Packender Polit-Thriller über einen Polizisten, der versucht, in einem korrupten System das Richtige zu tun

Kairo 2011, eine Stadt voller Widerspruche. Es herrschen die Reichen und Mächtigen. Korruption, Dekadenz und die Gier nach Geld bestimmen den Alltag. Mittendrin lebt Noredin (Fares Fares) – ein ganz gewöhnlicher Polizist. Seit seine Frau bei einem Autounfall ums Leben kam, sucht er Zuflucht in der Routine seines Jobs.

Als in einer Luxussuite des Hotels Nile Hilton eine berühmte Sängerin tot aufgefunden wird, soll er ermitteln. Was auf den ersten Blick nach einem Verbrechen aus Leidenschaft aussieht, wandelt sich schnell in einen Fall, der die führende Elite Ägyptens bedroht. Noch bevor Noredin mit der Aufklärung beginnen kann, wird der Tod des Popstars als Selbstmord zu den Akten gelegt. Doch als ihm die wunderschöne Gine (Hania Amar) neue Hinweise liefert, ermittelt er auf eigene Faust. Während die Unruhen am Tahrir-Platz immer lauter werden, verfängt er sich zusehends in einem gefährlichen Netz aus Macht, Leidenschaft und Korruption.

DIE NILE HILTON AFFÄRE von Tarik Saleh (Metropia, Tommy) feierte seine internationale Premiere auf dem diesjahrigen Sundance Film Festival und wurde dort mit dem renommierten World Cinema Grand Jury Prize: Dramatic ausgezeichnet.

THE NILE HILTON INCIDENT · Schweden/Deutschland/Dänemark 2017 · R & Db: Tarik Saleh · K: Pierre Aïm • Mit Fares Fares, Mari Malek, Yaser Aly Maher, Hania Amar u.a. · ab 12 J. · arab.OmU + dF · 106'

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In den letzten Tagen der Stadt

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Ein fast geräuschloser Film, in dem die Geschichte die Zeit überholt …

Kairo ist ein Organismus, der 2009/10 noch zu leben scheint, aber selbst jenen immer fremder wird, die dort geboren sind. Khalid ist auf Wohnungssuche. Der Filmemacher sieht sich seine Bilder immer wieder an, als warte er darauf, dass sie einen Sinn ergeben.

Die Geschichten seiner Protagonistinnen scheinen von irgendwoher aus seinem Inneren zu stammen, in der Außenwelt sucht er nach Anknüpfungspunkten. Je mehr er sucht, desto mehr scheinen sie zu verschwinden. Nicht abrupt, sondern in Momenten voller Zartheit verabschiedet er sich von seiner Freundin, die ihn verlässt, von seiner kranken Mutter, von Freunden, die in der Stadt waren.

Für sie stellt Kairo einen Fixpunkt da: Der eine hat Bagdad verlassen und lebt als Flüchtling in Berlin, der andere ist dort geblieben, der dritte lebt im aufgewühlten Beirut. Als sie beschließen, Khalid Videomaterial aus ihren Städten zu schicken, geht es vor allem darum, dadurch die Verbindung zu etwas aufrechtzuerhalten, was sie noch in Kairo verorten, wohl wissend, dass es bereits ein Phantasma ist.

AKHER AYAM EL MADINA · Ägypten/Deutschland/Großbritannien/Vereinigte Arabische Emirate 2015 · R & Db: Tamer El Said · K: Bassem Fayad · Musik: Amélie Legrand, Victor Moïse • Mit Khalid Abdalla, Laila Samy, Hanan Youssef u.a. · arab.OmU · 118'

Die Regisseure
Tamer El Said wurde 1972 in Kairo (Ägypten) geboren. Er studierte Film am Higher Institute of Cinema der Academy of Arts in Kairo sowie Journalismus an der Cairo University. Er realisierte mehrere Dokumentarfilme und kurze Spielfilme und gründete 2007 die unabhängige Filmproduktionsfirma Zero Production in Kairo. Tamer El Said gehört außerdem zu den Gründern von Cimatheque – Alternative Film Centre in Egypt. Er lebt in Kairo. Akher ayam el madina / In the Last Days of the City ist sein erster abendfüllen der Spielfilm. (Quelle: Presseheft).

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In der klaustrophobischen Enge des Schauplatzes entfaltet Mohamed Diab ein Panorama Ägyptens unter Hochspannung

Kairo im Sommer 2013. Nach der Revolution von 2011, den ersten freien Wahlen und dem anschließenden Militärputsch befindet sich Ägypten im Chaos. Muslimbrüder und Anhänger des Militärs liefern sich Straßengefechte, zwischen denen die Revolutionäre des Tahrir-Platzes aufgerieben werden.

Der Film folgt einer Gruppe von Menschen, die in einem Polizeiwagen eingesperrt sind. Während sie die gewalttätigen Auseinandersetzungen außen hilflos mit ansehen müssen, prallen auch im Inneren des Fahrzeugs die unterschiedlichen politischen Ansichten und Emotionen der Menschen aufeinander. Anhänger der Muslimbrüder und des Militärs, desillusionierte Jugendliche und ganz normale Bürger liefern sich einen ideologischen und handfesten Schlagabtausch.

ESHTEBAK · Deutschland/Frankreich/Ägypten 2016 · R & Db: Mohamed Diab · K: Ahmed Gabr • Mit Nelly Karim, Hany Adel, Tarek Abdel Aziz, Ahmed Malek u.a. · ab 12 J. · arab.OmU · 95'

Der Regisseur
Mohamed Diab wurde 1977 in Mekka geboren und immigrierte später nach Ismailia, einer Stadt östlich von Kairo. Dort besuchte er die Suez Canal University im Fach Wirtschaft. Danach ging er nach New York und schrieb sich an der NYU im Bereich Drehbuch ein. Diab hat etliche Drehbücher zu in Ägypten sehr erfolgreichen Filme verfasst, darunter das Franchise EL GEZIRA . Sein politischer Debütfilm KAIRO 678 erschien 2011, nur Tage vor Beginn der Ägyptischen Revolution, und lief auf dem FILMFEST MÜNCHEN 2011. CLASH ist sein zweiter Langspielfilm und beschäftigt sich mit den Aus- und Nachwirkungen der Revolution. (Quelle: Presseheft).

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Spielplan

Freitag, 27. Oktober 2017
14:45
Samstag, 28. Oktober 2017
14:45
Sonntag, 29. Oktober 2017
14:45
Mittwoch, 8. November 2017
19:00
Freitag, 10. November 2017
22:30
Samstag, 11. November 2017
14:45
Sonntag, 12. November 2017
14:45
17:00
20:00
22:30
Montag, 13. November 2017
20:00
Mittwoch, 15. November 2017
22:45
Samstag, 18. November 2017
14:45
Dienstag, 21. November 2017
20:30
Mittwoch, 22. November 2017
19:00
Montag, 27. November 2017
19:00
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Freitag, 1. Dezember 2017
22:30
Samstag, 2. Dezember 2017
14:45
22:30
Sonntag, 3. Dezember 2017
14:45
Montag, 4. Dezember 2017
20:00
Donnerstag, 7. Dezember 2017
21:00
Samstag, 9. Dezember 2017
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Sonntag, 10. Dezember 2017
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Montag, 11. Dezember 2017
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Donnerstag, 14. Dezember 2017
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Freitag, 15. Dezember 2017
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Samstag, 16. Dezember 2017
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Sonntag, 17. Dezember 2017
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Montag, 18. Dezember 2017
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Donnerstag, 28. Dezember 2017
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Freitag, 29. Dezember 2017
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Samstag, 30. Dezember 2017
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Sonntag, 31. Dezember 2017
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Montag, 1. Januar 2018
14:45
Dienstag, 2. Januar 2018
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Mittwoch, 3. Januar 2018
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Donnerstag, 4. Januar 2018
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Freitag, 5. Januar 2018
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Samstag, 6. Januar 2018
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Sonntag, 7. Januar 2018
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Mittwoch, 10. Januar 2018
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Samstag, 20. Januar 2018
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Sonntag, 21. Januar 2018
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Samstag, 27. Januar 2018
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Sonntag, 28. Januar 2018
14:45
Montag, 19. Februar 2018
18:00
Montag, 16. April 2018
18:00