seiner an den Rollstuhl gefesselten Ärztin. Gemeinsam kämpfen sie für die Erforschung und Behandlung jener Krankheit, die damals als „Schwulenkrebs“ tituliert wurde.

„The Normal Heart“ wir mit freundlicher Unterstützung präsentiert von Sky.

Bitte beachtet, dass es für THE NORMAL HEART keine Karten im "Vorverkauf" gibt. Bei dem Film ist anders als allen anderen, dass wir keinen Eintritt nehmen dürfen – wir bekommen ihn freundlicherweise von SKY zur Verfügung gestellt (gleichwohl hoffen wir auf großzügige Spenden für die AidsHilfe Münster).

Wenn wir jetzt Freikarten ausgeben, haben wir die Angst, dass sich Leute ganz viele Freikarten holen und dann nicht kommen – da es ja nichts gekostet hat.

Dann haben wir vielleicht ein paart Tage vor den Queerstreifen keine Karten mehr für die Eröffnung und müssen allen sagen, dass es keine mehr gibt.
Und dann … ist der Saal hinterher nur halb voll.

Deshalb haben wir uns überlegt, dass es die Karten nur am Donnerstag gibt.

Wir sind und aber auch sicher, dass alle reinkommen. Bisher war noch nie der Eröffnungsfilm ausverkauft …

USA 2014Regie: Ryan Murphy • Drehbuch: Larry Kramer • Kamera: Danny Moder • Mit Mark Ruffalo, Julia Roberts, Taylor Kitsch, Alfred Molina, Jim Parsons, Matthew Bomer u.a. • dF • 133‘

Trailer in OF, im Cinema in deutscher Fassung

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Präsentiert von:


Aids-Hilfe Münster

Mit freundlicher Unterstützung von:


Sky

17. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

Dyke Hard

Do 5. November 2015 · 22:45 Uhr
Karten reservieren und kaufen

Turbulentes B-Movie um ex-hippe Lesbenband on the road zum Bandwettstreit

Die lesbische One-Hit-Wonder-Band „Dyke Hard“ ist 1986 nach ihrem Megahit im freien Fall. Als sich dann auch noch Leadsängerin Riff (Lina Kurttila) absetzt, droht das totale Aus. Doch dann erfahren sie von einer Battle of the Bands in der Großstadt – und machen sich auf einen irren Roadtrip voller Gefahren und Intrigen. Auf dieser bizarren Reise erleben die Dykes stürmische Begegnungen mit Ninjas, Geistern oder Cyborgs und nicht zuletzt einer mysteriösen Milliardärin, die alles tut, um die Band aufzuhalten!

Von John Waters bis Austin Powers inspiriert, ist das Filmdebüt von Regisseurin Bitte Andersson eine wilde und mit halsbrecherischem Tempo inszenierte Komödie mit hohem Trash-Faktor.

Schweden 2014 · Regie: Bitte Andersson · Drehbuch: Bitte Andersson, Martin Borell, Alexi Carpentieri, Josephine Krieg · Kamera: Alexi Carpentieri • Mit Lina Kurttila, Peggy Sands, Maria Wågensjö, Alle Eriksson, Iki Gonzalez Magnusson u.a. · schwed. OmU · 94‘

Trailer in OF, im Cinema in schwed. OmU

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17. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

Stories of Our Lives

Fr 6. November 2015 · 17:30 Uhr
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Fünf Geschichten von Lesben und Schwulen aus Kenia. Jury Prize des Teddy Award 2015

Mitte 2013 haben Mitglieder des Künstlerkollektivs NEST begonnen, LGBTI Menschen in Kenia zu interviewen und reisten dafür monatelang durchs Land. Nachdem sie 250 anonyme Interviews geführt hatten, entschieden sie sich, einige in Kurzfilmen darzustellen.

Die fünf kurzen Episoden, die in klaren, poetischen Schwarz-Weiß-Bildern inszeniert sind, behandeln Themen wie Selbstfindung, unerfüllte Sehnsüchte, Zwangsheterosexualisierung und Akzeptanz. Inhaltlich sind sie sehr unterschiedlich, alle handeln aber von Liebe und der Angst davor, diese öffentlich zu leben. Denn Kenia ist ein sehr homophobes Land. Dort ist der Film, der auf den Filmfestivals von Toronto und Berlin lief, verboten.

„Der Film porträtiert große Stärke und Widerstandskraft im Angesicht widriger Umstände … Dies ist mutiges und schönes Filmschaffen, basierend auf wahren Geschichten, die unweigerlich jeden von uns berühren.“ (Jury-Begründung zum Teddy-Award)

Kenia 2014 · Regie: Jim Chuchu · Drehbuch: Jim Chuchu und Njoki Ngumi · Kamera: Dan Muchina und Jim Chuchu • Mit Kelly Gichohi, Janice Mugo, Jimmy Wanjala, Tim Mutungi u.a. · engl.OmU · 60‘

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17. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

Das Floß!

Fr 6. November 2015 · 18:45 Uhr
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Junggesellinnenabschied auf einem Floß – eine Impro-Tragi-Komödie

Katha und Jana stehen kurz vor der Hochzeit, haben bereits einen Samenspender für das gemeinsame Kind, alles scheint perfekt. Für Kathas Junggesellinnenabschied hat sich ihr Sandkastenfreund Charly etwas Besonderes überlegt: Ein Wochenende auf einem Floß und zwar ausschließlich mit Männern. Neben Charly sind noch ihr Bruder, ein Kollege und Momo, der künftige Samenspender mit dabei, den Katha überhaupt nicht kennenlernen wollte.

Jana besäuft sich währenddessen mit ihren Freundinnen in der gemeinsamen Wohnung, und dann steht auch noch ihre Ex vor der Tür …

Um eine hohe Authentizität zu schaffen, hat Julia C. Kaiser in ihrem Langfilmdebüt den Darstellenden viel Raum für Improvisation gelassen.

„Am Ende steht ein Film, der sowohl handwerklich als auch inhaltlich frisch, innovativ und geerdet erscheint.“ (Max Fischer, Review zur Aufführung beim Filmfestival Max-Ophüls-Preis)

Deutschland 2014 · Regie und Drehbuch: Julia C. Kaiser · Kamera: Birgit Möller • Mit Julia Becker, Anna König, Jakob Renger, Till Butterbach u.a. · 86‘

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17. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

Wo willst du hin, Habibi?

Fr 6. November 2015 · 20:30 Uhr
Regisseur Tor Iben ist anwesend!
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Schwuler Deutsch-Türke und kleinkrimineller Wrestler werden Freunde – und mehr?

Ibrahim, genannt „Ibo“ (Cem Alkan), ist gerade fertig mit dem Studium, sucht einen Job und ist schwul. Seine türkische Familie hat keine Ahnung und Ibo eine Leidenschaft für Köttbullar. Per Zufall begegnet ihm ein attraktiver Wrestler (Martin Walde), den alle nur „Ali“ nennen, ein junger Deutscher mit kleinkriminellen Aktivitäten, und Ibo verliebt sich in ihn. Ali ist nicht schwul, doch zwischen den beiden beginnt eine ungewöhnliche und turbulente Freundschaft.

Dazu hat Ibo Stress mit seiner Familie, Ali mit dem Gesetz, und mittendrin entwickelt sich eine Art Liebesgeschichte zwischen den zwei unterschiedlichen Männern, die beide verändert. „Wo willst du hin, Habibi?“ ist ein gelungenes Buddy-Movie und eine Dramödie mit viel Berlin-Feeling.

Deutschland 2015 · Regie und Drehbuch: Tor Iben · Kamera: Manuel Ruge • Mit Cem Alkan, Martin Walde, Tuncay Gary, Neil Malik Abdullah, Özay Fecht u.a. · 79‘

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17. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

Parole de King!?

Fr 6. November 2015 · 22:45 Uhr
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Bühne frei für französische Drag Kings!

Drag Queens sind häufig in Shows und auf Travestie- und Kabarett-Bühnen zu sehen – hier aber kommen die Drag Kings zu Wort, in einer Dokumentation von Chriss Lag.

Die Regisseurin war schon mit ihrer Doku über „Louis(e) de Ville, portrait d'une bad girl!“ zu Gast in Münster. Jetzt erleben wir 22 Drag Kings, denen Chriss Lag in Frankreich begegnet ist: auf den Bühnen und bei Workshops – spielerisch, voller Spaß und voll künstlerischen, aber auch kämpferischen Ausdrucks.

Indem sie die Theorie der sozialen Konstruktion von Geschlecht ernstnehmen, nutzen Drag Kings die Codes der Männlichkeit, um bewusst ihre eigenen Ausdrucksformen von Weiblichkeit aufzubrechen.

Chriss Lag über ihren Film: „Drag Kings sind ein Bestandteil meiner Kultur, aber einige Jahre habe ich nur den Spaß darin gesehen. Während meiner Arbeit am Portrait über Louis(e) de Ville entdeckte ich dann, wie viele unterschiedliche Menschen dadurch berührt und angesprochen werden …“

Und wenn Menschen mit Hass auf Forderungen nach Öffnung der Ehe für Lesben/Schwule oder ignorant gegenüber Analysen der Geschlechterungleichheit reagieren: „Der Film ist meine Antwort darauf.“

Frankreich 2015 · Regie: Chriss Lag · Kamera: Julie Clavier, Emmanuel Faure und Chriss Lag · Mit Louis(e) de Ville, Diego/ Soeur Salemo, Tom Nanty, Victor Lemaure u.a. · franz.OmU · 96‘

17. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Lesung und Gespräch

Marta Halusa und Margot Liu: Die lebenslange Liebe zweier Tänzerinnen

Sa 7. November 2015 · 15:00 Uhr (im „neben*an“)
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Neuerscheinung zu Lesben im Nationalsozialismus. Lesung und Gespräch mit Ingeborg Boxhammer

Marta Halusa (1910-1999) und Margot Holzmann (1912-1993) wurden in Berlin von den Nazis verfolgt: Margot Holzmann vor allem wegen ihrer jüdischen Herkunft, beide Frauen wegen Prostitution und „lesbischer Betätigung“. Die erhoffte Sicherheit über die Eheschließung mit dem Chinesen Chi-Lan Liu erfüllte sich für Holzmann jedoch nicht wie erwünscht. Margot Liu und Marta Halusa wurden über Jahre immer wieder denunziert und festgenommen. Mit viel Glück überlebte das Paar den Nationalsozialismus.

Ingeborg Boxhammer folgt der bewegenden Lebensgeschichte der beiden Frauen: von ihrem Kennenlernen im Hamburger Varieté und ihren Jahren in Berlin bis zu ihrer Emigration nach England und ihrem langen Kampf mit den bundesdeutschen Behörden um so genannte Entschädigungsleistungen.

Erschienen 2015 in der Reihe „Jüdische Miniaturen“ im Hentrich & Hentrich Verlag, Berlin.

Zu Gast:


Ingeborg Boxhammer

Unter dem Titel QUEER MONDAY finden regelmäßig Filmveranstaltungen im lesbischen schwulen queeren Kontext statt. 

Öffnet internen Link im aktuellen FensterMehr

17. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

Two 4 One

Sa 7. November 2015 · 15:15 Uhr
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Ungewollt schwanger als Trans-Mann: Bittersüße Komödie im Woody-Allen-Stil

Adam und seine Exfreundin Miriam schlittern in einen One-Night-Stand. Beide werden schwanger – Adam allerdings ungewollt. Früher war er Melanie und nun fehlt ihm nur noch der letzte chirurgische Eingriff auf seinem langwierigen Weg zum „richtigen Kerl“. Der liebenswerte Trans-Mann gerät in eine tragikomische Lebenskrise, bei der die kapriziöse Ex, die besitzergreifende Mutter und die neugierigen Kollegen nicht wirklich hilfreich sind …

Nach Kultserien wie „Transparent“ und „Orange Is the New Black“ sowie dem Coming-Out von Caitlyn Jenner scheint der Mainstream reif zu sein für die erste romantische Komödie mit einem Trans-Charakter in der Hauptrolle. Die lesbische Regisseurin Maureen Bradley konnte ihr Herzensprojekt über Crowdfunding finanzieren. Für den Part gewann sie Kanadas schwulen Comedy-Star Gavin Crawford. „Lustig und bewegend, sensibel angepackt und gut gespielt“, lobte die Presse.

Kanada 2014 · Regie und Drehbuch: Maureen Bradley · Musik: David Parfit, Marc Junker • Mit Gavin Crawford, Naomi Snieckus, Gabrielle Rose, Andrea Menard u.a. · engl.OmU · 77‘

Trailer in OF, im Cinema in engl.OmU

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17. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

Margarita With a Straw

Sa 7. November 2015 · 17:00 Uhr
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Coming Out als bisexuelle Frau in Indien

Laila ist eine junge, kreative und begabte Studentin an der Uni in Delhi. Sie ist spastisch gelähmt und auf den Rollstuhl angewiesen. Und sie möchte tun und lassen, was sie will, sich (auch sexuell) ausprobieren. Nach der Zurückweisung durch den Leadsänger der Collegeband, ist die Freude riesig, als sie ein Stipendium für ein Semester an der Uni in New York erhält, wohin sie mit ihrer Mutter zieht.

In ihrer Schreibklasse ist Jared, zu dem sie sich hingezogen fühlt. Sie verliebt sich aber in Khanum, eine blinde Aktivistin, mit der sie eine Beziehung hat. Auf der Suche nach ihrer sexuellen Identität gesteht sie sich und später in Indien ihrer Mutter gegenüber ein, dass sie bisexuell ist.

International gab es viel Lob für diesen wunderbar warmherzigen Film, vor allem für Kalki Koechlins brilliante Schauspielleistung.

Indien 2014 · Regie und Drehbuch: Shonali Bose, Nilesh Maniyar · Kamera: Anne Misawa • Mit Kalki Koechlin, Revathy, Sayani Gupta u.a. · engl.OF · 100‘

Online Karten kaufen und reservieren
www.kinoheld.de

Reservierte Karten
Bitte 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn abholen,
vormittags und zur 15-Uhr-Vorstellung
15 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Öffnungszeiten der Kinokasse
immer 15 Minuten vor der ersten Vorstellung

Montag und Dienstag ab ~17:00 Uhr
Mittwoch bis Samstag ab ~15:00 Uhr
Sonntag ab 10:45 Uhr

Telefonische Kartenvorbestellung
Telefon 0251.30300

Eintrittspreise
€ 8,00 / erm. € 6,50
Premierentag € 5,50
Kinderkino € 4,50

Feiertags keine Ermäßigung,
besondere Preise bei Sonderveranstaltungen

17. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

Boulevard

Sa 7. November 2015 · 19:00 Uhr
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Später U-Turn

Im wirklichen Leben fand Robin Williams am Ende keinen Weg mehr aus der Dunkelheit. Der Suizid des berühmten Schauspielers erschütterte vor einem Jahr die Welt. In seinem letzten Film, der erst jetzt veröffentlicht wird, spielt Williams hingegen einen Mann, der den „U-Turn“ noch schafft.

Im Independent-Drama „Boulevard“ geht es um Nolan, einen Bankangestellten, dessen Leben seit Jahrzehnten dahinschleicht. 35 Jahre Ehe mit getrennten Betten, 25 Jahre bei derselben Bank, Siechtum und Tod der Eltern. Bis Nolan eines Abends kurzentschlossen auf den Boulevard der Stricher abbiegt, den jungen Leo mitnimmt und beginnt, sich seine wahre Identität einzugestehen.

Williams' intensives Spiel wurde von Kritikern als eine der besten Leistungen seiner Karriere gelobt – ein Mann, hinter dessen steinerner Maske ein Vulkan ausbricht.

USA 2014 · Regie: Dito Montiel · Drehbuch: Douglas Soesbe · Kamera: Chung-hoon Chung • Mit Robin Williams, Roberto Aguire, Kathy Baker u.a. · engl.OmU · 88'

17. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

All About E

Sa 7. November 2015 · 20:45 Uhr
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Junge DJane aus Sydney geht auf einen Roadtrip zu sich selbst

Bei E, eigentlich Elmira (Mandahla Rose), scheint alles perfekt zu sein. Die sexy DJane ist der Star im Top-Gay-Nachtclub von Sydney, wo ihr die Frauen zu Füßen liegen. Als sie und ihr schwuler BFF Matt (Brett Rogers) über eine Tasche voll Geld stolpern, müssen sie vor den Schlägern des Nachtclub-Managers fliehen. Dabei zeigt sich für E, dass ihr Leben eigentlich eine Baustelle ist.

Zu viele Brücken hat sie hinter sich abgebrochen, ihre Musik aufgegeben und sich von ihrer Familie entfremdet. Ihre letzte Zuflucht ist jetzt das Outback, ausgerechnet bei Trish (Julia Billington), der Frau, die sie einst so bitter enttäuscht hat. Und E muss sich ihrer Vergangenheit stellen, um endlich ihre Träume leben zu können.

Australien 2015 · Regie und Drehbuch: Louise Wadley · Kamera: Justine Kerrigan • Mit Mandahla Rose, Brett Rogers, Julia Billington, Simon Bolton, Kim Hayes u.a. · engl.OmU · 93‘

Trailer in OF, im Cinema in engl.OmU

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17. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

Do I Sound gay?

Sa 7. November 2015 · 22:45 Uhr
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Unterhaltsame, halb-autobiografische Doku über das Phänomen der „schwulen Stimme“

Der Mitvierziger David Thorpe, Autor und Regisseur aus New York, ist seit Jahrzehnten out und fühlt sich eigentlich wohl in seiner Haut. Nach einer Trennung sucht er Entspannung an einem schwulen Urlaubsort, und auf der Fähre dorthin ist er plötzlich verärgert von den Stimmen anderer schwuler Männer um ihn herum.

Das ist der Ausgangspunkt für seine Suche nach Antworten über seine „schwule Stimme“. Woher kommt sie, ist das wirklich seine echte Stimme und wie weit würde er gehen, um sie loszuwerden? Bei seiner Annäherung an das kontroverse Thema wendet er sich an eine Sprachtherapeutin oder spricht mit Freunden und Familie.

Im Film geht es nicht wissenschaftlich-trocken zu, stattdessen hält er die Balance zwischen ernsten und erfrischend amüsanten, aber prägnanten Einblicken in die Materie mit Interviews mit schwulen Männern auf der Straße und bekannten Namen wie Margaret Cho, Tim Gunn, David Sedaris oder George Takei.

USA 2014 · Regie: David Thorpe · Kamera: Alexi Carpentieri • Mit David Thorpe, Michael Airington, Margaret Cho, Tim Gunn, Jeff Hiller u.a. · engl. OmU · 78‘

Trailer in OF, im Cinema in engl.OmU

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17. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage

Alle sind anders!

So 8. November 2015 · 10:45 Uhr
Eintritt: Kinder 5,50 EUR // Erwachsene 8,00 EUR
Karten reservieren und kaufen

Ein Kinder- und Familienprogramm für Leute ab 6 Jahren

Alle Kinder sind anders: Es gibt große Kinder und kleine Kinder, dicke und dünne, Kinder mit langen Haaren und mit kurzen, Kinder mit lustigen Ohren oder anderer Hautfarbe. Manche Kinder spielen gerne mit Puppen, andere lieber mit Autos. Manche Kinder lesen gerne, andere können gut malen. Manche Kinder haben eine Mutter und einen Vater, andere haben zwei Mütter oder zwei Väter. Alle Kinder sind anders. Und das ist toll! Auch wenn es nicht immer einfach ist, anders zu sein.

In diesem Kurzfilmprogramm gibt es jede Menge Kinder zu sehen, die anders sind. Zum Beispiel die 7-jährige Loïs, die so gerne Prinzessin wäre – und dann doch Astronautin besser findet. Der 5-jährige Carlitos ist anders, weil er als einziger Junge an seiner Schule helle Haut und blonde Haare hat. Auch Monster und Tiere können anders sein: Das Monster, das unter dem Bett von Bendik wohnt, möchte gar kein böses Monster sein, sondern lieber ein berühmter Sänger. Und ein Zebra, das seine Streifen verloren hat, ist trotzdem wunderschön.

Das Programm richtet sich insbesondere an Familien und Kinder ab 6 Jahren, aber auch Freunde von Animationsfilmen kommen auf ihre Kosten. Alle Filme werden im Original gezeigt und (wo nötig) live übersetzt.

Zebra
Zebras haben normalerweise Streifen. Aber was, wenn die Streifen auf einmal nicht mehr da sind?
D 2013 · Regie: Julia Ocker · ohne Dialog · 3‘

Hasenmädchen
Annabelle kommt in eine neue Klasse. Aber warum zieht sie ihre Hasenmaske nicht ab? Die anderen Kinder sind ganz schön neugierig, was sich hinter der Maske versteckt ...
BUNNY NEW GIRL · Australien 2015 · Regie: Nathalie v.d. Dungen · Englisch mit Live-Synchronisation · 6‘

Furzfreunde
Ein merkwürdiges Wesen findet Furzen total lustig - im Gegensatz zu (fast) allen anderen Wesen.
SOMEONE WHO GETS YOU · USA 2014 · Regie: Tony Dusko · 1‘

Prinzessin
Die 7-jährige Loïs möchte unbedingt Prinzessin sein, obwohl ihr das rosa Kostüm, das sie im Schaufenster gesehen hat, nicht besonders gut passt. Auf dem Jahrmarkt entdeckt sie dann aber, dass es noch viel tollere Berufe gibt.
PRINCESSE · Frankreich 2014 · Regie: Marie-Sophie Chambon · Französisch mit Live-Synchronisation · 11‘ '

Looks
Ein kleiner Luchs sieht anders aus als die anderen Tiere: Er hat keine Farbe. Allerdings ist das gar nicht so schlimm, wie es zunächst scheint.
D 2014 · Regie: Susann Hoffmann · 3‘

Äffchen
Den 5-jährigen Carlitos nennen alle Kinder "Äffchen", weil er eine ganz helle Haut und blonde Haare hat: Carlitos ist ein Albino. In diesem Dokumentarfilm zeigt er uns, wie er in Kolumbien lebt.
MONITO · Kolumbien 2015 · Regie: Carolin Vásquez Triana · Spanisch mit Live-Synchronisation · 7‘

Maus zu verkaufen
Die kleine Maus, die im Zoogeschäft auf einen neuen Besitzer wartet, hat ein Problem: Ihre Ohren sind viel zu groß - und alle lachen sie deswegen aus. Bis schließlich jemand den Laden betrifft, dem die lustigen Mäuseohren gefallen.
MOUSE FOR SALE · Belgien 2010 · Regie: Wouter Bongaerts · 4 Min.

Bendik und das Monster
Unter dem Bett von Bendik wohnt ein Monster! Aber dieses Monster ist nicht wie alle anderen Monster: Es will gerne Sänger werden. Bendik versucht alles, um seinem neuen Freund diesen Traum zu erfüllen.
BENDIK OG MONSTERET · Norwegen 2014 · Regie: Frank Mosvold · Norwegisch mit Live-Synchronisation · 10‘

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17. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

While You Weren't Looking

So 8. November 2015 · 13:00 Uhr
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Lesbische Liebe in Kapstadt

Dez und Terri (Sandi Schultz und Camilla Lilly Waldman) sind seit 20 Jahren ein lesbisches Paar, in ihrer privilegierten Mittelschicht-Umgebung gesellschaftlich anerkannt. Ihre Adoptivtochter Asanda (Petronella Tshuma) ist 18 und ein perfektes Vorzeigebeispiel für Südafrikas Diversity-Politik. Shado (Tshishiwe Ziqubu) ist ein Tomboy und lebt in einem Township am Stadtrand von Kapstadt.

Schon nach ihrer ersten Begegnung zeigen Asanda und Shado Interesse füreinander. Als sie ihr unterschiedliches Zuhause kennenlernen, erfahren sie sehr bald, dass es auch in ihrem Freundes- und Familienkreis Vorurteile gibt. Bei Asandas Müttern taucht ein anderes Problem auf, das ihre langjährige Beziehung gefährden könnte …

20 Jahre nach Abschaffung der Apartheid und nachdem Südafrika als erster Staat der Welt ein Diskriminierungsverbot aufgrund sexueller Orientierung in seine Verfassung aufnahm, zeigt dieser Spielfilm, dass eine fortschrittliche Gesetzgebung nur ein Schritt auf dem Weg zur Anerkennung und Gleichbehandlung ist.

Der Film ist deshalb allen LGBTI- Menschen gewidmet, die weltweit verfolgt werden für das, was sie sind.

Südafrika 2015 · Regie: Catherine Stewart · Drehbuch: Matthew Krouse, Nodi Murphy, Amy Jephta, Vanessa Herman · Kamera: Amelia Henning • Mit Sandi Schultz, Camilla Lilly Waldman, Thishiwe Ziqubu, Petronella Tshuma u.a. · engl./xhosa/afrikaans.OmU · 72‘

Trailer in OF, im Cinema in engl.OmU

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17. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

How to Win at Checkers (Every Time)

So 8. November 2015 · 14:45 Uhr
Karten reservieren und kaufen

Jenseits von Phuket: Zwei Jungs in den Fängen der „Hunger Games“

In den Außenbezirken von Bangkok müssen Kinder früh erwachsen werden: Nach dem Tod seiner Eltern bricht der Teenager Ek die Schule ab und arbeitet in einer Gay-Bar, um seine Familie zu unterstützen. Seine Beziehung zu Jai, einem Jungen aus reichem Hause, wird auf die Probe gestellt, als der jährliche Tag der Einberufung zum Militärdienst naht. Wie bei den „Hunger Games“ entscheidet in Thailand das Los, werden nicht ungefährlichen Dienst bei der Armee antreten muss …

Spannend, dramatisch und ganz selbstverständlich schwul: Aus der Sicht von Eks kleinem Bruders Oat erzählt, wirft der Film einen liebevollen, aber realistischen Blick auf den Überlebenskampf einer Patchwork-Familie abseits der thailändischen Touristenidylle. Der Plot basiert auf der Kurzgeschichten-Anthologie „Sightseeing“ von Rattawut Lapcharoensaphat; Regisseur Josh Kim, ein US-Amerikaner mit koreanischen Wurzeln, hat das Thema bereits in seinem Kurzfilm „Draft Day“ verarbeitet. „Checkers“ ist sein erster Langfilm.

Thailand/USA/Indonesien 2015 · Regie und Drehbuch: Josh Kim · Kamera: Nikorn Sripongwarakul • Mit Thira Chutikul, Ingarat Damrongsakkul, Iirah Wimonchailerk, Arthur Navarat, Vatanya Thamdee, Warattha Kaew-on, Natarat Lakha u.a. · thai./engl.OmU · 80‘

Trailer in OF, im Cinema in thai./engl.OmU

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17. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Kurzfilmprogramm

Best of 26th Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg

So 8. November 2015 · 16:30 Uhr
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Das Beste von der Elbe

In jedem Jahr öffnen die Queerstreifen eine große bunte Wundertüte mit den besten Kurzfilme der Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg. Welche Filme das sind, entscheidet sich erst kurz vor Festivalbeginn. Aber eine Qualitätsgarantie können wir ohne Bedenken aussprechen, denn die Auswahl trifft das Hamburger Publikum – und das hat nach 26 Jahren einen erlesenen Geschmack. 15.000 Gäste locken die Lesbisch Schwulen Filmtage Jahr für Jahr im Oktober in den Norden.

Der Hamburger Kurzfilmpreis heißt URSULA. Das stand früher einmal für „Unser reizvollster schwuler und lesbischer Amateurfilm“. Mittlerweile sprengt die große Filmauswahl aber längst diese Kategorien. Hochprofessionelle Kurzfilme sind ebenso dabei wie Transgender-Themen, Mini-Dramen wechseln sich mit Mini-Komödien ab, Konventionelles mit Experimentellem. Wir laden alle herzlich ein, die URSULA-Gewinner des Jahres 2015 kennenzulernen.

Präsentiert von DIN A Queer.

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17. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

Sand Dollars

So 8. November 2015 · 18:30 Uhr
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Träume von Liebe – Romanze für Dollars. Mit einer wunderbaren Geraldine Chaplin!

In der Dominikanischen Republik hat sich Anne, eine reiche Touristin (Geraldine Chaplin), in Noeli (Yanet Mojica) verliebt, eine wesentlich jüngere Einheimische. Während die Europäerin an ihrer Einsamkeit leidet, hat die Dominikanerin existenzielle Sorgen. Beide Frauen haben Träume, die aber sehr unterschiedlich sind. Noeli möchte nach Paris, Anne von Noeli geliebt werden. Beide wissen kaum etwas voneinander. Noeli hat einen Freund, von dem sie Anne gegenüber behauptet, er sei ihr Bruder. Er wiederum glaubt, dass Noeli sich nur des Geldes wegen mit Anne trifft. Als Noeli entdeckt, dass sie schwanger ist und ihre Paris-Pläne Realität werden könnten, spitzen sich die Dinge zu.

Den beiden RegisseurInnen aus der Dominikanischen Republik ist ein authentischer Blick auf ein Paar mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen gelungen. Geraldine Chaplin hat für ihr eindrückliches Spiel viel Lob erhalten.

DÓLARES DE ARENA · Dominikanische Republik/Argentinien/Mexiko 2014 · Regie und Drehbuch: Israel Cárdenas, Laura Amelia Guzmán · Kamera: Israel Cárdenas, Jaime Guerra • Mit Geraldine Chaplin, Janet Mojica, Ricardo Ariel Toribio u.a. · span./engl./franz.OmU · 88‘

Trailer in OF, im Cinema in span./engl./franz.OmU

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17. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

Queen of Amsterdam

So 8. November 2015 · 20:15 Uhr
Leider hat Regisseur Tim Oliehoek seinen Besuch abgesagt.
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Holländische Wohlfühl-Komödie: Drama-Queens auf Juwelenraub

Bertie (Alex Klaasen aus "Matterhorn") ist Travestie-Star des „Chez Nous“ im Herzen Amsterdams. Als sein Chef mit einem Herzinfarkt im Krankenhaus landet, entdeckt Bertie, dass die beliebte schwule Nachbarschaftskneipe kurz vor dem Bankrott steht. Der fiese Nachbarwirt reibt sich bereits die Hände, da er sein eigenes Etablissement längst erweitern möchte. Bertie und seine Freunde planen nun einen Coup: Während der Canal Parade wollen sie ein kostbares Diamanten-Halsband aus dem schwer bewachten Amstel Museum stehlen. Wird es der chaotischen Bande gelingen, den Hochsicherheitstrakt zu knacken?

Der holländische Wohlfühlfilm von Regisseur Tim Oliehoek vereint Elemente von „Mission Impossible“ und „Ein Käfig voller Narren“. Er verbindet eine spannende Gaunergeschichte mit pointenknallender Komödie und flotten Musiknummern. Für einen Gastauftritt konnten die Macher Hollands Schlager- und Gay-Ikone Anita Meyer gewinnen – gemeinsam mit Alex Klaasen performt sie den Song „Idaho“.

CHEZ NOUS · Niederlande 2013 · Regie: Tim Oliehoek · Drehbuch: Frank Houtappels, Joan Nederlof • Mit Alex Klaasen, Achmed Akkabi, Thomas Akda, Peter Faber, Frederick Brom, Tina de Bruin u.a. · niederl.OmU • 120‘

Trailer in OmeU, im Cinema in niederl.OmU

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Zu Gast:


Regisseur Tim Oliehoek

Archiv

Hier geht es zum Archiv der 2. Queerstreifen (1999) bis zu den 16. Queerstreifen (2014). 1998 gibt es nicht im Netz, damals waren wir noch nicht so weit ...

Öffnet externen Link in neuem FensterArchiv 1999-2009

Archiv ab 2010

Spielplan

Freitag, 1. Dezember 2017
22:30
Sonntag, 3. Dezember 2017
11:00
14:45
Montag, 4. Dezember 2017
20:00
Mittwoch, 6. Dezember 2017
22:45
Samstag, 9. Dezember 2017
14:45
Sonntag, 10. Dezember 2017
14:45
17:00
Mittwoch, 13. Dezember 2017
19:00
19:00
Freitag, 15. Dezember 2017
14:45
18:00
Samstag, 16. Dezember 2017
14:45
18:00
Dienstag, 19. Dezember 2017
20:30
Mittwoch, 20. Dezember 2017
22:45
Freitag, 29. Dezember 2017
14:45
Samstag, 30. Dezember 2017
14:45
Sonntag, 31. Dezember 2017
14:45
Montag, 1. Januar 2018
14:45
Dienstag, 2. Januar 2018
14:45
Mittwoch, 3. Januar 2018
14:45
Donnerstag, 4. Januar 2018
14:45
Freitag, 5. Januar 2018
14:45
Samstag, 6. Januar 2018
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Sonntag, 7. Januar 2018
14:45
Mittwoch, 10. Januar 2018
19:00
Samstag, 20. Januar 2018
14:45
Sonntag, 21. Januar 2018
14:45
Samstag, 27. Januar 2018
14:45
Sonntag, 28. Januar 2018
14:45
Sonntag, 11. Februar 2018
17:00
Montag, 19. Februar 2018
18:00
Montag, 16. April 2018
18:00