Dokumentarfilmfest 2013

Stranger Than Fiction

Zum nunmehr sechsten Mal präsentieren wir eine Auswahl des Kölner Dokumentarfilmfests STRANGER THAN FICTION, das sich diesmal noch umfangreicher als in den Vorjahren präsentiert. Zwölf aktuelle Dokumentarfilme zeigen wir am ersten Februarwochenende.

STRANGER THAN FICTION ist eine Veranstaltung der Kino Gesellschaft Köln, mit freundlicher Unterstützung des Kulturamtes der Stadt Köln, gefördert vom Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen und der Film- und Medienstiftung NRW.

Die Termine im Überblick

Fr 1. Februar 2013

18:00 Uhr: Heino Jaeger – Look Before You Kuck in Anwesenheit von Gerd Kroske
Preisgekröntes Porträt des Malers, Satirikers und früheren Radiokultstars Heino Jaeger.

21:00 Uhr: Der Iran Job
Ein US-Basketballer gerät im Iran ins Spannungsfeld zwischen Sport und Politik

23:00 Uhr: Where´s the beer and when do we get paid?
Die Spuren des Zappa-Schlagzeugers Jimmy Carl Black führen in die bayrische Provinz.

Sa 2. Februar 2013

11:00 Uhr: Vergiss mein nicht mit anschl. Gespräch mit Regisseur David Sieveking und PD Dr. Thomas Duning (Klinik und Poliklinik für Neurologie UKM Münster) – in Kooperation mit dem Arbeitskreises Demenz Münster
„Aus der Tragödie meiner dementen Mutter ist kein Krankheits-, sondern ein Liebesfilm entstanden, der mit melancholischer Heiterkeit erfüllt ist.“ (David Sieveking)

15:00 Uhr: Arbeit Heimat Opel
Eine Ausbildung ohne Zukunft: sechs angehende Industriemechaniker im Bochumer Opel-Werk

17:00 Uhr: Tea or Electricity
Die tragikomische Geschichte eines marokkanischen Dorfes, das ans Stromnetz angeschlossen werden soll

19:00 Uhr: Gegenwart
Thomas Heises Beobachtung des Arbeitsalltags in einem kleinen deutschen Krematorium zwischen Heiligabend und Neujahr

So 3. Februar 2013

11:00 Uhr: Balkan Melodie
Die Geschichte einer großen, lebenslangen Liebe zur Musik Osteuropas: Dokumentarfilm auf den Spuren des Schweizer Musikliebhabers Marcel Cellier

13:00 Uhr: Miles and War
Dem Krieg mit Worten begegnen: drei professionelle Unterhändler in Sachen Frieden

14:45 Uhr: De Engel van Doel
»Ein eindringliches Porträt – von einer verlorenen Stadt und einem hoffnungslosen Aufbegehren.« (Filmfest Münster)

16:30 Uhr: The End of Time
Ein gleichsam poetisches wie bildgewaltiges Filmessay über die Wahrnehmungen und Vorstellungen von Zeit.

18:45 Uhr: Blank City
Hommage an die New Yorker Filmszene des New Wave Cinema der 70er und 80er Jahre

Öffnungszeiten der Kinokasse
immer 15 Minuten vor der ersten Vorstellung

Montag und Dienstag ab ~17:00 Uhr
Mittwoch bis Samstag ab ~15:00 Uhr
Sonntag ab 10:45 Uhr

Telefonische Kartenvorbestellung
Telefon 0251.30300

Online-Kartenvorbestellung
Internet-Reservierung

Reservierte Karten
Bitte 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn abholen,
vormittags und zur 15-Uhr-Vorstellung
15 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Eintrittspreise
€ 8,00 / erm. € 6,50
Premierentag € 5,50
Kinderkino € 4,50

Feiertags keine Ermäßigung,
besondere Preise bei Sonderveranstaltungen

Stranger Than Fiction 2013 – Dokumentarfilmfest / Mit Gast

Heino Jaeger – Look Before You Kuck

Fr 1. Februar 2013 · 18:00 Uhr in Anwesenheit von Gerd Kroske
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Preisgekröntes Porträt des Malers, Satirikers und früheren Radiokultstars Heino Jaeger.

Wer war Heino Jaeger? Seine Stegreifgeschichten sind das Vorbild für Olli Dittrichs Dittsche-Performance. Loriot verehrte ihn als großen Humoristen. Eckhard Henscheid nannte ihn den „Mozart der Komik“. Dennoch ist Heino Jaeger („Der Boxprinz“) der wohl unbekannteste unter den großen deutschen Komikern.

Gerd Kroske begibt sich im dritten Teil seiner Hamburg-Trilogie auf die Spuren von Heino Jaeger. Ein Künstlerporträt um eine faszinierende Leerstelle herum, ein Gesellschaftsporträt aus einer einzigartigen Perspektive. Ausgezeichnet auf dem Dok Festival Leipzig mit der Goldenen Taube für einen herausragenden deutschen Dokumentarfilm:

»Der Film wagt das Portrait eines Abwesenden, der eigentlich keine Filmfigur ist und der in einem Hauptsatz nicht charakterisiert werden kann. Die Erzählung glückt durch die nüchterne, ausdauernde Konsequenz, mit der die schillernde Vielstimmigkeit dieses Abwesenden, der einem wie ein Medium der Traumata des deutschen 20. Jahrhunderts erscheinen muss, in eine komplexe, multimediale Filmsprache überführt. So hilft ausgerechnet die Kunst, die hier fast alle ästhetischen Disziplinen klug kompiliert und nebenher eine Hommage an das Kino der Bänder und Spulen am Beginn des digitalen Zeitalters formuliert, einen Künstler im Grenzgebiet des Wahns zu beschreiben – und den Zuschauer durch dessen Augen das Sehen zu lehren.«

Deutschland 2012 · Regie u. Drehbuch: Gerd Kroske · Kamera: Susanne Schüle · Musik: Klaus Janek · ab 12 J.  · 124'

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Fr 1. Februar 2013

18:00 Uhr
: Heino Jaeger – Look Before You Kuck in Anwesenheit von Gerd Kroske

21:00 Uhr:
Der Iran Job
23:00 Uhr
: Where´s the beer and when do we get paid? 

Sa 2. Februar 2013

11:00 Uhr: Vergiss mein nicht in Anwesenheit von David Sieveking und PD Dr. Thomas Duning
15:00 Uhr: Arbeit Heimat Opel
17:00 Uhr:
Tea or Electricity
19:00 Uhr
: Gegenwart

So 3. Februar 2013

11:00 Uhr
: Balkan Melodie
13:00 Uhr
: Miles and War
14:45 Uhr
: De Engel van Doel
16:30 Uhr
: The End of Time
18:45 Uhr
: Blank City

Stranger Than Fiction 2013 – Dokumentarfilmfest

Der Iran Job

Fr 1. Februar 2013 · 21:00 Uhr
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Ein US-Basketballer gerät im Iran ins Spannungsfeld zwischen Sport und Politik

2008 nimmt der amerikanische Basketballspieler Kevin Sheppard das Angebot an, in der Iranian Super League zu spielen und stellt sich einer großen Herausforderung: Er soll das neu gegründete blutjunge Team A.S. Shiraz in die Playoffs führen. Während die Spannungen zwischen dem Westen und dem Iran zunehmen und die Eskalation kurz bevor zu stehen scheint, versucht Kevin, zwischen Sport und Politik zu trennen. Er muss feststellen, dass dies im Iran unmöglich ist.

In dieser Zeit macht er die Bekanntschaft dreier unabhängiger und selbstbewusster Iranerinnen. Durch sie wird Kevins Wohnung zu einem Ort offener Diskussionen über Politik, Religion und Geschlechterrollen. Kevins Saison im Iran gipfelt in etwas Größerem als Basketball: in der aufkommenden und anschließenden Unterdrückung der „grünen Revolution“ im Iran. DER IRAN JOB

USA/Deutschland 2012 · Regie: Till Schauder · Kamera: David Teague · Musik: Kareem Roustom · ab 12 J. · engl./farsi.OmU · 98'

Trailer in OmenglU, im Cinema im Original mit dt. Untertiteln

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Fr 1. Februar 2013

18:00 Uhr
: Heino Jaeger – Look Before You Kuck in Anwesenheit von Gerd Kroske
21:00 Uhr: Der Iran Job
23:00 Uhr
: Where´s the beer and when do we get paid? 

Sa 2. Februar 2013

11:00 Uhr: Vergiss mein nicht in Anwesenheit von David Sieveking und PD Dr. Thomas Duning
15:00 Uhr:
Arbeit Heimat Opel
17:00 Uhr:
Tea or Electricity
19:00 Uhr
: Gegenwart

So 3. Februar 2013

11:00 Uhr
: Balkan Melodie
13:00 Uhr
: Miles and War
14:45 Uhr
: De Engel van Doel
16:30 Uhr
: The End of Time
18:45 Uhr
: Blank City

Stranger Than Fiction 2013 – Dokumentarfilmfest

Where´s the beer and when do we get paid?

Fr 1. Februar 2013 · 23:00 Uhr
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Die Spuren des Zappa-Schlagzeugers Jimmy Carl Black führen in die bayrische Provinz.

„I’m Jimmy Carl Black and I’m the Indian of the group!" Als Schlagzeuger von Frank Zappas ”Mothers of Invention” wurde Jimmy Carl Black zur Legende. Heute lebt er in einem kleinen Dorf in Bayern, kann kaum Deutsch und wird auf schönstem bayrisch mit „Servus, Mr. Black!" begrüßt.

Im besten Rentenalter muss er noch immer als Schlagzeuger herumtingeln und seit 40 Jahren die alten Zappa-Songs spielen, die ihm eigentlich zum Hals raushängen. „It’s too hard a work, man. But I need the money…“

WHERE'S THE BEER AND WHEN DO WE GET PAID? Deutschland 2012 · Regie: Wiltrud Baier, Sigrun Köhler · Drehbuch: Sigrun Köhler, Wiltrud Baier · ab 12 J. · engl.OmU · 86'

Fr 1. Februar 2013

18:00 Uhr
: Heino Jaeger – Look Before You Kuck in Anwesenheit von Gerd Kroske
21:00 Uhr:
Der Iran Job
23:00 Uhr
: Where´s the beer and when do we get paid? 

Sa 2. Februar 2013

11:00 Uhr: Vergiss mein nicht in Anwesenheit von David Sieveking und PD Dr. Thomas Duning
15:00 Uhr:
Arbeit Heimat Opel
17:00 Uhr:
Tea or Electricity
19:00 Uhr
: Gegenwart

So 3. Februar 2013

11:00 Uhr
: Balkan Melodie
13:00 Uhr
: Miles and War
14:45 Uhr
: De Engel van Doel
16:30 Uhr
: The End of Time
18:45 Uhr
: Blank City

Stranger Than Fiction 2013 – Dokumentarfilmfest / Mit Gast

Vergiss mein nicht

Fr 1. Februar 2013 · 18:00 Uhr mit anschl. Gespräch mit Regisseur David Sieveking und PD Dr. Thomas Duning (Klinik und Poliklinik für Neurologie UKM Münster) – in Kooperation mit dem Arbeitskreises Demenz Münster. Für Fragen zu Diagnostik, Entlastungs- und Unterstützungsmöglichkeiten sind MitarbeiterInnen von verschiedenen Münsteraner Einrichtungen und der Alzheimer Gesellschaft Münster e.V. vor Ort.

„Aus der Tragödie meiner dementen Mutter ist kein Krankheits-, sondern ein Liebesfilm entstanden, der mit melancholischer Heiterkeit erfüllt ist.“ (David Sieveking)

David Sieveking („David Wants to Fly“) übernimmt für einige Wochen die Pflege seiner demenzerkrankten Mutter Gretel. Mit dem Einverständnis der Familie dokumentiert er seine Zeit mit Gretel: David ist plötzlich Sohn, Betreuer und Dokumentarfilmer in einer Person. David gelingt es, mit seiner verwirrten Mutter wunderbar lichte Momente zu erleben.

Sie verliert ihr Gedächtnis, ihren Sinn fürs Sprechen, aber sie gewinnt etwas anderes: eine entwaffnende Ehrlichkeit und Unschuld, gepaart mit überraschendem Wortwitz und weiser Poesie. Ein Ausflug zu Gretels Schwester wird zur emotionalen Reise in die Familiengeschichte. Nach und nach lernt David das Leben seiner Mutter besser kennen und entdeckt ihre rebellisch-politische Vergangenheit.

Aus Gretels Krankheit entsteht ein Neuanfang, und aus Davids biografischem Filmprojekt wird eine Liebeserklärung an das Leben und die Familie – eine Reise in die Vergangenheit seiner Eltern, dem Schlüssel seiner eigenen Geschichte.

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Deutschland 2012 · Regie: David Sieveking · Drehbuch: David Sieveking · Kamera: Adrian Stähli · Musik: Jessica De Rooij · ab 0 J. · 92'

Der Regisseur
David Sieveking wurde 1977 in Friedberg (Hessen) geboren. 2000 bis 2007 absolvierte er ein Regiestudium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin (dffb). Während seiner Ausbildung arbeitete er als Cutter, Regieassistent und Darsteller für Kino und TV. Mit seinen halbdokumentarischen Kurzfilm DIE AMERIKANISCHE BOTSCHAFT (2003) gewann er gleich drei deutsche Nachwuchspreise und wurde 2005 zum Festival de Cannes eingeladen. 2007 schloss er sein Studium mit dem Dokumentarfilm SENEGALLEMAND ab, der bei dem Filmfest München Premiere feierte. 2010 erschein mit DAVID WANTS TO FLY sein viel beachtetes Kinodebüt. VERGISS MEIN NICHT ist Sievekings zweiter Kinofilm, mit dem er 2012 erneut den Hessischen Filmpreis gewann. (Quelle: Presseheft Farbfilm)

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Fr 1. Februar 2013

18:00 Uhr
: Heino Jaeger – Look Before You Kuck in Anwesenheit von Gerd Kroske
21:00 Uhr:
Der Iran Job
23:00 Uhr
: Where´s the beer and when do we get paid? 

Sa 2. Februar 2013

11:00 Uhr: Vergiss mein nicht in Anwesenheit von David Sieveking und PD Dr. Thomas Duning
15:00 Uhr: Arbeit Heimat Opel
17:00 Uhr:
Tea or Electricity
19:00 Uhr
: Gegenwart

So 3. Februar 2013

11:00 Uhr
: Balkan Melodie
13:00 Uhr
: Miles and War
14:45 Uhr
: De Engel van Doel
16:30 Uhr
: The End of Time
18:45 Uhr
: Blank City

Stranger Than Fiction 2013 – Dokumentarfilmfest

Arbeit Heimat Opel

Sa 2. Februar 2013  · 15:00 Uhr
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Eine Ausbildung ohne Zukunft: sechs angehende Industriemechaniker im Bochumer Opel-Werk

Marcel, Jerome, André, Sinan, Tim und Marius gehören zu den wenigen glücklichen Bewerbern, für die sich der Autobauer im Werk Bochum 2009 entschieden hat. Nach der Ausbildung werden alle für ein Jahr weiterbeschäftigt, danach jedoch nur jeder Fünfte unbefristet übernommen.

Doch es wird anders kommen. Kurz vor den Abschlussprüfungen teilte die Opel-Führung Mitte Dezember mit, dass von 2016 an in Bochum keine Autos mehr gebaut werden.

ARBEIT HEIMAT OPEL Deutschland 2012 · Regie: Michael Loeken, Ulrike Franke · Drehbuch: Ulrike Franke, Michael Loeken · Kamera: Jörg Adams, Michael Loeken, Reinhard Köcher, Dieter Stürmer · ab 0 J. · 90'

Fr 1. Februar 2013

18:00 Uhr
: Heino Jaeger – Look Before You Kuck in Anwesenheit von Gerd Kroske
21:00 Uhr:
Der Iran Job
23:00 Uhr
: Where´s the beer and when do we get paid? 

Sa 2. Februar 2013

11:00 Uhr: Vergiss mein nicht in Anwesenheit von David Sieveking und PD Dr. Thomas Duning
15:00 Uhr: Arbeit Heimat Opel
17:00 Uhr:
Tea or Electricity
19:00 Uhr
: Gegenwart

So 3. Februar 2013

11:00 Uhr
: Balkan Melodie
13:00 Uhr
: Miles and War
14:45 Uhr
: De Engel van Doel
16:30 Uhr
: The End of Time
18:45 Uhr
: Blank City

Stranger Than Fiction 2013 – Dokumentarfilmfest

Tea or Electricity

Sa 2. Februar 2013 · 17:00 Uhr
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Die tragikomische Geschichte eines marokkanischen Dorfes, das ans Stromnetz angeschlossen werden soll

Während man anderswo über alternative Energiekonzepte nachdenkt, gibt es im abgelegenen Atlas-Hochgebirge von Marokko überhaupt keinen Strom. Kontakt mit der Außenwelt und Versorgung mit Lebensmitteln gibt es nur, wenn der kleine Pfad in das Dorf passierbar ist – denn eine Straße gibt es ebensowenig wie eine Schule. Da tauchen zwei Angestellte eines Energieunternehmens auf und versprechen, eine Stromleitung zu legen…

»Über drei Jahre folgt Jerôme le Maire dem abenteuerlichen und beschwerlichen Unterfangen. Weil er genau hinsieht, gewinnt die tragikomische Erzählung den großen Atem vor allem aus dem, was die Ankunft der Moderne an Konflikten in der Dorfgemeinschaft freisetzt. Denn während die einen ihr Anwesen taghell erleuchten, reicht es bei anderen gerade für ein Funzellicht in der Hütte. Die ersten bewegten Bilder, die aus dem neuen Fernsehgerät auf dem staubigen Dorfplatz ankommen sind schließlich Botschaften einer strahlenden Konsumwelt. Man ahnt, wohin der Weg aus dem Mittelalter schnurstracks führen wird.« (DOK LEIPZIG)

TEA OR ELECTRICITY Belgien/Marokko 2012 · Regie u. Drehbuch: Jérôme le Maire · Kamera: Jérome Colin, Jérôme le Maire · Musik: Christian Martin · ab 12 J. · arab.OmU · 93'

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Fr 1. Februar 2013

18:00 Uhr
: Heino Jaeger – Look Before You Kuck in Anwesenheit von Gerd Kroske
21:00 Uhr:
Der Iran Job
23:00 Uhr
: Where´s the beer and when do we get paid? 

Sa 2. Februar 2013

11:00 Uhr: Vergiss mein nicht in Anwesenheit von David Sieveking und PD Dr. Thomas Duning
15:00 Uhr: Arbeit Heimat Opel
17:00 Uhr:
Tea or Electricity

19:00 Uhr
: Gegenwart

So 3. Februar 2013

11:00 Uhr
: Balkan Melodie
13:00 Uhr
: Miles and War
14:45 Uhr
: De Engel van Doel
16:30 Uhr
: The End of Time
18:45 Uhr
: Blank City

Stranger Than Fiction 2013 – Dokumentarfilmfest

Gegenwart

Sa 2. Februar 2013 · 19:00 Uhr
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Thomas Heises Beobachtung des Arbeitsalltags in einem kleinen deutschen Krematorium zwischen Heiligabend und Neujahr

Rund um die Uhr wird hier gearbeitet. Das mittelständische Krematorium garantiert die Abfertigung eines Toten innerhalb von drei Tagen. Das ermöglicht den Bestattern sichere Planung. Hinterbliebenen wird so die Möglichkeit gegeben, rasch in den Alltag eigener Produktivität zurückzufinden.

Zeitnahe Einäscherung hilft bei der frühzeitigen Trauerbewältigung, heißt es im Prospekt. Es gibt viel zu tun. „Gegenwart“ erzählt in Bildern ohne Worte, was mit uns geschieht. „It’s the economy, stupid!“

Deutschland 2012 · Regie: Thomas Heise · Drehbuch: Thomas Heise · Kamera: Robert Nickolaus · ab 12 J. · 65'

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Fr 1. Februar 2013

18:00 Uhr
: Heino Jaeger – Look Before You Kuck in Anwesenheit von Gerd Kroske
21:00 Uhr:
Der Iran Job
23:00 Uhr
: Where´s the beer and when do we get paid? 

Sa 2. Februar 2013

11:00 Uhr: Vergiss mein nicht in Anwesenheit von David Sieveking und PD Dr. Thomas Duning
15:00 Uhr: Arbeit Heimat Opel
17:00 Uhr:
Tea or Electricity
19:00 Uhr
: Gegenwart

So 3. Februar 2013

11:00 Uhr
: Balkan Melodie
13:00 Uhr
: Miles and War
14:45 Uhr
: De Engel van Doel
16:30 Uhr
: The End of Time
18:45 Uhr
: Blank City

Stranger Than Fiction 2013 – Dokumentarfilmfest

Balkan Melodie

So 3. Februar 2013 · 11:00 Uhr
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Die Geschichte einer großen, lebenslangen Liebe zur Musik Osteuropas: Dokumentarfilm auf den Spuren des Schweizer Musikliebhabers Marcel Cellier

Er hat Musiker wie den rumänischen Panflötenspieler Gheorghe Zamfir und die fantastischen bulgarischen Frauenstimmen von „Le Mystère des Voix Bulgares“ entdeckt. Unter seinem Label hat er Millionen von Schallplatten verkauft. Er war der erste Schweizer, der jemals einen Grammy gewonnen hat. Eine Erfolgsgeschichte, die 1950 ihren Anfang nahm.

Damals, inmitten des Kalten Krieges, begannen der junge Schweizer Marcel Cellier und seine Frau Catherine auf eigene Faust ihre Reisen hinter den Eisernen Vorhang, um die bis dahin im Westen unbeachtete Musik der Länder Osteuropas zu entdecken. Vom Schwarzen Meer bis an die Ostsee reisten die Celliers durch die kommunistischen Hauptstädte und Provinzen, in denen die Volksmusik immer noch ein fester Bestandteil des täglichen Lebens war.

Über vierzig Jahre lang sammelten und dokumentierten sie auf teilweise abenteuerliche Art und Weise die herausragenden Musiken dieser Länder. Auf den Spuren der Celliers reist der Film nach Rumänien und Bulgarien, um die Protagonisten von damals wieder zu finden und den Reichtum ihrer Musik wieder aufleben zu lassen.

»„Balkan Melodie" hat eine Themenvielfalt für mindestens zwei oder drei Filme – zum einen ein Porträt des musikverrückten, bescheidenen, sympathischen Marcel Cellier, zum anderen eine Porträtreihe der bedeutendsten Musiker, die er entdeckt hat. Zusätzlich kann Schwieterts Dokumentation als filmisches Essay über die politische Instrumentalisierung der Volksmusik in den sozialistischen Staaten Osteuropas gesehen werden. Der Regisseur stellt dann auch, programmatisch zum Schluss, die rumänische Roma-Band Mahala Rai Banda vor. Diese Formation lässt mit ihrem Gypsy-Pop den oft schon künstlich wirkenden Traditionalismus der Volksmusik, wie sie unter dem Kommunismus gepflegt wurde, weit hinter sich. [...] Stefan Schwietert gelingt es mit seinem so klug wie assoziativ komponierten Film, ein paar erstaunlich tiefe Einblicke in einen sehr komplexen Themenbereich zu geben, der von Westen aus immer noch reichlich exotisch wirkt.« (Katharina Granzin, filmstarts.de)

Deutschland/Bulgarien/Schweiz 2012 · Regie: Stefan Schwietert · Drehbuch: Stefan Schwietert · Kamera: Pierre Mennel, Pio Corradi · 92'

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Fr 1. Februar 2013

18:00 Uhr
: Heino Jaeger – Look Before You Kuck in Anwesenheit von Gerd Kroske
21:00 Uhr:
Der Iran Job
23:00 Uhr
: Where´s the beer and when do we get paid? 

Sa 2. Februar 2013

11:00 Uhr: Vergiss mein nicht in Anwesenheit von David Sieveking und PD Dr. Thomas Duning
15:00 Uhr: Arbeit Heimat Opel
17:00 Uhr:
Tea or Electricity
19:00 Uhr
: Gegenwart

So 3. Februar 2013

11:00 Uhr: Balkan Melodie
13:00 Uhr
: Miles and War
14:45 Uhr
: De Engel van Doel
16:30 Uhr
: The End of Time
18:45 Uhr
: Blank City

Stranger Than Fiction 2013 – Dokumentarfilmfest

Miles and War

So 3. Februar 2013 · 13:00 Uhr
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Dem Krieg mit Worten begegnen: drei professionelle Unterhändler in Sachen Frieden

Sie verbringen ihr Leben auf Flughäfen, im Transit, unterwegs in Länder, die vom Krieg zerrissen sind. Hier vermitteln sie, führen und steuern Diskussionen und Verhandlungen zwischen Konfliktparteien und agieren im Schatten der offiziellen Politik.

Die Verhandlungsorte sind manchmal bizarr bis kafkaesk: ein Hüttendorf im Dschungel, eine Höhle in den Bergen, aber auch das Fünf-Sterne-Restaurant oder die Präsidentschaftsvilla. Der Film gibt einen exklusiven Einblick in die moderne Friedensindustrie.

Schweiz/Deutschland 2012 · Regie u. Drehbuch: Anne Thoma · Kamera: Johann Feindt · Musik: Mathias Vetter, Jan Tilman Schade · ab 12 J. · mehrspr.OmU · 78'

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Fr 1. Februar 2013

18:00 Uhr
: Heino Jaeger – Look Before You Kuck in Anwesenheit von Gerd Kroske
21:00 Uhr:
Der Iran Job
23:00 Uhr
: Where´s the beer and when do we get paid? 

Sa 2. Februar 2013

11:00 Uhr: Vergiss mein nicht in Anwesenheit von David Sieveking und PD Dr. Thomas Duning
15:00 Uhr: Arbeit Heimat Opel
17:00 Uhr:
Tea or Electricity
19:00 Uhr
: Gegenwart

So 3. Februar 2013

11:00 Uhr
: Balkan Melodie
13:00 Uhr
: Miles and War

14:45 Uhr
: De Engel van Doel
16:30 Uhr
: The End of Time
18:45 Uhr
: Blank City

Stranger Than Fiction 2013 – Dokumentarfilmfest

De Engel van Doel

So 3. Februar 2013 · 14:45 Uhr
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»Ein eindringliches Porträt – von einer verlorenen Stadt und einem hoffnungslosen Aufbegehren.« (Filmfest Münster)

Das Dörfchen Doel ist dem expandierenden Hafen von Antwerpen im Weg. Ein Abrissbeschluss steht – die Vergangenheit muss der Zukunft weichen. Emilienne, eine rüstige Dame, sieht das anders. Sie will nicht umziehen, viel zu wohl fühlt sie sich in ihrem Haus mit wildem Garten. Aber die Arbeiten schreiten voran.

Nur die ältesten Bewohner, darunter Emiliennes Freundin Colette und der betagte Dorfpfarrer, bilden eine ausharrende Schicksalsgemeinschaft. Als der Pfarrer stirbt und Colette aufzugeben scheint, bleibt Emilienne allein zurück.

Belgien 2011 · Regie u. Drehbuch: Tom Fassaert · Kamera: Daniël Bouquet, Diderik Evers, Reinout Steenhuizen · Musik: Tobias Borkert · ab 12 J. · niederl.OmU · 77'

Trailer in OmengU, im Cinema im Original mit dt. Untertiteln

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Fr 1. Februar 2013

18:00 Uhr
: Heino Jaeger – Look Before You Kuck in Anwesenheit von Gerd Kroske
21:00 Uhr:
Der Iran Job
23:00 Uhr
: Where´s the beer and when do we get paid? 

Sa 2. Februar 2013

11:00 Uhr: Vergiss mein nicht in Anwesenheit von David Sieveking und PD Dr. Thomas Duning
15:00 Uhr: Arbeit Heimat Opel
17:00 Uhr:
Tea or Electricity
19:00 Uhr
: Gegenwart

So 3. Februar 2013

11:00 Uhr
: Balkan Melodie
13:00 Uhr
: Miles and War
14:45 Uhr
: De Engel van Doel

16:30 Uhr
: The End of Time
18:45 Uhr
: Blank City

Stranger Than Fiction 2013 – Dokumentarfilmfest

The End of Time

So 3. Februar 2013 · 16:30 Uhr
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Ein gleichsam poetisches wie bildgewaltiges Filmessay über die Wahrnehmungen und Vorstellungen von Zeit.

Arbeiten an den Grenzen dessen, was ausdrückbar ist: Peter Mettler nimmt sich dem schwer fassbaren Thema Zeit an. Vom CERN Teilchenbeschleuniger in der Schweiz, wo Wissenschaftler Dimensionen der Zeit erforschen, die sich unseren Sinnen entziehen, zu den Lavaströmen in Hawaii; von der vom Zerfall gezeichneten Innenstadt Detroits zum hinduistischen Begräbnis-Ritus in der Nähe, erforscht Peter Mettler unsere Wahrnehmung von Zeit. Er wagt es, den Film der Zukunft zu träumen, während er uns in die Wunder des Alltags eintaucht.

Schweiz/Kanada 2012 · Regie u. Drehbuch: Peter Mettler · Kamera: Peter Mettler · Musik: Gabriel Scotti, Vincent Hänni · ab 12 J. · engl.OmU · 109'

Trailer in OmengU, im Cinema im Original mit dt. Untertiteln

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Fr 1. Februar 2013

18:00 Uhr
: Heino Jaeger – Look Before You Kuck in Anwesenheit von Gerd Kroske
21:00 Uhr:
Der Iran Job
23:00 Uhr
: Where´s the beer and when do we get paid? 

Sa 2. Februar 2013

11:00 Uhr: Vergiss mein nicht in Anwesenheit von David Sieveking und PD Dr. Thomas Duning
15:00 Uhr: Arbeit Heimat Opel
17:00 Uhr:
Tea or Electricity
19:00 Uhr
: Gegenwart

So 3. Februar 2013

11:00 Uhr
: Balkan Melodie
13:00 Uhr
: Miles and War
14:45 Uhr
: De Engel van Doel
16:30 Uhr
: The End of Time

18:45 Uhr
: Blank City

Stranger Than Fiction 2013 – Dokumentarfilmfest

Blank City

So 3. Februar 2013 · 18:45 Uhr
:: Karten online reservieren

Hommage an die New Yorker Filmszene des New Wave Cinema der 70er und 80er Jahre

Bis in die 80er Jahre war Manhattan eine Brache mit billigen Mieten und Drogen, eine Brutstätte unabhängigen Kunstschaffens. Hier trafen sich junge Regisseure wie Jim Jarmusch und John Waters, um mit Musikerinnen wie Debbie Harry und Lydia Lunch wilde, richtungweisende Independent-Filme zu drehen.

BLANK CITY bringt Zeitzeugen zusammen und porträtiert die Geschichte des „No Wave Cinema“ und des „Cinema of Transgression“ – einer einmaligen Underground- Filmbewegung.

USA 2009 · Regie u. Drehbuch: Celine Danhier · Kamera: Ryo Murakami, Peter Szollosi · Musik: Dan Selzer · ab 12 J. · engl.OmU · 94'

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Fr 1. Februar 2013

18:00 Uhr
: Heino Jaeger – Look Before You Kuck in Anwesenheit von Gerd Kroske
21:00 Uhr:
Der Iran Job
23:00 Uhr
: Where´s the beer and when do we get paid? 

Sa 2. Februar 2013

11:00 Uhr: Vergiss mein nicht in Anwesenheit von David Sieveking und PD Dr. Thomas Duning
15:00 Uhr: Arbeit Heimat Opel
17:00 Uhr:
Tea or Electricity
19:00 Uhr
: Gegenwart

So 3. Februar 2013

11:00 Uhr
: Balkan Melodie
13:00 Uhr
: Miles and War
14:45 Uhr
: De Engel van Doel
16:30 Uhr
: The End of Time
18:45 Uhr
: Blank City

Spielplan

Freitag, 1. Dezember 2017
22:30
Sonntag, 3. Dezember 2017
11:00
14:45
Montag, 4. Dezember 2017
20:00
Mittwoch, 6. Dezember 2017
22:45
Samstag, 9. Dezember 2017
14:45
Sonntag, 10. Dezember 2017
14:45
17:00
Mittwoch, 13. Dezember 2017
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Freitag, 15. Dezember 2017
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Samstag, 16. Dezember 2017
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Dienstag, 19. Dezember 2017
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Mittwoch, 20. Dezember 2017
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Freitag, 29. Dezember 2017
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Samstag, 30. Dezember 2017
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Sonntag, 31. Dezember 2017
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Montag, 1. Januar 2018
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Dienstag, 2. Januar 2018
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Mittwoch, 3. Januar 2018
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Donnerstag, 4. Januar 2018
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Freitag, 5. Januar 2018
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Samstag, 6. Januar 2018
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Sonntag, 7. Januar 2018
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Mittwoch, 10. Januar 2018
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Sonntag, 28. Januar 2018
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Sonntag, 11. Februar 2018
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Montag, 16. April 2018
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