Undine

Ab Do 26. März im Wochenprogramm

Christian Petzolds faszinierende Neuinterpretation des Mythos aus dem Berlinale Wettbewerb

Undine (Paula Beer) lebt in Berlin. Ein kleines Appartment, ein Honorarvertrag als Stadthistorikerin, ein modernes. Als ihr Freund (Jacob Matschenz) sie verlässt, bricht eine Welt für sie zusammen. Der Zauber ist zerstört. Wenn ihre Liebe verraten wird, so heißt es in den alten Märchen, muss sie den treulosen Mann töten und ins Wasser zurückkehren, aus dem sie einst gekommen ist Undine wehrt sich gegen diesen Fluch der zerstörten Liebe. Sie begegnet einem Industrietaucher (Franz Rogowski) und verliebt sich in ihn. Es ist eine neue, glückliche, ganz andere Liebe, voller Neugier und Vertrauen. Doch Christoph spürt, dass sie vor etwas davonläuft. Undine muss sich dem Fluch stellen.

»Irgendwann habe ich auch Ingeborg Bachmann gelesen, Undine geht. Das hat mir gefallen, dass da die Undine spricht und nicht irgendwelche Erzähler oder Männer. Da spricht eine Frau. So könnte man einen Film machen, dachte ich, wenn es um die Undine geht, um die Verzweiflung der Undine.« (Regisseur Christian Petzold)

Deutschland/Frankreich 2020 · R & Db: Christian Petzold · K: Hans Fromm • Mit Paula Beer, Franz Rogowski, Maryam Zaree, Jacob Matschenz, Anne Ratte-Polle, Rafael Stachowiak, Julia Franz Richter, Gloria Endres de Oliveira u.a. · 90'

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Schulkino-Filmtipp
Empfohlen ab 10. Klasse
Themen: Liebe, Märchen, Mythologie, Gespenster/Geister/Spuk, Fantasie, Filmsprache
Fächer: Deutsch, Philosophie, Ethik, Kunst, Musik
Ausführliche Hinweise bei Vision Kino

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