In seiner Anti-Hass-Satire porträtiert Taika Waititi (5 Zimmer Küche Sarg) witzig und scharfsinnig aus der Perspektive des jungen Jojo eine Welt, die durch ihre Intoleranz verrückt geworden ist

Regisseur und Drehbuchautor Taika Waititi (5 Zimmer Küche Sarg) stellt in seinem neuen Film seinen unverkennbaren, von Humor geprägten Stil unter Beweis. In der Zweiten-Weltkrieg-Satire JOJO RABBIT wird das Weltbild eines einsamen deutschen Jungen namens Jojo (Roman Griffin Davis) auf den Kopf gestellt, als er herausfindet, dass seine alleinerziehende Mutter (Scarlett Johansson) auf ihrem Dachboden ein ju?disches Ma?dchen (Thomasin McKenzie) versteckt. Jojo muss sich daraufhin seinem blinden Nationalismus stellen, der durch seinen idiotischen imaginären Freund Adolf Hitler (Taika Waititi) genährt wird.

»Als ich aufwuchs, erlebte ich als jüdischer M?ori ein gewisses Maß an Vorurteilen. Deshalb soll JOJO RABBIT auch als Mahnung dienen, unsere Kinder, besonders in der heutigen Zeit, zu Toleranz zu erziehen - und auch uns selbst daran erinnern, dass in dieser Welt der Hass keinen Platz hat. Kinder werden ohne Hass geboren, sie werden zum Hass abgerichtet. Auf dass die Dummheit endet und durch Liebe ersetzt wird.« (Regisseur Taika Waititi)

USA/Deutschland 2019 · R & Db: Taika Waititi · K: Mihai Malaimare Jr. • Mit Roman Griffin Davis, Sam Rockwell, Scarlett Johansson, Thomasin McKenzie u.a. · ab 12 J. · OmU + dF · 108'

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Schulkino-Filmtipp
Empfohlen ab 10. Klasse
Themen: Nationalsozialismus, Antisemitismus, Parodie, Film-/Medienbildung, Werte
Fächer: Geschichte, Deutsch, Englisch, Politik, Religion, Ethik, Kunst
Ausführliche Hinweise bei Vision Kino

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