Zwei Teddys auf der diesjährigen Berlinale für das sensible, pop-affine und kraftvolle Plädoyer für Diversität

In seinem autobiographischen Regiedebüt erzählt Faraz Shariat, Jahrgang 1994, authentisch und zugleich wundersam überhöht vom queeren Heranwachsen eines Einwanderersohns in Deutschland – und liefert damit einen entschlossenen Gegenentwurf zu einem konventionellen deutschen Kino, in dem post-migrantische Erlebnisse und Geschichten von Einwanderern und ihrer Familien allzu oft ausgeschlossen oder misrepräsentiert werden. FUTUR DREI wurde beim First Steps Award 2019 als Bester Spielfilm ausgezeichnet, Shariats junges Darsteller*innen-Ensemble (Banafshe Hourmazdi, Eidin Jalali, Benjamin Radjaipour) erhielt den Götz-George-Nachwuchspreis. Auf der Berlinale, wo der Film im Panorama seine Weltpremiere feierte, wurde FUTUR DREI mit zwei Teddys (Bester Spielfilm, Leser*innen-Preis) geehrt.

»FUTUR DREI zieht seine Kraft aus all den schillernden, geistreichen und intensiven Begegnungen innerhalb Communities von PoC in Deutschland sowie aus der diskriminierenden Abwesenheit und/oder Miss- und Unterrepräsentation ebenjener in fast allen deutschen Filmen, denen ich bisher begegnet bin.« (Regisseur Faraz Shariat)

»Prädikat besonders wertvoll«
Begründung der Jury: »Ein Debütfilm wie ein Paukenschlag: Mutig, originell und radikal. Mit eindringlicher Intensität, einem genauen Gespür für die Konflikte der Figuren und einem kongenialen Cast gelingt Faraz Shariat ein sensationelles Langfilmdebüt [...]Die Inszenierung ist originell und konsequent mutig, bis hin zu surreal anmutenden Sequenzen, die Dialoge sind wahrhaftig, die Montage mit gutem Beat, ebenso wie der antreibende und passend ausgewählte Soundtrack. FUTUR DREI ist junges deutsches Kino, wie es besser nicht geht. Mutig und ehrlich, sanft und wild zugleich.«

 

Deutschland 2020 · R&Db: Faraz Shariat • Mit Benjamin Radjaipour, Banafshe Hourmazdi, Eidin Jalali u.a. · ab 16 J. · 92'

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Schulkino-Filmtipp
Empfohlen ab 11. Klasse
Themen: Geflüchtete, Gender/Geschlechterrollen, Homosexualität, Rassismus, Identität, kulturelle Vielfalt, Migrationsgesellschaft, Generationen/-konflikt, Diskriminierung, Erwachsenwerden, Familie, Gemeinschaft/Gemeinschaftssinn, Vorurteile, Jugend/Jugendliche/Jugendkultur, Heimat
Fächer: Deutsch, Sozialkunde, Geschichte, Religion, Ethik, Musik, Biologie
Ausführliche Hinweise bei Vision Kino

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Spielplan

Freitag, 30. Oktober 2020
22:15
22:40
Samstag, 31. Oktober 2020
22:15
22:40
Sonntag, 1. November 2020
11:30
18:30
Montag, 2. November 2020
19:30
Dienstag, 3. November 2020
18:30
Mittwoch, 4. November 2020
22:15
Montag, 9. November 2020
20:00
20:45
Samstag, 14. November 2020
17:30
Montag, 16. November 2020
18:00
18:30
Dienstag, 17. November 2020
19:00
20:30
Mittwoch, 18. November 2020
18:30
22:15
Sonntag, 22. November 2020
11:00
17:00
Dienstag, 24. November 2020
20:00
Sonntag, 29. November 2020
11:00
Donnerstag, 6. Dezember 2020
11:15