Klappe auf für #Menschenrechtebewegen - Eine Filmreihe von Vamos e.V.

Das entwicklungspolitische Filmprojekt »Klappe auf für #Menschenrechtebewegen« zeigt Filme rund um das Thema Menschenrechte und »Sustainable Development Goals« (SDGs). Das Besondere dabei: Die Filme präsentieren gelebte Alternativen und Handlungsmöglichkeiten. In den anschließenden Gesprächen geht es um individuelle, politische Gestaltungsmöglichkeiten auf lokaler Ebene, zum Beispiel in Münster, und darüber hinaus.

Klappe auf für #Menschenrechtebewegen

Die Termine im Überblick:

Mo 30.8. 18:00 Uhr: HOMO COMMUNIS - WIR FÜR ALLE
mit Regisseurin Carmen Eckhardt sowie Vertreter*innen von B-Side Kultur e.V. und Gemeinwohlökonomie Münsterland

Mi 8.9. 18:00 Uhr: THE GREAT GREEN WALL
Im Anschluss im Gespräch mit dem Publikum: Leonie Bronkalla (Präsidentin Stupa Münster, MA Landschaftsökologie), Marlena Grab (Fridays for future Münster)

Mi 22.9. 18:00 Uhr: MADE IN BANGLADESH
im Anschluss im Gespräch mit dem Publikum: Filmemacher Shahin Dill-Riaz & Simon (Freie Arbeiter*innen-Union)

Mo 4.10. 18:00 Uhr: CARBON BOMB
in Kooperation mit urgewald, im Anschluss Gespräch mit Ute Koczy (Kampagnenreferentin Urgewald), Fareena Hahn (Ehrenamtliche Urgewald)

Mi 13.10. 18:00 Uhr: ANDERS ESSEN - DAS EXPERIMENT
in Kooperation mit der Christlichen Initiative Romero (CIR) // im Anschluss im Gespräch mit dem Publikum: Valéria Pereira Santos, (Koordinatorin der “Land Pastoral Commission” CPT), Júnior Gamela (Anführer der Gamela-Indigenen) & Elias Eckel (Slow Food Youth Münster)

Mo 25.10. 18:00 Uhr: ASYLAND
in Kooperation mit Seebrücke Münster, im Anschluss im Gespräch mit dem Publikum: Menschen mit Fluchterfahrung & ein*e Vertreter*in Bürger*innenasyl Münster

Di 2.11. 18:00 Uhr: OECONOMIA
in Kooperation mit Oikocredit, im Anschluss Gespräch mit Regisseurin Carmen Losmann

Mi 10.11. 18:00 Uhr: REGELN AM BAND, BEI HOHER GESCHWINDIGKEIT
im Anschluss Gespräch mit Pfarrer & Menschenrechtler Peter Kossen

Di 30.11. 18:00 Uhr: SILENCE RADIO
Im Anschluss Gespräch mit Andrea Lieblang (Freie Journalistin) & Gästen aus Mexico

Mi 8.12. 18:00 Uhr: NICHT OHNE UNS!
In Kooperation mit Eine-Welt-Netz NRW und Eine-Welt-Forum Münster 

Eintritt: 8,50€ (Normalpreis) / 6,50€ (vergünstigter Ermäßigungspreis)

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Ein Projekt von:

Klappe auf für Menschenrechte! - eine Filmreihe von Vamos e.V.

Made in Bangladesh

Mi 22. September · 18:00 Uhr
Im Anschluss im Gespräch mit dem Publikum: Filmemacher Shahin Dill-Riaz und Simon (Freie Arbeiter*innen-Union Münster)

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Die Geschichte einer Frau, die sich mit den menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie nicht abfinden will.

Shimu Akhtar (Rikita Nandini Shimu) floh als Kind aus ihrem Dorf, als ihre Stiefmutter drohte, sie mit einem Mann mittleren Alters zu verheiraten. Die 23-jährige lebt in der Hauptstadt und arbeitet viele Stunden in einer Textilfabrik für ein dürftiges Gehalt, während ihr Mann nach Arbeit sucht. Nachdem ein Brand in der Fabrik zum Tod einer Mitarbeiterin geführt hat, wird Shimu von einem Gewerkschaftsanwalt angesprochen, der ihr einen Crashkurs über die Rechte von Arbeitnehmerinnen anbietet – und darüber, wie sie sich durchsetzen lassen.

Aber Shimus Versuch, ihren Arbeitsplatz gewerkschaftlich zu organisieren, stößt auf Widerstand, nicht nur durch ihren patriarchalischen Arbeitgeber, der sie offen bedroht, sondern auch durch ihre Kollegen, die verzweifelt versuchen, ihre Arbeit in einer Welt zu behalten, in der es nur wenige Überlebensmöglichkeiten gibt.

Dänemark/Frankreich/Bangladesch/Portugal 2019 · R & Db: Rubaiyat Hossain · K: Sabine Lancelin • Mit Rikita Nandini Shimu, Novera Rahman, Parvin Paru · ab 12 J. · OmU · 95'

Klappe auf für Menschenrechte! - eine Filmreihe von Vamos e.V.

Carbon Bomb

Mo 4. Oktober · 18:00 Uhr
Im Anschluss im Gespräch mit dem Publikum: Ute Koczy (Kampagnenreferentin Urgewald), Fareena Hahn (Ehrenamtliche Urgewald)

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Der Film beleuchtet, wie mit öffentlichen Finanzen wankende Ölgiganten unter dem Deckmantel der öffentlichen Unterstützung die Ressourcen eines Landes ausbeuten können.

Rund 190 Kilometer vor der Küste Guyanas liegt eine der größten Rohölentdeckungen in der jüngeren Geschichte: 13,6 Milliarden Barrel Öl und 960 Milliarden Kubikmeter Erdgas, so lauten die Schätzungen für die Reserven im gesamten Offshore-Becken. ExxonMobil ist das führende Unternehmen in diesem gewaltigen Ölförderprogramm. Der Konzern hat davon profitiert, dass Guyana von der Weltbank beträchtliche Budgethilfe und technische Unterstützung für die Entwicklung einer fossilen Industrie erhalten hat. Gemeinsam riskieren „Big Oil“ und die Weltbankgruppe, Guyana zum jüngsten Opfer des Ölfluchs zu machen, was die globale Klimakrise weiter anheizt.

Deutschland, Guyana, 2020 · R: Shane McMillan · 45'

Klappe auf für Menschenrechte! - eine Filmreihe von Vamos e.V.

Anders Essen - Das Experiment

Mi 13. Oktober · 18:00 Uhr
in Kooperation mit der Christlichen Initiative Romero (CIR) // im Anschluss im Gespräch mit dem Publikum: Valéria Pereira Santos, (Koordinatorin der “Land Pastoral Commission” CPT), Júnior Gamela (Anführer der Gamela-Indigenen) & Elias Eckel (Slow Food Youth Münster)

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Ein Experiment, das Mut macht. Ein Film, der zeigt, wie es gehen könnte.

Die europäische Art zu essen belastet den Planeten. Doch wie groß ist die CO2-Last tatsächlich und stimmt die Behauptung, dass unsere Rinder eigentlich auf den Feldern der Sojabauern in Brasilien stehen? Für den Film Anders essen – Das Experiment wird erstmals ein Acker mit genau jenen Getreiden, Gemüsen, Früchten, Ölsaaten und Gräsern bepflanzt, die pro Person auf unseren Tellern landen – und die die Industrie u.a. zu Futtermitteln für Tiere verarbeitet. Es entsteht ein Feld von 4.400 m2 Größe, die Fläche eines kleinen Fußballfeldes, das der „durchschnittliche“ Bürger benötigt. Zwei Drittel davon liegen im Ausland. Insgesamt verbrauchen wir doppelt so viel, wie uns eigentlich zusteht: Würden sich alle Menschen so ernähren, bräuchten wir eine zweite Erde.

Lässt sich daran etwas ändern? Drei Familien wagen sich in den Selbstversuch. Sie beginnen regional einzukaufen und entdecken das Kochen neu. Das Ergebnis überrascht. Anders essen verändert tatsächlich unseren Landverbrauch und die CO2-Last.

Österreich 2019 · R: Andrea Ernst, Kurt Langbein · Db: Kurt Langbein, Andrea Ernst · K: Christian Roth, Michael Rottmann, Valentin Platzgummer · ab 0 J. · 88'

Klappe auf für Menschenrechte! - eine Filmreihe von Vamos e.V.

Asyland

Mo 25. Oktober 2021 · 18:00 Uhr In Kooperation mit Seebrücke Münster, im Anschluss Gespräch mit Menschen mit Fluchterfahrung & ein*e Vertreter*in Bürger*innenasyl Münster

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Eine Reise quer durch Deutschland mit dem Ziel, die Perspektive zu wechseln.

Die Protagonisten sind Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten und sich nun, angekommen in Deutschland, mit unvorstellbaren Herausforderungen konfrontiert sehen. Das ASYLAND-Team begleitet über ein halbes Jahr den Alltag von Flüchtlingen, und dokumentiert dabei nicht nur ihren Tagesablauf, sondern auch ihre Motivationen, Gefühle und Gedanken.

Auf der Suche nach Erklärungen beleuchtet der Film unterschiedliche Sichtweisen auf die Situation von Flüchtlingen in Deutschland. Interviewt werden Schauspieler, Politiker und Menschen, die der Beweis dafür sind, dass jeder bei der Bewältigung der Herausforderungen, denen sich Flüchtlinge gegenübergestellt sehen, helfen kann. Alles was man tun muss ist: Die Perspektive wechseln.

Deutschland 2015 · R & Db: Cagdas Yüksel · K: Christian Wendelberger, Yannik Kerig · ab 0 J. · 62'

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Klappe auf für Menschenrechte! - eine Filmreihe von Vamos e.V.

Oeconomia

Di 2. November 2021 · 18:00 Uhr
In Kooperation mit Oikocredit, im Anschluss Gespräch mit Regisseurin Carmen Losmann

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„Die Schulden stellen kein Hemmnis für das Wachstum dar; im Gegenteil, sie sind der Motor zeitgenössischer Ökonomie. Das Machtverhältnis Gläubiger-Schuldner bildet das strategische Zentrum neoliberaler Politik.“ (Maurizio Lazzarato)

Unser Wirtschaftssystem hat sich unsichtbar gemacht und entzieht sich dem Verstehen. In den letzten Jahren blieb uns oft nicht viel mehr als ein diffuses und unbefriedigendes Gefühl, dass irgendetwas schiefläuft. Aber was? Der Dokumentarfilm OECONOMIA legt die Spielregeln des Kapitalismus offen und macht in episodischer Erzählstruktur sichtbar, dass die Wirtschaft nur dann wächst, dass Gewinne nur dann möglich sind, wenn wir uns verschulden. Jenseits von distanzierten Phrasen der Berichterstattung, die ein Verstehen des Ungeheuerlichen letztlich immer wieder verunmöglichen, macht sich OECONOMIA mit viel Scharfsinn und luzider Stringenz daran, den Kapitalismus der Gegenwart zu durchleuchten. Erkennbar wird ein Nullsummenspiel, das uns und unsere ganze Welt in die Logik einer endlos fortwährenden Kapitalvermehrung einspannt – koste es was es wolle. Ein Spiel, das bis zur totalen Erschöpfung gespielt wird und vielleicht kurz vor seinem Ende steht.

Mit ihrem preisgekrönten Dokumentarfilm „Work Hard – Play Hard“ setzte die Regisseurin Carmen Losmann sich mit den Wirkungen des modernen Human Ressource Managements auseinander. Mit OECONOMIA, der auf der Berlinale 2020 seine Premiere feierte und von der Kritik hoch gelobt wurde, setzte sie ihre eindringlichen Recherchen zu den zerstörerischen Grundlagen unseres Wirtschaftssystems fort und öffnet den Blick jenseits der gängigen Erklärungsmuster und Dogmen auf den Nucleus eines hochexplosiven Systems: Der Schuldner als zentraler Akteur. – Ein Film von brennender Aktualität.

Deutschland 2020 · R: Carmen Losmann · ab 0 J. · 89'

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Regeln am Band, bei hoher Geschwindigkeit

Mi 10. November 201 · 18:00 Uhr
Im Anschluss Gespräch mit Pfarrer & Menschenrechtler Peter Kossen

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Yulia Lokshinas Film über die Lebensrealitäten von Leiharbeiter:innen in der Fleischindustrie ist eine scharfsinnige Studie über Wirtschaftsstrukturen, Konsumverhalten und Fragen der Verantwortung.

In der westdeutschen Provinz kämpfen osteuropäische Leiharbeiter:innen des größten Schweineschlachtbetriebs des Landes ums Überleben – und Aktivist:innen, die sich für deren Rechte einsetzen, mit den Behörden. In München studieren zur gleichen Zeit Schüler:innen einer Theaterklasse das Stück „Die Heilige Johanna der Schlachthöfe“ von Bertolt Brecht ein und reflektieren über die deutschen Wirtschaftsstrukturen und ihr Verhältnis dazu. Was sich wie ein schwarz-weiß angelegtes Lehrstück anhört, ist in Wirklichkeit ein kunstvoll gearbeitetes Mosaik aus klugen Fragen, präzisen Beobachtungen und filmischer Raffinesse. Verwoben mit den Gedankengängen der Jugendlichen und ihrer Auseinandersetzung mit dem Text in den Proben erzählt der Film in unterschiedlichen Fragmenten über Bedingungen und Facetten von Leiharbeit und Arbeitsmigration in Deutschland.

„Besonders eindrucksvoll wirkt der Film durch seine Zurückhaltung. Es geht ihm nicht um die Emotionalisierung von Einzelschicksalen, sondern eine umfassende Kritik der Verhältnisse.“ (FILMLÖWIN)

Filmfestival Max-Ophüls-Preis 2020 – Bester Dokumentarfilm
Begründung der Jury: „Feinfühlig, vom ersten Moment an fesselnd und vielschichtig öffnet der Film den Blick für ein großes Problem unserer Gesellschaft. […] Ohne zu predigen setzt er auf Beobachtung, Empathie und intellektuelle Durchdringung der Thematik. Durch ihre filmische Versuchsanordnung gelingt der Regisseurin ein ganz eigener Zugang, der das Publikum aufgewühlt zurücklässt.“

Deutschland 2020 · R&Db: Yulia Lokshina · K: Zeno Legner, Lilli Pongratz · OmU · 92'

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Silence Radio

Di 30. November 2021 · 18:00 Uhr
Im Anschluss Gespräch mit Andrea Lieblang (Freie Journalistin) & Gästen aus Mexico

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Mexiko, März 2015. Die unbestechliche Journalistin Carmen Aristegui wird von dem Radiosender, bei dem sie seit Jahren arbeitet, entlassen. Aber Carmen setzt ihren gefährlichen Kampf für Meinungs-und Pressefreiheit und gegen Fake-News online fort.

Im März 2015 wird Carmen Aristegui, die Hauptstimme des unabhängigen Journalismus in Mexiko, aufgrund von politischem Druck und falschen Täuschungen mit ihrem Team vom MVS-Radiosender entlassen. Am nächsten Tag demonstrieren und unterschreiben mehr als 200.000 Menschen eine Petition, in der ihre Rückkehr zum Sender und das Ende der Zensur gefordert werden. Trotz dieser außergewöhnlichen Mobilisierung gibt der Sender nicht nach.

Wer ist diese Frau? Wie wurde sie in Mexiko zu einer beliebten Figur des Widerstands und der Meinungsfreiheit? Wer sind ihre Hauptfeinde? Warum lebt sie noch, wenn in den letzten Jahren und Monaten Dutzende ihrer Kolleg*innen ermordet wurden?

In einem Land, in dem die soziale und wirtschaftliche Situation von Drogenhändlern und politischer Korruption dominiert wird, ist die Aufgabe von Carmen und ihrem Team enorm. Ein Kampf gegen die monopolistische Konzentration der Medien, gegen ein autoritäres und korruptes politisches System, alles in einem Klima, das durch Drohungen und ständige Einschüchterung der Drogenkartelle untergraben wird.

Mexiko/Schweiz 2019 · R & Db: Juliana Fanjul · K: Jeröme Colin • Mit Carmen Aristegui · ab 16 J. · OmU · 78'

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Nicht ohne uns!

Mi 8. Dezember 2021 · 18:00 Uhr
In Kooperation mit Eine-Welt-Netz NRW und Eine-Welt-Forum Münster

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15 Länder, 16 Kinder, 5 Kontinente, 1 Stimme – so unterschiedlich ihr Lebensumfeld, so unterschiedlich ihre Persönlichkeiten auch sind, so sehr ähneln sich ihre Ängste, Hoffnungen und Träume.

NICHT OHNE UNS! gibt Kindern auf der ganzen Welt eine Stimme. Der Dokumentarfilm nimmt alle seine Protagonist*innen ernst, hört ihnen zu und versteht ihren eindringlichen Appell und ihre Bitte, die Zukunft mitbestimmen zu wollen. Ob im Township, der Metropole oder der Provinz, in der Steppe, dem Regenwald, in der Hochebene, auf dem verschneiten Berg, in der Kleinstadt, dem Flussdelta oder der idyllischen Einöde – Umweltverschmutzung, Klimawandel, Zerstörung des Lebensraums und der Ressourcen sind die universellen Themen. Alle Kinder haben die Sehnsucht nach Sicherheit und Frieden, Glück, Freundschaft und Liebe. Sie eint die Ablehnung und die Angst vor Krieg und Gewalt.

»Wir haben den Film vor allem ausgewählt, weil es uns gefallen hat wie aktuelle Themen angesprochen wurden. Viele Kinder redeten zum Beispiel über den Klimawandel, Krieg und Armut. Uns hat beeindruckt, dass das Wort auch mal an Kinder übergeben wurde und dass diese ehrlich und offen darüber sprachen. Es ist ein wichtiger, emotionaler Film, der sich nicht nur an Kinder richtet, sondern auch an Erwachsene.« (Kinderjury Goldener Spatz 2016 als Bester Dokumentarfilm)

Deutschland/Österreich 2016 · R: Ali Kareem, Sigrid Klausmann-Sittler, Lina Luzyte · Db: Sigrid Klausmann-Sittler · K: Simon Drescher, Pascal Schmit, Justyna Feicht · ab 0 J. · 91'

Rückblick: In dieser Filmreihe lief bereits ...

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Homo Communis - Wir für alle

Mo 30. August 2021 · 18:00 Uhr
Mit Regisseurin Carmen Eckhardt sowie Vertreter*innen von B-Side Kultur e.V. und Gemeinwohlökonomie Münsterland

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Ein Film der zeigt, was möglich ist, wenn WIR es gemeinsam tun.

Wir haben einen kritischen Punkt erreicht: Auf der einen Seite erleben wir die stetige Evolution der technischen Möglichkeiten, die uns unglaubliche Perspektiven eröffnet. Zur gleichen Zeit stehen wir vor massiven ökologischen Einbrüchen, wenn wir uns als Spezies Mensch nicht für eine grundlegend andere Verhaltensweise im Umgang mit unserer Erde entscheiden. Wir erleben eine immense Kluft zwischen arm und reich, wachsende Ungerechtigkeit, Kriege und Massenflucht – zentralistische Hierarchien einerseits und entfesselte Märkte andererseits. Diesen Märkten scheinen sich die Staaten verpflichtet und ausgeliefert zu haben. Von der Geburt bis zum Tod werden die persönlichsten Lebensbereiche immer weitreichender kontrolliert, kommerzialisiert, technisiert und uns entfremdet.

HOMO COMMUNIS – WIR FÜR ALLE begleitet Menschen, die den Mut haben sich gemeinsam für einen Systemwandel stark zu machen – ziviler Ungehorsam nicht ausgeschlossen. Sie leben ihre Vision von Kooperation und teilen. Ihnen geht es um stabile Beziehungen und ein verlässliches Miteinander. Eine Mega-Kooperative in Venezuela, Solidarische Landwirtschaft, ein Denk Netz, Geburtsvorbereitung und Sterbebegleitung, tatkräftiger Protest im Rheinland, eine Utopiastadt im urbanen Raum, Unternehmer*innen, die anders ticken, Aktivist*innen, die niemals aufgeben, Orte an denen sich Menschen zusammentun gegen den Ausverkauf ihrer persönlichen Lebensbereiche – das sind unsere Geschichten. Und die erzählen sich kraftvoll und vital. Der Film lädt ein, die Welt mit anderen Augen zu sehen.

Deutschland 2020 · R: Carmen Eckhardt · Db: Carmen Eckhardt · K: Gerardo Milsztein • Mit Carmen, Mariangel, Jordi, Carmen, Chimère u.a. · 97'

Covid-19 Infos
Folgende Regeln sind zu beachten

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Öffnungszeiten der Kinokasse
immer 15 Minuten vor der ersten Vorstellung

Montag bis Samstag ab ~17:00 Uhr
Sonntag ab ~ 11:45 Uhr

Eintrittspreise
€ 8,50* / erm. € 7,00*
Premierentag € 6,-*
Kinderkino € 5,00
Soli-Preis € 10,50*
*online € 0,50 günstiger: cineplex.de

Feiertags keine Ermäßigung,
besondere Preise bei Sonderveranstaltungen,

Soli-Ticket "An*Kurbelkiste" zur freiwilligen Unterstützung von Cinema & Kurbelkiste.

Donnerstag = Premierentag
Neustarts kosten donnerstags in allen Vorstellungen nur € 6,- (+evtl. Zuschlag wegen Überlänge)

Klappe auf für Menschenrechte! - eine Filmreihe von Vamos e.V.

The Great Green Wall

Mi 8. September 2021 · 18:00 Uhr
Im Anschluss im Gespräch mit dem Publikum: Leonie Bronkalla (Präsidentin Stupa Münster, MA Landschaftsökologie), Marlena Grab (Fridays for future Münster)

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Eine kollektive melodische Collage, eine rhythmische Geschichte über Optimismus, Solidarität und Entschlossenheit und über das ehrgeizigste Klima-Projekt der Welt.

Quer über den afrikanischen Kontinent wird ein 8.000 Kilometer langer Gürtel aus Bäumen gepflanzt, der die Ausbreitung der Wüste aufhalten und Millionen von Menschen Nahrung, Arbeitsplätze und eine Zukunft bringen soll. Entlang dieser »grünen Mauer« reist die malische Sängerin Inna Modja zu den Menschen im Senegal, in Mali, Nigeria und Äthiopien und spricht - in der Sprache der Musik - mit ihnen über ihre Ängste, Träume und Hoffnungen. Und so gestaltet der Film den Soundtrack zur GREAT GREEN WALL.

»Ein sehenswerter, eindringlicher Film, der von einem unbedingten Optimismus getragen wird. Der Film ist Ausdruck dafür, was Thomas Sankara mit dem vorangestellten Zitat zum Ausdruck bringen wollte: „Wir müssen es wagen, die Zukunft zu erfinden.“« (programmkino.de)

Großbritannien 2019 · R: Jared P. Scott · ab 6 J. · Mit: Inna Modja u.a. · mehrspr. OmU · 92'

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Spielplan

Freitag, 1. Oktober 2021
22:30
Samstag, 2. Oktober 2021
14:45
18:30
Montag, 4. Oktober 2021
18:00
20:00
Dienstag, 5. Oktober 2021
18:00
Donnerstag, 7. Oktober 2021
Neu!
Samstag, 9. Oktober 2021
14:45
Sonntag, 10. Oktober 2021
14:45
17:00
Montag, 11. Oktober 2021
18:30
21:00
Dienstag, 12. Oktober 2021
21:00
Mittwoch, 13. Oktober 2021
18:00
Sonntag, 17. Oktober 2021
20:15
Montag, 18. Oktober 2021
18:30
Mittwoch, 20. Oktober 2021
18:30
22:15
Sonntag, 24. Oktober 2021
13:00
17:00
Montag, 25. Oktober 2021
18:00
Donnerstag, 28. Oktober 2021
14:30
Sonntag, 31. Oktober 2021
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20:15
Dienstag, 2. November 2021
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Mittwoch, 3. November 2021
22:15
Donnerstag, 4. November 2021
Montag, 8. November 2021
20:00
Mittwoch, 10. November 2021
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Sonntag, 14. November 2021
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Dienstag, 30. November 2021
18:00
Montag, 6. Dezember 2021
20:00
Mittwoch, 8. Dezember 2021
18:00