Stranger Than Fiction – Dokumentarfilmfest 2018

Die Termine im Überblick

Do 25. Januar 2018 · 21:00 Uhr: ANNE CLARK – I’LL WALK OUT INTO TOMORROW

Mi 7. Februar 2018 · 19:00 Uhr: PLAYING GOD

Mi 7. Februar 2018 · 21:00 Uhr: THE BALLAD OF FRED HERSCH

So 11. Februar 2018 · 11:00 Uhr: WHATEVER HAPPENED TO GELITIN

Mi 14. Februar 2018 · 19:00 Uhr: FAMILIENLEBEN
Zu Gast: Irina Heckmann

So 18. Februar 2018 · 11:00 Uhr : EL COLOR DEL CAMALEÓN

Mi 21. Februar 2018 · 19:00 Uhr: EXODUS

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Stranger Than Fiction 2018

Exodus

Mi 21. Februar 2018 · 19:00 Uhr
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Aktuell sind weltweit über 200 Millionen Menschen auf der Flucht. EXODUS erzählt die Geschichten hinter den Statistiken und begleitet über einen Zeitraum von rund zwei Jahren fünf Protagonisten aus vier Erdteilen auf ihrer Odyssee.

Dabei sind die einen noch unterwegs und kommen nicht zur Ruhe, die anderen sind aufgenommen im Lager oder Heim als transitorischem Ort, oder schon angekommen in einem unbekannten Land.

Brasilien/D 2016 · R & Db: Hank Levine · Musik: Hauschka • Mit Tarcha Mohamed-Malainin Dana Al Balkhi Napuli Görlich, Aurfoh “Bruno” Watara Nizar Raja Lahtow Nang Ra Mahka Sha Roi u.a. · ab 12 J. · 105'

Trailer in OF, im Cinema in OmU

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Rückblick: In dieser Filmreihe lief bereits ...

Anne Clark – I'll Walk Out Into Tomorrow

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Porträt der Poetin, Musikerin, Avantgardistin und Ikone des Dark Wave, Anne Clark

Mitte der 1980er Jahre sorgte eine junge Frau namens Anne Clark aus der Arbeiterklasse Londons mit ihren von kühlen analogen Synthesizer-Klängen begleiteten und von Weltschmerz erfüllten Gedichten für Furore. Insbesondere ihre über Jahrzehnte auf jedem Alternative Dancefloor Europas rauf und runter gespielten Songs „Our Darkness“ und „Sleeper in Metropolis“ ließen sie vor allem hierzulande zu einer unvergessenen Ikone des Dark Wave werden. Nebenbei leistete ihr Frühwerk, an dessen Erfolg sie allerdings nie mehr anküpfen konnte, Pionierarbeit sowohl in Sachen Techno als auch in punkto Spoken Word Performance.

Nach Querelen mit ihrer Plattenfirma zog sich die scheue Dichterin in die Stille und Einsamkeit Norwegens zurück, wo sie einer ihrer glühendsten Fans, der deutsche Regisseur Claus Withopf, aufspürte und fast ein Jahrzehnt lang für seinen Dokumentarfilm begleitete. Nordrhein-Westfalen-Premiere, fünf Wochen vor Bundesstart.

Deutschland 2017 · R: Claus Withopf · K: Nina Werth, Daniel Meinl, Claus Withopf · Musik: Anne Clark · 80’

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www.kinoheld.de

Reservierte Karten
Bitte 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn abholen,
vormittags und zur 15-Uhr-Vorstellung
15 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Öffnungszeiten der Kinokasse
immer 15 Minuten vor der ersten Vorstellung

Montag und Dienstag ab ~17:00 Uhr
Mittwoch bis Samstag ab ~15:00 Uhr
Sonntag ab 10:45 Uhr

Telefonische Kartenvorbestellung
Telefon 0251.30300

Eintrittspreise
€ 8,00 / erm. € 6,50
Premierentag € 5,50
Kinderkino € 4,50

Feiertags keine Ermäßigung,
besondere Preise bei Sonderveranstaltungen

Playing God

Mi 7. Februar 2018 · 19:00 Uhr im Rahmen von STRANGER THAN FICTION #20

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Wie Gott Geld verteilt

Warum ist das Leben eines Feuerwehrmanns, der am 11. September als Held in den Twin Towers ums Leben kam, etwa eine Million Euro weniger wert als das eines Börsenmaklers? Wie viel Geld sollte der Ölmulti BP den Fischern und ihren Familien bezahlen, die als Folge der größten Ölkatastrophe der Geschichte um ihre Existenz kämpfen? Fragen, die eigentlich unbeantwortbar und fast zynisch scheinen.

Nicht für Amerikas berühmtesten Entschädigungsspezialisten: Anwalt und Mediator Ken Feinberg. PLAYING GOD zeigt mehr als nur die Geschichte eines bisweilen allmächtig wirkenden, aber immer scharfsinnigen, charismatischen Akteurs: Was passiert innerhalb unserer westlichen Wertesysteme, wenn Wirtschaftsinteressen und persönliche Schicksale durch Tragödien ineinander greifen? Ein tiefer Einblick in die Seele der amerikanischen Gesellschaft und eine Frage an unser aller Wertesystem.

Niederlande/Deutschland 2017 · R: Karin Jurschick · Db: Karin Jurschick, Birgit Schulz · K: Timm Lange • Mit Ken Feinberg · ab 0 J. · engl.OmU · 95'

Die Regisseurin Karin Jurschick

- Geb. 17.10.1959 in Essen. Studium der Theater - , Film - und Fernsehwissenschaften, der Germanistik und Geschichte an der Universität Köln.
-1984 Mitbegründerin des Internationalen Frauenfilmfestivals Feminale , 14 Jahre Mitorganisatorin und Programm - Macherin.
- Ab 1990 Kulturredakteurin der Stadtrevue Köln. Mitherausgeberin von „Blaue Wunder. Neue Filme und Videos von Frauen 1984 - 1994“.
- Ab 1995 freie Hörfunk - und Fernsehautorin, zahlreiche Fernsehbeiträge u.a. für den WDR Köln. Außerdem Artikel in Filmzeitschriften, Vorträge und Lehrveranstaltungen, u.a. an der Kunsthochschule für Medien Köln, der Internationalen Filmschule Köln, der Univ ersität Bochum, der UDK Berlin und der Kunstuniversität Linz.
- Ab 2000 Regie und Produktion langer Dokumentarfilme. Auszeichnungen u.a.: FIPRESCI Award Berlinale - Forum 2001, Arte - Dokumentarfilmpreis 2003, Adolf Grimme Preis 2004, Nominierung für die Adolf Grimme Preise 2006 Und 2012
- Lebt und arbeitet in Köln, Berlin und München
- Seit 1. Oktober 2017 Professorin für „Dokumentarfilm in den Bereichen Kino, Fernsehen, Kunst und digitale Medien“ an der Hochschule für Fernsehen und Film München (Quelle: Presseheft).

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Stranger Than Fiction 2018

The Ballad of Fred Hersch

Mi 7. Februar 2018 · 21:00 Uhr
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Einer der interessantesten Jazzmusiker unserer Zeit in einem intimen Portät

Fred Hersch, Jazz-Pianist und -Komponist mit 10 Grammy-Nominierungen, wird nicht nur in Fachkreisen als Meister-Improvisator verehrt. Ein Außenseiter in Musik und Leben, hat sich Hersch als erster Jazzmusiker schon in den 90er Jahren als schwul und HIV-positiv geoutet. 2008 überlebte er auf wundersame Weise ein 2-monatiges Koma.

Anspruchsvoll, mit Hingabe und viel Respekt für einen außerordentlichen Künstler beobachten die Kameras der beiden Filmemacherinnen Charlotte Lagarde und Carrie Lozano Herschs kreatives Schaffen bis hinein in sein Privatleben und begleiten ihn, während er mit dem Musiktheaterstück „My Coma Dreams“ sein persönliches Drama in Tonkunst verwandelt.

»THE BALLAD OF FRED HERSCH arbeitet mit derselben Logik wie eine Jazz-Session. Jedes Publikum wird die Ehrlichkeit, Courage und Schönheit des Films schätzen.« (Unseen Films)

USA 2017 · R & Db: Charlotte Lagarde & Carrie Lozano · K: Charlotte Lagarde, Andy Schocken, Octavio Warnock-Graham • Mit Fred Hersch, Florette Hoffheimer, Scott Morgan, Julian Lage, Jason Moran u.a. · ab 6 J. · engl.OF · 74‘

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Stranger Than Fiction 2018

Whatever Happened to Gelitin

So 11. Februar 2018 · 11:00 Uhr
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Auf der Suche nach einer verschollenen anarchistischen Boygroup

Der Künstler Liam Gillick hat sie nicht gesehen. Auch Regisseur John Waters weiß nicht, wo sie geblieben sind. Verschwunden sind nämlich die vier Mitglieder der österreichischen Künstlergruppe Gelitin. Das Quartett wurde bekannt mit grenzgängerischen und bildstarken Performances, Skulpturen, Installationen und Fotoarbeiten. Salvatore Viviano, Künstler, Galerist und zeitweilig Mitwirkender in Gelitin-Performances, begibt sich auf die Suche nach der lustigsten Boy Group der Welt, befragt Künstler, Galeristen, Museumsleute, stets ein imposantes Mikrofon in der Hand, nach ihrem Verbleib.

Das alles wird mit anarchisch montiertem Gelitin-Archivmaterial verknüpft: intensiv, transgressiv, experimentell, grellbunt, witzig und virulent.

Österreich 2016 · R: Angela Christlieb · Musik: Chris Janka • Mit Salvatore Viviano, John Waters, Liam Gillick, Agnes Husslein-Arco, Christian Meyer, Tom Sachs u.a. · ab 12 J. · dt./engl.OmU · 82'

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Montag und Dienstag ab ~17:00 Uhr
Mittwoch bis Samstag ab ~15:00 Uhr
Sonntag ab 10:45 Uhr

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€ 8,00 / erm. € 6,50
Premierentag € 5,50
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Stranger Than Fiction 2018

Familienleben

Mi 14. Februar 2018 · 19:00 Uhr
Mit anschl. Gespräch mit Irina Heckmann
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Ein Einfamilienhaus irgendwo in der deutschen Provinz, Backstein, alles akkurat und sauber, dazwischen erzählt die Großmutter vom Arbeitslager und weint. Mutter, Schwester und Bruder erscheinen in langen Einstellungen, die eine Verlorenheit und Verbitterung von Menschen zeigen, die weder da noch hier zu Hause sind. Irina Heckmann porträtiert ihre Familie, Russlanddeutsche, die vor Jahren schon aus der Sowjetunion nach Deutschland gekommen sind.

»Drei Generationen spüren Eindrücken der Fremde nach, verfolgen sie zurück zu Erfahrungen der Migration und entwerfen Szenarien künftiger Vertrautheit.« (Duisburger Filmwoche 2017)

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D 2017 · R: Irina Heckmann · ab 6 J. · 82'

Stranger Than Fiction 2018

El color del Camaleón

So 18. Februar 2018 · 11:00 Uhr
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Ein junger Mann auf den Spuren der Biografie seines Vaters. Mittlerweile Kameramann in Kriegsgebieten, floh Jorge Lübbert vor den Schergen der Diktatur in Chile in die DDR. Sein Sohn Andrés kennt ihn als Mann mit einer undurchsichtigen Fassade, hinter der er dunkle Erinnerungen erahnt.

Was ist damals in Chile geschehen? Wieso steht in den Stasi-Akten, dass Jorge für den Geheimdienst der chilenischen Diktatur, die DINA, arbeitete? Sie begeben sich auf eine gemeinsame und schmerzhafte Reise in die Vergangenheit, nach Berlin und Chile.

Belgien/Chile 2017 · R: Andrés Lübbert · K: David Bravo · Musik: Alejandro Rivas Cottle • Mit Jorge Lubbert, Andres Lubbert, Javier Rebolledo, Orlando Lübbert u.a. · span.OmeU · 87'

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Spielplan

Sonntag, 4. März 2018
20:00
Dienstag, 6. März 2018
20:00
Dienstag, 13. März 2018
18:45
20:00
Mittwoch, 14. März 2018
18:00
18:45
Samstag, 17. März 2018
14:45
Samstag, 24. März 2018
14:45
Dienstag, 27. März 2018
20:00
Freitag, 30. März 2018
14:45
Samstag, 31. März 2018
14:45
Sonntag, 1. April 2018
14:45
Montag, 2. April 2018
14:45
Mittwoch, 4. April 2018
14:45
Donnerstag, 5. April 2018
14:45
Freitag, 6. April 2018
14:45
Samstag, 7. April 2018
14:45
Sonntag, 8. April 2018
14:45
Samstag, 14. April 2018
14:45
Sonntag, 15. April 2018
14:45
Montag, 16. April 2018
18:00
Samstag, 21. April 2018
14:45
Sonntag, 22. April 2018
14:45
Samstag, 28. April 2018
14:45
Sonntag, 29. April 2018
14:45
Dienstag, 1. Mai 2018
14:45
Samstag, 5. Mai 2018
14:45
Sonntag, 6. Mai 2018
14:45
Samstag, 12. Mai 2018
14:45
Sonntag, 13. Mai 2018
14:45
Samstag, 19. Mai 2018
14:45
Sonntag, 20. Mai 2018
14:45
Montag, 21. Mai 2018
14:45
Mittwoch, 23. Mai 2018
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Donnerstag, 24. Mai 2018
14:45
Freitag, 25. Mai 2018
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Samstag, 26. Mai 2018
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Sonntag, 27. Mai 2018
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Donnerstag, 31. Mai 2018
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Samstag, 2. Juni 2018
14:45
Sonntag, 3. Juni 2018
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Samstag, 9. Juni 2018
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Sonntag, 10. Juni 2018
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Sonntag, 1. Juli 2018
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Samstag, 7. Juli 2018
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Sonntag, 8. Juli 2018
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Samstag, 14. Juli 2018
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Sonntag, 15. Juli 2018
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Donnerstag, 19. Juli 2018
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Freitag, 20. Juli 2018
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Samstag, 21. Juli 2018
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Sonntag, 22. Juli 2018
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Donnerstag, 26. Juli 2018
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Freitag, 27. Juli 2018
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Samstag, 28. Juli 2018
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Sonntag, 29. Juli 2018
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