Tanz NRW 17 – Das Pumpenhaus präsentiert

Die Termine im Überblick:

So 7. Mai · 11:00 Uhr (freier Eintritt): Ulrike Meinhof

So 7. Mai · 12:45 Uhr (freier Eintritt): Wendewut

So 14. Mai · 11:00 Uhr: Pina – Tanzt, tanzt, sonst sind wir verloren

So 14. Mai · 12:45 Uhr: Mr. Gaga

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Tanz NRW 17 -Das Pumpenhaus präsentiert

Ulrike Meinhof

So 7. Mai 2017 · 11:00 Uhr · freier Eintritt

Komplett-Mitschnitt der Uraufführung von 1990 von Johann Kresnik

»Das Stück beginnt in der Gegenwart, 1990, dem Jahr der Uraufführung von Johann Kresniks choreographischem Theater „Ulrike Meinhof“. Die Protagonistin, eine ältere Frau im distinguierten Trench, geht durch den Abfall von Fast-food-Geschirr. Bald wird ihr gewaltsam ein Hamburger in den Mund gestopft, wird sie genötigt, an Faschingspolonaisen teilzunehmen. Angekommen im wiedervereinigten Deutschland.

Auf drei Tänzerinnen verteilt Johann Kresnik die Rolle der 1976 im Gefängnis Stuttgart-Stammheim gestorbenen Terroristin Ulrike Meinhof: Die des Jahres 1990 blickt am Ende des ersten Bilds auf die in der Zelle. Nach diesem Schwenk laufen die Lebensstationen der dritten Ulrike Meinhof ab, die zunächst als tippende und agitierende Journalistin ins Blickfeld kommt. Klaus Rainer Röhl, Andreas Baader, Gudrun Ensslin treten auf und mit Meinhof in Beziehung. Im letzten Bild, »Tod und Verklärung« genannt, schneidet sich Ulrike Meinhof mit einem Messer die Zunge ab. So mundtot gemacht, wird sie zwischen zwei Glasplatten gepresst.« (Klaus Kieser)

Deutschland 1990 · R: Johann Kresnik · Db: Johann Kresnik · 55'

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Tanz NRW 17

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vormittags und zur 15-Uhr-Vorstellung
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Öffnungszeiten der Kinokasse
immer 15 Minuten vor der ersten Vorstellung

Montag und Dienstag ab ~17:00 Uhr
Mittwoch bis Samstag ab ~15:00 Uhr
Sonntag ab 10:45 Uhr

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Telefon 0251.30300

Eintrittspreise
€ 8,00 / erm. € 6,50
Premierentag € 5,50
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Feiertags keine Ermäßigung,
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Tanz NRW 17 – Das Pumpenhaus präsentiert

Wendewut

So 7. Mai 2017 · 12:45 Uhr · freier Eintritt

Komplett-Mitschnitt der Uraufführung von 1993 von Johnan Kresnik

»„Wendewut“, in Anlehnung an die gleichnamige Erzählung von Günter Gaus, rechnet in krassen Bildern mit Stasi und Staatsauflösung und mit der vermeintlichen Nächstenliebe zu den Brüdern und Schwestern im jeweils anderen Teil Deutschland ab. Von Grenzbeamten der DDR wird das Publikum über den roten Teppich zu den Sitzplätzen geführt. Auf den Wachtürmen zeigen Monitore das Testbild des DDR-Fernsehens.

Menschen in grauen Anzügen sammeln Kartoffeln, schütten sie wieder aus. Der Arbeiter- und Bauernstaat schafft sich seine Beschäftigung. Bis eine Chips fressende Meute in Dirndl und Trachtenanzug an die trennende Wand klopft. – Doch dann geht der Wahnsinn erst richtig los.« (Irmela Kästner)

Deutschland 1993 · R: Johann Kresnik · Db: Johann Kresnik · 44'

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Pina – Tanzt, tanzt, sonst sind wir verloren

So 14. Mai 2017· 11:00 Uhr

Wenders bildgewaltiger Pinas Bausch Film

Wim Wenders war tief beeindruckt und bewegt, als er 1985 mit "Café Müller" erstmals ein Stück der Choreografin Pina Bausch bei einem Gastspiel des Tanztheater Wuppertal in Venedig sah. Aus dem persönlichem Kennenlernen der beiden Künstler erwuchs eine langjährige Freundschaft und im Lauf der Zeit auch der Plan für einen gemeinsamen Film. Doch scheiterte die Umsetzung lange an den verfügbaren Möglichkeiten des Mediums: Wenders spürte, dass er noch keine Form gefunden hatte, Pina Bauschs einzigartige Kunst aus Bewegung, Gestik, Sprache und Musik im Raum adäquat umzusetzen.

Der gemeinsame Film wurde mit den Jahren eine vertraute Anspielung, mit der sich beide Künstler immer wieder an ihr Vorhaben erinnerten. Wenders begann, über die Realisierung ihres gemeinsamen Traums nachzudenken, für dessen Umsetzung Bausch dann zusammen mit Wim Wenders die Stücke "Café Müller", "Le Sacre du printemps", "Vollmond" und "Kontakthof" aus ihrem Repertoire auswählte und für die Spielzeit 2009/2010 auf den Spielplan setzte.

D/F 2011 · R & Db: Wim Wenders · K: Hélène Louvart, Jörg Widmer · Musik: Matthias Burkert · ab 0 J. · 107'

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Mr. Gaga

So 14. Mai 2017· 12:45 Uhr

Einblicke in das Leben und Arbeiten des israelischen Ausnahme-Choreographen Ohad Naharin

Ohad Naharin, aufgewachsen im israelischen Kibuzz Misra, wird weltweit als einer der herausragendsten zeitgenössischen Choreographen gefeiert. Mit seiner ungewöhnlichen künstlerischen Vision sowie seinen mitreißenden Choreographien verhalf er der Batsheva Dance Company zu internationaler Bekanntheit. Naharin entwickelte als künstlerischer Leiter des israelischen Ensembles eine komplett neue Bewegungssprache: „Gaga“. Dabei werden bekannte Bewegungsmuster durchbrochen, „Gaga“ sucht nach der Interaktion zwischen den Beteiligten, die sich gemeinsam einen Bewegungsraum von Freiheit und Wohlbehagen erarbeiten. Für Naharin geht es dabei um Leidenschaft, herausbrechende Kraft, das Extreme, um die Lust des Moments und darum, Grenzen zu brechen.

Regisseur Tomer Heymann zeigt, welche harte Arbeit hinter den kraftvollen und atemberaubenden Auftritten der Batsheva Dance Company steckt, wie Naharin zu dem gefeierten Choreographen wurde und wer „Mr. Gaga“ wirklich ist.

Israel/Schweden/Deutschland/Niederlande 2015 · R & Db: Tomer Heymann · K: Itai Raziel · ab 0 J. · engl./hebr.OmU · 103'

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Spielplan

Freitag, 5. Mai 2017
19:00
Dienstag, 9. Mai 2017
19:00
Mittwoch, 10. Mai 2017
21:00
Montag, 15. Mai 2017
20:00
Dienstag, 16. Mai 2017
19:00
19:00
Mittwoch, 24. Mai 2017
19:00
Samstag, 27. Mai 2017
14:45
Sonntag, 28. Mai 2017
14:45
17:00
20:15
Dienstag, 30. Mai 2017
19:00
Samstag, 3. Juni 2017
14:45
Sonntag, 4. Juni 2017
14:45
Montag, 5. Juni 2017
14:45
Samstag, 10. Juni 2017
14:45
Sonntag, 18. Juni 2017
14:45
Samstag, 1. Juli 2017
14:45
Sonntag, 2. Juli 2017
14:45
Samstag, 8. Juli 2017
14:45
Sonntag, 9. Juli 2017
14:45
Samstag, 15. Juli 2017
14:45
Sonntag, 16. Juli 2017
14:45
Mittwoch, 19. Juli 2017
14:45
Donnerstag, 27. Juli 2017
14:45
Freitag, 28. Juli 2017
14:45
Samstag, 29. Juli 2017
14:45
Sonntag, 30. Juli 2017
14:45
Mittwoch, 2. August 2017
14:45