Architektur und Film: Visionen für die Zukunft – Architekten im Portrait

Stahl, Beton, Glas, Aluminium oder Kunststoff sind seit Beginn des 20. Jahrhunderts wichtige Baustoffe und zugleich wichtige Grundlagen für eine moderne Architektur, die sich vom historisierenden, ornamentalen Stil entfernte.

„Form ever follows function“ postulierte der Pionier des Hochhauses, der amerikanische Architekt Louis Sullivan, bereits Ende des 19. Jahrhunderts, ein Leitsatz, der Programm für die architektonische Moderne sein könnte. Die Funktion der Architektur sollte nun im Vordergrund stehen und die Umsetzung musste so schlicht wie möglich erfolgen. Nie aber war die Moderne ein einheitlicher Stil, viel eher der Begriff einer Epoche.

Die 11. Ausgabe der Reihe Architektur und Film, die das CINEMA Münster in Zusammenarbeit mit der Architektenkammer NRW zeigt, präsentiert vier Portraits sehr unterschiedlicher Architekten des 20. und 21. Jahrhunderts, die die moderne Architekturgeschichte auf ihre Weise prägten und veränderten

Es ist empfehlenswert, Karten im Internet oder telefonisch zu reservieren! Alle Filme mit Einführung. Im Anschluss an die Vorführungen lädt die Architektenkammer jeweils zu einem „Get together“ im Foyer, bei dem sich Gelegenheit zum Austausch über das Programm bietet.

Die Termine:

Mo 19. März 2018 · 20:00 Uhr: Rem Koolhaas – A kind of architect

Mo 26. März 2018 · 20:00 Uhr: Wieviel wiegt Ihr Gebäude, Mr. Foster?

So 8. April 2018 · 20:00 Uhr: Albert Kahn – Der Architekt der Moderne

So 15. April 2018 · 20:00 Uhr: Erich Mendelsohn – Visionen für die Ewigkeit

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Rückblick: In dieser Filmreihe lief bereits ...

Architektur + Film – Visionen für die Zukunft

Rem Koolhaas – A Kind of Architect

Mo 19. März 2018 · 20:00 Uhr
Mit anschl. get together

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»Den beiden Autoren gelingt es Koolhaas’ vernetzte Gedankenwelt in ein puzzleartiges Bildergewebe zu übersetzen ohne in motivische Beliebigkeit zu­ verfallen.« (DETAIL – Zeitschrift für Architektur)

Kaum ein Architekt hat in den letzten Jahren außerhalb der Architekturszene für so viel Aufsehen gesorgt wie Rem Koolhaas. Dem Holländer ging es nie um das einzelne masterpiece, sondern stets darum, zu provozieren und Spannung zu erzeugen. Die Seattle Library, die Casa da Música in Porto oder die Niederländische Botschaft in Berlin sind eindrucksvolle Beispiele einer Architektur, die mehr sein will als bloße Architektur.

Die Bedeutung und das internationale Renommee des „Architekturdenkers“ (Der Spiegel) bezeugen nicht zuletzt eine Professur an der Harvard-Universität und die Verleihung des Pritzker-Preises im Jahr 2000. Die Jury würdigte Koolhaas als „Visionär und Ausführer, Philosoph und Pragmatiker, Theoretiker und Prophet“.

Deutschland 2005 · R: Markus Heidingsfelder, Min Tesch · Db: Markus Heidingsfelder · K: Markus Heidingsfelder, Min, Tesch, Boscher Theodor, Mirko Ludewig, Philippe Klose, Jens Hommert · Musik: Stefan Kozalla alias DJ Koze · dt/engl/niederl.OmU · 97'

Trailer in Originalgassng, im Cinema in dt/engl/niederl.OmU

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Architektur + Film – Visionen für die Zukunft

Wieviel wiegt Ihr Gebäude, Mr. Foster?

Mo 26. März 2018 · 20:00 Uhr
Mit anschl. Get-Together im neben*an
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Die Entwürfe des Architekten Norman Foster bestechen durch ihre Logik und sind dabei nie langweilig – Schönheit ist dabei eine Frage der Logik

Die Reichstagskuppel in Berlin, der Hearst Tower in New York City, der Viaduc de Millau über dem südfranzösischen Tarntal, oder die Masdar City in Abu Dhabi sind architektonische und technische Meisterleistungen. Norman Foster entwarf mit seinem Architekturbüro diese Zukunftsvisionen, die wie Landmarken aus der Stadtlandschaft ragen. Auch als Designer hat er sich einen Namen gemacht.

Der Arbeitersohn aus Stockport, nahe Manchester, begeisterte sich früh für Architektur und arbeitete nach Royal Air Force und Architekturstudium an der Yale School of Art and Architecture mit Richard Buckminster Fuller zusammen. Anschließend gründete er mit seiner Frau Wendy sowie Sue und Richard Rogers ein Architekturbüro. Der Film zeichnet Fosters Weg vom Arbeitersohn aus Stockport zum bekannten Architekten nach.

HOW MUCH DOES YOUR BUILDING WEIGH, MR. FOSTER? · Großbritannien/Spanien 2010 · R: Carlos Carcas, Norberto López Amado · Db: Deyan Sudjic · K: Valentín Álvarez • Mit Norman Foster, Deyan Sudjic u.a. · ab 0 J. · dt./engl.OmU · 72'

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Architektur + Film – Visionen für die Zukunft

Albert Kahn - Architekt der Moderne

So 8. April 2018 · 18:15 Uhr
Mit anschl. Get-Together im neben*an

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Faszinierender Dokumentarfilm über den Industriearchitekten

Der Deutsch-Amerikaner jüdischer Abstammung wurde mit seinen klaren und revolutionären Fabrikbauten für die aufkommende US-Autoindustrie, wie der Ford-Werke in Detroit, bekannt. Auch hatte er einen erheblichen Anteil an der Industrialisierung der Sowjetunion unter Stalin.

Ein Mosaik mit Bildern aus Detroit, Russland und Italien, mit der Musik von Charles Ives. Albert Kahn (1869-1942), in Rhaunen in Deutschland als Sohn eines Rabbi geboren, machte in der ersten Hälfte dieses letzten Jahrhunderts in den USA eine außergewöhnliche Karriere als Architekt. Er wurde insbesondere mit seinen Industriebauten für die aufkommende Autoindustrie bekannt und hatte einen unermesslichen Anteil an den Rüstungsanstrengungen der USA im ersten, und mehr noch im zweiten Weltkrieg.

D 1994 · R & Db: Dieter Marcello · K: Christian Lehmann · Musik: Charles Ives, Gustav Holst, Albrecht Imbescheid · ab 0 J. · 82'

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Architektur + Film – Visionen für die Zukunft

Erich Mendelsohn – Visionen für die Ewigkeit

So 15. April 2018 · 13:00 Uhr
Mit anschl. Get-Together im neben*an

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Poetische Doppelbiografie und präzise Werkdokumentation in einem. »Ein fesselndes wie rührendes Werk.« (tip Berlin)

Ein junger jüdischer Architekt schickt seiner 16-jährigen Geliebten von der Front des Ersten Weltkriegs Briefe mit Zeichnungen organischer Gebilde und philosophischen Gedanken. Daraus entsteht eine lebenslange Verbindung, in der Erich Mendelsohn zu einem der wichtigsten Architekten des 20. Jahrhunderts reift.

Duki Dror erzählt sein Mendelsohn-Porträt als Liebesgeschichte, festgehalten in Briefen und Memoiren, in Spuren und Details berühmter Bauwerke, bei deren Entstehung Luise Mendelsohn das „zweite Auge“ ihres Mannes war.

Deutschland/Israel/Polen/USA 2011 · R: Duki Dror · Db: Duki Dror, Galia Dror · K: Philippe Bellaïche · ab 0 J. · 71'

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vormittags und zur 15-Uhr-Vorstellung
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Öffnungszeiten der Kinokasse
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Montag und Dienstag ab ~17:00 Uhr
Mittwoch bis Samstag ab ~15:00 Uhr
Sonntag ab 10:45 Uhr

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Telefon 0251.30300

Eintrittspreise
€ 8,00 / erm. € 6,50
Premierentag € 5,50
Kinderkino € 4,50

Feiertags keine Ermäßigung,
besondere Preise bei Sonderveranstaltungen

Spielplan

Samstag, 28. April 2018
14:45
Sonntag, 29. April 2018
14:45
Montag, 30. April 2018
19:00
Dienstag, 1. Mai 2018
14:45
20:00
Samstag, 5. Mai 2018
14:45
18:00
Sonntag, 6. Mai 2018
14:45
15:00
20:00
Dienstag, 8. Mai 2018
20:00
Sonntag, 13. Mai 2018
17:00
Mittwoch, 16. Mai 2018
14:30
22:45
Samstag, 19. Mai 2018
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Sonntag, 20. Mai 2018
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Dienstag, 22. Mai 2018
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19:00
Mittwoch, 23. Mai 2018
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Freitag, 25. Mai 2018
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Samstag, 26. Mai 2018
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Dienstag, 29. Mai 2018
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Mittwoch, 30. Mai 2018
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Samstag, 2. Juni 2018
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Dienstag, 12. Juni 2018
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Sonntag, 1. Juli 2018
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Mittwoch, 4. Juli 2018
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Samstag, 7. Juli 2018
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Sonntag, 8. Juli 2018
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Donnerstag, 19. Juli 2018
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Donnerstag, 26. Juli 2018
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