Look&Listen – präsentiert von Filmclub Münster, cuba-cultur und Norbert Nowotsch

Das Auge

Mi 11. Dezember 2019 · 21:00 Uhr
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Eher ungewöhnlich für die Filmreihe „Look&Listen“ ist DAS AUGE – keine Doku über einen Jazzmusiker, kein Konzertmitschnitt, sondern eine schwarze Kriminalkomödie, für den Carla Bley ihre einzige Filmmusik geschrieben hat.

Die Pianistin, Bandleaderin und Komponistin hat zahlreiche Veröffentlichungen vorgelegt, ein nach wie vor besonders beeindruckendes Werk ist „Escalator over the Hill“, 1971 veröffentlicht und eine der wenigen „Jazz-Opern“. Im hier gezeigten Spielfilm stellt Michel Serrault einen Privatdetektiv dar, der bei der Beschattung einer jungen Frau (Isabelle Adjani) – wider besseres Wissen – seine Tochter wiederzuerkennen glaubt.

Um ihr nahe zu sein, macht er sich zu ihrem Komplizen, was sich wenig später als ziemlich schlechte Idee herausstellen soll. Dazu noch eine Meinung aus Münster: Der Filmhistoriker Hans Gerhold schrieb, DAS AUGE sei Claude Millers „Meisterwerk, der beste französische Kriminalfilm der 80er Jahre und eines der filmischen Meisterwerke des Jahrzehnt.“

MORTELLE RANDONNÉE · Frankreich 1983 · R: Claude Miller · Db: Michel Audiard, Jacques Audiard · K: Pierre Lhomme • Mit Michel Serrault, Isabelle Adjani, Stéphane Audran u.a. · ab 16 J. · 121'

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Rückblick: In dieser Filmreihe lief bereits ...

LOOK&LISTEN: Jazz-Film-Reihe – präsentiert von Filmclub Münster, cuba-cultur und Norbert Nowotsch

Marc Ribot – The Lost String

Mo 3. Dezember 2018· 19:00 Uhr
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Der us-amerikanische Gitarrist Marc Ribot ist eine Legende der Musik-Szene, umtriebig sowohl als Musiker wie als Komponist, Produzent oder Begleitmusiker bekannter Szene-Stars – von den Lounge Lizards über Tom Waits, Elvis Costello, Marianne Faithful, The Black Keys oder Laurie Anderson bis hin zu experimentellen Jazzmusikern wie Elliot Sharp oder John Zorn, aber auch Jamaladeen Tacoma, Don Byron, Anthony Coleman und Henry Grimes. Seine letzten beiden Alben sind inspiriert durch die derzeitige politische Situation in den USA und definieren klare Gegenpositionen: „Songs of Resistance“ (2018) versammelt bekannte Titel von politischen Liedern von 1942 bis heute.

Der Film zeigt ihn bei Konzerten in Clubs der New Yorker East Side bis zu Tourneen in Europa und versucht mit Archivmaterial, Interviews und Gesprächen ein Bild dieses virtuosen und engagierten Musikers zu zeichnen.

THE LOST STRING · Frankreich 2003 · R & Db: Anaïs Prosaïc · Musik: Marc Ribot · ab 0 J. · 82'

Trailer in Originalfassung, im Cinema in dt. Fassung

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The World According to John Coltrane

Mo 10. Dezember 2018 · 19:00 Uhr
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Der preisgekrönte Film über John Coltrane, einen der einflussreichsten Musiker und Innovatoren des modernen Jazz, zeigt Ausschnitte aus Konzerten mit seinem berühmten Quartett: Jimmy Garrison, Elvin Jones, McCoy Tyner, bei einem Festival ergänzt von Eric Dolphy; daneben auch eine kurze Aufnahme mit Miles Davis - "So What" von 1959. Dazu kommen Interviews mit Musikern, die mit Coltrane gespielt haben wie Rashied Ali, Jimmy Heath, Roscoe Mitchell, Tomma Flanagan, Wayne Shorter sowie Alice Coltrane. Ein Live-Auftritt Coltrane's mit dem bekannten Titel "Alabama" ist in voller Länge zu sehen. Einen spannenden Höhepunkt liefert auch abschließend ein musikalisches Treffen mit Roscoe Mitchell, Saxophonist des Art Ensemble of Chicago und Dervisch-Musikern in der Wüste Sahara.

New York Eye and Ear Control (USA 1964 · R: Michael Snow · 34')

Ein Klassiker des Free-Jazz und des Experimentalfilms: Neben Albert Ayler spielt eine „Supergroup“ - Don Cherry, Sunny Murray, Gary Peacock, Roswell Rudd und John Tchicai. Der Kanadier Michael Snow produzierte dazu einen filmischen Parforce-Ritt, der sogar viele Filmkritiker verschreckt haben soll. Der 1928 geborene Snow – früher selbst auch als Jazz-Pianist unterwegs – hat sich seit 1962 in allen künstlerischen Plattformen betätigt: von der Malerei über Bildhauerei, Installationen, Fotografie bis hin zu digitalen Arbeiten.

Das visuelle Spektrum des Films reicht von Wellen und Sand an einem Strand über grafisch anmutende Passagen mit der Silhouette einer Frau – der Pianistin und Komponistin Carla Bley – bis hin zu Bildern der beteiligten Musiker im Studio und vor der grandiosen architektonischen Kulisse von New York. Das Avantgarde-Label ESP veröffentliche 1965 den 1964 eingespielten Soundtrack zum Film: als Original ein gesuchtes Sammlerstück.

USA 1990 · R: Toby Byron, Robert Palmer · Db: Robert Palmer · K: Toby Byron · ab 0 J. · 59'

Die ersten 10 Minuten in Originalfassung, im Cinema in dt. Fassung

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His Story of JAZZ

Mo 17. Dezember 2018 · 19:00 Uhr
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Ein sehr eigenwilliger und gleichsam engagierter deutschen Film des Filmemachers Dietrich Wawzyn (1918-2014), der sich – als begeisterter Jazz-Fan – als einer der ersten mit Kamera und Tonband aufmachte und die Ursprünge des Jazz in Bild und Ton dokumentierte. So reiste er in den frühen 60ern des vorigen Jahrhunderts in die USA und nach Afrika.

Dort drehte er erstaunliche Bilder, wie man sie, auch in dieser Nähe, nur selten zu sehen bekam: über das Leben der Musiker, über Prediger, aber auch über Hillbilly- und Country-Musiker – immer auf der Suche nach den Ursprüngen amerikanischer Musik. Diese beeindruckend authentischen Aufnahmen, die in den 60ern im TV gesendet wurden, waren seitdem nie mehr öffentlich zu sehen.

Deutschland 1963 · R, Db & K: Dietrich Wawzyn · ab 0 J. · 130'

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Konzert im Freien

Mo 7. Januar 2019 · 19:00 Uhr
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Eine Auseinandersetzung mit Geschichte und Kunst, über Raum und Zeit in der neuen Mitte Berlins

Von 1981 bis 1986 sammelte Jürgen Böttcher für die DEFA Material von der Entstehung des Marx-Engels-Forums im heutigen Berlin-Mitte. Mit dem Ende der DDR erlosch jedoch das Interesse an dem Projekt seitens DEFA und SED und das Material verschwand für zehn Jahre im Archiv. Nach einer erneuten Sichtung kam Böttcher die Idee zu KONZERT IM FREIEN: In assoziativer Abfolge treten Bilder des Denkmals in Dialog mit Improvisationen des Free-Jazz-Duos Sommer/Diesner und entwickeln eine ganz eigene Auseinandersetzung mit dem Raum der Denkmalanlage und dem Vermächtnis von Marx und Engels.

Als Vorfilm: Cosmic Code (D 2006 · R: Martin Bauer · 10')
Der Kurzfilm zeichnet auf der musikalischen Basis von Samples, die Martin Bauer auf der Basis von Moondog- Kompositionen erstellt hat, in einer eindrucksvollen visuellen Collage aus realen und assoziativen Bildern und Filmsequenzen die Wege des Komponisten und Musikers durch die USA nach New York bis hin zu ihrem Endpunkt in Münster nach.

Deutschland 2001 · R & Db: Jürgen Böttcher · K: Thomas Plenert, Lars Lenski, Gunther Becher · ab 0 J. · 88'

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Art Pepper: Notes from a Jazz Survivor

Mo 14. Januar 2019 · 19:00 Uhr
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Zwei Jazzdokus über Art Pepper und Steve Lacy

Nach einem Frühstart als Saxophonist mit 12 und einem Platz im Orchester von Stan Kenton mit 17 Jahren folgte eine 16-jährige Drogenkarriere, während der Pepper mehr im Gefängnis als in Freiheit war. Trotz allem blieb sein Spiel brillant und intensiv, der Klang seines Instruments tief und unvergleichlich. Durchmischt von diversen intensiven Gesprächen mit Pepper und seiner letzten Frau Laurie über sein Leben und besonders die schweren Abstürze in die Sucht besteht rund die Hälfte des Films aus einem Auftritt mit seinem Trio im Club Pasquales in Malibu.

Neben Art Pepper am Altsaxophon spielen Milcho Leviev (Piano), Bob Magnusson (Double Bass) sowie Carl Burnett (Schlagzeug).

Zusammen mit "Steve Lacy: Master of the Soprano Sax" (USA 1983 · R: Peter L. Bull · engl.OF · 50')
In einer sehr intimen Atmosphäre erzahlt Steve Lacy zwischen Solopassagen auf dem Sopransaxohon über seine Vorbilder, Mitmusiker und andere Jazzgrößen wie Sidney Bechet, Gil Evans, Thelonious Monk oder Cecil Taylor. Besonders Monk steht im Focus – ist doch Lacy einer der wohl intensivsten Interpreten dieses eigenwilligen Komponisten und Pianisten. Dazu sieht und hört man Liveauftritte mit Irene Aebi (Gesang und Violine), Steve Potts (Altsaxophon), Bobby Few (Piano), Jean-Jaques Avenel (Bass) und Oliver Johnson (Schlagzeug).

USA 1982 · R & Db: Don McGlynn · K: Mark Salvaterra · ab 0 J. · engl.OF · 48'

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Bill Frisell: A Portrait

Mo 21. Januar 2019 · 19:00 Uhr
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Portrait über den Gitarristen Bill Frisell – einen der wohl vielseitigsten Musiker, Bandleader und Produzenten

In diesem sehr persönlichen filmischen Portrait kann man einen der wohl vielseitigsten Musiker, Bandleader und Produzenten bei seinen Umtrieben begleiten – den US-amerikanischen Gitarristen Bill Frisell.

Das wird allein schon an der Liste der Musiker deutlich, mit denen er gearbeitet hat, alle möglichen Musikrichtungen sind vertreten: Paul Simon, Bonnie Raitt, Buddy Miller, Rickie Lee Jones, Jim Hall, Paul Motian, Ron Carter, Wynton Marsalis oder John Abercrombie sind ebenso wie John Zorn nur eine kleine Auswahl von Begleitern auf seinen kreativen Wegen. Passend dazu der Titel seiner aktuellen CD: Music IS.

Australien 2017 · R & Db: Emma Franz · K: Emma Franz · ab 0 J. · engl.OF · 118'

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John Zorn's Treatment for a Film in 15 Scenes

Mo 28. Januar 2019 · 19:00 Uhr
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Die Filmemacher Joey Izzo, Henry Hills, Lewis Klahr und das Kollektiv Gobolux bringen ihre Vision von John Zorns 1981 geschaffenen Kreation

Zorn, Avantgarde-Komponist und Musiker aus New York, sieht Film und Musik als unwiederbringlich ineinander greifende Disziplinen und komponierte zahlreiche filmisch beeinflusste Werke wie z. B. "Godard" und "Spillane". Ebenso wurde TREATMENT FOR A FILM IN FIFTEEN SCENES als "visuelle Musik" konzipiert.

Dreißig Jahre später erreichte er nun sein Publikum als individuelle Kurzfilme von vier verschiedenen Filmemachern: 15 Szenen: 254 Aufnahmen (Gobolux), Na dann Nun (Lewis Klahr), Bare Room (Joey Izzo) und Arcana (Henry Hills).

R & Db: Joey Izzo, Henry Hills, Lewis Klahr und das Kollektiv Gobolux · ab 0 J. · engl.OF · 91'

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Miles Electric: A Different Kind of Blue

Mi 11. September 2019 · 21:00 Uhr
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Das legendäre Konzert von Miles Davis auf der Isle of Wight 1970, angereichert durch zahlreiche Interviews und weiteres Live-Material

Unter der Regie von Oscar-Gewinner Murray Lerner entstand ein Film, der u. A. den kompletten 38 minütigen Auftritt vom Isle of Wight Festival – mit: Gary Bartz, Chick Corea, Keith Jarrett, Dave Holland, Jack DeJohnette & Airto Moreira – zeigt und ihr durch seine begleitenden Interviews in einen historischen Kontext setzt.

In den Interviews kommen Herbie Hancock, Chick Corea, Carlos Santana, Joni Mitchell, Keith Jarrett und Dave Liebman zu Wort, wie auch Verantwortliche des Festivals und weitere interessante Personen, die in Verbindung zu Miles' Karriere standen. Der Film zeigt noch weiteres Live-Material und erzählt anhand des Albums „Bitches Brew“, das in jenem Jahr veröffentlicht wurde, die Geschichte von Miles' kontrovers diskutierter Entscheidung, seine Musik mehr in eine elektrische, rockorientierte Richtung zu lenken.

USA 2004 · R & Db: Murray Lerner · K: Henry Adebonojo, Nick Doob, Robert Elfstrom, Kramer Morgenthau · ab 0 J. · engl.OF · 123'

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Calcutta + Neon

Mi 9. Oktober 2019 · 21:00 Uhr

Filme von Carol Gross zur Musik von Paul Bley

Paul Bley war einer der einflussreichsten Jazzpianisten der Free Jazz Ära und des zeitgenössischen Jazz. Die Münstersche Zeitung schrieb 1977 zu einem Konzert des Kunstvereins mit Paul Bley und Gary Peacock: „Der Pianist Paul Bley -ewiger Avantgardist und ewiger Klassiker. Ein Avantgardist, weil er immer seiner Zeit vorausspielte und ein Klassiker, weil er es schon so lange tut...“

Carol Goss, seit 1974 Ehefrau von Paul Bley, gehört zu den Videokünstlerinnen der ersten Stunde, ihre jetzt im Cinema zu sehenden Arbeiten sind geprägt von der „elektronischen Visualität“ der Frühzeit, starke Farben und Kontraste, dazuBildüberlagerungen und collagenhafte Verbindungen. Zu dieser Zeit gab es noch keine entsprechenden Bearbeitungsgeräte zu kaufen, so basierte die Arbeit immer auf einer Kooperation mit Technikern.

NEON enthält bisher unveröffentlichte Aufnahmen. Die Musik wird von einem elektronisch bearbeiteten Film begleitet, der 1976 von Carol Goss in Tokio gedreht wurde. CALCUTTA fängt ein Duett zwischen Bley und Glen Moore ein. Ihrem spontanen Zusammenspiel folgen Aufnahmen mit Handkameras und eine improvisierte Kolorierung.

CALCUTTA | NEON • USA 1977 · R: Carol Goss · OF · 73'

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Art Ensemble of Chicago

Mi 13. November 2019 · 21:00 Uhr
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Doppelprogramm mit „Null Sonne Null Point“ und „Live from the Jazz Showcase Chicago“

1978 gastierte das Art Ensemble of Chicago mit einem furiosen Konzert im Westfälischen Kunstver-ein Münster – und man konnte sehen und hören, wie die Musiker ihre spezifische Variante des mo-dernen Jazz umsetzten, bei der besonderer Wert auf die schwarze Identität der afro-amerikanischen Musiker und die Wurzeln des Jazz gelegt wird.

Für Null Sonne Null Point dokumentierten Nicolas Humbert und Werner Penzel eine Woche lang die Proben zu einem Konzert des Art Ensemblemit dem Autor und Musiker Hartmut Geerken in München, „eine Hommage an die beiden heliozen-trischen Philosophen Salomo Friedlaender und Sun Ra“. es sind die wohl letzten Aufnahmen der Gruppe mit den mittlerweile verstorbenen Band-mitgliedern Lester Bowie und Malachi Favors.

Live from the jazz Showcase Chicago dokumentiert ein Konzert von 1981 mit Lester Bowie, Joseph Jarman, Roscoe Mitchell, Malachi Favors und Don Moye. Vielfalt und Wandel – das sind die Markenzeichen des Art ensemble of chicago, welches 2019 sein 50-jähriges Jubiläum feiert. und auch in diesem Jahr tourt das aktuelle ensemble weiterhin: Holland, Brasilen litauen, türkei, england...

NULL SONNE NuLL POINt · D 1997 · R: Nicolas humbert, Werner Penzel · 35'
LIVE FROM THE JAZZ SHOWCASE CHICAGO · USA 1981 · 50'

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Spielplan

Freitag, 13. Dezember 2019
22:15
Sonntag, 15. Dezember 2019
13:00
20:15
Montag, 16. Dezember 2019
18:30
Dienstag, 17. Dezember 2019
18:30
20:30
Samstag, 21. Dezember 2019
19:45
Sonntag, 22. Dezember 2019
13:00
Montag, 23. Dezember 2019
21:00
Freitag, 3. Januar 2020
22:15
Sonntag, 12. Januar 2020
17:00
Mittwoch, 15. Januar 2020
19:00
Sonntag, 9. Februar 2020
17:00
Sonntag, 8. März 2020
17:00