Das war's!

Mit 1.300 Zuschauenden und fast 20 Filmen sind die 18. Queerstreifen zu Ende gegangen.

Bei den meistbesuchten Filmen war das amerikanische Drama „Alle Farben des Lebens“ mit Susan Sarandon als lesbische Großmutter eines transsexuellen Teenagers ganz oben. Ein weiterer Favorit war die Verfilmung von Andreas Steinhöfels Roman „Die Mitte der Welt“. Nach dem Film fand hier ein unterhaltsames Gespräch mit Regisseur Jakob Erwa statt. Der Film hat am kommenden Donnerstag (10.11.) Kinostart im Cinema

Erstmals gab es für die Zuschauenden die Möglichkeit der Filmbewertung. „Uns interessiert die Meinung unserer Gäste zum Programm“, so die Organisatoren. Die Publikumslieblinge waren der kubanische Film „Viva“ um einen jungen schwulen Mann im Konflikt mit seinem Vater sowie mit dem Dokumentarfilm „Transit Havanna“ ein einfühlsames Porträt über drei Transsexuelle in Kuba.

Überhaupt war die internationale Perspektive wieder von großer Bedeutung. Dabei wurden den Zuschauenden auch Filme aus Frankreich, Italien oder Südkorea sowie mit „Rara“  die Geschichte einer lesbischen Regenbogenfamilie in Chile geboten. 

Dazu gab es eine Veranstaltung mit der Istanbuler Künstlerin und Aktivistin Ceren Saner zur aktuellen Situation von queeren Menschen in der Türkei. Der rege Zuspruch der Besuchenden zeigte das große Interesse des Publikums in Münster und dem Umland auch für lesbisch-schwule Themen aus anderen Teilen der Welt.

Eine der schönsten und buntesten Veranstaltungen war die vom Cinema-Chef Jens Schneiderheinze selbst kuratierte und moderierte Kinder- und Familienprogramm „Alle sind anders“. In sechs Kurzfilmen zeigte er, welchen Reichtum es darstellt, dass alle Menschen unterschiedlich sind. Zwischen den Filmen kommentierten die kleinen und großen Gäste das Gesehene.

Die nächsten Queerstreifen finden von Donnerstag, 2. November bis Sonntag, 5. November 2017 statt.

Lieblingsfilm 2016

Hier das nicht-amtliche Endergebnis der Wahl des Lieblingsfilms der 18. Queerstreifen (in Klammern abgegebene Stimmen/Wahlbeteiligung):

1,11 Viva (35/74,5 %)
1,22 Transit Havanna (9/27,3 %)
1,25 Weekends (12/37,5 %)
1,57 Die Mitte der Welt (68/43,0 %)
1,67 Kiki (21/40,4 %)
1,69 Best of 27th Lesbisch Schwule Filmtage HH (32/36,4 %)
1,81 The Handmaiden (16/27,6 %)
1,85 Alle Farben des Lebens (118/56,5 %)
1,90 Theo & Hugo (21/35,6 %)
1,91 Für immer eins (Io e lei) (34/30,1 %)
2,03 Rara (40/45,5 %)
2,54 AWOL (37/48,1 %)
2,81 Kater (21/33,9 %)
2,92 Die Geschwister (26/28,9 %)
2,97 Women Who Kill (29/50,0 %)

 

 

Endlich 18 – die Queerstreifen werden in einem dramatischen Filmjahr volljährig

Queerstreifen 2016

Liebe Freundinnen und Freunde der Queerstreifen,

mit 17 hat man noch Träume, mit 18 aber auch! Münsters lesbisch-schwul-queeren Filmtage werden in diesem Jahr erwachsen. Das Queerstreifen-Team hat in dieser Zeit viel gesehen und erlebt, hat den Pendelschlag der großen LGBTIQ-Politik ebenso zu spüren bekommen wie persönliche Krisen und Umbrüche. Und dennoch stehen wir voller Energie hier und freuen uns auf diese Ausgabe vom 3. bis 6. November in Münsters Programmkino Cinema, die besonders viel Spannung und Drama verspricht und den Blick weit durch die Welt schweifen lässt.

Zum Beispiel nach Asien und Lateinamerika. Ein kleiner Korea-Schwerpunkt beleuchtet die queere Geschichte in diesem zerrissenen Land. In der japanischen Kolonialzeit der 1930er-Jahre spielt „The Handmaiden“ (So 6.11., 17.15 Uhr), eine brisante Love Story zwischen einer reichen japanischen Erbin und ihrer diebischen Zofe. In der Gegenwart des Jahres 2016 ist hingegen die Musikdokumentation „Weekends“ angesiedelt. Während schwule Chöre in den meisten deutschen Städten zur liebgewonnenen Folklore gehören, ist der Chor „G-Voice“ in Südkorea noch immer eine Sensation (Sa 5.11., 13 Uhr).

Jenseits des Atlantiks fliegen die Fetzen. Im kubanischen Drama „Viva“ muss sich Travestie-Diva Jesús auf offener Bühne mit ihrem homophoben Vater auseinandersetzen (So 6.11., 13.15 Uhr). In Chile gerät die Welt eines lesbischen Paares aus den Fugen, als die Tochter aus einer früheren Beziehung zu ihrem Vater zieht und ein Kampf ums Sorgerecht ausbricht. Die im Spielfilm „Rara“ thematisierte Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Eltern auf dem Kontinent ist – etwa angesichts feindlicher Massendemonstrationen in Mexiko – leider brandaktuell (Sa 5.11., 20.50 Uhr).

2016 ist ein großer Queerstreifen-Jahrgang für den deutschsprachigen Film. Einer der spannendsten Beiträge ist der diesjährige Teddy-Gewinner „Kater“ von Händl Klaus aus Österreich (Fr 4.11., 15.30 Uhr). Er erzählt von zwei Männern aus der gehobenen linksliberalen Mittelschicht, die eine wunderbare Beziehung führen – bis einer plötzlich im Affekt eine schockierende Gewalttat begeht. Das Publikum in Berlin war zutiefst erschüttert, die Kritiken euphorisch.

Die Lage der LGBTIQ-Rechte in der islamischen Welt ist ein unverändert großes und bedrückendes Thema. Die Queerstreifen freuen sich daher besonders auf einen Diskussionsabend mit der Künstlerin und Aktivistin Ceren Saner, die über die aktuelle Situation in Istanbul sprechen wird (Sa 5.11., 15 Uhr).

Zur wie immer kostenfreien Eröffnung am Donnerstag (3.11., 19 Uhr) freuen wir uns auf die münstersche Band „BOX IN THE ATTIC“. Als Besonderheit dieser Ausgabe laden wir alle Gäste herzlich ein, jeden besuchten Film anschließend zu bewerten. Auf diese Weise wollen wir den Publikumsfavoriten ermitteln, außerdem losen wir aus den abgegebenen Zetteln eine Gewinnerin oder einen Gewinner aus. Als Preis winkt ein Festivalpass für das Jahr 2017 – damit die Träume weitergehen.

Das Queerstreifen-Team wünscht spannende Unterhaltung!

P.S. Save the date: Die 19. Queerstreifen werden Do 2. bis So 5. November 2017 stattfinden

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Do 3. Nov. Fr 4. Nov. Sa 5. Nov. So 6. Nov.
19:00 Uhr:
Eröffnung mit „BOX IN THE ATTIC“
10:00 Uhr:
ALLE SIND ANDERS! – 2016
13:00 Uhr:
WEEKENDS
10:45 Uhr:
ALLE SIND ANDERS!
20:30 Uhr (ausverkauft):
ALLE FARBEN DES LEBENS
15:30 Uhr:
KATER
15:00 Uhr:
Zur Situation in der Türkei
11:30 Uhr:
TRANSIT HAVANNA
21:15 Uhr (Zusatzvorstellung):
ALLE FARBEN DES LEBENS
17:45 Uhr:
FÜR IMMER EINS
17:00 Uhr:
AWOL
13:15 Uhr:
VIVA
22:30 Uhr:
THEO & HUGO
19:45 Uhr:
DIE MITTE DER WELT
19:00 Uhr:
DIE GESCHWISTER
15:15 Uhr:
BEST OF 27th LSF HAMBURG
  22:45 Uhr:
WOMEN WHO KILL
20:50 Uhr:
RARA
17:15 Uhr:
THE HANDMAIDEN
    22:45 Uhr:
KIKI
20:00 Uhr:
BEING 17
       

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Unter dem Titel QUEER MONDAY finden regelmäßig Filmveranstaltungen im lesbischen schwulen queeren Kontext statt. 

Öffnet internen Link im aktuellen FensterMehr

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Eintrittspreise

Vorverkauf bis Mi 2. November: 6,50 €
ab Do 3. Nov.: 8,50 €
5er-Karte* (5,50 Euro/Karte): 27,50 €
Dauerkarte* (4,00 Euro/Karte): 68,00 €

Reservierungen können nur zu dem gerade gültigen Eintrittspreis abgeholt werden. *nicht online kaufbar

Kino und Vorverkauf
Cinema & Kurbelkiste · Warendorfer Str. 47 · Münster · Tel. 0251.30300

18. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage in Münster | Gratis: Funk, Soul, Schampus

Eröffnung mit BOX IN THE ATTIC

Do 3. November 2016 · 19:00 Uhr
Eintritt frei – danach wieder Sektempfang.

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Die Queerstreifen starten funky!

Sie sind längst keine Unbekannten mehr: Im Hot Jazz Club und beim münsterschen CSD sind sie regelmäßig zu Gast und bei der Ausstellungseröffnung „Homosexualität_en“ sorgten sie für beste Stimmung – nun kommen sie endlich zu uns: BOX IN THE ATTIC!

BOX IN THE ATTIC lassen sich ungern festlegen. Funk, Soul, Disco, Ska – die Band um die queere Sängerin Caro Kuri besticht durch Energie, Lust und Humor. Die vielschichtigen Songs sind groovy und tanzbar. Zwei Alben veröffentlichten sie bisher. Darauf kommen neben der obligatorischen Portion Humor kritische Texte nicht zu kurz. So handelt der Song „Just Love“ von der Diskriminierung nicht-heterosexueller Menschen durch religiöse Fanatiker*innen und davon, sich von diesem Hass nicht infizieren zu lassen.

Zur Eröffnung der Queerstreifen spielen BOX IN THE ATTIC ein unplugged-Set, das auch ohne fette Bässe jedem*r den Funk in die Füße kitzeln wird. Danach wie immer: Sekt!

Caro Kuri (voc), Edzer Pebesma (sax), Kai Finke (keys), Marco Stallmann (g), Rene Radke (b), Manuel Bracker (dr)

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18. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Eröffnungsfilm

Alle Farben des Lebens

Do 3. November 2016 · 20:30 Uhr (ausverkauft!)
Do 3. November 2016 · 21:15 Uhr (Zusatzvorstellung: nur Verkauf, keine Reservierungen)
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Die 16-jährige Ramona will Ray werden. Und Susan Sarandon ist endlich eine lesbische Großmutter

New York. Ein Drei-Generationenhaus. Hier lebt der 16-jährige Ray (Elle Fanning) mit Mutter Maggie (Naomi Watts) und Großmutter Dolly (Susan Sarandon) und deren Freundin Frances. Maggie will Ray in jeder Hinsicht unterstützen, ist aber überfordert von seinem Wunsch, mit Hilfe einer Geschlechtsumwandlung endlich ein „normales Leben“ führen zu können: Ray wurde als Ramona geboren. Dolly hingegen hat dafür überhaupt kein Verständnis: „Kann sie nicht einfach lesbisch sein?“ Und dann gibt es noch den biologischen Vater, zu dem kein Kontakt besteht, der aber sein Einverständnis geben muss.

Die britische Regisseurin Gaby Dellal hat mit „About Ray“ (so der Originaltitel) eine wunderbar leichte, queere Komödie gedreht. Naomi Watts als Maggie will wissen, was es heißt, einen Penis zu haben, ist aber froh, dass sie damit nichts zu tun hat. Und Susan Sarandon kann nach „Begierde“ und „Thelma und Louise“ endlich eine Frau in einer offen lesbischen Beziehung spielen.

ABOUT RAY · USA 2016 · Regie: Gaby Dellal · Drehbuch: Gaby Dellal, Nikole Beckwith · Kamera: David Johnson • Mit Naomi Watts, Elle Fanning, Susan Sarandon, Tate Donovan, Linda Emond u.a. · ab 6 J. · 93‘

Trailer im Original mit dt. Untertiteln, im Cinema in dt. Fassung

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18. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

Théo & Hugo

Do 3. November 2016 · 22:30 Uhr
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In Echtzeit unterwegs im nächtlichen Paris: Nach der schnellen Nummer erwacht die große Liebe

Paris, früh am Morgen: Im tiefroten Licht eines Sexclubs begegnen sich die Körper von Théo und Hugo. Ein erster Blick, und sie begehren nur noch einander. Nach dem Sex verlassen sie zusammen den Club, laufen einfach los, reden über den Rausch der Sinne und die große Liebe. Bis ein Detail die wilde Romantik zwischen den beiden durcheinanderwirbelt …

„Théo & Hugo“ wurde komplett an Originalschauplätzen gedreht und spielt in Echtzeit: Nach der furiosen und überaus expliziten Eröffnungssequenz folgt die Kamera den Figuren durch die Straßen eines fast menschenleeren Paris. Die beiden Nachwuchsschauspieler Geoffrey Couët und François Nambot geben mit leidenschaftlichem Einsatz ihr Filmdebüt.

Das Regiepaar Olivier Ducastel und Jacques Martineau, das bereits für die schwulen Klassiker „Felix“ (2000) und „Mein wahres Leben in der Provinz“ (2002) gemeinsam hinter der Kamera stand, erhielt für „Théo und Hugo“ auf der diesjährigen Berlinale den Teddy-Publikumspreis.

Théo et Hugo dans le même bateau · Frankreich 2016 · Regie und Drehbuch: Olivier Ducastel, Jacques Martineau · Kamera: Manuel Marmier • Mit Geoffrey Couët, François Nambot, Mario Manfani, Jeffry Kaplow, Claire Deschamps u.a. · franz. OmU · 97‘

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18. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Familienprogramm

Alle sind anders! – 2016

Fr 4. November 2016 · 10:00 Uhr als Vorstellung für Schulen, Kitas und Kindergärten nach Anmeldung unter Tel. 30307

So 6. November 2016 · 10:45 Uhr öffentliche Vorstellung
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Ein Kurzfilmprogramm für Familien und Kinder ab sechs Jahren

Schon im letzten Jahr haben wir vom queerfilm Festival in Bremen ein Kinder- und Familienprogramm zeigen können, das sich mit Formen des Anders-Seins auseinandersetzt. Auch in diesem Jahr richtet sich unser Programm wieder an Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren. Aber auch ältere Kinder und Erwachsene sind natürlich gern gesehen. Alle Filme werden sind in deutscher Sprache oder kommen ohne Sprache aus. Kleine Anmoderationen zwischendurch erleichtern den Einstieg in die Filme.

Alle Kinder sind anders: Es gibt große Kinder und kleine, dicke und dünne, Kinder mit langen Haaren und mit kurzen. Manche Kinder haben eine dunkle Hautfarbe, andere sind ganz hell. Manche Kinder sind gut in der Schule, andere können gut malen. Es gibt welche, die finden Tiere ganz toll, andere angeln gerne. Lesen ist das Hobby von einigen, Fußballspielen oder Tanzen von anderen. Manche Kinder haben Mutter und Vater, andere haben zwei Mütter oder zwei Väter oder nur eine davon. Alle sind eben anders und jeder ist besonders. Und das ist toll! Auch wenn es nicht immer einfach ist, anders zu sein.

Unser Programm mit verschiedenen Kurzfilmen erzählt genau davon.

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18. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

Kater

Fr 4. November 2016 · 15:30 Uhr
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Die Vertreibung aus dem Paradies: Leise Beziehungs-Ballade über den Feind in deinem Bett

Andreas und Stefan führen ein glückliches Leben voller Harmonie: Gemeinsam mit ihrem Kater Moses bewohnen sie ein schönes altes Haus in den Weinbergen vor Wien. Sie arbeiten als Musiker und Disponent in demselben Orchester und pflegen einen großen Freundeskreis. Dann erschüttert Stefan mit einem plötzlichen und unerklärlichen Gewaltausbruch die Beziehung. Skepsis und Entfremdung bestimmen nun den Alltag – und nichts ist mehr, wie es vorher war.

Regisseur Händl Klaus inszeniert in seinem zweiten Film die Vertreibung der Liebenden aus dem Paradies. Mit viel Feingefühl für die männliche Seele und den blinden Fleck, den wir in uns tragen, erzählt seine poetische Ballade von der Fragilität der Liebe. Die Theaterschauspieler Philipp Hochmair (bekannt aus der Kultserie „Vorstadtweiber“) und Lukas Turtur beeindruckten mit ihrer intensiven Darstellung die Kritiker: Auf der diesjährigen Berlinale erhielt „Kater“ den Teddy als Bester Spielfilm.

Österreich 2016 · Regie und Drehbuch: Händl Klaus · Kamera: Gerald Kerkletz • Mit Lukas Turtur, Philipp Hochmair, Thomas Stipsits, Manuel Rubey, Gerald Votava u.a. · 114‘

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18. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

Für immer eins

Fr 4. November 2016 · 17:45 Uhr
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Romantische Komödie um ein lesbisches Paar

Restaurant-Besitzerin Marina, ehemaliger Schauspiel-Star, und die erfolgreiche Architektin Federica sind seit fünf Jahren ein Paar. Federica war verheiratet und hat einen erwachsenen Sohn. Da gibt es Momente, in denen es ihr schwerfällt, zu ihrer lesbischen Beziehung zu stehen, was Marina meistens mit Humor nimmt, aber manchmal verdirbt es ihre Stimmung.

Das Auftauchen eines Mannes, den Federica aus früheren Zeiten kennt, verstärkt Federicas Unsicherheit. Und beiden Frauen stehen ihre stürmische Zeiten bevor …

„Für immer eins“ ist vielleicht Italiens erste romantische Komödie, in der zwei Lesben im Mittelpunkt stehen. „Federleicht im Ton, brillant in Szene gesetzt und mit zwei Hauptdarstellerinnen, die uns mit „Grande Bellezza“ in ihr leidenschaftliches Leben und Lieben führen“ (pro-fun).

Io e lei · Italien 2015 · Regie: Maria Sole Tognazzi · Drehbuch: Ivan Cotroneo, Francesca Marciano, Maria Sole Tognazzi · Kamera: Amaldo Catinari • Mit Margherita Buy, Sabrina Ferilli u. a.· ital.OmU · ab 0 J.· 102‘

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18. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

Die Mitte der Welt

Fr 4. November 2016 · 19:45 Uhr
Regisseur Jakob Moritz Erwa ist anwesend!
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Phil ist offen schwul, hat eine Zwillingsschwester und eine coole Mutter. Doch irgendetwas stimmt in der Familie nicht

Als der 17-jährige Phil (Louis Hofmann) vom Urlaub nach Hause kommt, ist alles etwas anders. Seine Mutter Glass (Sabine Timoteo) und seine Schwester Dianne reden nicht mehr miteinander. Und dann gibt es noch den neuen Mitschüler Nicholas (Jannik Schümann). Mit dem ist es ganz schön, wäre da nicht noch Phils beste Freundin Kat (Svenja Jung), die eifersüchtig über die sich anbahnende Freundschaft wacht. Einzige Stütze für ihn ist dabei das lesbische Paar Thereza (Inka Friedrich) und Pascal (Nina Proll), die ihm mit guten Tipps zur Seite stehen.

Jakob Moritz Erwa hat das gleichnamige Buch von Andreas Steinhöfel von 1998 verfilmt. Dieser ist mit der Umsetzung und den Darstellerinnen und Darstellern sehr zufrieden. Wie in dem Buch auch ist nicht Phils Schwulsein das Problem, sondern andere Themen, die einem im Leben begleiten: Liebe, Eifersucht und Einsamkeit. Und der Wunsch nach einem intakten Umfeld.

Deutschland/Österreich 2016 · Regie und Drehbuch: Jakob Moritz Erwa · Kamera: Ngo The Chau • Mit Louis Hofmann, Sabine Timoteo, Svenja Jung, Jannik Schümann, Nina Proll, Inka Friedrich, Sascha Alexander Geršak u.a. · 115‘

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18. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

Women Who Kill

Fr 4. November 2016 · 22:45 Uhr
Karten reservieren und kaufen

Ist die neue Freundin eine gesuchte Serienmörderin?

Die chronisch beziehungsunfähige Morgan (Ingrid Jungermann) und ihre Ex Jean (Ann Carr) beschäftigen sich in ihrem Podcast in Brooklyn mit den Geschichten von Mörderinnen. Während sie dafür auch gelegentlich Frauen im Knast interviewen, kämpfen sie ansonsten mit ihrer durch die Trennung nicht einfacher gewordenen Beziehung zueinander.

Dann lernt Morgan in ihrer lokalen Food- Co-Op die mysteriöse Simone (Sheila Vand) kennen und verliebt sich in sie. Die gibt sich undurchschaubar und ausweichend, doch ist es zunächst vor allem aus Eifersucht, dass Jean sie als Mörderin verdächtigt. Aber dann gibt es auch Indizien, von denen Morgan allerdings erst so gar nichts wissen will.

Mit viel trockenem Humor und Spannung ist das Langfilmdebüt von Regisseurin Ingrid Jungermann eine gelungene, ironische Thriller-Komödie mit Whodunit-Touch.

USA 2016 · Regie und Drehbuch: Ingrid Jungermann · Kamera: Rob Leitzell • Mit Ingrid Jungermann, Ann Carr, Sheila Vand, Anette O‘Toole, Tami Sagher, Deborah Rush u.a. · engl. OmU · 93‘

Filmausschnitt im Original, im Cinema in engl.OmU

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18. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Süd-Korea (1)

Weekends

Sa 5. November 2016 · 13:00 Uhr
Karten reservieren und kaufen

Doku über den schwulen Männerchor aus Korea

„Weekends“ ist eine Dokumentation über den Amateur-Chor G-Voice, die einzige offene homosexuelle Musikgruppe Koreas. Jedes Wochenende probt der schwule Männerchor in Seoul, und zwar schon seit 2003. Intelligent und humorvoll thematisiert der Film den homosexuellen Alltag, die Erfahrungen mit der Gesellschaft, ihren konservativen Familien und mit schwuler Lebensfreude. Der Chor singt für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung in der von Homophobie geprägten koreanischen Gesellschaft.

Für das zehnjährige Bestehen planen die Mitglieder ihr erstes großes Konzert mit anspruchsvollen Arrangements , kreativen Choreografien und vielen neuen Stücken. Für einige Amateursänger ist das eine Herausforderung, denn die Euphorie ist manchmal größer als die Stimmsicherheit.

Der Regissseur Lee Dong-ha begleitet die Chormitglieder und Organisatoren nach den Proben, sodass man auch das Privatleben der Männer kennenlernt. Lee Dong-has Einblick in diese Gruppe, die heftiger Homophobie ausgesetzt ist, berührt. Doch der Film hat auch eine leichte Seite, denn er zeigt Sequenzen aus den schicken Musikvideos des Chores.

Korea 2016 · Regie: Lee Dong-ha · Kamera: Jung Cheolmin, Lee Dong-ha · mit englischen und deutschen Untertitel · 98‘

Trailer in Originalfassung, im Cinema in dt. Fassung

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18. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Foto-Vortrag und Gespräch

Zur Situation in der Türkei: Als Aktivistin und Künstlerin in Istanbul

Sa 5. November 2016 · 15:00 Uhr
Veranstaltungsort: im „neben*an“
Karten reservieren und kaufen

Mit der türkischen Fotografin Ceren Saner

Ceren Saner versteht sich als künstlerischdokumentarisch arbeitende Aktivistin und setzt sich mit Themen wie Freundschaft, Liebe und Familie im LGBTIQ-Leben ihrer Heimatstadt am Bosporus auseinander.

In ihrer Kunst befasst sie sich vor allem mit Alltagssituationen und versucht, diese in ihrem Werk empathisch-sinnlich nachzufühlen. Ihr Medium dabei ist die Fotografie.

Vor dem Hintergrund aktueller Repressionen gegen LGBTIQ in der Türkei, gewalttätiger Übergriffe und Festnahmen von Demonstrierenden schon auf dem Pride March 2016 in Istanbul sowie während und nach dem Putschversuch berichtet Ceren Saner in ihrem Vortrag über ihre eigene Kunst und ihr Leben in der türkischen Metropole sowie die aktuelle Situation für LGBTIQ.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem 7Letters Collective.

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18. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

AWOL („Absence without leave“)

Sa 5. November 2016 · 17:00 Uhr
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Zwei Frauen auf der Suche nach einem glücklichen Leben

Joey arbeitet als Eisverkäuferin auf dem Rummelplatz und träumt von einem besseren Job. Weil die Armee ihr die Aussicht auf ein Studium bietet, entscheidet sie sich für den Militärdienst. Doch dann verliebt sie sich in Rayna, Frau eines Truckfahrers, die mit zwei süßen Töchtern in einem Wohnwagen lebt.

Regisseurin Deb Shoval stellt in ihrem berührend und spannend erzählten Spielfilmdebüt zwei junge Frauen in den Mittelpunkt, die als Weiße der armen Bevölkerung in den USA um ihren Lebenstraum kämpfen.

USA 2016 · Regie: Deb Shoval · Drehbuch: Deb Shoval, Karolina Waclawiak · Kamera: Gal Deren • Mit Lola Kirke, Breeda Wool u.a. · engl.OmU · 85‘

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18. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

Die Geschwister

Sa 5. November 2016 · 19:00 Uhr
Karten reservieren und kaufen

Drei sind eine zuviel?

Thies (Vladimir Burlakov) arbeitet für eine Immobilienverwaltung auf Berlins engem Wohnungsmarkt im Trend-Bezirk Neukölln, wo ohne Schufa-Auskunft und Gehaltsnachweis schon längst nichts mehr geht. Bei einer Besichtigung lernt er das polnische Geschwisterpaar Bruno (Julius Nitschkoff) und Sonja (Irina Potapenko) kennen und verschafft ihnen unter der Hand eine Wohnung. Allerdings nicht ganz selbstlos, denn schon bald fängt Thies eine Affäre mit Bruno an.

Sonja misstraut Thies zutiefst, und der stellt bald fest, dass das ungleiche Geschwisterpaar so einige Geheimnisse vor ihm verbirgt. Langsam taucht er ein in eine Parallelwelt mitten in Berlin, von der er bisher keine Ahnung hatte. In seinem vierten Spielfilm verbindet Jan Krüger Elemente aus Grimms „Brüderchen und Schwesterchen“ mit einem romantischen Dreiecksdrama und durchaus politischen Themen.

Deutschland 2016 · Regie: Jan Krüger · Drehbuch: Jan Krüger, Anke Stelling · Kamera: Jenny Lou Ziegel • Mit Vladimir Burlakov, Julius Nitschkoff, Irina Potapenko, Hilmi Sözer, Franziska Wulf u.a. · 90‘

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18. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

Rara

Sa 5. November 2016 · 20:50 Uhr
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Eine lesbische Mutter kämpft ums Sorgerecht

Die 12-jährige Sara lebt mit ihrer jüngeren Schwester bei der Mutter, die jetzt mit einer Frau zusammen ist. Der Alltag unterscheidet sich kaum von dem anderer Familien. Sara streitet sich mit ihrer jüngeren Schwester, und wenn sie Stress mit ihrer Mutter hat, ist deren Lebensgefährtin mit offenem Ohr zur Stelle. Für sie ist die Situation eigentlich in Ordnung.

Doch nicht alle sehen es so: Die Schule ruft an, nachdem die jüngere Schwester die Familie ohne den geschiedenen Vater gemalt hat, die Oma macht Andeutungen und vor allem der Vater hat Bedenken. Ihren anstehenden Geburtstag zu Hause bei zwei Müttern zu feiern, kommt ihr dann doch auch etwas seltsam – „rara“ – vor. Nach einem Streit zieht sie zu ihrem Vater, und der Kampf ums Sorgerecht beginnt …

Das einfühlsame Spielfilmdebüt der Regisseurin Pepa San Martin, das auf der Berlinale ausgezeichnet wurde, beruht auf wahren Ereignissen.

Chile/Argentinien 2016 · Regie: Pepa San Martin · Drehbuch: Pepa San Martin, Alicia Scherson · Kamera: Enrique Stindt Art • Mit Julia Lübbert, Emilia Ossandon, Mariana Loyoal u.a.· span.OmU · deutsche und französische Untertitel · 88‘

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18. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | 1. Queerscope Debütfilmpreis 2016

Kiki

Sa 5. November 2016 · 22:45 Uhr
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Junge LGBTIQ-People-of-Color und ihre Ballroom-Kunst in New York

25 Jahre nach „Paris is Burning“ hat eine neue Generation junger LGBTIQ eine performance- basierte künstlerische Subkultur namens „Kiki“ entwickelt. Der Film folgt sieben Menschen der Kiki-Community über vier Jahre hinweg bei ihren spektakulären Performances oder Kämpfen gegen Obdachlosigkeit und Diskriminierung sowie für Gender-Vielfalt. Als LGBTIQ-People-of-Color sind sie eine Minderheit in einer Minderheit; viele wurden zuhause rausgeworfen oder sind HIVpositiv. Die Kiki-Community mit ihren „Häusern“ bietet diesen LGBTIQ-Jugendlichen eine alternative Familie und Beratung.

Die filmische Zusammenarbeit zwischen Kiki-Gatekeeper Twiggy Pucci Garçon und der schwedischen Regisseurin Sara Jordenö gewährt einen Einblick in eine stetig weiter wachsende Bewegung, die auch immer mehr an politischer Bedeutung gewinnt.

Schweden/USA 2016 · Regie: Sara Jordenö · Drehbuch: Twiggy Pucci Garçon, Sara Jordenö · Kamera: Naiti Gamez • Mit Christopher Waldorf, Twiggy Pucci Garçon, Chi Chi Mizrahi, Divo Pink Lady, Izana Lee Vidal u.a. · engl. OmU · 96‘

Trailer in Originalfassung, im Cinema in engl.OmU

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18. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Familienprogramm

Alle sind anders! – 2016

Fr 4. November 2016 · 10:00 Uhr als Vorstellung für Schulen, Kitas und Kindergärten nach Anmeldung unter Tel. 30307

So 6. November 2016 · 10:45 Uhr öffentliche Vorstellung

Ein Kurzfilmprogramm für Familien und Kinder ab sechs Jahren

Schon im letzten Jahr haben wir vom queerfilm Festival in Bremen ein Kinder- und Familienprogramm zeigen können, das sich mit Formen des Anders-Seins auseinandersetzt. Auch in diesem Jahr richtet sich unser Programm wieder an Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren. Aber auch ältere Kinder und Erwachsene sind natürlich gern gesehen. Alle Filme werden sind in deutscher Sprache oder kommen ohne Sprache aus. Kleine Anmoderationen zwischendurch erleichtern den Einstieg in die Filme.

Alle Kinder sind anders: Es gibt große Kinder und kleine, dicke und dünne, Kinder mit langen Haaren und mit kurzen. Manche Kinder haben eine dunkle Hautfarbe, andere sind ganz hell. Manche Kinder sind gut in der Schule, andere können gut malen. Es gibt welche, die finden Tiere ganz toll, andere angeln gerne. Lesen ist das Hobby von einigen, Fußballspielen oder Tanzen von anderen. Manche Kinder haben Mutter und Vater, andere haben zwei Mütter oder zwei Väter oder nur eine davon. Alle sind eben anders und jeder ist besonders. Und das ist toll! Auch wenn es nicht immer einfach ist, anders zu sein.

Unser Programm mit verschiedenen Kurzfilmen erzählt genau davon.

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18. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Kuba (1)

Transit Havanna

So 6. November 2016 · 11:30 Uhr
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Kuba im Wandel: feinfühlige Doku über das Leben von drei Transsexuellen

Odette, Juani und Malú warten in Havanna auf ihre geschlechtsangleichende Operation. Sie sind Teil des „Cenesex“-Programms, das von Mariela Castro, der Nichte Fidel Castros, initiiert wurde. Dabei kommen einmal im Jahr Ärzte aus Belgien und den Niederlanden nach Kuba, um diese OPs durchzuführen.

Da sind die Aktivistin Malú, die schon seit Jahren auf ihre OP wartet, die tiefreligiöse Odette, die einst Panzerfahrer in der Armee war, und Juani, für den es wegen des Embargos jahrelang kein Testosteron zur Behandlung gab. Die drei ganz unterschiedlichen Menschen haben eines gemeinsam: Sie stehen an einem entscheidenden Wendepunkt in ihrem Leben.

In großartigen Bildern wirft die Doku einen Blick auf die gegenwärtige kubanische Gesellschaft 50 Jahre nach der Revolution, aus der Sicht der LGBTIQ-Community und fern von Klischees.

Niederlande/Deutschland 2016 · Regie: Daniel Abma · Drehbuch: Alex Bakker · Kamera: Johannes Praus • Mit Malú Caño Valladeres, Giselle Odette Diógenes Domínguez Rodríguez, Juani Santos Peréz u.a. · ab 0 J. · span. OmU · 86‘

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18. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Kuba (2)

Viva

So 6. November 2016 · 13:15 Uhr
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Leben und Überleben in Havanna: Stimmungsvolles Vater-Sohn-Melodram vor authentischer Kulisse

Der junge, gutaussehende Jesús arbeitet als Friseur in einer Travestie-Bar, würde aber viel lieber selbst auf der Bühne stehen. Als sein Traum wahr wird, attackiert ihn auf offener Bühne ein Gast. Es ist sein Vater Ángel (Jorge Perugorría, bekannt aus „Erdbeer und Schokolode“), den er seit 15 Jahren nicht mehr gesehen hat. Jesús ist hin- und hergerissen: zwischen dem Wunsch, seinen Vater besser kennenzulernen, dessen homophoben Trinkerlaunen und seinen eigenen Sehnsüchten, wieder Viva zu sein, die große Diva.

Komplett an Originalschauplätzen gedreht, zeigt der Film Havanna als Metropole mit pulsierendem Nachtleben, wo sich das tägliche Überleben aber äußerst schwierig gestaltet. Einfühlsam erzählt der irische Regisseur Paddy Breathnach in dieser authentischen Kulisse, wie zwei denkbar unterschiedliche Männer nach langer Trennung wieder zueinanderfinden. „Viva“ ist ein leidenschaftliches Plädoyer dafür, sich so zu zeigen, wie man wirklich ist – oder wie man gern sein möchte.

Irland/Kuba 2015 · Regie: Paddy Breathnach · Drehbuch: Mark O’Halloran · Kamera: Cathal Watters• Mit Héctor Medina, Jorge Perugorría, Luis Alberto García, Laura Alemán u.a. · span. OmU · 100‘

Trailer in Originalfassung, im Cinema in span. OmU

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18. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Kurzfilmprogramm

Best of 27th Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg

So 6. November 2016 · 15:15 Uhr
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Das Beste von der Elbe

In jedem Jahr öffnen die Queerstreifen eine große bunte Wundertüte mit den besten Kurzfilmen der Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg. Welche Filme das sind, entscheidet sich erst kurz vor Festivalbeginn. Aber eine Qualitätsgarantie können wir ohne Bedenken aussprechen, denn die Auswahl trifft das Hamburger Publikum – und das hat nach 27 Jahren einen erlesenen Geschmack. 15.000 Gäste locken die Lesbisch Schwulen Filmtage Jahr für Jahr im Oktober in den Norden.

Der Hamburger Kurzfilmpreis heißt URSULA. Das stand früher einmal für „Unser reizvollster schwuler und lesbischer Amateurfilm“. Mittlerweile sprengt die große Filmauswahl aber längst diese Kategorien. Hochprofessionelle Kurzfilme sind ebenso dabei wie Transgender-Themen; Mini- Dramen wechseln sich mit Mini-Komödien ab, Konventionelles mit Experimentellem.

Wir laden alle herzlich ein, die URSULA-Gewinner des Jahres 2016 kennenzulernen.

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18. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Süd-Korea (2)

The Handmaiden

So 6. November 2016 · 17:15 Uhr
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Koreanische Neuverfilmung des Romans „Fingersmith“ von Sarah Waters

In den 1930er-Jahren im japanisch besetzten Korea: Die reiche japanische Erbin Hideko (Kim Min-hee) stellt Sookee (Kim Tae-ri) als Dienstmädchen ein. So zieht Sookee auf das abgelegene Anwesen, auf dem Hideko mit ihrem Onkel Kouzuki (Cho Jin-woong) lebt und das sie seit ihrer Kindheit nicht mehr verlassen hat.

Was Hideko allerdings nicht weiß: Sookees Anstellung als Dienerin ist Teil eines perfiden Plans, der vorsieht, dass sie zusammen mit einem Schwindler (Ha Jung-woo), der sich als Graf Fujiwara ausgibt, Hideko und ihren Onkel um ihr Vermögen erleichtern soll. Sookee soll helfen, dass sich Hideko in den Grafen verliebt. Nach der Hochzeit soll sie für verrückt erklärt werden. Doch ganz gegen des Plan entdecken die beiden jungen Frauen tiefe Gefühle füreinander …

„Ein intelligenter Erotik-Thriller“, lobte Vanity Fair. Der Film von Park Chan-wook („Oldboy“) war im Wettbewerb in Cannes im Rennen um die Goldene Palme.

Korea 2016 · Regie: Park Chan-wook · Drehbuch: Chung Seo-kyung, Park Chan-wook · Kamera: Chung Chunghoon • Mit Kim Tae-ri, Kim Min-hee, Cho Jin-woong, Cho Jung-woo u.a. · korean./japan.OmeU · 145‘

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18. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

Being 17

So 6. November 2016 · 20:00 Uhr
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Sie schlugen und sie schlugen sich … Im neuen Film von André Téchiné pflegen Damien und Thomas ihren Konflikt

Damien (Kacey Mottet Klein) und Thomas (Corentin Fila) gehen in dieselbe Gymnasialklasse und mögen sich ganz und gar nicht. Sobald Worte nicht mehr genügen, um sich gegenseitig zu verletzen, prügeln sie aufeinander ein. Dabei könnten sie Freunde sein: Damien, der Sohn der Landärztin Marianne (wunderbar humanistisch: Sandrine Kiberlain) und eines Militärfliegers, der gerade im Auslandseinsatz ist, und Thomas, Adoptivsohn mit maghrebinischen Wurzeln, der in einer Bauernfamilie auf einem abgelegenen Berghof lebt.

Als die Bäuerin nach mehreren Fehlgeburten wieder ein Kind erwartet und einer komplizierten Schwangerschaft entgegensieht, nimmt Marianne den verschlossenen Jungen für eine Weile bei sich auf. Damien und Thomas müssen nun unter einem Dach leben.

In seinem neuen Film behandelt der Altmeister des schwulen Kinos, André Téchiné, das Aufwachsen in verschiedenen sozialen Milieus, die Verwirrungen der Jugend und die Erziehung der Gefühle.

Quand on a 17 ans · Frankreich 2016 · Regie: André Téchiné · Drehbuch: Céline Sciamma, André Téchiné · Kamera: Ngo The Chau • Mit Sandrine Kiberlain, Kacey Mottet Klein, Corentin Fila, Alexis Loret, Jean Corso u.a. · franz.OmU · 116‘

Trailer in franz.OmeU, im Cinema in franz.OmU

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Archiv

Hier geht es zum Archiv der 2. Queerstreifen (1999) bis zu den 16. Queerstreifen (2014). 1998 gibt es nicht im Netz, damals waren wir noch nicht so weit ...

Öffnet externen Link in neuem FensterArchiv 1999-2009

Archiv ab 2010

Spielplan

Montag, 27. November 2017
19:00
20:00
Freitag, 1. Dezember 2017
22:30
Sonntag, 3. Dezember 2017
11:00
14:45
Montag, 4. Dezember 2017
20:00
Mittwoch, 6. Dezember 2017
22:45
Samstag, 9. Dezember 2017
14:45
Sonntag, 10. Dezember 2017
14:45
17:00
Mittwoch, 13. Dezember 2017
19:00
19:00
Freitag, 15. Dezember 2017
14:45
18:00
Samstag, 16. Dezember 2017
14:45
18:00
Dienstag, 19. Dezember 2017
20:30
Mittwoch, 20. Dezember 2017
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Freitag, 29. Dezember 2017
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Samstag, 30. Dezember 2017
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Sonntag, 31. Dezember 2017
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Montag, 1. Januar 2018
14:45
Dienstag, 2. Januar 2018
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Mittwoch, 3. Januar 2018
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Donnerstag, 4. Januar 2018
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Freitag, 5. Januar 2018
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Samstag, 6. Januar 2018
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Sonntag, 7. Januar 2018
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Mittwoch, 10. Januar 2018
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Samstag, 20. Januar 2018
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Sonntag, 21. Januar 2018
14:45
Samstag, 27. Januar 2018
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Sonntag, 28. Januar 2018
14:45
Sonntag, 11. Februar 2018
17:00
Montag, 19. Februar 2018
18:00
Montag, 16. April 2018
18:00