Kinofassung von Julian Rosefeldts für die Ruhrtriennale 2016 geschaffene Filminstallation mit Cate Blanchett

Von der Nachrichtensprecherin bis zum Obdachlosen, von der Pop-Art bis hin zu Dogma 95: In MANIFESTO ist Cate Blanchett in zwölf unvergesslichen Episoden zu sehen, die allesamt Manifeste verschiedener Kunstströmungen des 20. Jahrhunderts behandeln. Unter der Regie des renommierten Film- und Videokünstlers Julian Rosefeldt brilliert eine chamäleonhafte Blanchett in einer noch nicht dagewesenen schauspielerischen Tour de Force. In diesem so beeindruckenden wie zeitgemäßen Weckruf verwebt Rosefeldt geschickt die leidenschaftlichsten Statements der Kunstgeschichte.

MANIFESTO greift auf die Texte von Futuristen, Dadaisten, Fluxus-Künstlern, Suprematisten, Situationisten und anderer Künstlergruppen zurück, ebenso wie auf die Überlegungen einzelner Künstler, Architekten, Tänzer und Filmemacher. Rosefeldt hat diese Manifeste bearbeitet, in zwölf brillanten Collagen neu zusammengefügt und so die Ideen von Claes Oldenburg, Yvonne Rainer, Kazimir Malevich, André Breton, Sturtevant, Sol LeWitt, Jim Jarmusch und vielen mehr miteinander verwoben.

Australien/Deutschland 2015 · R & Db: Julian Rosefeldt · K: Christoph Krauss • Mit Cate Blanchett, Erika Bauer, Ruby Bustamante · engl.OmU · 95'

Der Regisseur
Julian Rosefeldt studierte Architektur in München und Barcelona. In seiner Diplomarbeit im Fach Architektur Hidden City hat er zusammen mit Piero Steinle die unterirdischen Räume der NS-Bauten am Münchner Königsplatz fotografiert und kartografiert. Nach dem Diplomabschluss 1994 arbeitete er einige Jahre künstlerisch mit Piero Steinle zusammen, seit 1999 dann alleine. Seit 1997 stellt Julian Rosefeldt international aus, u. a. auf der Biennale von São Paulo (2004), der Athen Biennale (2007), im P.S.1 New York (1998), in den Kunst-Werken Berlin (2004), der Royal Academy of Arts London (2008) und im Kunstmuseum Bonn (2009), hier mit der Videoinstallation American Night. 2015 hatte Manifesto, ein von mehreren internationalen Museen und von deutschen Fernsehsendern gefördertes Projekt, im Australian Centre for the Moving Image (ACMI) Premiere. Seit Rosefeldt 1999 als Artist in Residence der Sammlung Hoffmann nach Berlin kam, lebt und arbeitet er dort. Seine Arbeiten sind inzwischen in renommierten Sammlungen vertreten, u. a. im Museum of Modern Art New York. Neben seiner eigenen künstlerischen Arbeit war Rosefeldt dort auch immer wieder für Produktionen der Schaubühne am Lehniner Platz tätig, oft in Zusammenarbeit mit dem Regisseur und künstlerischen Leiter des Hauses Thomas Ostermeier. 2009 wurde Rosefeldt für ein Jahr als Gastprofessor an die Fakultät für Medienkunst und Mediengestaltung der Bauhaus-Universität Weimar berufen. Seit 2011 ist er Professor an der Akademie der Bildenden Künste München. Im Jahr 2010 wurde Rosefeldt ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste in der Abteilung Film- und Medienkunst. Auf dem Kunstmarkt wird Julian Rosefeldt von der König Galerie (Berlin), der Barbara Gross Galerie (München) und der Galería Helga de Alvear (Madrid) vertreten. (Quelle: Wikipedia).

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