überall dabei – inklusiv und barrierefrei

„überall dabei“ ist das einzige Filmfestival seiner Art in Europa. Zentrales Thema ist Inklusion, also das selbstverständliche Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung.

Mit dem Festival plädieren die Aktion Mensch sowie die beteiligten Kinos und Gruppen für das gemeinsame Diskutieren über eine lebenswerte, gerechte und menschenwürdige Gesellschaft.

Auf dem Programm stehen sechs Filme, zahlreiche Gespräche und Aktionen, die von einem Bündnis aus elf Gruppen organisiert werden. Alle Veranstaltungen sollen für so viele Menschen wie möglich zugänglich sein. Die Filme sind mit Untertiteln für Menschen mit Hörbehinderung und mit einer Audiodeskription für sehbehinderte Besucher ausgestattet. Die Gespräche werden von Gebärdensprachdolmetschern für Hörbehinderte und mit Untertiteln begleitet.

Die Termine im Überblick

Do 25. April · 19:00 Uhr Blind

So 28. April · 15:00 Uhr Deaf Jam (Achtung korrigierte Zeit!)

Mo 29. April · 19:00 Uhr Rachels Weg. Aus dem Leben einer Sexarbeiterin (engl.OmU)

Do 2. Mai 2013 · 10:30 + 19:00 Uhr Mensch 2.0

So 5. Mai 2013 · 15:00 Uhr Die Kunst sich die Schuhe zu binden

Mo 6. Mai 2013 · 19:00 Uhr Zwillingsbrüder. 53 Szenen einer Kindheit (schwed.OmU)

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überall dabei – Das inklusive Filmfestival der Aktion Mensch

Blind

Do 25. April 2013 · 19:00 Uhr
Mit Untertiteln für Menschen mit Hörbehinderung und Audiodeskription für Menschen mit Sehbehinderung

Nach dem Film werden VertreterInnen des BSV (Blinden- und Sehbehindertenverein) zum Gespräch zur Verfügung stehen.
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Eine durch einen Unfall erblindete ehemalige Polizeischülerin wird Zeugin eines Mordes und macht sich auf die Jagd nach dem Killer.

Ein Autounfall mit Fahrerflucht – doch zwei Menschen sind Zeugen der Szene: Die ehemalige Polizeistudentin Soo-ah, die erblindet ist, und der junge Gi-sub, der den Unfall gesehen haben will. Ein Ereignis, das kompliziert wird, da beide unterschiedliche Geschichten erzählen. Zuerst glaubt die Polizei der blinden jungen Frau nicht, doch sie beweist den Beamten, dass sie eine ebenso gute Zeugin ist wie ein Sehender. Wie sich herausstellt, ist der Fahrer ein Serienkiller, der sich nun auf die Jagd nach den unerwünschten Zeugen macht. Als es zum Showdown kommt, geraten Soo-ah und Gi-sub in Lebensgefahr.

„Blind“ mischt Elemente von Thriller und Drama und porträtiert einen Menschen mit Sehbehinderung, der seine Umwelt auf eigene Art wahrnimmt. Verfremdete Bilder drücken dabei die subjektive Perspektive der Heldin aus – was sie hört, riecht, fühlt oder wie sie sich an etwas erinnert.

BEUL-LA-IN-DEU · Süd-Korea 2011 · Regie: Ahn Sang-hoon · Drehbuch: Min-seok Choi · Kamera: Wonho Son · Musik: Jun-seok Song • Mit Ha-Neul Kim, Seung Ho Yoo, Hie-bong Jo, Yang Yeong-jo · dF · 111'

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überall dabei – Das inklusive Filmfestival der Aktion Mensch

Deaf Jam

So 28. April 2013 · 15:00 Uhr (nicht 11:00 Uhr) (engl.OmU)
Mit Untertiteln für Menschen mit Hörbehinderung und Audiodeskription für
Menschen mit Sehbehinderung
Nach dem Film wird der gehörlose Gebärdensprachkursleiter Martin Koppe zum Gespräch zur Verfügung stehen. Alle Interessierten haben die Möglichkeit an einem Schnupperkurs in Deutscher Gebärdensprache teilzunehmen. Von 14 bis 18 Uhr wird Herr Brackmann, Vorsitzender vom DSB Münster (Deutscher Schwerhörigenbund) die Möglichkeit des Hörens für Schwerhörige über Induktionsschleife sowie Infrarotanlage in den Kinosälen erläutern. Ferner steht er für Fragen rund um die Hörschädigung Rede und Antwort.
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Die gehörlose Aneta kreiert mit der hörenden Tahani eine neue Art von Slam Poetry.

Zwei Sprachen, zwei Kulturen, ein Gedicht – das ist die Geschichte von Deaf Jam. Regisseurin Judy Lieff erzählt von der gehörlosen Schülerin Aneta aus New York, deren Eltern aus Israel eingewandert sind. Sie trifft in der Spoken Word Slam-Szene auf die hörende Tahani, eine Slam-Poetin, die aus Palästina stammt. Die beiden jungen Frauen bilden ein einzigartiges Performance-Duo, das die gerappte Lautsprache mit der Gebärdensprache verbindet.

Der Film zeigt die Dynamik dieser Lyrik und beeindruckt mit der ausdrucksstarken Gestik und Mimik von Aneta und Tahani, die gemeinsam eine neue Form von Poesie erschaffen. Dabei stehen die beiden ebenso für die unterschiedliche Art, an ihrer Umwelt teilzuhaben, wie für die Möglichkeiten der Kommunikation über Grenzen hinweg – seien sie sprachlich oder politisch.

USA 2011 · Regie: Judy Lieff · Kamera: Melissa R. Donovan, Claudia Raschke · Musik: Ian Miller, Tom Paul • Mit Tahani Salah, Aneta Brodski · engl.OmU · 70'

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Trailer in OmeU, im Cinema in engl.OmU

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überall dabei – Das inklusive Filmfestival der Aktion Mensch

Rachels Weg. Aus dem Leben einer Sexarbeiterin

Mo 29. April 2013 · 19:00 Uhr (engl.OmU)
Mit Untertiteln für Menschen mit Hörbehinderung und Audiodeskription für
Menschen mit Sehbehinderung
Die Sexualbegleiterin Catherina König wird anschließend zum Gespräch anwesend sein.
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Das Portrait einer Sexarbeiterin, die sich auf Menschen mit Behinderung spezialisiert hat

Rachel trifft John. Doch dies ist kein normales Rendezvous. Die Australierin Rachel arbeitet als Prostituierte – sie besucht John, der Multiple Sklerose hat und seinen Rollstuhl mit dem Kinn steuert. Rachel Wotton hat sich spezialisiert auf Klienten, die lange Zeit übersehen wurden: Menschen mit Behinderung. Der Film von Catherine Scott folgt Rachel zu ihren Kunden und begleitet sie bei ihrer politischen Arbeit, mit der sie Anerkennung fordert: Sex-arbeiter sind keine Opfer, ihre Arbeit verdient Anerkennung wie jede andere auch.

Und: Menschen mit Behinderung wollen ihre sexuellen Bedürfnisse ausleben, müssen dies aber auch können. Es sind intime Einblicke, wenn Rachel sich mit ihren Kunden trifft und mit ihnen Zeit verbringt. Ihre Philosophie lautet, dass es eine Art von Therapie sein kann, jemanden zu berühren und mit ihm Intimität zu erleben.

SCARLET ROAD · Australien 2011 · Regie: Catherine Scott · Musik: David McCormack, Antony Partos • Mit Rachel Wotton, Saul Isbister, John Blades, Mark Manitta, Elaine & Spag Manitta, Belinda Mason · ab 16 J. · engl.OmU · 72'

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Trailer in OmeU, im Cinema in engl.OmU

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überall dabei – Das inklusive Filmfestival der Aktion Mensch

Mensch 2.0

Do 2. Mai 2013 · 19:00 Uhr, Zusatzvorstellung Do. 2. Mai · 10:30 Uhr
Mit Untertiteln für Menschen mit Hörbehinderung und Audiodeskription für Menschen mit Sehbehinderung
Nach dem Film gibt es die Möglichkeiten zum Gespräch mit Marcus Hopp, Stift Tilbeck GmbH, Projektleiter Technische Unterstützung (AAL)
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Robotiker, Neurologen und Ärzte geben Auskunft darüber, wie sich Mensch und Maschine mehr und mehr verbinden

Was ist der Mensch? Wird aus ihm zukünftig eine Maschine? Was ist Bewusstsein und künstliche Intelligenz? Regisseur Alexander Kluge folgt diesen Fragen und besucht Robotiker, Neurologen und Ärzte. Roboter als Ebenbild des Menschen, als Hilfe im Alltag oder gar als neuer Körper? Einige Forscher meinen, dass sich Mensch und Maschine weiter verbinden, so wird sie vermehrt auch im Körper eingesetzt werden. Mit Folgen für das Selbstverständnis des Menschen, für die Kommunikation, aber auch ganz konkret für die Pflege.

Etwa, wenn Robo-Hunde über ältere Menschen wachen oder ein Exo-Skelett Menschen mit Querschnittslähmung wieder Kraft verleiht, um zu gehen. Die Frage, was den Menschen ausmacht, ist Kern des Films. Hat der Mensch seine Evolution jetzt selbst in der Hand oder beginnt mit den Androiden gar eine neue? Trotz unterschiedlicher Antworten – einig sind sich alle Wissenschaftler: das Jahrhundert der Biotechnologie verändert den Menschen wie nie zuvor.

Deutschland, Schweiz, Schweiz 2012 · Regie: Basil Gelpke · Drehbuch: Alexander Kluge, Basil Gelpke · ab 0 J. · dt.OmU mit Audiodeskription · 104'

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überall dabei – Das inklusive Filmfestival der Aktion Mensch

Die Kunst sich die Schuhe zu binden

So 5. Mai 2013 · 15:00 Uhr
Mit Untertiteln für Menschen mit Hörbehinderung und Audiodeskription für
Menschen mit Sehbehinderung
Vor dem Film gibt es eine Begrüßung durch VertreterInnen der WIM sowie Süßwarenverkauf. Nach dem Film stehen VertreterInnen von WIM und der Regionalkonferenz zu einem Gespräch zur Verfügung.
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etwas anderes als Routine und Langeweile - Theater auf der Bühne

Der Film beginnt am Ende: Alex verliert seinen Job und seine Freundin setzt ihn vor die Tür. Sein Leben gerät außer Kontrolle, da er keine Verantwortung übernimmt. Seine einzige Chance: ein Job als Assistent bei einer Gruppe von Menschen mit geistiger Behinderung. Die langweilen sich mit der Routine und den Kursen, in denen sie bloß lernen, ihre Schuhe zu schnüren. Der Film „Die Kunst sich die Schuhe zu binden“ von Lena Koppel zeigt in ruhigen Bildern und lakonische Dialogen, wie sich Alex nach einem Fehlstart mit der Gruppe anfreundet.

Zuerst ist er unsicher und ihm fehlt Wissen über die Bedürfnisse der Menschen mit Behinderung. Später bricht Alex die Starre in der Einrichtung auf und lernt Leif, Kristina und die anderen als Individuen mit Träumen, Talent und Temperament kennen. Der Film basiert auf der Geschichte des Glada Hudik Theaters, das in Schweden und international Erfolge feierte und ist besetzt mit Mitgliedern der Theatergruppe.

HUR MåNGA LINGON FINNS DET I VäRLDEN? · Schweden 2011 · Regie: Lena Koppel · Drehbuch: Trine Piil Christensen, Lena Koppel · Kamera: Rozbeh Ganjali · Musik: Josef Tuulse • Mit Sverrir Gudnason, Vanna Rosenberg, Mats Melin · dt.OmU mit Audiodeskription · 101'

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Öffnungszeiten der Kinokasse
immer 15 Minuten vor der ersten Vorstellung

Montag und Dienstag ab ~17:00 Uhr
Mittwoch bis Samstag ab ~15:00 Uhr
Sonntag ab 10:45 Uhr

Telefonische Kartenvorbestellung
Telefon 0251.30300

Online-Kartenvorbestellung
Internet-Reservierung

Reservierte Karten
Bitte 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn abholen,
vormittags und zur 15-Uhr-Vorstellung
15 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Eintrittspreise
€ 8,00 / erm. € 6,50
Premierentag € 5,50
Kinderkino € 4,50

Feiertags keine Ermäßigung,
besondere Preise bei Sonderveranstaltungen

überall dabei – Das inklusive Filmfestival der Aktion Mensch

Zwillingsbrüder. 53 Szenen einer Kindheit

Mo 6. Mai 2013 · 19:00 Uhr (schwed.OmU)
Mit Untertiteln für Menschen mit Hörbehinderung und Audiodeskription für Menschen mit Sehbehinderung
Nach dem Film steht Sabine Popp von der VKM zum Gespräch zur Verfügung.

Die Ausstellung "Leben mit der kleinen Größe" des Bundesselbsthilfeverbandes Kleinwüchsiger Menschen e.V. fällt leider aus.
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Ein Film über die Geheimnisse, Offenheit und den Schmerz in der Kindheit. zweier Zwilllingsbrüder

Gustav und Oskar – Zwillinge aus Südschweden, die viel gemeinsam haben und doch unterschiedlich sind. Beide mit blondem Haar und blauen Augen, aber unverwechselbar: Gustav ist groß, Oskar kleinwüchsig. Regisseur Axel Danielson hat die Brüder zehn Jahre mit der Kamera begleitet und so ein ungewöhnliches Porträt gefilmt. In 53 Szenen erzählt er chronologisch, was Oskar und Gustav bis zum Alter von 19 Jahren erleben.

Er begleitet sie auf der Suche nach ihrer Identität – ob als Kinder beim Fußballspielen oder mit großen Augen im Zirkus, beim Streit mit ihrer Mutter als Jugendliche, beim Arzt oder Breakdancen und Radfahren. Danielson rückt mit der Kamera nah an die Brüder heran, zeigt so ihre Zweifel und Ängste, ihre Wut und ihre Freude. Ein Film über die Geheimnisse, Offenheit und den Schmerz in der Kindheit.

PANGPANGBRöDER · Schweden 2011 · Regie: Axel Danielson · schwed.OmU · 80'

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Trailer in Originalfassung, im Cinema in schwed.OmU

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Spielplan

Freitag, 1. Dezember 2017
22:30
Sonntag, 3. Dezember 2017
11:00
14:45
Montag, 4. Dezember 2017
20:00
Mittwoch, 6. Dezember 2017
22:45
Samstag, 9. Dezember 2017
14:45
Sonntag, 10. Dezember 2017
14:45
17:00
Mittwoch, 13. Dezember 2017
19:00
19:00
Freitag, 15. Dezember 2017
14:45
18:00
Samstag, 16. Dezember 2017
14:45
18:00
Dienstag, 19. Dezember 2017
20:30
Mittwoch, 20. Dezember 2017
22:45
Freitag, 29. Dezember 2017
14:45
Samstag, 30. Dezember 2017
14:45
Sonntag, 31. Dezember 2017
14:45
Montag, 1. Januar 2018
14:45
Dienstag, 2. Januar 2018
14:45
Mittwoch, 3. Januar 2018
14:45
Donnerstag, 4. Januar 2018
14:45
Freitag, 5. Januar 2018
14:45
Samstag, 6. Januar 2018
14:45
Sonntag, 7. Januar 2018
14:45
Mittwoch, 10. Januar 2018
19:00
Samstag, 20. Januar 2018
14:45
Sonntag, 21. Januar 2018
14:45
Samstag, 27. Januar 2018
14:45
Sonntag, 28. Januar 2018
14:45
Sonntag, 11. Februar 2018
17:00
Montag, 19. Februar 2018
18:00
Montag, 16. April 2018
18:00