Filmfestival Queerstreifen 2018 mit Zuschauerrekord

Verbotene Gefühle und Latin Lovers kamen an

Mit 1.750 Besuchern haben die Querstreifen in ihrer Jubiläums-Ausgabe einen Rekord gebrochen. „So viel Zuspruch hatten wir noch nie“, freute sich Thomas Behm, Cinema-Geschäftsführer und Mitglied der Queerstreifen-Vorbereitungsgruppe. Die 20. Queerstreifen flimmerten vom 1. bis 4. November im Arthouse-Kino Cinema, Warendorfer Straße 45, Münster, über die Leinwand. Das Festival zeigte wieder neue schwule, lesbische und queere Independent-Filme aus allen Teilen der Welt. Schwerpunkte waren dieses Jahr das Thema „Verbotene Gefühle“ sowie der Filmkontinent Südamerika. Neben den gut 20 Filmprogrammen rundeten eine musikalische Eröffnung mit dem Münsteraner Countertenor Chen-Han Lin sowie eine Saturday-Night-Party im benachbarten Club „Walk of Fame“ das Programm ab. Im Vorjahr hatten bereits 1.292 Zuschauerinnen und Zuschauer den Weg zu den Queerstreifen gefunden.

Mehrfach sorgten die Queerstreifen dieses Jahr für ausverkauftes Haus im großen Saal des Cinema. So auch beim Eröffnungsfilm „Rafiki“ – mit 167 Zuschauerinnen und Zuschauern der meistgesehen Film des Festivals. „Rafiki“ erzählt die packende Liebesgeschichte zweier junger Kenianerinnen in einem eher homophoben Umfeld. Bei der Bewertung der Filme landete die US-Produktion „1985“ auf dem ersten Platz. Das Melodram thematisiert auf berührende Weise und in schwarz-weiß die letzte Reise eines jungen Aids-Kranken zu seinen nichtsahnenden Eltern. Diesen Film wiederholt das Cinema am Montag, 19. November, um 21.00 Uhr.

Die 21. Queerstreifen finden vom Donnerstag, 7., bis Sonntag, 10. November 2019 statt.

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Queerstreifen 2018: 1. bis 4. November

Die 20. Queerstreifen: Jede Menge verbotene Gefühle und Latin Lovers

Liebe Freundinnen und Freunde der Queerstreifen,

hurra! Unsere Queerstreifen flimmern dieses Jahr bereits zum 20. Mal über die Leinwand! Wir freuen uns, dass wir mit ungebremster Vitalität das Twen-Alter erreicht haben und präsentieren wieder jede Menge brandneue schwule, lesbische und queere Independent-Filme aus aller Welt.

Wir schreiben das Jahr 2018 – aber schwul, lesbisch oder queer zu sein, schafft immer noch jede Menge Probleme. Vor allem, wenn die Familie, die Freunde, die Kollegen nichts von dem oder der Liebsten wissen dürfen. Das Thema „Verbotene Liebe“ zieht sich wie ein roter Faden durch unser Filmangebot: In „Evening Shadows“ soll der junge Fotograf Kartik, der glücklich mit Boyfriend in Mumbai lebt, von seiner traditionellen Brahmanen-Sippe zwangsverheiratet werden. In „Mario“ bricht in einem Schweizer Fußballteam offenes Mobbing aus als sich zwei Spieler allzu nahe kommen. In „Ungehorsam“ beginnt eine verheiratete Frau eine Affäre mit ihrer Jugendfreundin, was die jüdisch-orthodoxe Mischpoke auf keinen Fall erfahren darf. In „If you dare desire“ bleibt zwei lesbischen Frauen in der indischen Provinz die Anerkennung als Paar versagt. Und in „Rafiki“ müssen Kena und Ziki ihre Liebe geheim halten – nicht nur wegen des homophoben Klimas in Kenia, sondern auch wegen der Feindschaft ihrer Väter.

Ein weiterer Schwerpunkt unseres diesjährigen Festivals ist der Filmkontinent Südamerika. So thematisieren die brasilianischen Streifen „Body Electric“ und „Bixa Travesty“ (halb-) dokumentarisch das queere Leben in der Metropole Sao Paulo – anhand des schwulen Mittelklasse-Singles Elias und der schwarzen Transfrau Linn da Quebrada aus den Favelas. Der Berlinale-Abräumer „Die Erbinnen“ aus Paraguay erzählt berührend von der Emanzipation einer Rentnerin, die ihr Leben neu ordnen muss als ihre Partnerin ins Gefängnis kommt. Last, but not least präsentiert das provozierende argentinische Roadmovie „Las hijas del fuego“ drei feurige Latinas, die eine Reise zu ihrer eigenen Sexualität unternehmen.

Eine musikalische Eröffnung (diesmal mit dem Münsteraner Countertenor Chen-Han Lin), ein Sektempfang, ein Kinder- und Familienprogramm, eine Kurzfilmrolle sowie eine Saturday-Night-Party im benachbarten Club „Walk of Fame“ runden unser Programm ab.

Wie im vergangenen Jahr laden wir alle Gäste ein, jeden besuchten Film zu bewerten. Auf diese Weise wollen wir den Publikumsfavoriten ermitteln, außerdem losen wir aus den abgegebenen Votings eine Gewinnerin oder einen Gewinner aus. Als Preis winkt ein Festivalpass für die Queerstreifen 2019.

Das Queerstreifen-Team wünscht anregende Unterhaltung!

Danke für die Zusammenarbeit und Unterstützung an androGym + Antidiskriminierungsstelle der Stadt Münster + Café Classique + Cinema + Die Linse + Fachstelle für Sexualität und Gesundheit – Aids-Hilfe Münster e.V. + Josefine Paul MdL, Grüne + KCM Schwulenzentrum + Lesbenreferat AStA Uni Münster + Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg | International Queer Film Festival + Lesbisch-schwule Filmtage Karlsruhe + queerfilm festival Bremen + Schwulenreferat AStA Uni Münster

PS: Save the date: Die 21. Queerstreifen finden vom 7. bis zum 10. November 2019 statt.

Do 1. Nov. Fr 2. Nov. Sa 3. Nov. So 4. Nov.
14:30 Uhr:
The Cakemaker
15:00 Uhr:
White Rabbit
14:15 Uhr:
If you dare desire
12:00 Uhr:
1985
14:45 Uhr:
Alle sind anders! 2018
16:45 Uhr:
A Womb Of Their Own
14:45 Uhr:
Alle sind anders! 2018
14:00 Uhr:
Dykes, Camera, Action
19:00 Uhr:
Eröffnung mit Chen-Han Lin
18:45 Uhr:
Gewoon Vrienden / Just friends
15:50 Uhr:
Evening Shadow
14:45 Uhr:
Alle sind anders! 2018 – mit Moderation
20:30 Uhr:
Rafiki
20:30 Uhr:
Ungehorsam
18:00 Uhr:
Die Erbinnen
15:30 Uhr:
Best of 29th Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg
22:30 Uhr:
Bixa Travesty
23:00 Uhr:
Body Electric
20:00 Uhr:
Mario
17:30 Uhr:
The Miseducation of Cameron Post
    22:30 Uhr:
Las Hijas del Fuego
19:30 Uhr:
Just Charlie
    ab 22:00 Uhr:
Afterparty
 

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Unter dem Titel QUEER MONDAY finden regelmäßig Filmveranstaltungen im lesbischen schwulen queeren Kontext statt. 

Öffnet internen Link im aktuellen FensterMehr

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Der Flyer zum Download

Eintrittspreise
  • Vorverkauf bis Mi 31. Okt.: 6,50 €
  • ab Do 1. Nov.: 8,00 €
  • 5er-Karte* (5,50 Euro/Karte): 27,50 €
  • Dauerkarte* (4,00 Euro/Karte): 76,00 €

    Reservierungen können nur zu dem gerade gültigen Eintrittspreis abgeholt werden.
20. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Gratis: Lieder und Schampus

Eröffnung mit Chen-Han Lin und Chi-An Huang: The Progress of Love

Do 1. November 2018 · 19:00 Uhr Eintritt frei
:: Spielzeiten  :: bei „Kinoheld“ reservieren und kaufen

In diesem Jahr geht‘s zur Eröffnung der Queerstreifen klassisch zu: Der taiwanesisch-münstersche Countertenor Chen-Han Lin und die wunderbare Pianistin Chi-An Huang bringen fünf Lieder auf die Bühne im Cinema 1 – vom Volkslied bis zur Opernarie. Vier sind Arrangements von Benjamin Britten.

Vorher gibt das Queerstreifen-Team wieder die persönlichen Tipps ab, danach gibt es Sekt!

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www.kinoheld.de

Reservierte Karten
Bitte 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn abholen,
vormittags und zur 15-Uhr-Vorstellung
15 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Öffnungszeiten der Kinokasse
immer 15 Minuten vor der ersten Vorstellung

Montag und Dienstag ab ~17:00 Uhr
Mittwoch bis Samstag ab ~15:00 Uhr
Sonntag ab 10:45 Uhr

Telefonische Kartenvorbestellung
Telefon 0251.30300

Eintrittspreise
€ 8,00 / erm. € 6,50
Premierentag € 5,50
Kinderkino € 4,50

Feiertags keine Ermäßigung,
besondere Preise bei Sonderveranstaltungen

20. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | QueerScope Debütfilmpreis 2018

The Cakemaker

Do 1. November 2018 · 14:30 Uhr
:: Spielzeiten  :: bei „Kinoheld“ reservieren und kaufen

Der Queerscope-Debütfilmpreisträger ist ein sinnlicher Film über Backen, Begierde, Eifersucht und Geheimnisse

Thomas ist ein ausgezeichneter Bäcker. In Berlin betreibt er eine kleine Konditorei, in der er Oren kennenlernt, einen verheirateten israelischen Geschäftsmann. Immer, wenn Oren nach Deutschland kommt, verbringen sie romantische und zutiefst intime Stunden miteinander.

Zurück in Israel verheimlicht Oren sein schwules Leben vor Ehefrau und Sohn. So entsteht eine geheime Leidenschaft zwischen beiden Männern, die sich jedoch nur einmal im Monat sehen. Als Thomas herausfindet, dass sein Liebhaber einen tödlichen Unfall hatte, begibt er sich nach Jerusalem in das koschere Café von Anat, der Witwe Orens. Die beiden verstehen sich von Anfang an blendend. Sie gibt ihm zunächst einen Hilfsjob, später fängt er auch bei ihr an, seine Torten und Plätzchen zu backen. Das ist gut für das Geschäft, stört aber den Bruder von Oren, der dem Deutschen misstraut. Nach und nach dringt Thomas immer tiefer in das ehemalige Leben von Oren ein.

Deutschland/Israel 2017 · R & Db: Ofir Raul Graizer · K: Omri Aloni • Mit Sarah Adler, Tim Kalkhof, Zohar Strauss u.a. · ab 0 J. · engl./hebrä./dt.OmU · 104‘

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20. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Kino für Kinder spezial

Alle sind anders! 2018

Do 1., Sa 3. + So 4. November 2018 · 14:45 Uhr
Am So 4. November mit Moderation

:: Spielzeiten  :: bei „Kinoheld“ reservieren und kaufen

Ein Kinder- und Familienprogramm

Bereits im vierten Jahr zeigen wir ein Kinder- und Familienprogramm, das sich mit Formen des Anders-Seins auseinandersetzt. Auch in diesem Jahr richtet sich unser Programm wieder an Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren. Aber auch ältere Kinder und Erwachsene sind gern gesehen. Alle Filme sind in deutscher Sprache oder kommen ohne Sprache aus. Kleine Anmoderationen am Sonntag erleichtern den Einstieg in die Filme.

Alle Kinder sind anders: Es gibt große Kinder und kleine, dicke und dünne, Kinder mit langen Haaren und mit kurzen. Manche Kinder haben eine dunkle Hautfarbe, andere sind ganz hell. Manche Kinder sind gut in der Schule, andere können gut malen. Manche Kinder haben Mutter und Vater, andere haben zwei Mütter oder zwei Väter oder nur eine davon.

Alle sind eben anders und jeder ist besonders. Und das ist toll, auch wenn es nicht immer ganz einfach ist! Unser Programm mit verschiedenen Kurzfilmen erzählt genau davon.

Welt 2018 · R: verschiedene · ab 6 J. · ca. 80'

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20. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster- Premiere

Rafiki

Do 1. November 2018 · 20:30 Uhr (ausverkauft!)
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Zusatzvorstellung: Fr 2. November 2018 · 14:45 Uhr
Im Rahmen von Queer Monday: Mo 4. Januar 2019 · 21:00 Uhr

Zwei junge Frauen brechen mit den kenianischen Traditionen

Kena und Ziki sind zwei junge Frauen aus Nairobi und beste Freundinnen (auf Suaheli „Rafiki“). Ihre Familien vertreten politisch entgegengesetzte Ansichten und ihre Väter treten sogar bei den Lokalwahlen gegeneinander an. Doch Kena und Ziki halten zusammen und träumen von einer gemeinsamen Zukunft. Als sie sich ineinander verlieben, bekommen sie die Härte der konservativen Gesellschaft zu spüren und müssen sich zwischen Glück und Sicherheit entscheiden.

Der erste ostafrikanische Film, der in Cannes gezeigt wurde, ist in Kenia selbst verboten.

RAFIKI ist »poppig, bunt und modern … ein futuristischer Film, der hoffnungsvoll in die Zukunft blickt und auch das Gemeinsame, das Menschliche in allem sucht. Diese Hoffnung liegt in Ziki und Kena und in der Jugend, die die alten Werte hinterfragt und sich auflehnt gegen die engen Grenzen« (Kino-Zeit).

Kenia 2018 · R: Wanuri Kahiu · Db: Wanuri Kahiu, Jenna Bass · K: Christopher Wessels • Mit Samantha Mugatsia, Sheila Munyiva, Nini Wacera, Charlie Karumi u.a. ab 12 J. · suah./engl.OmU · 82'

Trailer im Original, im Cinema in suah./engl.OmU

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20. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster- Premiere

Bixa Travesty

Do 1. November 2018 · 22:30 Uhr
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Elektro-musikalische Attacke gegen die weiße heteronormative Geschlechterordnung Brasiliens

Als schwarze Transfrau aus den armen Peripherien São Paulos erhebt die Pop-Figur Linn da Quebrada ihre Stimme für die Queers of Colour aus den Favelas. Mit ihrer Jugendfreund*in und Partner*in in Crime, der schwarzen Transfrau und Sängerin Jup de Bairro, performt sie fulminante Konzerte. Ihre zärtliche Seite zeigt sich in privaten Szenen – beim Duschen mit Freund*innen oder beim Kochen mit ihrer Mutter spricht sie über Liebe, Rassismus und Armut.

Es wird zunehmend klar, dass Linn radikale Nacktheit als Mittel zur Unterwanderung von Genderrollen einsetzt. Die Dokumentation zeigt sie in inszenierten Radiointerviews, in denen sie ihre Überzeugungen zu Feminismus und ihrer Transsexualität sprachgewaltig präsentiert: Linn will keine Cis-Frau sein, sondern eine Frau mit Penis, deren Genderidentität nicht an Genitalien gebunden, sondern im stetigen Wandel begriffen ist.

Teddy Award 2018 für den besten Dokumentarfilm!

Brasilien 2018 · R: Claudia Priscilla, Kiko Goifman · Db: Claudia Priscilla, Kiko Goifman, Linn da Quebrada · K: Karla da Costa • Mit Linn da Quebrada, Jup do Bairro, Liniker u.a. · ab 12 J. · port.OmeU · 75'

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20. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster- Premiere

White Rabbit

Fr 2. November 2018 · 15:00 Uhr
:: Spielzeiten  :: bei „Kinoheld“ reservieren und kaufen

Die Protagonistin Sophia nimmt uns mit in ihren Alltag in L.A.

Sophia (Vivian Bang) ist Performance-Künstlerin, Schauspielerin und Künstlerin, die ohne Galerien und Museen, ohne Kurator*innen und Bezahlung auskommen muss. Sie ist US-Amerikanerin mit koreanischer Herkunft, performt in der Öffentlichkeit, im Supermarkt und im Park – immer dabei ihr tragbares Mikrophon. Ihr Geld verdient sie über die Online-Plattform Task Rabbit voll flexibel und prekär mit schlecht bezahlter Care-Arbeit. Als sie Ghana kennenlernt, die selbst Fotografin ist, gerät ihr Fokus ins Wanken.

Zunächst schwebt sie auf Wolke sieben, so schön ist es, Interessen und gesellschaftliche Fragen zu teilen, sich gegenseitig zu bestärken. Als Ghana dann aber plötzlich nicht mehr erreichbar ist, rutscht die Performerin ab in die traurige Realität unerfüllter Liebe. Aus der Box schallt nur noch ein „Fuck you, fuck you“, als sie in die Hand des unerwarteten Boyfriends beißt.

Eine Komödie voll skurriler Wahrheiten.

USA 2018 · R: Daryl Wein · Db: Vivian Bang, Daryl Wein · K: Tyler Beus, Daryl Wein • Mit Vivian Bang, Nico Evers-Swindell, Nana Ghana u.a. · ab 12 J. · engl.OF · 71‘

20. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster- Premiere

A Womb Of Their Own

Fr 2. November 2018 · 16:45 Uhr
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Schwangerschaft jenseits der binären Welt

Welchen Umgang finden Personen, die sich nicht einfach als männlich* oder weiblich* identifizieren, in einer Gesellschaft, die nur diese zwei Identitäten anbietet? Wie erfahren Personen Schwangerschaft, die nicht dieser Binarität entsprechen?

A WOMB OF THEIR OWN präsentiert verschiedene männliche* Personen und ihre Erfahrungen mit der eigenen Schwangerschaft auf eine bedachte und zugleich witzige Art. Die Interviewten lassen die Zuschauenden an ihren eigenen Vorstellungen von Gender, Familie, Schwangerschaft und Elternschaft als nicht binäre männliche* Personen teilhaben. Eine sehr sensibel erzählte Dokumentation über ein nach wie vor – auch in der LGBTIQ*-Community – häufig unsichtbares und somit besonders wichtiges Thema. (Quelle: queerfilmfestival Bremen)

USA 2017 · R, Db & K: Cyn Lubow · ab 12 J. · engl.OmU · 85‘

Trailer im Original, im Cinema in engl.OmU

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20. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster- Premiere

Gewoon Vrienden / Just friends

Fr 2. November 2018 · 18:45 Uhr
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Herzerwärmende romantische Culture-Clash-Komödie aus den Niederlanden

Der verpeilte Medizinstudent Yad zieht nach zu viel Party in Amsterdam zurück ins heimische Almere – seine standesbewussten Eltern sind wenig begeistert. Auch Joris kämpft mit familiären Dämonen – ihn belasten ein toter Vater in einer heimatlosen Urne und eine exzentrische Mutter zwischen Bourbon und Botox. Die beiden süßen Jungs verlieben sich rasch, müssen aber dank ihrer temperamentvollen Großfamilien – die eine muslimisch, die andere jüdisch – noch so manche Klippe umschiffen.

GEWOON VRIENDEN ist ein Fernsehfilm, der bereits vor seiner Ausstrahlung im März 2018 für Aufsehen in unserem Nachbarland sorgte: Die renommierte Regisseurin Annemarie van de Mond zog sich nach Differenzen mit dem Team zurück und untersagte, dass ihr Name in den Credits genannt wurde. Als Verantwortliche erscheint nun Ellen Smit – ein Pseudonym, das zum Einsatz kommt, wenn eine Regisseurin sich von ihrer Produktion distanziert. Ein weltweit praktiziertes Verfahren: In Hollywood genießen die fiktiven Regisseure Alan Smithee und Thomas Lee bereits Kultstatus.

GEWOON VRIENDEN · Niederlande 2018 · R: Ellen Smit aka Annemarie van de Mond · Db: Henk Burger · K: Tjitte Jan Nieuwkoop • Mit Majd Mardo, Josha Stradowski, Jenny Arean, Tanja Jess u.a. · ab 12 J. · niederl.OmU · 78‘

Trailer im Original, im Cinema in niederl.OmU

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20. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster- Premiere

Ungehorsam

Fr 2. November 2018 · 20:30 Uhr
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Eine leidenschaftliche Affäre in der jüdisch-orthodoxen Glaubensgemeinschaft

Ronit, die aus einer jüdisch-orthodoxen Familie kommt, hat ihre Familie vor Jahren verlassen und lebt jetzt allein als Fotografin in New York. Als ihr Vater stirbt, kehrt sie für Trauerfeierlichkeiten nach London zurück. Dort erfährt sie, dass ihre Jugendliebe Esti geheiratet hat. Ronits und Estis Gefühle von damals flammen jedoch wieder auf und sie beginnen eine heimliche leidenschaftliche Affäre. Zwischen den religiösen Traditionen und ihrem eigenen Begehren gerät Esti jedoch in kaum zu überwindende Konflikte.

Sebastián Lelio hat bereits mit Gloria den Silbernen Bären und mit Eine fantastische Frau sogar den Oscar für den besten ausländischen Film gewonnen. Mit Ungehorsam hat er wieder einen spannenden Film und diesmal mit einer hochkarätigen Besetzung gedreht.

„Das Drama mit Rachel Weisz und Rachel McAdams ist kompromisslos, ehrlich und absolut sehenswert“ (L-MAG).

DISOBEDIENCE · Großbritannien/Irland/USA 2017R: Sebastián Lelio · Db: Sebastián Lelio, Rebecca Lenkiewicz · K: Danny Cohen • Mit Rachel Weisz, Rachel McAdams, Alessandro Nivola u.a. · ab 0 J. · engl.OmU · 114'

Trailer im Original, im Cinema in engl.OmU

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20. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster- Premiere

Body Electric

Fr 2. November 2018 · 23:00 Uhr
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Sommer in Sao Paolo. Der 23-jährige Elias arbeitet als Assistent der Geschäftsführerin in einer Großschneiderei

Ein Job mit Überstunden und großer Verantwortung, die in der Ferienzeit aufgrund des Personalmangels sogar zunimmt. Dabei gibt es für ihn noch andere Dinge im Leben: Sex mit tollen Männern, Partys und sich am Strand betrinken. Elias ist eng mit seinem Kollegen Wellington befreundet, der eigentlich davon träumt, als Drag-Performer zu arbeiten. Mit ihm und anderen Mitarbeitern zieht er nach Feierabend um die Häuser. Elias‘ Chef ist davon gar nicht begeistert und fordert von ihm, Arbeit und persönliche Beziehungen besser zu trennen.

Der Debütfilm des brasilianischen Regisseurs Marcelo Caetano zeichnet mit beeindruckender Beiläufigkeit das Porträt eines jungen Mannes, dem nicht das eigene Schwulsein zu schaffen macht, sondern die universelle Frage, was wichtiger ist: die Karriere oder das übrige Leben. Gegenüber dem mühsamen Arbeitsalltag in der Metropole entwirft Body Electric das Bild einer Gruppe von jungen Leuten, die sich über Grenzen des sozialen Standes oder der sexuellen Identität hinweg gegenseitig Halt geben und füreinander da sind.

CORPO ELÉTRICO · Brasilien 2017 · R: Marcelo Caetano · Db: Marcelo Caetano, Gabriel Domingues · K: Andrea Capella • Mit Kelner Macêdo, Lucas Andrade, Welket Bungué u.a. · ab 12 J. · port.OmU · 93'

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20. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster- Premiere

If you dare desire

Sa 3. November 2018 · 14:15 Uhr
In Anwesenheit von Nasima Selim
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Wer zu träumen wagt

Im Februar 2011 nehmen sich in einem kleinen Dorf in West-Bengalen/Indien zwei junge Frauen das Leben, weil sie ihre Liebe zueinander nicht leben konnten. Sie hinterlassen einen Brief, in dem sie Liebe und Anerkennung fordern.

Von dieser wahren Geschichte ausgehend entwickelt der Film eine Vorstellung davon, wie das Leben von Swapna und Shucheta ausgesehen haben könnte, wenn sie zusammen weggelaufen wären. In dieser Fantasie haben die jungen Frauen zwar die ganze Zeit Angst, dass jemand die Wahrheit erfahren könnte, aber sie treffen auf ihrer Reise auch auf freundliche Menschen, die es ihnen ermöglichen, ein gemeinsames Leben aufzubauen.

Der Film zeigt das pralle und kontrastreiche Leben Indiens, Aufnahmen von einsamen Landschaften und von lauten, anstrengenden Großstädten.

Wir freuen uns, zu dieser Veranstaltung einen Gast bei uns begrüßen zu dürfen: Nasima Selim wird zu der Vorstellung anwesend sein und zu Beginn eine kurze Einführung geben. Wir starten etwas früher als im Programm angegeben, schon um 14:15 Uhr. Nasima war an der Filmproduktion beteiligt und hat Musik für den Film geschrieben, außerdem kann sie von der queeren Bewegung aus Kolkata und Westbengalen berichten. Zur Zeit lebt sie in Berlin und lehrt am Institute for Social and Cultural Anthropology an der Freie Universität Berlin.

Indien 2017 · R: Debalina Majumder · Db: Susmita Sinha · K: Argha Biswas • Mit Manisha Adak, Manisha Bilkish, Farha Khatun u.a. · ab 12 J. · engl./bengali.OmeU · 52'

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Filminfos
Internet Movie DB

20. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster- Premiere

Evening Shadow

Sa 3. November 2018 · 15:50 Uhr
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Wie sag ich’s meinen Eltern? Bewegendes preisgekröntes Familiendrama aus Indien

Der junge Fotograf Kartik lebt mit Lover Aman in der Metropole Mumbai, weit entfernt von seiner traditionellen Brahmanen-Familie im Süden des Landes. Als er diese besucht, überrumpelt ihn der autoritäre Vater mit einer arrangierten Ehe. Kartik versucht, sich seiner Mutter anzuvertrauen, mit der er ein inniges Verhältnis pflegt. Aber das Coming-Out hat so seine Tücken …

Homosexualität galt in Indien bislang als ein Verbrechen, das im schlimmsten Fall mit einer lebenslänglichen Haftstrafe bestraft werden konnte. Damit ist es nun vorbei: In einem einstimmigen Urteil kippte der Oberste Gerichtshof Neu-Delhi Anfang September den umstrittenen Paragrafen 377, der gleichgeschlechtliche Liebe unter Strafe stellte. Von diesem Tauwetter profitierte bereits im Vorfeld Regisseur und Homo-Aktivist Sridhar Rangayan: Die indische Zensurbehörde, berüchtigt für ihre Schikanen gegenüber Queerfilmen, winkte EVENING SHADOWS mit nur einer winzigen Änderung und einer Ab-12-Freigabe durch.

Indien 2018 · R: Sridhar Rangayan · Db: Saagar Gupta, Sridhar Rangayan · K: Subhransu • Mit Mona Ambegaonkar, Ananth Narayan Mahadevan, Devansh Doshi u.a. · ab 12 J. · hindi.OmeU · 102'

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20. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster- Premiere

Die Erbinnen

Sa 3. November 2018 · 18:00 Uhr
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Eine Frau beginnt wieder selbstständig zu leben, als ihre Partnerin wegen Überschuldung in Untersuchungshaft kommt

Chela und Chiquita sind schon lange ein Paar, über die Jahre sind sie in ihren Rollen innerhalb der Beziehung erstarrt. Während die extrovertierte Chiquita das gemeinsame Leben organisiert, verbringt Chela die Tage lieber bei gedämpftem Licht hinter ihrer Staffelei. Die finanzielle Lage des Paares ist nicht rosig und zwingt die beiden dazu, Teile ihres geerbten Mobiliars zu verkaufen – selbst, wenn es sich um Erinnerungsstücke handelt. Als Chiquita wegen Überschuldung ins Gefängnis kommt, ist Chela plötzlich auf sich allein gestellt.

Sie kommt auf die Idee, mit ihrem alten Mercedes einen Taxi-Service für wohlhabende ältere Damen aus der Nachbarschaft anzubieten. Beim Chauffieren lernt sie die junge, lebensfrohe Angy kennen und ist fasziniert von ihr. Die Begegnung lockt Chela aus ihrer Passivität und lässt sie ihre eigenen Sehnsüchte neu entdecken …

Berlinale 2018: Silberner Bär – beste Darstellerin, Silberner Bär – Alfred-Bauer-Preis, FIPRESCI-Preis, Teddy Award der Leserjury von Mannschaft.

LAS HEREDERAS · Paraguay/Uruguay/Deutschland/Brasilien/Norwegen/Frankreich 2018 · R: Marcelo Martinessi · Db: Marcelo Martinessi · K: Luis Armando Arteaga • Mit Ana Brun, Margarita Irun, Ana Ivanova u.a. · ab 12 J. · span.OmU · 98'

Trailer im Original, im Cinema in span.OmU

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20. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster- Premiere

Mario

Sa 3. November 2018 · 20:00 Uhr
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Zusatzvorstellung: Mo 12. November 2018 · 21:00 Uhr

Ergreifendes Liebesdrama im Profisportlermilieu

Mario ist zum ersten Mal so richtig verliebt – und das ausgerechnet in Leon, den neuen Mitspieler in seinem Fußballteam! Der neue Mannschaftskamerad ist aus Deutschland zu dem Schweizer Klub gewechselt und nun sogar ein direkter Konkurrent von Mario um einen der begehrten Plätze in der ersten Mannschaft. Doch das ist dem verknallten Mario bald völlig egal.

Während seine Gedanken beim Training ständig um Leon kreisen, werden bald andere Mitglieder des Teams auf die Funken aufmerksam, die zwischen Mario und Leon sprühen. Erste Gerüchte beginnen, die Runde zu machen – und gefährden zu Marios Entsetzen seine Aussichten auf eine Profi-Karriere. Mario und Leon müssen jeder für sich eine Entscheidung treffen, die ihr weiteres Leben bestimmen wird …

Nach den preisgekrönten Filmen Rosie und Fögi ist ein Sauhund erzählt Marcel Gisler in seinem neusten Film eine Liebesgeschichte zwischen zwei Fußballern.

Schweiz 2018 · R: Marcel Gisler · Db: Marcel Gisler, Thomas Hess, Frederic Moriette · K: Sophie Maintigneux • Mit Max Hubacher, Aaron Altaras, Jessy Moravec u.a. · ab 12 J. · dt./schwyzer.OmU · 119'

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Präsentiert von:


androGym

20. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster- Premiere

Las Hijas del Fuego

Sa 3. November 2018 · 22:30 Uhr
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Drei Frauen auf der Reise zu ihrer sexuellen Befreiung

Eher zufällig treffen sich drei Frauen am Ende der Welt in der argentinischen Küstenregion. Gemeinsam begeben sie sich auf eine Reise zurück zu ihren Wurzeln, die in vielerlei Hinsicht ihre Leben verändert.

Dabei lassen sie sich auf eine radikale polyamouröse Veränderung ein. Sie suchen neue Wege von Sexualität und Liebe jenseits von Monogamie und Besitzansprüchen in Beziehungen oder jeglicher Form von Endgültigkeit und Gehorsam. So wird die Reise durch die atemberaubenden Landschaften für die Frauen gleichzeitig ein Trip, bei dem jede von ihnen ihre eigene Freiheit und Sexualität findet. Mit anti-patriarchalen und pornografischen Elementen gelingt Regisseurin Albertina Carri ein provokanter und bildgewaltiger Film, der zugleich sexpositiv, klug und sinnlich ist.

Argentinien 2018 · R: Albertina Carri · Db: Albertina Carri, Analía Couceyro · K: Inés Duacastella • Mit Cristina Banegas, Andres Ciavaglia, Sofía Gala u.a. · ab 18 J. · span.OmeU · 115'

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20. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Die Party

Queerstreifen-Afterparty

Sa 3. November 2018 · ab 22:00 Uhr
Ort: Club „Walk of Fame“, Friedrichstr. 9
VVK im Cinema: 5 Euro · Abendkasse 8 Euro

Die Queerstreifen-Afterparty wird präsentiert von all my friends are criminalz im Club Walk of Fame, Friedrichstraße 9.

Die Crew organisiert seit knapp einem Jahr In- und Outdoorpartys, sammelt Spenden für Betroffene von Repression und unterstützt progressive politische Strukturen und Proteste.

Das AMFAC-DJ-Team wird wie gewohnt eine Vielzahl an Genres abdecken. Ihr könnt euch u.a. freuen auf: Hip-Hop und Trap, Trash und Hits, elektronische Klänge von Techno bis Goa.

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20. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster- Premiere

1985

So 4. November 2018 · 12:00 Uhr
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Zusatzvorstellung: Mo 19. November 2018 · 21:00 Uhr

Ruhiges Drama über ein Familiensystem, das sich der Realität verschließt

Adrian, ein verschlossener junger Mann, kehrt nach über drei Jahren zurück in seine texanische Heimatstadt. Es wird schnell deutlich, dass er ein Geheimnis mit sich herumträgt und er sich durch die lange Abwesenheit von seiner religiös-konservativen Familie distanziert hat. Aber auch alle anderen Familienmitglieder sind ausgelaugt und leben nebeneinander her, erhalten jedoch das Familienbild weiterhin nach außen aufrecht.

Adrian versucht, sich in die ihm zugewiesene Rolle wieder einzufinden, um die Beziehungen aufleben zu lassen. Besonders sein jüngerer Bruder, der in diesem Familiensystem gefangen zu sein scheint, ist auf seine Unterstützung angewiesen. Adrian will eine Verbindung zu ihm herstellen und der große Bruder sein, der er nie sein konnte. Schließlich führt eine Begegnung mit seiner Jugendfreundin dazu, sich seinen ungelösten Problemen zu stellen.

Die intensiven Nahaufnahmen der Familiengespräche und die Inszenierung in Schwarz-weiß verdeutlichen die beklemmende Situation, in der Adrian sich befindet.

USA 2018 · R & Db: Yen Tan · Db & K: Hutch • Mit Jamie Chung, Virginia Madsen, Michael Chiklis u.a. · ab 12 J. · engl.OmU · 85'

Trailer im Original, im Cinema in engl.OmU

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20. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster- Premiere

Dykes, Camera, Action

So 4. November 2018 · 14:00 Uhr
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Eine unterhaltsame Geschichte des lesbischen Films

Lange waren Lesben es gewohnt, im Kino unsichtbar zu sein. Das änderte sich nach Stonewall und mit Beginn der neuen Frauenbewegung. Der Film erforscht das lesbisch-queere Filmschaffen von damals bis heute mit Filmemacherinnen und Kritikerinnen wie Barbara Hammer, Cheryl Dunye, Su Friedrich, Desiree Akhavan oder B. Ruby Rich. Er erzählt vom Aufeinandertreffen von queerem und experimentellem Kino, der Rolle von Aktivismus in lesbischen Künstlerinnenkreisen und natürlich vom niemals endenden Kampf gegen den männlichen Blick. Dabei enthüllen die Filmemacherinnen auch viel Persönliches von der Suche nach sich selbst auf der Leinwand.

DYKES, CAMERA, ACTION! wirkt manchmal wie eine aktualisierte Version von The Celluloid Closet, nur moderner und ohne dessen Trostlosigkeit, denn es macht Spaß, die bewegenden und amüsanten Geschichten einer Gruppe von Frauen zu hören, die das Kino geschaffen haben, das so viele Leben geprägt hat.

USA 2018 · R: Caroline Berler · Db: Caroline Berler · K: Melanie McLean Brooks • Mit Cheryl Dunye, Barbara Hammer, Desiree Akhavan, B. Ruby Rich u.a. · ab 12 J. · engl.OmU · 58'

Trailer im Original, im Cinema in engl.OmU

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20. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Kurzfilmprogramm

Best of 29th Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg

So 4. November 2018 · 15:30 Uhr
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Das Beste von der Elbe

In jedem Jahr öffnen die Queerstreifen eine große bunte Wundertüte mit den besten Kurzfilmen der Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg. Welche Filme das sind, entscheidet sich erst kurz vor Festivalbeginn. Aber eine Qualitätsgarantie können wir ohne Bedenken aussprechen, denn die Auswahl trifft das Hamburger Publikum – und das hat nach 29 Jahren einen erlesenen Geschmack. 15.000 Gäste locken die Lesbisch Schwulen Filmtage Jahr für Jahr im Oktober in den Norden.

Der Hamburger Kurzfilmpreis heißt URSULA. Das stand früher einmal für „Unser reizvollster schwuler und lesbischer Amateurfilm“. Mittlerweile sprengt die große Filmauswahl aber längst diese Kategorien. Hochprofessionelle Kurzfilme sind ebenso dabei wie Handkamera-Arbeiten, Mini-Dramen wechseln sich mit Mini-Komödien ab, Konventionelles mit Experimentellem.

Wir laden alle herzlich ein, die URSULA-Gewinnerinnen und -Gewinner des Jahres 2018 kennenzulernen.

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20. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster- Premiere

The Miseducation of Cameron Post

So 4. November 2018 · 17:30 Uhr
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Intensives Drama nach dem preisgekrönten Roman von Emily M. Danforth

Beim Schulball wird Cameron mit ihrer Freundin Coley auf dem Rücksitz des Autos erwischt. Ihre erzkonservative Tante, bei der sie nach dem Tod ihrer Eltern leben muss, steckt sie daraufhin in ein „Conversion Camp“, ein christliches Umerziehungs-lager, wo sie von ihrer Zuneigung zu Frauen „geheilt“ werden soll. Geleitet wird das Camp vom musterhaften Ex-Schwulen Reverend Rick und seiner Schwester Dr. Lydia Marsh, die die Jugendlichen unter dem christlichen Deckmäntelchen mit einer Mischung aus psychologischer Gehirnwäsche und Manipulation malträtieren.

In dieser toxischen Atmosphäre freundet sich Cameron mit den beiden Leidensgenossen Jane Fonda und Adam Eagle Rock an. Die beiden rebellischen Teenager bilden für Cameron das Gegengewicht zu den Campleitern und gemeinsam versuchen die drei in der traumatisierenden Situation emotional zu überleben und sich aus ihr zu befreien.

Der Film von Desiree Akhavan, bekannt durch Appropriate Behavior, erhielt beim diesjährigen Sundance Film Festival den U.S. Grand Jury Prize.

USA 2018 · R: Desiree Akhavan · Db: Desiree Akhavan, Cecilia Frugiuele · K: Ashley Connor • Mit Chloe Grace Moretz, Sasha Lane, Forrest Goodluck, Jennifer Ehle u.a. · ab 12 J. · engl.OmU · 91'

Trailer im Original, im Cinema in engl.OmU

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20. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster- Premiere

Just Charlie

So 4. November 2018 · 19:30 Uhr
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Berührender Trans-Teenager-Spielfilm

„Einfach Charlie“ sein zu können ist der Wunsch eines 14-jährigen Fußball-Talents. Schwierig ist es nur, weil alle in Charlie einen Jungen sehen, doch sie weiß, dass sie ein Mädchen ist. Ihr Vater unterstützt ihre mögliche Fußballkarriere und ist stolz, als ein Talentsucher Charlie ein begehrtes Fußballstipendium anbietet. Sie will die Anerkennung ihres Vaters, aber der ehemals erfolgreiche Fußballer sieht nur den Sohn, der in seine Fußstapfen treten soll. Doch da sind ja noch ihre Mutter, Schwester und Freundschaften.

Der Regisseurin Rebekah Fortune ist es in diesem emotionalen Spielfilm gelungen, auf berührende Weise Charlies Weg gegen innere und äußere Widerstände zu zeigen, aber auch, welche Solidarität und Hilfe sie erfährt.

Großbritannien 2017 · R: Rebekah Fortune · Db: Peter Machen · K: Karl Clarke • Mit Karen Bryson, Harry Gilby, Scot Williams u.a. · ab 12 J. · engl.OmU · 97'

Trailer im Original, im Cinema in engl.OmU

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Archiv

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Samstag, 22. Dezember 2018
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Dienstag, 25. Dezember 2018
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Freitag, 28. Dezember 2018
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Samstag, 29. Dezember 2018
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Sonntag, 30. Dezember 2018
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Dienstag, 1. Januar 2019
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Mittwoch, 2. Januar 2019
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Sonntag, 13. Januar 2019
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Mittwoch, 16. Januar 2019
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Montag, 21. Januar 2019
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Sonntag, 10. Februar 2019
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Sonntag, 10. März 2019
17:00