Im Fokus: Frederick Lau

„Manche Schauspieler haben hübsche Gesichter, andere hässliche, traurige oder immer fröhliche. Frederick Lau hat ein Gesicht, bei dem man nur eins will: hingucken. Und das ist natürlich noch nicht alles.“ (Volker Sievert, kulturnews.de)

Zum Filmstart von Öffnet internen Link im aktuellen Fenster„Was du nicht siehst“, zu dessen Premiere am 7. Juli Frederick Lau und Regisseur Wolfgang Fischer anwesend sein werden, richten wir den Fokus auf den gerade mal 21-jährigen Schauspieler Frederick Lau!. Ob mit „apathischem Killerblick“ (Christoph Cadenbach, Spiegel Online) oder als „Teufelsbraten mit fabelhaft zerknautschtem Gesicht“ (Wolfgang Höbel, Spiegel Online): Die Rollen des Frederick Lau gehen unter die Haut und bleiben im Gedächtnis. Schon im Alter von knapp zehn Jahren stand er vor der Kamera. Neben seinen zahlreichen Fernsehrollen wirkte er seither auch immer wieder in Kinoproduktionen mit.

In diesem Jahr wurde er mit dem Grimme-Preis und dem Bayerischer Fernsehpreis für seine Leistung im Fernsehfilm „Neue Vahr Süd“ ausgezeichnet. 2008 erhielt er den Deutschen Filmpreis als bester Nebendarsteller für seine Rolle in Öffnet internen Link im aktuellen Fenster„Die Welle“. Neben dieser Verfilmung des Jugendbuchklassikers zeigen wir Frederick Lau in seiner ersten Hauptrolle in Öffnet internen Link im aktuellen Fenster„Der Freischwimmer“ und in seiner so beängstigenden wie großartigen Darstellung eines jugendlichen Gefangenen in Öffnet internen Link im aktuellen Fenster„Picco“.

Die Termine im Überblick

So 17. Juli + Mi 20. Juli: Picco
Ein authentischer und kompromissloser Blick auf die Endstation des Themas Jugendgewalt

Mo 18. Juli: Die Welle
Moderne Verfilmung des Jugend- und Schullektürenklassiker

Mi 27. Juli: Freischwimmer
Atmosphärischer Psycho-Krimi um zwei Außenseiter in der Kleinstadt

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"Was du nicht siehst"

mit Hauptdarsteller
Frederick Lau

Im Fokus: Frederick Lau

Die Welle

Mo 18. Juli • 19:00 Uhr
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Moderne Verfilmung des Jugend- und Schullektürenklassikers

Deutschland. Heute. Der Gymnasiallehrer Rainer Wenger startet während einer Projektwoche zum Thema „Staatsformen“ einen Versuch, um den Schülern die Entstehung einer Diktatur greifbar zu machen. Ein pädagogisches Experiment mit verheerenden Folgen.

Was zunächst harmlos mit Begriffen wie Disziplin und Gemeinschaft beginnt, entwickelt sich binnen weniger Tage zu einer richtigen Bewegung, die beginnt Andersdenkende auszuschließen. Als die Situation eskaliert, beschließt der Lehrer, das Experiment abzubrechen. Zu spät. „Die Welle" ist längst außer Kontrolle geraten …

»Es ist fast ein kleines Wunder, dass es Gansel gelingt, mehr aus seinem Stoff zu machen als einen gut gemeinten Lehrfilm. Die Welle ist auch eine Milieustudie, und erst das macht den Film überzeugend. Er zeichnet das Lebensbild der Oberstufenschüler aus dem gehobenen Mittelstand nach.« (Die Zeit)

Deutscher Filmpreis 2008: Bester Nebendarsteller Frederick Lau

Deutschland 2008 · Regie: Dennis Gansel · Drehbuch: Dennis Gansel, Peter Thorwarth · Kamera: Torsten Breuer · Musik: Heiko Maile · Mit Jürgen Vogel, Christiane Paul, Frederick Lau, Max Riemelt, Jennifer Ulrich u.a. · ab 12 J. · 100‘

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Im Fokus: Frederick Lau

Picco

Mi 20. Juli • 21:00 Uhr
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Ein authentischer und kompromissloser Blick auf die Endstation des Themas Jugendgewalt

Kevin kommt als „Picco“, als Neuer, in die Viererzelle Nr. 10 des Jugendgefängnisses, die er sich mit Andy, Marc (Frederick Lau) und Tommy teilt. Ein Mikrokosmos, in dem die Rollen von Täter und Opfer flexibel und transformativ sind. In dieser für Kevin neuen, fremden Welt bestimmen latente Aggression und Gewaltbereitschaft jede Situation.

Es fällt dem zurückhaltenden Kevin schwer, sich in dieser Situation zu behaupten. Die unkontrollierten Emotionen der Jugendlichen finden kein Ventil und stauen sich auf. Eines Nachts kommt es zur Eskalation hinter der Stahltür. Von den Wachleuten unbemerkt, geschehen Dinge, die die Rollenzuweisung auf brutalste, aber auch konsequente Art klären.

»Ein schonungsloses Kammerspiel, ein dunkler Heimatfilm aus den heimatlosesten Räumen der Republik und schlichtweg schwer zu ertragen, doch wäre es dem Film und seinem Gegenstand zu wünschen, dass sich viele Zuschauer der Herausforderung stellen.« (Dominik Bühler, Schnitt)

Deutschland 2010 · Regie und Drehbuch: Philip Koch · Kamera: Markus Eckert · Mit Frederick Lau, Constantin von Jascheroff, Joel Basman, Martin Kiefer, Jule Gartzke u.a. · ab 16 J. · 104‘

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Im Fokus: Frederick Lau

Freischwimmer

Mi 27. Juli • 21:15 Uhr
:: Karten online reservieren

Atmosphärischer Psycho-Krimi um zwei Außenseiter in der Kleinstadt

In einer deutschen Kleinstadt braut sich etwas Fürchterliches zusammen. Niemand kennt die Hintergründe. Nur einer: Rico Bartsch. Der 15jährige Gymnasiast und totale Außenseiter liebt das schönste Mädchen der Schule. Was von Anfang an eine unerfüllbare Sehnsucht ist, wird am Ende der Geschichte wahr. Die schöne Regine wird um Ricos Liebe betteln. Auf dem Weg dahin sterben einige Bewohner der Stadt eines unnatürlichen Todes …

»Die eleganten Wendungen und Drehungen des Filmbuchs sind entschieden zu loben, auch die sparsamen und wie nebenher gesprochenen Dialoge („Sag mal, ist das deine erste Leiche?"). Die „Freischwimmer" sind weit weg vom jüngsten minimalistischen Stil, und Stille lastet nicht mehr, sondern befreit. Ein Wunder! Man wird geschockt und gepackt.« (Dietrich Kuhlbrodt, taz)

Deutschland 2007 · Regie: Andreas Kleinert · Drehbuch: Thomas Wendrich · Kamera: Johann Feindt · Musik: Andreas Hoge · Mit Frederick Lau, August Diehl, Fritzi Haberlandt, Dagmar Manzel, Alice Dwyer, Devid Striesow, Traute Hoess, Jürgen Tarrach u.a. · ab 16 J. · 115‘

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Spielplan

Freitag, 1. Dezember 2017
22:30
Sonntag, 3. Dezember 2017
11:00
14:45
Montag, 4. Dezember 2017
20:00
Mittwoch, 6. Dezember 2017
22:45
Samstag, 9. Dezember 2017
14:45
Sonntag, 10. Dezember 2017
14:45
17:00
Mittwoch, 13. Dezember 2017
19:00
19:00
Freitag, 15. Dezember 2017
14:45
18:00
Samstag, 16. Dezember 2017
14:45
18:00
Dienstag, 19. Dezember 2017
20:30
Mittwoch, 20. Dezember 2017
22:45
Freitag, 29. Dezember 2017
14:45
Samstag, 30. Dezember 2017
14:45
Sonntag, 31. Dezember 2017
14:45
Montag, 1. Januar 2018
14:45
Dienstag, 2. Januar 2018
14:45
Mittwoch, 3. Januar 2018
14:45
Donnerstag, 4. Januar 2018
14:45
Freitag, 5. Januar 2018
14:45
Samstag, 6. Januar 2018
14:45
Sonntag, 7. Januar 2018
14:45
Mittwoch, 10. Januar 2018
19:00
Samstag, 20. Januar 2018
14:45
Sonntag, 21. Januar 2018
14:45
Samstag, 27. Januar 2018
14:45
Sonntag, 28. Januar 2018
14:45
Sonntag, 11. Februar 2018
17:00
Montag, 19. Februar 2018
18:00
Montag, 16. April 2018
18:00