Do 5. bis Sa 7. Oktober 2017

Tage des Provinzfilms 2017 – „LebensGeschichten: Filme, die das Leben schreibt“

„LebensGeschichten“ stehen in diesem Jahr im Mittelpunkt der „Tage des Provinzfilms“. In Kooperation mit dem Filmfestival Münster # 17 zeigt der Filmservice Münster.Land mit der Linse Film-Biografien, die ganz oder teilweise im Münsterland gedreht worden sind: „Der jungen Karl Marx“, „Paula“, „Emmy Herzog – 100 Jahre nie einen Liebeskummer“ und „Der einsame Hof“ werden zu sehen sein. Darüber hinaus gibt es verschiedene Werkstätten für Schüler*innen, Einsteiger*innen und Profis zum Thema „Drehbuch“.

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Tage des Provinzfilms 2017

Drehbuch-Werkstatt „Das ist ja abgedreht!

Do 5. Oktober 2017 · 9:00 bis 12:00 Uhr · nur nach Anmeldung!

Drehbuch-Werkstatt für Schülerinnen und Schüler

Den Anfang macht die bekannte Kinderbuchautorin und Filmdramaturgin Usch Luhn. Im Drei-Stunden-Workshop geht sie zusammen mit Schülerinnen und Schülern der Entstehung eines Filmdrehbuches von der Idee bis zum Filmdrehbuch auf den Grund. Was ist bei einem Drehbuch anders als bei einer Geschichte? Wie ist ein Drehbuch aufgebaut? Kann man ein Drehbuch auch zu mehreren schreiben? Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen sowie Auszubildendengruppen. Nach Absprache kann der Workshop auch in der Schule stattfinden.

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Anmeldung zu den Werkstätten

Anmeldung zu den Werkstätten erforderlich bei Nicola Ebel (filmservice@stadt-muenster.de, Tel.: 0251.4921380) oder bei Jens Schneiderheinze (jesch@cinema-muenster.de, Tel.: 0251.30307).

Für Schulklassen kostenlos, Einzelteilnehmende 15 €

Tage des Provinzfilms 2017/

Drehbuchwerkstatt „Geschichten für die Provinz“

Do 5. bis Sa 7. Oktober 2017

Internationale Drehbuchwerkstatt für Profis

Von Donnerstag bis Samstag treffen sich professionelle Drehbuchautor*innen. Für die Werkstatt konnten sich Drehbuchautorinnen und –autoren aus ganz Nordeuropa bewerben. Ausgewählt wurden insgesamt 12 Autorinnen und Autoren aus Deutschland, den Niederlanden, Belgien und Dänemark, die nun in Münster ihre Film-, Dokumentar- und Serienstoffe gemeinsam mit Usch Luhn und Grimme-Preisträger Hans-Erich Viet weiterentwickeln.

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Anmeldung zu den Werkstätten

Anmeldung zu den Werkstätten erforderlich bei Nicola Ebel (filmservice@stadt-muenster.de, Tel.: 0251.4921380) oder bei Jens Schneiderheinze (jesch@cinema-muenster.de, Tel.: 0251.30307).

Für Schulklassen kostenlos, Einzelteilnehmende 15 €

Tage des Provinzfilms 2017

Der junge Karl Marx

Do 5. Oktober 2017 · 19:00 Uhr
Mit anschl. Gespräch
:: Spielzeiten  :: bei „Kinoheld“ reservieren und kaufen

Menschen und deren Ideen verändern die Welt

1844: In Deutschland werden die Stimmen der massiv unterdrückten intellektuellen Opposition immer lauter. In Frankreich setzen sich die Arbeiter in Bewegung. Auch in England strömt das Volk auf die Straße. Doch hier geht es nicht mehr nur darum, die Könige zu stürzen. In Manchester nimmt die industrielle Revolution ihren Anfang.

Mit 26 Jahren befindet sich Karl Marx mit seiner Frau Jenny bereits im Exil in Paris. Dort trifft er den jungen Friedrich Engels, der sich mit dem neuen Phänomen der Verelendung des englischen Proletariats beschäftigt. Trotz Zensur und Polizeirazzien, Aufruhr und politischen Machtübernahmen gelingt es Marx und Engels, ihre Diagnose der bestehenden Machtverhältnisse in eine neue Vision von menschlicher Gemeinschaft zu übersetzen. Ohne Übertreibung der komplexeste theoretische und politische Wandel in der Geschichte seit der Renaissance.

Die Aufnahmen in der Weberei entstanden im LWL-Industriemuseum Textilwerk Bocholt..

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Deutschland/Frankreich/Belgien 2016 · R: Raoul Peck · Db: Pascal Bonitzer, Raoul Peck · K: Kolja Brandt • Mit August Diehl, Stefan Konarske, Vicky Krieps, Olivier Gourmet, Michael Brandner, Alexander Scheer u.a. · ab 12 J. · 118'

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Online Karten kaufen und reservieren
www.kinoheld.de

Reservierte Karten
Bitte 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn abholen,
vormittags und zur 15-Uhr-Vorstellung
15 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Öffnungszeiten der Kinokasse
immer 15 Minuten vor der ersten Vorstellung

Montag und Dienstag ab ~17:00 Uhr
Mittwoch bis Samstag ab ~15:00 Uhr
Sonntag ab 10:45 Uhr

Telefonische Kartenvorbestellung
Telefon 0251.30300

Eintrittspreise
€ 8,00 / erm. € 6,50
Premierentag € 5,50
Kinderkino € 4,50

Feiertags keine Ermäßigung,
besondere Preise bei Sonderveranstaltungen

Tage des Provinzfilms 2017

Workshop „LebensGeschichten: Emmy"

Fr 6. Oktober 2017 · 14:00 bis 17:00 Uhr

Für Drehbuch- und Film-Einsteiger, sowie Schüler*innen und Auszubildendengruppen

Um Dokumentarfilme geht es am in einer Werkstatt mit dem Autor und Filmemacher Christoph Busch. Am Beispiel seines im Jahr 2003 für den WDR entstandenen Films „Emmy Herzog - Mit 100 Jahren nie einen Liebeskummer“, wird Busch eine Einführung in die dokumentarische Verfilmung von Lebensgeschichten geben. Dabei wird es u.a. darum gehen, inwieweit man auch für einen Dokumentarfilm ein Drehbuch benötigt, wie man sich mit den Protagonisten vertraut macht und wer Hilfestellung bei einem Dokumentarfilm geben kann.

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Anmeldung zu den Werkstätten

Anmeldung zu den Werkstätten erforderlich bei Nicola Ebel (filmservice@stadt-muenster.de, Tel.: 0251.4921380) oder bei Jens Schneiderheinze (jesch@cinema-muenster.de, Tel.: 0251.30307).

Für Schulklassen kostenlos, Einzelteilnehmende 15 €

Tage des Provinzfilms 2017

Emmy – 100 Jahre nie einen Liebeskummer + Der einsame Hof

Fr 6. Oktober 2017 · 17:15 Uhr
Anschl. Gespräch mit Christoph Busch
:: Spielzeiten  :: bei „Kinoheld“ reservieren und kaufen

Emmy – 100 Jahre nie einen Liebeskummer

Es kommt nicht häufig vor, dass jemand mit 97 Jahren seinen ersten Roman schreibt. Emmy Herzog, 1903 in Oberschlesien geboren, schrieb mit 103 sogar noch einen zweiten. "Leben mit Leo" beschreibt ihre erste Ehe mit Leo Steinweg, einem Mechaniker, der in den 30er Jahren auch ein sehr erfolgreicher Motorradrennfahrer war. Doch als Jude wurde ihm die Rennlizenz entzogen. Für die Eheleute begann, die 1933 noch vor dem Eintreten der Rassegesetze geheiratet hatten, wie für viele andere, ein turbulentes Leben. 1938 musste Leo nach Holland fliehen und untertauchen. Emmy folgte ihrem Mann, der schließlich ins KZ Auschwitz deportiert wurde und später im KZ Flossenburg starb. Emmy Herzog kehrte 1950 nach Münster zurück und eröffnete mit ihrem zweiten Mann, dem Wiener Eugen Herzog einen Kiosk. Mit ihm verkaufte sie auch bei Veranstaltungen in der Halle Münsterland. Ihr zweiter Mann starb 1973. Ihr zweiter Roman Bunte Zeiten, der in den 20er Jahren spielt, erschien drei Jahre später. Sie starb am 30. August 2009 mit 106 Jahren. Zum 100. Geburtstag entstand die Dokumentation.

Deutschland 2004 · R: Christoph Busch · K: Panagiotis Costoglou · 45'

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Der einsame Hof

Westfalen, 1873: Der Bauer Hans Herberholz kehrt zurück auf seinen Hof, der während seiner Abwesenheit geplündert wurde. Seine Frau ist tot, das Vieh gestohlen. Nur seine Tochter Elsie ist ihm geblieben. Um den Erhalt des Hofes zu sichern, muss er sie wohlhabend verheiraten. Doch Elsie ist in den Knecht Willi verliebt und von ihm schwanger. Als auch noch eine Missernte der Hofgemeinschaft die Lebensgrundlage entzieht, sieht sich der Bauer gezwungen, seine Prinzipien in Frage zu stellen und sich zwischen dem Glück seiner Tochter und dem Fortbestand seines Hofes zu entscheiden.

Deutschland 2016 · R & Db: Christian Zipfel · K: Nino Peschel • Mit Michael Witte, Stephanie Lexer, Jan-David Bürger, Uwe Schmieder, Arndt Schwering-Sohnrey, Katrin Marder u.a. · 30'

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Tage des Provinzfilms 2017

Paula - Mein Leben soll ein Fest sein

Fr 6. Oktober 2017 · 19:00 Uhr
:: Spielzeiten  :: bei „Kinoheld“ reservieren und kaufen

Das Drama über das kurze, wilde Leben der Paula Modersohn-Becker zeigt eine lebenshungrige Frau, die gegen alle Konventionen um 1900 herum als Künstlerin arbeitet. Carla Juri (u. a. „Feuchtgebiete“) liefert als Paula eine intensive Interpretation der Malerin als leidenschaftliche, spontane Frau. Im Vordergrund steht ihre Beziehung zum Kollegen und späteren Ehemann Otto Modersohn.

Christian Schwochow inszeniert formgewandt und in teils wunderbaren Bildern (Kamera: Frank Lamm) nach einem Drehbuch, das mit der heißblütigen Hauptfigur nicht mithalten kann. Das Ergebnis ist ein Biopic mit Einblicken in eine spannende Epoche und ins Leben einer Künstlerin, deren Werk bis heute strahlt.

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Deutschland/Frankreich 2016 · R: Christian Schwochow · Db: Stefan Kolditz, Stephan Suschke · K: Frank Lamm · Musik: Jean Rondeau • Mit Carla Juri, Albrecht Schuch, Roxane Duran, Joel Basman, Stanley Weber, Nicki von Tempelhoff, u.a. · ab 12 J. · 123'

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Spielplan

Montag, 27. November 2017
19:00
20:00
Freitag, 1. Dezember 2017
22:30
Sonntag, 3. Dezember 2017
11:00
14:45
Montag, 4. Dezember 2017
20:00
Mittwoch, 6. Dezember 2017
22:45
Samstag, 9. Dezember 2017
14:45
Sonntag, 10. Dezember 2017
14:45
17:00
Mittwoch, 13. Dezember 2017
19:00
19:00
Freitag, 15. Dezember 2017
14:45
18:00
Samstag, 16. Dezember 2017
14:45
18:00
Dienstag, 19. Dezember 2017
20:30
Mittwoch, 20. Dezember 2017
22:45
Freitag, 29. Dezember 2017
14:45
Samstag, 30. Dezember 2017
14:45
Sonntag, 31. Dezember 2017
14:45
Montag, 1. Januar 2018
14:45
Dienstag, 2. Januar 2018
14:45
Mittwoch, 3. Januar 2018
14:45
Donnerstag, 4. Januar 2018
14:45
Freitag, 5. Januar 2018
14:45
Samstag, 6. Januar 2018
14:45
Sonntag, 7. Januar 2018
14:45
Mittwoch, 10. Januar 2018
19:00
Samstag, 20. Januar 2018
14:45
Sonntag, 21. Januar 2018
14:45
Samstag, 27. Januar 2018
14:45
Sonntag, 28. Januar 2018
14:45
Sonntag, 11. Februar 2018
17:00
Montag, 19. Februar 2018
18:00
Montag, 16. April 2018
18:00