Queerstreifen 2019: Do 7. bis So 10. November

Die 21. Queerstreifen: Es lebe der Sport! Mit 17 hat man noch Träume!

Liebes Publikum,
Mit der 21. Ausgabe haben unsere Queerstreifen endgültig das Erwachsenenalter erreicht. Während junge Deutsche mit 21 endlich mit allen Konsequenzen straffällig werden, Spielkasinos besuchen und die Null-Promille-Grenze hinter sich lassen dürfen, tun wir einfach das, was wir seit 1997 am besten können: Wir präsentieren wieder jede Menge brandneue lesbische, schwule und queere Independent-Filme aus aller Welt.

Frauenfußball-WM in Frankreich, Europaspiele in Minsk, Rugby-Weltmeisterschaft in Japan – das Sportjahr 2019 bot zahlreiche Highlights. Das Thema „Sport“ zieht sich wie ein roter Faden auch durch unser Filmangebot. So trainiert eine schwule Wasserball-Mannschaft im französischen Komödien-Hit DIE GLITZERNDEN GARNELEN eher unkonventionell für die Gay Games. In GIANT LITTLE ONES erleben zwei kanadische Highschool-Schwimmer eine Affäre, die massives Mobbing nach sich zieht. Im georgischen Drama ALS WIR TANZTEN verlieben sich zwei Studenten des Nationalballetts ineinander, müssen ihre Beziehung aber wegen der homophoben Umgebung geheim halten. Getanzt wird auch in THE COMING BACK OUT BALL MOVIE: Die mitreißende Doku porträtiert eine Gruppe queerer Senior*innen aus allen Ecken Australiens, die auf einem glamourösen Ball in Melbourne für ihre Pioniertaten gewürdigt werden.

Die Sportfilme GIANT LITTLE ONES und ALS WIR TANZTEN leiten zu einem weiteren Schwerpunkt unseres diesjährigen Festivals über: dem Thema „Coming-of-Age“– Erwachsenwerden und Entdecken der eigenen Sexualität. Auch die beiden 17-jährigen Roma-Mädchen CARMEN & LOLA müssen die Kindertage hinter sich lassen und sich gegen ihre konservativen Familien in Madrid behaupten. In RED COW verteidigt die kaum ältere Benny ihre Liebe zu Yael gegen den orthodoxen Vater in Jerusalem. Mit 17 noch Träume haben auch die beiden Außenseiterinnen Louk und Manja, deren erste große Liebe der deutsche Film LUFT in poetischen Bildern erzählt. Die Streberinnen Amy (Hetera) und Molly (Lesbe) fragen sich dagegen in der US-Highschool-Komödie BOOKSMART, ob sie nicht zu viel gepaukt und zu wenig gefeiert haben.

Wie jedes Jahr haben wir auch diesmal wieder Gäste eingeladen, um mit uns zu diskutieren: So präsentieren wir zum Eröffnungsfilm – der Flüchtlings-Ballade LUCIÉRNAGAS – den charmanten Hauptdarsteller Arash Marandi, Regisseur Jasco Viefhues erläutert sein Porträt des Aids-Fotografen Jürgen Baldiga RETTET DAS FEUER und den Dokumentarfilm CHEMSEX begleiten die Experten von SHALK Münster, einer homosexuellen Selbsthilfegruppe für Menschen mit Suchterkrankungen. Eine musikalische Eröffnung (diesmal mit der Münsteraner Unplugged-Sängerin Aminta), ein Sektempfang, ein Kinder- und Familienprogramm sowie eine Kurzfilmrolle runden unser Programm ab.

Wie in den vergangenen Jahren laden wir alle Gäste ein, jeden besuchten Film zu bewerten. Auf diese Weise wollen wir den Publikumsfavoriten ermitteln. Als Gewinn winkt ein Festivalpass für die Queerstreifen 2020. Last, but not least möchten wir den Unternehmen, Vereinen, Initiativen und Gremien danken, ohne deren finanzielle Unterstützung unser Festival nicht möglich wäre.

Das Queerstreifen-Team wünscht anregende Unterhaltung!

PS: Save the date: Die 22. Queerstreifen finden vom 5. bis zum 8. November 2020 statt.

Danke für die Zusammenarbeit und Unterstützung an ANDERS & GLEICH – LSBTIQ* in NRW + androGym + Antidiskriminierungsstelle der Stadt Münster + Cinema + Die Linse + Fachstelle für Sexualität – AidsHilfe Münster e.V. + Intersexuelle Menschen e.V. + KCM Schwulenzentrum + Lesbenreferat AStA Uni Münster + Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg | International Queer Film Festival + Lesbisch-schwule Filmtage Karlsruhe + LiVas e.V. + queerfilm festival Bremen + Pride Weeks – CSD Münster + Schwulenreferat AStA Uni Münster + SHALK-Ortsgruppe Münster + Trans* Inter* Münster e.V.

Do 7. Nov. Fr 8. Nov. Sa 9. Nov. So 10. Nov.
  14:30 Uhr:
Temblores
14:30 Uhr:
No Box For Me. An Intersex Story
10:45 Uhr:
My Days of Mercy (OmU)
  16:35 Uhr:
2 in the Bush: A Love Story
14:45 Uhr:
Alle sind anders! 2019
10:45 Uhr:
Becoming Colleen
19:00 Uhr:
Eröffnung mit Aminta
18:30 Uhr:
Als wir tanzten
16:00 Uhr:
Rettet das Feuer
12:00 Uhr:
Booksmart
20:15 Uhr:
Luciérnagas
20:45 Uhr:
Carmen & Lola
18:30 Uhr:
My Days of Mercy (dF)
14:00 Uhr:
Best of 30th Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg
22:45 Uhr:
The Garden Left Behind
23:00 Uhr:
Transfinite
18:30 Uhr:
Chemsex
14:45 Uhr:
Alle sind anders! 2019
    20:45 Uhr:
Die glitzernden Garnelen
16:10 Uhr:
Giant Little Ones
    23:00 Uhr:
Luft
18:15 Uhr:
Red Cow: Das Mädchen mit den roten Haaren
      20:15 Uhr:
The Coming Back Out Ball Movie

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Unter dem Titel QUEER MONDAY finden regelmäßig Filmveranstaltungen im lesbischen schwulen queeren Kontext statt. 

Öffnet internen Link im aktuellen FensterMehr

Hab uns lieb - folge uns bei facebook: :)

Eintrittspreise
  • Vorverkauf bis Mi 6. Nov.: 6,50 €
  • ab Do 7. Nov.: 8,00 €
  • 5er-Karte* (5,50 Euro/Karte): 27,50 €
  • Dauerkarte* (4,00 Euro/Karte): 76,00 €

    Reservierungen können nur zu dem gerade gültigen Eintrittspreis abgeholt werden.
Der Flyer zum Download

21. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Gratis: Lieder und Schampus

Eröffnung mit Aminta

Do 7. November 2019 · 19:00 Uhr Eintritt frei!

Aminta singt alleine auf der Bühne und begleitet sich auf der Ukulele, Halb-Akustik Gitarre oder E-Gitarre. Seit vier Jahren spielt sie hin und wieder auf Open Stages. Ihre Musik ist meistens ruhig und emotional doch finden sich auch Einflüsse aus dem Folk/Rock.

Neuerdings auch in sozialen Medien angekommen, könnt ihr Amintas Musik bei Instagram (@amintamusik) oder Youtube (Aminta Musik) finden!

Vorher gibt das Queerstreifen-Team wieder die persönlichen Tipps ab, danach gibt es Sekt!

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21. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Eröffnungsfilm

Luciérnagas

Do 7. November 2019 · 20:15 Uhr
Arash Marandi wird anwesend sein.
Jetzt Karten kaufen und reservieren (cineplex.de)

Gestrandet in Veracruz: Stimmungsvolle schwule Flüchtlingsballade

Der Iraner Ramin (Arash Marandi) ist schwul und wurde im Gefängnis gefoltert. Deshalb floh er aus dem Iran und ließ seinen Freund zurück. Statt allerdings in Europa zu landen, strandete er in der mexikanischen Hafenstadt Veracruz. Jetzt schläft er in einem kleinen Hotel und arbeitet tagsüber auf Ananas-Plantagen oder Baustellen. Mit der Verständigung hapert es: Er kann kein Spanisch, die meisten Leute, die er trifft, kaum Englisch. Selbst mit dem interessanten Kollegen Guillermo hat die Kommunikation Grenzen. Von Anfang an versucht Ramin, nach Europa zurückzukehren, aber die hohen Kosten halten ihn davon ab. Oder ist da noch etwas anderes?

Regisseurin Bani Khoshnoudi wurde in Teheran geboren, wuchs aber in Texas auf. Heute lebt sie in Mexiko-City. Auch der Hauptdarsteller Arash Marandi wurde in Teheran geboren. Er wuchs in Gießen auf und lebt in Berlin. Im Cinema konnte man ihn in Die defekte Katze sehen und in Teheran Tabu hören.

Dominikanische Republik/Griechenland/Mexiko 2018 · R & Db: Bani Khoshnoudi · K: Benjamín Echazarreta • Mit Arash Marandi, Edwarda Gurrola, Luis Alberti, Eligio Meléndez u.a. · ab 12 J. · engl./span./farsi.OmU · 85‘

Trailer in OmeU, im Cinema in engl./span./farsi.OmU

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21. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | QueerScope Debütfilmpreis 2019

The Garden Left Behind

Do 7. November 2019 · 22:45 Uhr 
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Preisgekrönt: Authentisches, engagiertes Drama um eine junge mexikanische Trans-Frau in New York

Die 30-jährige Trans-Frau Tina (Carlie Guevara) und ihre Großmutter Eliana (Miriam Cruz) leben seit Jahren ohne Papiere in New York. Während Eliana zurückgezogen ihrem Garten hinterherträumt, den sie in Mexiko zurücklassen musste, reißen die Schwierigkeiten für Tina nicht ab: Sie möchte mit ihrer Transition beginnen, doch sie stößt an finanzielle und medizinische Grenzen. Darüber hinaus geht auch noch eine Liebesbeziehung in die Brüche. Halt findet Tina bei ihrem Freundeskreis – sie beginnt, sich politisch zu engagieren.

THE GARDEN LEFT BEHIND ist ein engagierter Spielfilm, der in der „Latinx“-Trans-Community in New York spielt und diese bewusst in den Film einbezieht: Sämtliche Trans-Rollen sind auch mit Transgender-Darsteller*innen besetzt. Das bereits vielfach ausgezeichnete Drama erhält dieses Jahr den Debütfilmpreis von QueerScope – einem Zusammenschluss 16 unabhängiger queerer Filmfestivals, dem auch die Queerstreifen angehören.

Brasilien/USA 2019 · R: Flavio Alves · Db: Flavio Alves, John Rotondo · K: Koshi Kiyokawa • Mit Carlie Guevara, Miriam Cruz, Michael Madsen, Edward Asner u.a. · ab 16 J. · engl./span.OmU · 88‘

Filmausschnitt im Original, im Cinema in engl./span.OmU

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21. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

Temblores

Fr 8. November 2019 · 14:30 Uhr 
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Das Coming-out eines evangelikalen Familienvaters erschüttert dessen Familie und die Gemeinde – und offenbart eine zutiefst repressive Gesellschaft

Der guatemaltekische Regisseur Jayro Bustamante präsentiert mit TEMBLORES seinen zweiten, sehr persönlichen Spielfilm.

Eine Frau von außerordentlicher Schönheit, zwei entzückende Kinder, eine erfolgreiche berufliche Tätigkeit. Es ist ein wunderbares Leben für Pablo, bis seine homosexuelle Affäre entdeckt wird. In diesem religiösen Familienkosmos ist Ehebruch an sich schon unzulässig. Und dann noch mit einem Mann? Pablo sieht sich seiner scheinbar vertrauten Umgebung ausgeliefert, hin- und hergerissen zwischen der Liebe zu seiner Familie und zu seinem Freund Francisco. Durch sein Coming-out beginnt sich zwar sein Leben zu entwirren, aber seine evangelikale Familie unternimmt große Anstrengungen, um seine Homosexualität zu „heilen“.

Guatemala/Frankreich/Luxemburg 2019 · R & Db: Jayro Bustamante · K: Luis Armando Arteaga • Mit Juan Pablo Olyslager, Diane Bathen, Mauricio Armas Zebadúa, María Telón u.a. · ab 12 J. · span.OmU · 107‘

21. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

2 in the Bush: A Love Story

Fr 8 . November 2019 · 16:35 Uhr 
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Eine romantische Komödie über Liebe zu dritt

In den wenigsten Filmen endet es gut, wenn jemand früher als erwartet nach Hause kommt. Auch nicht bei Emily (Sarah Mitchell), die gerade ihren Job verloren hat. Denn sie findet ihre Freundin im Bett mit einem gemeinsamen Freund. Und es kommt noch dicker für sie, denn ihre neue Ex-Freundin wirft sie auch gleich aus der Wohnung. Also zieht sie zu ihrer besten Freundin Rosa (Melissa DuPrey), und da ihr Leben derart auf den Kopf gestellt ist, hängt sie ziemlich durch. Doch dann bekommt sie einen Job in einem Domina-Studio.

Dort verliebt sie sich prompt in ihre Chefin Nikki (Caitlin Aase) und als sie deren Freund Ben (Travis Delgado) kennenlernt, auch in ihn. Da die Anziehung gegenseitig ist, versuchen sie es mit einer Ménage à trois. Doch Emily kann sich nicht wirklich auf diese Beziehung einlassen und flüchtet! Letztlich muss sie sich jedoch entscheiden, ob sie bereit ist, im Leben Risiken einzugehen, um glücklich zu werden.

R: Laura Madalinski · Db: Kelly Haas, Laura Madalinski · K: Robert Stockwell • Mit Sarah Mitchell, Travis Delgado, Caitlin Aase u.a. · ab 12 J. · engl.OmU · 97‘

Trailer im Original, im Cinema in engl.OmU

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21. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

Als wir tanzten

Fr 8. November 2019 · 18:30 Uhr 
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Frisch aus Cannes: Das mitreißende Liebes- und Tanzdrama aus Georgien feiert die Liebe, das Leben und den Widerstand

Merab ist Student an der Akademie des georgischen Nationalballetts in Tiflis. Seit jungen Jahren trainiert er gemeinsam mit seiner Tanzpartnerin Mary für das National-ensemble. Eine Aufnahme in die feste Truppe ist sein größter Traum. Seine Welt wird auf den Kopf gestellt, als der charismatische und sorglose Irakli zu dem Ensemble stößt und sowohl sein stärkster Rivale, als auch sein größter Schwarm wird. Im homophoben Umfeld der Schule, in dem konservative Vorstellungen von Männlichkeit hochgehalten werden, wird von beiden erwartet, dass sie ihre Liebe geheim halten.

ALS WIR TANZTEN feierte im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele von Cannes seine Weltpremiere und ist der offizielle schwedische Kandidat für die 2020er-Ausgabe der Oscars.

AND THEN WE DANCED · Frankreich/Georgien/Schweden 2019 · R & Db: Levan Akin · K: Lisabi Fridell • Mit Levan Gelbakhiani, Bachi Valishvili, Ana Javakishvili u.a. · ab 12 J. · georg.OmU · 105‘

Trailer im Original, im Cinema in georg.OmU

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21. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

Carmen & Lola

Fr 8. November 2019 · 20:45 Uhr 
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Zwei junge Frauen aus Madrid brechen mit den Roma-Traditionen

Die 17-jährige Carmen lebt in einer Roma-Community in einem Vorort von Madrid. Ihre traditionelle Bestimmung ist es, zu heiraten und Kinder zu bekommen. Dann begegnet sie Lola, einer ungewöhnlichen Romni, die davon träumt, zur Universität zu gehen, Vogel-Graffiti zeichnet und lesbisch ist, was sie vor der Familie geheimhalten muss. Lola nutzt jede Gelegenheit, sich Carmen zu nähern, obwohl diese mit Lolas Cousin verlobt ist. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Freundschaft, die sich bald in Liebe verwandelt. Doch Tradition und Familie stellen diese verbotene Liebe auf eine harte Probe und die beiden sehr unterschiedlichen Frauen müssen eine schwere Entscheidung treffen.

»Durch die perfekte Besetzung überzeugt der Film mit einem starken Bezug zur Realität. Absolut authentisch.« (aviva-berlin.de)

CARMEN Y LOLA · Spanien 2018 · R & Db: Arantxa Echevarría · K: Pilar Sánchez Díaz • Mit Zaira Romero, Rosy Rodriguez, Moreno Borja u.a. · ab 12 J. · span.OmU · 103‘

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21. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

Transfinite

Fr 8 . November 2019 · 23:00 Uhr 
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Eine aus sieben Episoden bestehende Science-Fiction-Collage, in der queere und Trans-Superheld*innen ihre Kräfte nutzen, um sich gegenseitig beizustehen

Die meisten von uns haben schon in Situationen gesteckt, in denen wir uns machtlos und frustriert gefühlt haben – gegenüber all der Ungerechtigkeit der Welt. TRANSFINITE zeigt, wie befreiend es sein kann, Wut und Frustration hinter sich zu lassen: Im Mittelpunkt des ungewöhnlichen Avantgarde-Werks stehen queere Wesen mit Superkräften, die eine ausweglose Lage im Handumdrehen entschärfen können.

Die sieben Storys wurden von queeren und Trans-Autor*innen mit ganz unterschiedlichem biografischem Hintergrund verfasst. Dennoch entwickeln die Episoden im Rahmen der Filmerzählung eine gemeinsame Stimme. Das Publikum nimmt teil an einer poetischen Reise – mit liebenswerten Figuren, fantasievollen Animationen und hypnotischer Musik. TRANSFINITE verführt zum Träumen und lässt uns aufwachen mit der Hoffnung, dass eine andere Welt möglich ist.

USA 2019 · R: Neelu Bhuman · Db: Ryka Aoki, Neelu Bhuman · K: Aja Pop • Mit Shay Angelo Acevedo, Liz Anderson, Ryka Aoki u.a. · ab 12 J. · engl./span./suah.OmeU · 70‘

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21. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

No Box For Me. An Intersex Story

Sa 9. November 2019 · 14:30 Uhr 
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Ein berührender Dokumentarfilm, der Schweigen brechen und Einsamkeit überwinden kann

Intersexualität ist immer noch ein gesellschaftliches Tabu. Geboren zu sein mit einer biologischen Variation der sexuellen Merkmale und damit weder eindeutig zum „weiblichen“ noch zum „männlichen“ Geschlecht zu gehören, ist für M., 27 Jahre, schwer zu akzeptieren. Doch die Soziologiestudentin Deborah macht M. mit einer völlig neuen Wahrnehmung des Körpers vertraut. Selbst betroffen, schreibt Deborah ihre Abschlussarbeit über Intersexualität. In einem Briefwechsel tauschen sich die beiden aus und reflektieren ihre Erfahrungen mit Ärzten, Familie und Freunden.

Der Regisseurin Floriane Devigne gelingt ein sehr persönlicher Zugang; geschickt hinterfragt sie den Umgang mit geschlechtlicher Identität. Ein Film, der die binäre Welt verlässt und in neue Dimensionen von Freiheit und Hoffnung weist.

Frankreich 2018 · R & Db: Floriane Devigne · K: Nathalie Durand, Charlie Petersmann, Floriane Devigne · ab 12 J. · franz.OmU · 58‘

Trailer im Original, im Cinema in franz.OmU

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Präsentiert von:

Präsentiert von Trans* Inter* Münster e.V. / Intersexuelle Menschen e.V.

Links
Offizielle Homepage
Filminfos Andana Films

21. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

Alle sind anders! 2019

Sa 9. November 2019 · 14:45 Uhr
So 10. November 2019 · 14:45 Uhr

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Kurze Filme für junge und ältere Menschen ab sieben Jahren

In diesem Jahr richtet sich das Programm an Kinder ab sieben Jahren, ist aber – wie immer auch für Erwachsene geeignet. Sieben Filme verschiedener Längen und Genres erzählen von der Einzigartigkeit der unterschiedlichen Menschen und Lebensweisen. Sie erzählen die ganz eigenen Geschichten dieser (Film)figuren. Die sieben Filme drehen sich um Familie, Liebe, Selbstwertgefühl und sexuelle Orientierung, um Stolz, Anerkennung und die eigene Identität.

ALIENATION: Die Pubertät durchleben alle anders. Der witzige Animationsfilm zeigt, wie schwer diese Zeit ist.

DER ERSTE SCHRITT: Bambi ist eher schüchtern. Als er im Auto auf seine Mutter wartet, trifft er Anais. Die beiden kommen ins Gespräch – ganz ohne Worte.

KATZENTAGE: Der kleine Jiro ist krank. Sein Vater bringt ihn zur Ärztin. Ihre Diagnose ist harmlos, rüttelt aber an der Identität des Jungen.

VON LUCAS ZU LUUS: Luus wurde als Lucas geboren, als ein Junge. Aber sie fühlt sich als Mädchen im falschen Körper.

THREE CENTIMETRES: Vier Freundinnen sitzen in einem Riesenrad. In der Enge der Gondel kommt das Gespräch zum Stocken.

STOCK UND STEIN: Kinder zwischen fünf und 12 Jahren beschreiben, wie es ist, gehänselt und verspottet zu werden.

DARÍO: Darío ist 17 und tanzt für sein Leben gerne. Er möchte am Karnevalsumzug teilnehmen, doch seine Mutter ist der Meinung, dass ein richtiger Mann nicht tanzen dürfe.

ab 6 J. · OmU + dF · 80‘ mit Moderation

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21. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

Rettet das Feuer

Sa 9. November 2019 · 16:00 Uhr 
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„Ich mache ein Foto. Ich fotografiere die Welt. Ich existiere.“ – Einfühlsames Porträt des Fotografen Jürgen Baldiga

Anfang der 1990er Jahre erreichte die Aids-Epidemie ihren Höhepunkt, auf den niemand vorbereitet war. Auch der Berliner Fotograf und Künstler Jürgen Baldiga kämpft gegen das HI-Virus. Ganze Freundeskreise verschwinden, und mit den Menschen gehen oftmals auch ihre Geschichte verloren. Den Tod der Freunde und den eigenen vor Augen, wird Baldiga zum Chronisten seiner Zeit, der überlebenswichtige Sichtbarkeit schafft.

Ein Vierteljahrhundert nach Baldigas Tod hat sich Regisseur Jasco Viefhues mit Weggefährt*innen des Künstlers getroffen und fügt die Gespräche mit einer Fülle von Fotos und teilweise noch nie gesehenem Archivmaterial zusammen. Das Porträt eines eigensinnigen Künstlers – und ein bedeutendes Stück West-Berliner Geschichte.

Jasco Viefhues wurde in Offenbach geboren. Er studierte Regie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb).

Unser ehemaliges Queerstreifen-Mitglied Prof. Dr. Simon Dickel (Folkwang Universität der Künste, Essen) wird mit Jasco über seinen Film reden.

Deutschland 2019 · R & Db: Jasco Viefhues · K: Hendrik Reichel • Mit Aron Neubert, Michael Brynntrup, Melitta Poppe u.a. · ab 12 J. · 81‘

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21. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

My Days of Mercy

Sa 9. November 2019 · 18:30 Uhr (in dF)
So 10. November 2019 · 10:45 Uhr (in engl.OmU)
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Gegensätze ziehen sich an

Lucy und ihre beiden Geschwister fahren regelmäßig durch die USA und protestieren vor Gefängnissen gegen die Vollstreckung der Todesstrafe. Dort demonstrieren auch immer Befürwortende der Todesstrafe. Unter ihnen ist Mercy. Sie und Lucy lernen sich kennen, und trotz der unterschiedlichen Haltungen entdecken sie ihre gegenseitige Anziehung. Sie freunden sich an und verlieben sich ineinander.

Lucys ältere Schwester Martha versucht unterdessen verzweifelt, die Unschuld ihres Vaters zu beweisen. Er ist angeklagt, die Mutter ermordet zu haben und sitzt in der Todeszelle. Lucy und Mercy kommen aus unterschiedlichen sozialen Verhältnissen und haben ihre persönlichen Beweggründe gegen und für die Todesstrafe. Sie versuchen die jeweils andere zu verstehen, aber es kommt immer wieder zu Konflikten. Die Liebe zwischen Lucy und Mercy wird in romantischen und erotischen Bildern gezeigt.

Tali Shalom-Ezer gelingt das Drama, indem sie auf leise Töne und ruhige Bilder setzt.

USA 2017 · R: Tali Shalom-Ezer · Db: Joe Barton · K: Radek Ladczuk • Mit Ellen Page, Kate Mara, Amy Seimetz u.a. · ab 12 J. · 108‘

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21. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage

Chemsex

Sa 9. November 2019 · 18:30 Uhr im neben*an
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Crystal Meth, Koks & Co.: Dokumentation über die Londoner Szene und ihre wilden Sexpartys

Vor zwei Jahren veröffentlichte die Dating-Website squirt.org, dass 30 Prozent ihrer Nutzer bereits Drogen beim Sex benutzt haben. Insgesamt würden sich 39 Prozent interessiert daran zeigen, durch Drogen den Geschlechtsakt interessanter zu machen. Unter den Drogen-Nutzern sei Crystal Meth das beliebteste Hilfsmittel, das von 36 Prozent der Nutzer als ihre Hauptdroge genannt wurde. Dahinter folgten Cannabis (19 Prozent), Kokain (13 Prozent), Ecstasy/MDMA (elf Prozent), GHB/GBL und Mephedron (je sechs Prozent). Die psychotropen Substanzen sollen das Erleben des Geschlechtsverkehrs verbessern, indem sie die Lust und Libido steigern, Hemmungen abbauen und die selbst empfundene Attraktivität erhöhen.

Die Dokumentation CHEMSEX erzählt die Geschichten von Männern, deren Leben von dieser Abhängigkeit betroffen ist; von bekennenden „Slammern“ zu Betreuern in Beratungsstellen, von denen, die abstreiten, dass es ein Problem gibt, bis hin zu denen, die es gerade noch lebend aus dieser Hölle geschafft haben.

Die Veranstaltung präsentieren wir in Zusammenarbeit mit der SHALK-Ortsgruppe Münster. Nach dem Film besteht die Möglichkeit zum Gespräch mit der Gruppe.

Großbritannien 2018 · R, Db & K: William Fairman, Max Gogarty · ab 16 J. · engl.OmU · 83‘

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21. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

Die glitzernden Garnelen

Sa 9. November 2019 · 20:45 Uhr 
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Komödien-Hit aus Frankreich: Eine schwule Wasserball-Mannschaft will zu den Gay Games

Vize-Schwimmweltmeister und Pracht-Hete Matthias Le Goff (Nicolas Gob) lässt während eines TV-Interviews eine homophobe Tirade los, die für große Empörung sorgt. Um die Karriere zu retten, verdonnert ihn sein Verband dazu, die schwule Wasserball-Mannschaft „Die glitzernden Garnelen“ zu trainieren: Die schillernde Truppe soll für die Gay Games in Kroatien wettbewerbsfähig gemacht werden. Rasch muss Matthias allerdings feststellen, dass es den „Garnelen“ weniger um hartes Trainieren geht, sondern darum, eine Riesen-Party zu erleben und die heißesten Athleten der Welt kennenzulernen. Haarsträubende und zwerchfell-erschütternde Konflikte sind die Folge …

Die schwungvolle Komödie mit ernsten Untertönen orientiert sich an Vorbildern wie Priscilla und Ganz oder gar nicht. Presse und Publikum in unserem Nachbarland zeigten sich durchweg begeistert: So bewertete „Le Figaro“ die „Garnelen“ als „gut funktionierende Hymne auf die Toleranz“ und lobte die Regisseure dafür, dass sie das Publikum mit ihrer Komödie gleichzeitig zum Lachen bringen und bewegen.

LES CREVETTES PAILLETÉES · Frankreich 2019 · R: Maxime Govare, Cédric Le Gallo · Db: Maxime Govare, Cédric Le Gallo, Romain Choay · K: 2019 • Mit Nicolas Gob, Alban Lenoir, Michaël Abiteboul u.a. · ab 12 J. · franz.OmU · 103‘

21. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

Luft

Sa 9. November 2019 · 23:00 Uhr
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Poetisches Coming-of-Age-Drama mit emotionalem Tiefgang

Die 17-jährige Manja (Paula Hüttisch) und die gleichaltrige Louk (Lara Feith) könnten unterschiedlicher nicht sein. Manja ist eine schüchterne Außenseiterin, die mit ihrer Familie in einer Hochhaussiedlung am Rande der Stadt wohnt. Louk ist eine mutige Rebellin und macht spektakuläre politische Aktionen. Manja ist schon lange heimlich in sie verliebt. Eine zufällige Begegnung im Wald ist der Beginn einer großen Liebe. Louk will nur in der Gegenwart leben – keine Lügen, keine Spuren, keine Angst, das ist ihr Credo. Und Manja folgt ihr dabei still. Irgendwann jedoch erkennt sie den Grund für Louks Idealismus und Getriebenheit in der tiefen Wunde, die der Verlust der Mutter bei ihr hinterlassen hat und hilft ihr dabei, Abschied zu nehmen.

In LUFT geht es um die zarte Verliebtheit zweier junger Frauen und gleichzeitig um unendliche Trauer und Loslassen.

Deutschland 2017 · R: Anatol Schuster · Db: Anatol Schuster, Britta Schwem · K: Julian Krubasik • Mit Paula Hüttisch, Lara Feith, Matthias Neukirch, Thomas Di Bernardo u.a. · ab 12 J. · 92'

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21. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

Becoming Colleen

So 10. November 2019 · 10:45 Uhr 
Jetzt Karten kaufen und reservieren (cineplex.de)

Eindrucksvolle Doku über ein Coming-out als Trans-Frau mit 82

Fast ihr ganzes Leben hat Colleen Young als Colin gelebt, der Ehemann, Vater, Polizist, Filmvorführer war – und selbst ernannter Schuhfetischist. Schon als Kind erkannte sie jedoch, dass sie ein Mädchen in einem männlichen Körper ist, doch vor allem nach dem frühen Tod ihrer verständnisvollen Mutter musste sie diesen wesentlichen Teil von sich verstecken, um gesellschaftlich zu überleben. So führt sie ein „normales“ Leben als Mann in der kleinen Küstenstadt Coffs Harbour im australischen New South Wales. Über die Jahre sind Schuhe ihr „safe place“ ebenso wie das heimliche Tragen von Frauenkleidern. Doch irgendwann entdeckt ihre Frau dieses Geheimnis – und wird ihre Verbündete!

Aber erst nach deren Tod beginnt sie in ihrer konservativen Heimatstadt ihre Veränderung. Sie wird Colleen. Und nach ihrem Coming-out träumt sie von einer geschlechtsangleichenden Operation in Thailand.

Australien 2019 · R, Db & K: Ian W. Thomson · ab 12 J. · engl.OmU · 58'

Trailer im Original, im Cinema in engl.OmU

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21. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Vorpremiere

Booksmart

So 10. November 2019 · 12:00 Uhr 
Jetzt Karten kaufen und reservieren (cineplex.de)

Zu viel gepaukt, zu wenig gefeiert: Highschool-Komödie um zwei beste Freundinnen

Molly (Hetera) und Amy (Lesbe) haben in der Highschool alles richtig gemacht. Mit Bestnoten blicken sie nun wohlverdient einer glänzenden Zukunft an Elite-Unis entgegen und herab auf die Loser ihrer Klasse. Doch am letzten Schultag stellt Molly voller Entsetzen fest, dass es auch ihre Mitschüler*innen an die besten Unis geschafft haben – obwohl diese offenbar nur Party im Kopf hatten. Fest entschlossen, sich nichts entgehen zu lassen, überredet sie Amy den Spaß der letzten Jahre in den noch verbleibenden Stunden auf der Highschool nachzuholen. Eine epische Nacht des schlechten Benehmens steht ihnen bevor, an deren Ende eine Lektion steht, die man nicht aus Büchern lernen kann.

Mit ihrem temporeichen Regiedebüt BOOKSMART legt Olivia Wilde ein frisches Update der Highschool-Komödie hin. Der ebenso smarte wie warmherzige Kinospaß über wahre Freundschaft umtanzt mit einem coolen Soundtrack und originellen Gags locker alle Klischees.

USA 2019 · R: Olivia Wilde · Db: Emily Halpern, Sarah Haskins, Susanna Fogel, Katie Silberman · K: Jason McCormick • Mit Kaitlyn Dever, Beanie Feldstein, Jason Sudeikis u.a. · ab 12 J. · engl.OmU · 102‘

Trailer in dF, im Cinema in engl.OmU

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21. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Kurzfilmprogramm

Best of 30th Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg

So 10. November 2019 · 14:00 Uhr 
Jetzt Karten kaufen und reservieren (cineplex.de)

Kurzfilme satt: Das Beste von der Elbe

In jedem Jahr öffnen die Queerstreifen eine große bunte Wundertüte mit den besten Kurzfilmen der Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg. Welche Filme das sind, entscheidet sich erst kurz vor Festivalbeginn. Aber eine Qualitätsgarantie können wir ohne Bedenken aussprechen, denn die Auswahl trifft das Hamburger Publikum – und das hat nach 30 Jahren einen erlesenen Geschmack. 15.000 Gäste locken die Lesbisch Schwulen Filmtage Jahr für Jahr im Oktober in den Norden.

Der Hamburger Kurzfilmpreis heißt URSULA. Das stand früher einmal für „Unser reizvollster schwuler und lesbischer Amateurfilm“. Mittlerweile sprengt die große Filmauswahl aber längst diese Kategorien. Hochprofessionelle Kurzfilme sind ebenso dabei wie Handkamera-Arbeiten, Mini-Dramen wechseln sich mit Mini-Komödien ab, Konventionelles mit Experimentellem. Wir laden alle herzlich ein, die URSULA-Gewinner*innen des Jahres 2019 kennenzulernen.

ab 12 J. · 90‘

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21. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

Giant Little Ones

So 10. November 2019 · 16:10 Uhr 
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Bewegendes Coming-of-Age-Drama aus Kanada: Schwulen-Mobbing an der Highschool

Franky und sein bester Freund Ballas besuchen die gleiche Highschool und gehören dem coolen Schwimmteam an. Beide haben Freundinnen – im Gegensatz zu Ballas ist Franky aber mehr als zögerlich, wenn es um „das erste Mal“ geht. Stattdessen kommt es an seinem 17. Geburtstag, als beide betrunken sind, spontan zu Sex mit dem Kumpel. Die Kunde verbreitet sich wie ein Lauffeuer in der Schule – Mobbing und Gewalt sind die Folge. Keine Hilfe ist Ballas, der nun behauptet, er sei von Franky verführt worden. Jetzt nimmt Franky Kontakt zu seinem Vater (Desperate Housewives-Star Kyle MacLachlan) auf, der vor Jahren die Familie wegen eines Mannes verlassen hat …

Ausgangspunkt für Regisseur und Drehbuchautor Keith Behrman waren eine Reihe von Selbstmorden von Jugendlichen in Kanada, kurz bevor 2010 die Kampagne „It Gets Better“ („Es wird besser“) das Thema in den öffentlichen Fokus rückte. Der „Hollywood-Reporter“ war angetan: „Die wunderbar strukturierte Geschichte bewegt sich über die Klischees des Genres hinaus und erforscht, wie die Millennial-Generation Sexualität, Mobbing und Erwachsenwerden erlebt.“

Kanada 2018 · R & Db: Keith Behrman • Mit Josh Wiggins, Darren Mann, Taylor Hickson u.a. · ab 12 J. · engl.OmU · 94'

Trailer in dF, im Cinema in engl.OmU

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21. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtate | Münster-Premiere

Red Cow: Das Mädchen mit den roten Haaren

So 10. November 2019 · 18:15 Uhr 
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Eine 17-Jährige im Gefühlschaos

Benny ist anders als alle anderen um sie herum. Sie hat den Namen eines Jungen, ist ein Einzelkind, die Mutter starb bei ihrer Geburt. Bennys Haar ist so rot wie das Fell des geschätzten Kalbs ihres fürsorglichen, aber fundamentalistischen Vaters Joshua, von dem er glaubt, dass es die Rettung bringen wird. Sie leben in einer jüdischen Siedlung in Jerusalem im Herzen des muslimischen Stadtteils Silwan, wo Joshua ein wichtiger Mentor für ihre Religionsgemeinschaft ist.

Allmählich hinterfragt Benny die Wahrheiten, die sie früher für selbstverständlich hielt. In den Tagen vor der Ermordung von Yitzhak Rabin ist ihr Vater immer besessener vom roten Kalb. Benny treibt dagegen immer weiter weg von dem religiösen, utopischen Nationalismus ihres Vaters und verliebt sich in die selbstbewusste und verletzliche Yael.

»Mit emotionaler Wucht verkörpert Avigayil Koevary im Langfilmdebüt der israelischen Regisseurin das jugendliche (Auf-)Begehren.« (Berlinale 2018)

PARA ADUMA · Israel 2018 · R: Tsivia Barkai Yacov · Db: Tsivia Barkai Yacov · K: Boaz Yehonatan Yacov • Mit Avigail Kovari, Gal Toren, Moran Rosenblatt u.a. · ab 12 J. · hebrä.OmU · 90'

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21. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Abschlussfilm

The Coming Back Out Ball Movie

So 10. November 2019 · 20:15 Uhr 
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Ein Ball zu Ehren der LGBTIQ*-Community in Australien

Die Dokumentation zeigt die Vorbereitungen zu einem glamourösen Ball in der Melbourner Town Hall, stellt Lesben, Schwule, Transfrauen und Intersexpersonen in spannenden Interviews vor und gibt Einblicke in die einzigartige Ballnacht selbst. Es sind die älteren Menschen der LGBTIQ*-Bevölkerung Australiens, die die Filmemacherin Sue Thomson in den Mittelpunkt stellt, um sie durch diesen Film zu ehren, Menschen, die in jungen Jahren erlebten, dass Homo- und Transsexualität unterdrückt wurden und die sich heimlich oder offen ihre Freiräume nahmen und für Gleichstellung oder gegen Homophobie kämpften.

Der Film ist eine Liebeserklärung an die queeren Senior*innen, die ihre Geschichten erzählen, über ihr Leben nachdenken und darüber, was noch vor ihnen liegt. Er erinnert an die Homophobie der Vergangenheit und zeigt auch die aktuellen Probleme auf. Ein liebevoller Film mit wunderschönen und berührenden Momenten, der die Älteren und ihr Coming Back Out feiert!

Australien 2018 · R: Sue Thomson · Db: Roger Monk, Sue Thomson · ab 12 J. · engl.OmU · 86'

Trailer im Original, im Cinema in engl.OmU

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Spielplan

Samstag, 16. November 2019
19:00
Sonntag, 17. November 2019
11:00
17:00
Montag, 18. November 2019
18:30
18:30
Dienstag, 19. November 2019
20:30
Mittwoch, 20. November 2019
19:00
22:15
Freitag, 22. November 2019
18:30
Montag, 25. November 2019
18:45
Dienstag, 26. November 2019
18:45
Mittwoch, 27. November 2019
19:00
Freitag, 29. November 2019
20:00
Sonntag, 8. Dezember 2019
17:00
Mittwoch, 11. Dezember 2019
19:00
Sonntag, 12. Januar 2020
17:00
Mittwoch, 15. Januar 2020
19:00
Sonntag, 9. Februar 2020
17:00
Sonntag, 8. März 2020
17:00