Das gelbe Segel

Melancholiches Roadmovie und sanfte Liebesgeschichte in der Landschaft Louisianas. Mit u.a. William Hurt, Kirsten Stewart.
Nach sechs Jahren Gefängnis wird Brett Hanson (William Hurt) in die Freiheit entlassen. Unschlüssig, ob es für ihn noch ein altes Leben gibt, in das es sich lohnt zurückzukehren, strandet er in einer kleinen Stadt in Louisiana.
Vor allem die Erinnerung an seine große Liebe May (Maria Bello) lässt ihn nicht los. Er schreibt ihr eine Postkarte, mit der er ihrer Liebe eine letzte Chance gibt: Wenn sie ihn wiedersehen möchte, solle sie als Zeichen das gelbe Segel ihres Bootes hissen.
An einer abgelegenen Fährstation trifft Brett auf die junge Martine (Kirsten Stewart) und ihren bizarren Begleiter Gordy (Eddie Redmayne). Gemeinsam setzen die drei einsamen Fremden ihren Weg fort.
Zwischen Sümpfen, reifen Kornfeldern und endlosen Highways erkennen sie, dass sie mehr gemeinsam haben, als sie zunächst glauben. Brett beginnt sich zu öffnen und vertraut seinen jungen Begleitern die Geheimnisse seiner Vergangenheit an.
Als er der Wahrheit schließlich ins Auge sehen muss, hat er nicht nur einen Weg zurück ins Leben, sondern auch zwei Freunde gewonnen.

YELLOW HANDKERCHIEF · USA 2008 · Regie: Udayan Prasad · Drehbuch: Erin Dignam · Kamera: Chris Menges · Musik: Eef Barzelay, Jack Livesey • Mit William Hurt, Maria Bello, Kristen Stewart, Maria Bello u.a. · engl.OmU · ab 12 J. · 96'
Der Regisseur
Geboren in Indien, kam Udayan Prasad im Alter von 9 Jahren nach Großbritannien. Nach dem Besuch der Kunsthochschule in Leeds und der National Film and Television School, drehte Prasad eine Vielzahl an Dokumentationen. Er führte Regie bei zahlreichen prestigeträchtigen Dramen für den Fernsehsender BBC und arbeitete dafür mit den besten britischen Autoren zusammen. Sein erster Kinospielfilm war der von Kritikern gelobte BROTHERS IN TROUBLE (1996). Der Film gewann den Golden Alexander Award’ als „Bester Erstlingsfilm“ auf dem Thessaloniki International Film Festival. Prasads zweiter Spielfilm MY SON THE FANATIC wurde 1997 auf dem Festival de Cannes für die Director’s Fortnight ausgewählt und erhielt großes Lob von den Kritikern.

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