ueber Mut

ueber Mut - Engagiert. Couragiert. Kontrovers.

Bis zum 7. April läuft unser neues Filmfestival »ueber Mut«. Dem Mutigen gehört die Welt. Das ist ein schöner Satz - der aber offenlässt, welche Welt gemeint ist. Die Welt, so wie sie ist? Oder die Welt, wie sie sein könnte? Die zehn Filme des Festivals ueber Mut belegen, dass Mut stets der Mut zur Veränderung des Bestehenden ist. Mut setzt voraus, dass die oder der Einzelne die Gegebenheiten kritisch betrachtet und für sich bestimmt: Etwas muss sich ändern.

Die Filme werden in der Regel mit Gästen und Gespräch angeboten.

Die Termine im Überblick

Do 24. März 2011 · 19:00 Uhr: Antoine
Was die Sinne nicht wahrnehmen ersetzt die Fantasie

So 27. März · 11:00 Uhr: Teenage Response
13 beeindruckende Statements junger Erwachsener

Mo 28. März · 19:00 Uhr: Die Kinder von Don Quijote
Versprochen: Tausende neuer Wohnprojekte in Frankreich

Do 31. März · 17:00 Uhr: Die Zeit ihres Lebens
Wie möchte ich im Alter leben – über Alternativen

Do 31. März · 19:00 Uhr: Monica und David
Wege für ein selbstbestimmtes Leben

So 3. April · 11:00 Uhr: Rainbow Warriors
Rückblick auf eine Legende

So. 3. April · 12:00 Uhr: Eine flexible Frau
Vereinzelung im heutigen Wirtschaftsleben

Mo. 4. April · 19:00 Uhr: Rough Aunties
Sexuelle Gewalt in Südafrika

Mi. 6. April · 19:00 Uhr: Budrus
„Wir haben keine Zeit für Krieg, wir müssen unsere Kinder großziehen“

Do. 7. April · 19:00 Uhr: Fritz Bauer – Tod auf Raten
Erinnerung an einen großen Bürger, der die Frankfurter Auschwitzprozesse initierte

ueber Mut

Antoine

Do 24. März 2011 · 19:00 Uhr

Was die Sinne nicht wahrnehmen ersetzt die Fantasie

Antoine malt, übt Korbwürfe und fährt Schlittschuh. Ob eine Bewegung sitzt, muss der Sechsjährige fühlen oder hören. Er ist von Geburt an blind, besucht aber eine normale Schule, wo ihn Lehrer und Mitschüler unterstützen. Die Regisseurin Laura Bari fordert Antoine heraus. Sie macht ihn zum Co-Autor ihres Films. Gemeinsam treiben sie die Idee auf die Spitze, dass ein blinder Junge das Gleiche tun kann wie ein Sehender. Privatdetektiv Antoine braust mit dem Auto über die Landstraße, auf der Suche nach der mysteriösen Madame Rouski, die sich beim Duschen in 1.000 Tropfen aufgelöst hat. Die Botschaft des verspielten Abenteuers: Was die Sinne nicht wahrnehmen, ersetzt die Fantasie.

Anschl. Gespräch: Bischöfl. Generalvikariat, Behindertenseelsorge, Martin Merkens | Irisschule, Claudia Scholle | Ev. Blinden- und Sehbehindertendienst, Andrea Spanuth, Uwe Slotta | Westd. Blindenhörbücherei e.V., Marina Brinkmann

Kanada 2008 · Regie: Laura Bari · Drehbuch: Laura Bari · Musik: Ramachandra Borcar  • Mit Antoine Hoang, Maelle Thomas-Traoré, Julietta Maeder-Bari, Annick Laplante, Lise Hemond, Muriel de Zangrouniz · ab 0 J. · dig. Projektion · franz.OmU mit Voiceover · 82‘

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Do 24. März · 19:00 Uhr:
Antoine
So 27. März · 11:00 Uhr:
Teenage Response
Mo 28. März · 19:00 Uhr:
Die Kinder von Don Quijote
Do 31. März · 17:00 Uhr:
Die Zeit ihres Lebens
Do 31. März · 19:00 Uhr:
Monica und David
So 3. April · 11:00 Uhr:
Rainbow Warriors
So. 3. April · 12:00 Uhr:
Eine flexible Frau
Mo. 4. April · 19:00 Uhr:
Rough Aunties
Mi. 6. April · 19:00 Uhr:
Budrus
Do. 7. April · 19:00 Uhr:
Fritz Bauer – Tod auf Raten

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Teenage Response

So 27. März 2011 · 11:00 Uhr

13 beeindruckende Statements junger Erwachsener

„Alles in Plastik gepackt, alles abwaschbar“, so sieht Anton das kontrollierte Leben der Erwachsenen. Er ist einer von 13 Jugendlichen, die sich gegen die Kritik an ihrer Generation stellen – und ihre eigenen Geschichten entgegensetzen. „Teenage Response“ zeichnet Porträts von Heranwachsenden, die frappierend offen in ihr Inneres blicken lassen.

Die Regisseurin Eleni Ampelakiotou überlässt ihren Protagonisten die gesamte Szene. Nur die Jugendlichen kommen zu Wort. Die Kamera folgt ihnen jedoch nicht in ihren Alltag, sondern an ein indivuell gestaltetes Set. Die sehr unterschiedlichen Charaktere der 13- bis 21-Jährigen spiegeln sich in Raum- und Lichtinstallationen, Skulpturen und Klänge rahmen die Monologe der Jugendlichen ein.

Deutschland 2009 · Regie und Drehbuch: Eleni Ampelakiotou · Kamera: Siri Klug · Musik: Wilhelm Stegmeier · ab 0 J. · dig. Projektion · mit Audiodeskription · 160

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Do 24. März · 19:00 Uhr:
Antoine
So 27. März · 11:00 Uhr:
Teenage Response
Mo 28. März · 19:00 Uhr:
Die Kinder von Don Quijote
Do 31. März · 17:00 Uhr:
Die Zeit ihres Lebens
Do 31. März · 19:00 Uhr:
Monica und David
So 3. April · 11:00 Uhr:
Rainbow Warriors
So. 3. April · 12:00 Uhr:
Eine flexible Frau
Mo. 4. April · 19:00 Uhr:
Rough Aunties
Mi. 6. April · 19:00 Uhr:
Budrus
Do. 7. April · 19:00 Uhr:
Fritz Bauer – Tod auf Raten

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Die Kinder von Don Quijote

Mo 28. März 2011 · 19:00 Uhr

Versprochen: Tausende neuer Wohnprojekte in Frankreich

Für die Kandidaten um die französische Präsidentschaft ist es ein unbequemes Szenario: Im Herbst 2006 schlagen zahlreiche Obdachlose im Zentrum von Paris ihre Zelte auf. Eine Demonstration, initiiert von zwei engagierten Bürgern, den Brüdern Augustin und Jean-Baptiste Legrand. Selbst nicht wohnsitzlos, fordern sie Solidarität mit den rund 100.000 Menschen, die in Frankreich auf der Straße leben.

Über das Internet rufen die Legrands die Pariser auf, einige Nächte bei den Obdachlosen zu verbringen. Die Aktion der Gruppe, die sich »Kinder von Don Quijote« nennt, hat ein konkretes Ziel. Der Staat soll jedem Bürger dauerhaften Wohnraum zusichern. Unter dem öffentlichen Druck verspricht der Kandidat Nicolas Sarkozy Tausende neuer Wohnprojekte. Die Geschichte ist ein Beispiel dafür, was Wahlversprechen sein können.

Anschl. Gespräch mit Haus der Wohnungslosenhilfe, Bernd Mühlbrecht | Gertrudenhaus, Sabine Hülsmann | Wohn- + Stadtbau, Fr. Biesemann

Les Enfants de Don Quichotte · Frankreich 2008 · Regie und Drehbuch: Ronan Dénécé, Augustin Legrand, Jean-Baptiste Legrand · Kamera: Ronan Denecé · Musik: Matthieu Deniau • Mit Arno Klarsfeld, Augustin Legrand, Jean-Baptiste Legrand, Jean Rochefort · ab 6 J. · digitale Projektion · franz.OmU | Audiodeskription | UT für Gehörlose · 75‘

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Do 24. März · 19:00 Uhr:
Antoine
So 27. März · 11:00 Uhr:
Teenage Response
Mo 28. März · 19:00 Uhr:
Die Kinder von Don Quijote
Do 31. März · 17:00 Uhr:
Die Zeit ihres Lebens
Do 31. März · 19:00 Uhr:
Monica und David
So 3. April · 11:00 Uhr:
Rainbow Warriors
So. 3. April · 12:00 Uhr:
Eine flexible Frau
Mo. 4. April · 19:00 Uhr:
Rough Aunties
Mi. 6. April · 19:00 Uhr:
Budrus
Do. 7. April · 19:00 Uhr:
Fritz Bauer – Tod auf Raten

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Die Zeit ihres Lebens

Do 31. März 2011 · 17:00 Uhr

Wie möchte ich im Alter leben – über Alternativen

Wenn britische Intellektuelle im Altersheim leben, tun sie das mit Stil. In der Residenz Mary Feilding Guild im Norden Londons erscheint man zum Essen in Kostüm und Anzug. Das Seniorenheim ist bekannt dafür, alte Menschen körperlich und geistig besonders zu fördern. Hier leben auch Alison, Hetty und Rose, zusammen 290 Jahre alt. Die eine ist Autorin, die andere Journalistin, die dritte Friedensaktivistin. Die drei verbindet eine selbstironische Art und die Freude daran, ihre Erfahrungen weiterzugeben. In einer Lebensphase, die in unserer Gesellschaft als unproduktiv gilt, mischen sie sich ein in öffentliche Debatten – mit Zeitungsartikeln und bei Demonstrationen. Ein respektvoller Blick auf das hohe Alter, wie es sich jeder wünschen würde.

Anschl. Gespräch mit Thomas Schulze auf'm Hofe, Sozialamt Stadt Münster | Michael Toddenroth, Wohn + Stadtbau | Vertreterin Netzwerk Wohnalternativen | Kommunale Seniorenvertetung Münster

THE TIMES OF THEIR LIVES · England 2009 · Regie: Jocelyn Cammack · Kamera: Michael O’Halloran · Musik: John Avery · ab 0 J. · engl.OmU/ dt. Voiceover • digitale Projektion · Audiodeskription | UT für Gehörgeschädigte · 70‘

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Do 24. März · 19:00 Uhr:
Antoine
So 27. März · 11:00 Uhr:
Teenage Response
Mo 28. März · 19:00 Uhr:
Die Kinder von Don Quijote
Do 31. März · 17:00 Uhr:
Die Zeit ihres Lebens
Do 31. März · 19:00 Uhr:
Monica und David
So 3. April · 11:00 Uhr:
Rainbow Warriors
So. 3. April · 12:00 Uhr:
Eine flexible Frau
Mo. 4. April · 19:00 Uhr:
Rough Aunties
Mi. 6. April · 19:00 Uhr:
Budrus
Do. 7. April · 19:00 Uhr:
Fritz Bauer – Tod auf Raten

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Monica und David

Do 31. März 2011 · 19:15 Uhr

Wege für ein selbstbestimmtes Leben

Monica und David heiraten. Die Zeremonie ist romantisch, wie aus einem Hochzeitsmagazin. Dass die junge Frau und ihr Freund sich das Jawort geben, ist außergewöhnlich: Beide haben das Down-Syndrom, und Menschen mit dieser Behinderung heiraten selten. Die Cousine der Braut, Alexandra Codina, hat einen Film über das erste Ehejahr der beiden gedreht. Sie begleitet das Paar bei der Jobsuche und beim Umzug, dokumentiert Monicas Ordnungsfimmel und Davids Eifersucht auf ihren Ex. Ein intimes, unverkrampftes Porträt zweier Menschen, die ihr eigenes Leben gestalten – auch wenn sie immer auf fremde Hilfe angewiesen sein werden.

Anschl. Gespräch: Andrea Giebeler, Unser Kind mit Down-Syndrom | Martin Merkens, Bischöfl. Generalvikariat, Eva Polednischek-Kowallik, Behindertenseelsorge  & Ehe- und Familienseelsorge | Doris langenkamp, Lebenshilfe Münster

MONICA AND DAVID • USA 2009 · Regie: Alexandra Codina · Kamera: David Fenster, Juan Carlos Zaldivar, Abel Klainbaum · Musik: Steven Schoenberg · ab 0 J. · dig. Projektion · engl.OmU/ dt. Voiceover • mit Audiodeskription · 68‘

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Do 24. März · 19:00 Uhr:
Antoine
So 27. März · 11:00 Uhr:
Teenage Response
Mo 28. März · 19:00 Uhr:
Die Kinder von Don Quijote
Do 31. März · 17:00 Uhr:
Die Zeit ihres Lebens
Do 31. März · 19:00 Uhr:
Monica und David
So 3. April · 11:00 Uhr:
Rainbow Warriors
So. 3. April · 12:00 Uhr:
Eine flexible Frau
Mo. 4. April · 19:00 Uhr:
Rough Aunties
Mi. 6. April · 19:00 Uhr:
Budrus
Do. 7. April · 19:00 Uhr:
Fritz Bauer – Tod auf Raten

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Rainbow Warriors

So 3. April 2011 · 11:00 Uhr mit greenpeace Münster
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Rückblick auf eine Legende

Die „Rainbow Warrior“ setzt 1978 Kurs auf Island. Es ist die erste von vielen Missionen, auf denen die junge Crew ihr Leben riskieren wird. Bis Mitte der Achtzigerjahre ist das legendäre Schiff von Greenpeace im Einsatz. Die Bilder vom Leben auf der Rainbow Warrior vermitteln unbeschwerte Hippie-Romantik. Doch die Frauen und Männer an Bord sind keine Träumer, sondern entschlossene Strategen. Die Mannschaft durchkreuzt die Schussbahn von Walfängern, legt sich mit Atommüll-Frachtern an und demonstriert am Mururoa-Atoll gegen Nukleartests. Für ihre Verwegenheit werden die Aktivisten gefeiert wie Rockstars. Und heute?

In der Dokumentation blicken die Öko-Idole zurück, stolz und selbstkritisch. Das tragische Ende des Fischkutters lässt sie noch immer nicht los.

The Rainbow Warriors of Waiheke Island · Niederlande 2009 · Regie: Suzanne Raes · Drehbuch: Suzanne Raes, Renske de Zwart · Kamera: Wiro Felix · Musik: Joris Oonk · ab 12 J. · OmU | Audiodeskription | UT für Gehörlose · 89‘

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Do 24. März · 19:00 Uhr:
Antoine
So 27. März · 11:00 Uhr:
Teenage Response
Mo 28. März · 19:00 Uhr:
Die Kinder von Don Quijote
Do 31. März · 17:00 Uhr:
Die Zeit ihres Lebens
Do 31. März · 19:00 Uhr:
Monica und David
So 3. April · 11:00 Uhr:
Rainbow Warriors
So. 3. April · 12:00 Uhr:
Eine flexible Frau
Mo. 4. April · 19:00 Uhr:
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Eine flexible Frau

So 3. April 2011 · 12:00 Uhr
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Vereinzelung im heutigen Wirtschaftsleben

Auf die Erfolgsspur hat die Architektin Greta nie so ganz gefunden. Mit 40 verliert die allein erziehende Single-Mutter ihre Arbeit. Das Büro hat Pleite gemacht und zuerst werden die freiberuflichen Mitarbeiterinnen entlassen. Greta ist jetzt arbeitslos, aber sie kann und will die Erwartungen, die an sie gestellt werden nicht erfüllen. Sie ist nicht bereit, die für sie vorgesehenen Rolle einzunehmen: die einer willigen und billigen Arbeiterin, die einer flexiblen Frau.

Der Spielfilm ist u.a. von Richard Sennetts Buch „Der flexible Mensch“ inspiriert. Sennett beschreibt die Veränderungsanforderungen des postmodernen Kapitalismus an das Individuum. Turanskyj zeigt diese gesellschaftliche Entwicklung und schickt ihre Anti-Heldin auf einen surrealen Trip durch unsere heutige (Dienst)leistungsgesellschaft.

Deutschland 2010 · Regie und Drehbuch: Tatjana Turanskyj · Kamera: Jenny Barth · Musik: Niels Lorenz • Mit Mira Partecke, Laura Tonke, Franziska Dick, Angelika Sauter, Katharina Bellena, Sven Seeger, Torsten Haase, Fabio Pink · ab 12 J. · Audiodeskription | UT für Gehörlose · 97‘

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Do 24. März · 19:00 Uhr:
Antoine
So 27. März · 11:00 Uhr:
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Mo 28. März · 19:00 Uhr:
Die Kinder von Don Quijote
Do 31. März · 17:00 Uhr:
Die Zeit ihres Lebens
Do 31. März · 19:00 Uhr:
Monica und David
So 3. April · 11:00 Uhr:
Rainbow Warriors
So. 3. April · 12:00 Uhr:
Eine flexible Frau
Mo. 4. April · 19:00 Uhr:
Rough Aunties
Mi. 6. April · 19:00 Uhr:
Budrus
Do. 7. April · 19:00 Uhr:
Fritz Bauer – Tod auf Raten

ueber Mut

Rough Aunties

Mo 4. April 2011 · 19:00 Uhr
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Sexuelle Gewalt in Südafrika

Wenn Kinder Opfer von Missbrauch werden, verstummen sie oft aus Scham und Angst. Diese Mädchen und Jungen zum Reden zu bringen, ist Ziel der Hilfsorganisation Bobbi Bear im südafrikanischen Durban. Ihre Mitarbeiterinnen betreuen missbrauchte Kinder und setzen sich dafür ein, dass die Schuldigen vor Gericht kommen. Gegner der engagierten Frauen sind nicht nur korrupte Beamte, die Täter wieder laufen lassen. Auch die patriarchalische Zulu-Kultur ist oft ein Hindernis: Probleme werden totgeschwiegen, Sexualität ist Tabu. Mit Wut und Herzlichkeit appellieren die „Tanten“ von Bobbi Bear vor allem an die Frauen, für die Rechte ihrer Kinder einzustehen.

Anschl. Gespräch mit Regisseurin Kim Longinotto (per Skype) und Astrid-Maria Kreyerhoff und Martin Helmer | Zartbitter

GB/Südafrika 2008 · Regie: Kim Longinotto · Kamera: Kim Longinotto · ab 12 J. · engl./zulu.OmU | Audiodeskription | UT für Gehörlose · 103‘

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Trailer bei Youtube in engl.OF, im Cinema in engl.OmU

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Do 24. März · 19:00 Uhr:
Antoine
So 27. März · 11:00 Uhr:
Teenage Response
Mo 28. März · 19:00 Uhr:
Die Kinder von Don Quijote
Do 31. März · 17:00 Uhr:
Die Zeit ihres Lebens
Do 31. März · 19:00 Uhr:
Monica und David
So 3. April · 11:00 Uhr:
Rainbow Warriors
So. 3. April · 12:00 Uhr:
Eine flexible Frau
Mo. 4. April · 19:00 Uhr:
Rough Aunties
Mi. 6. April · 19:00 Uhr:
Budrus
Do. 7. April · 19:00 Uhr:
Fritz Bauer – Tod auf Raten

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Budrus

Mi 6. April 2011 · 19:00 Uhr
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„Wir haben keine Zeit für Krieg, wir müssen unsere Kinder großziehen"

Gewaltfreier Widerstand in Palästina – in den Nachrichten über den Nahost-Konflikt geht dieser Teil der Geschichte meist unter. „Wir haben keine Zeit für Krieg, wir wollen unsere Kinder großziehen“, sagt der Palästinenser Ayed Morrar, Anführer eines friedlichen Protests. Als Israels Regierung 2003 einen Schutzwall zum Westjordanland errichtet, soll dieser vor allem auf palästinensischem Boden gebaut werden. Dadurch würden einige Dörfer große Teile ihrer Felder verlieren. Die Bewohner von Budrus begehren auf. 55 Mal werden sich Männer und Frauen aus dem Dorf unbewaffnet der israelischen Grenzpolizei entgegenstellen. Politisch ausgewogen verfolgt der Film „Budrus“ das Geschehen, zeigt die Wut der Demonstranten ebenso wie das Dilemma der israelischen Soldaten.

Ansschl. Gespräch mit Petra Schöning (Amnesty KO-Gruppe Israel & Besetzte Gebiete, Palästinensische Autonomiegebiete) | AI-Hochschulgruppe und Empfang im Weltladen mit Spezialitäten aus der Region

BUDRUS · USA  2010 · Regie und Drehbuch: Julia Bacha · Kamera: Julia Bacha, Mohammed Fawzi · Musik: Kareem Roustom • ab 12 J. · digitale Projektion · arab.OmU | Audiodeskription | UT für Gehörlose · 97‘

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Do 24. März · 19:00 Uhr:
Antoine
So 27. März · 11:00 Uhr:
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Mo 28. März · 19:00 Uhr:
Die Kinder von Don Quijote
Do 31. März · 17:00 Uhr:
Die Zeit ihres Lebens
Do 31. März · 19:00 Uhr:
Monica und David
So 3. April · 11:00 Uhr:
Rainbow Warriors
So. 3. April · 12:00 Uhr:
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Mo. 4. April · 19:00 Uhr:
Rough Aunties
Mi. 6. April · 19:00 Uhr:
Budrus
Do. 7. April · 19:00 Uhr:
Fritz Bauer – Tod auf Raten

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Fritz Bauer – Tod auf Raten

Do 7. April 2011 · 19:00 Uhr
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Erinnerung an einen großen Bürger, der die Frankfurter Auschwitzprozesse initierte

„Nichts gehört der Vergangenheit an. Alles ist Gegenwart und kann wieder Zukunft werden“. Dieses Zitat spiegelt am besten wider, was den Juristen Fritz Bauer in den 1950er und 1960er Jahren bei der juristischen Aufarbeitung der NS-Vergangenheit in Deutschland antreibt. Für ihn spielte die Justiz eine entscheidende Rolle beim Wiederaufbau der Demokratie.

Als Generalstaatsanwalt rehabilitierte er die Widerstandskämpfer vom 20. Juli 1944 und initiierte den Frankfurter Auschwitzprozess. In der Bundesrepublik löste Bauer damit erstmals eine breite öffentliche Diskussion über den Holocaust aus. Die Dokumentation führt in eine Zeit, in der vor allem die ältere Generation in Deutschland die NS-Vergangenheit verdrängte. 1968 starb Fritz Bauer. Sein überraschender Tod ist bis heute ungeklärt.

Anschl. Gespräch über die Erinnerungskultur in Münster u.a. mit Freundeskreis Paul Wulf | Rechtsanwalt Norbert Große Hündfeld

BUDRUS · Deutschland 2010 · Regie und Drehbuch: lona Ziok · Kamera: Jacek Blawut · ab 12 J. · Audiodeskription | UT für Gehörlose · 97‘

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Do 24. März 2011 · 19:00 Uhr:
Antoine
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Spielplan

Freitag, 1. Dezember 2017
22:30
Sonntag, 3. Dezember 2017
11:00
14:45
Montag, 4. Dezember 2017
20:00
Mittwoch, 6. Dezember 2017
22:45
Samstag, 9. Dezember 2017
14:45
Sonntag, 10. Dezember 2017
14:45
17:00
Mittwoch, 13. Dezember 2017
19:00
19:00
Freitag, 15. Dezember 2017
14:45
18:00
Samstag, 16. Dezember 2017
14:45
18:00
Dienstag, 19. Dezember 2017
20:30
Mittwoch, 20. Dezember 2017
22:45
Freitag, 29. Dezember 2017
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Samstag, 30. Dezember 2017
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Sonntag, 31. Dezember 2017
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Montag, 1. Januar 2018
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Dienstag, 2. Januar 2018
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Mittwoch, 3. Januar 2018
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Donnerstag, 4. Januar 2018
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Freitag, 5. Januar 2018
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Samstag, 6. Januar 2018
14:45
Sonntag, 7. Januar 2018
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Mittwoch, 10. Januar 2018
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Samstag, 20. Januar 2018
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Sonntag, 21. Januar 2018
14:45
Samstag, 27. Januar 2018
14:45
Sonntag, 28. Januar 2018
14:45
Sonntag, 11. Februar 2018
17:00
Montag, 19. Februar 2018
18:00
Montag, 16. April 2018
18:00