Unsere Neustarts ab Do 24. Mai

Der letzte Dalai Lama?:
Ein persönliches Portrait und spirituelles Testament und zeigt den progressiven Versuch einer Versöhnung zwischen alten Traditionen und moderner Wissenschaft

Euphoria:
Ein atmosphärisch dichter, emotionaler und spannender Film mit dunklen Geheimnissen, Lügen und Verrat dreier starker Frauen

In den Gängen:
Beim Anblick eines Gabelstaplers im Supermarkt denken wir in Zukunft an nichts anderes, als an das Meer

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Ab Do 24. Mai im Wochenprogramm:

Der letzte Dalai Lama?: »„Der letzte Dalai Lama?“ ist ein interessanter und lehrreicher, aber auch recht konventioneller biografischer Dokumentarfilm. Er vermittelt das komplexe Bild einer Weltanschauung, die traditionelle religiöse Praktiken mit modernen psychologischen Erkenntnissen verbindet. Ein Glücksfall ist die Musik von Philip Glass und Tenzin Choegyal, die Neoklassik mit traditionellen tibetischen Motiven verbindet. Doch das größte Plus ist und bleibt der Protagonist, dessen Gratwanderung zwischen Ernst und Heiterkeit beschwingt und dessen Philosophie des Mitgefühls und des inneren Gleichgewichts sich nicht von der Hand weisen lässt. « (filmdienst.de) // »« () // »« ()

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In den Gängen: » „In den Gängen“ ist ruhig, poetisch, humorvoll, berührend, niederschmetternd … und vor allem herausragend.« (filmstarts.de) // »In den Gängen ist ein Kammerspiel in weiten Räumen: für Nähe, Distanz und wieder Nähe gibt es in ihm Platz. Mit präziser Mise-en-scène und gerader Linie erzählt, schafft er es, gleichzeitig groß und klein zu wirken. Aus dem Gabelstapler-Slapstick wechselt In den Gängen in die romantische Komödie und geht dann in die Tragik über, die sich an keiner Stelle falsch anfühlt.« (critic.de) // »Die größte Stärke von Thomas Stubers In den Gängen liegt jedoch in seiner grandiosen Figurenzeichnung. Der Regisseur dirigiert gleich ein ganzes Figurenkabinett liebevoller Außenseiter, zumeist Wendeverlierer, die in ihrem Großmarkt irgendwo in Ostdeutschland eine Ersatzfamilie in ihren Mitarbeitern gefunden haben. Dabei werden dem Zuschauer nie mehr Informationen als zwingend nötig gegeben, Konflikte bleiben unausgesprochen, Motivationen können nur erahnt werden.« (cinemaforever.net) // »„IdG“ avancierte zum einsamen, dafür umso strahlenderen Leuchtturm der diesjährigen Berlinale. Liebeswerte Figuren. Großartige Darsteller. Einfallsreiche Regie. Umwerfende Dialoge. Poetische Momente. So entsteht im Mikrokosmos Großmarkt einer der bewegendsten deutschen Filme der letzten Jahre.« (programmkino.de) //

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Euphoria: »Mit ihrem atmosphärisch dichten und emotionalen Mystery-Drama „Euphoria“ umkreist das schwedische Powerduo nun dunkle Familiengeheimnisse, Lügen und Verrat. Zwei einander entfremdete Schwestern versuchen dabei, einander wieder näherzukommen. In diesem Wechselbad der Gefühle überzeugt neben Eva Green nicht zuletzt Schauspiel-Ikone Charlotte Rampling.« (programmkino.de) // »Es ist eine überzeugende Erzählidee, die vor allem deswegen so gut funktioniert, weil das brillante Produktionsdesign von Christian Goldbeck ihr einen optimalen Rahmen bietet: Die geschmackvollen Räume und Gärten sind so perfekt und gefällig ausgestattet, dass sie unterschwellig schon wieder eine gewisse Unheimlichkeit ausstrahlen.« (epd-film.de) // »Alicia Vikander und Eva Green verkörpern dieses Schwesternpaar perfekt. Da ist zum einen eine physische Ähnlichkeit, die sie rein äußerlich glaubhaft wirken lässt. Doch da ist vor allem in ihren Bewegungen und Interaktionen stets der Hinweis auf eine urwüchsige Vertrautheit, die Geschwister auszeichnet.« (kino-zeit.de) //

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Kino Kaffeeklatsch in Kooperation mit dem Seniorenbüro St. Mauritz

Do 24. Mai · 14:30 Uhr: Augenblicke: Gesichter einer Reise
Im Mai mit Joghurt-Grieß-Kuchen mit Erdbeeren und Schokoladen-Pfefferminz- Kuchen im neben*an.

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Jeden vierten Donnerstag im Monat laden wir Menschen in den "besten Jahren" zu einem ausgewählten Film sowie hausgemachten Kaffee und Kuchen zum Sonderpreis. Seniorinnen und Senioren zahlen für den Film 5,20 Euro, für den Film inklusive Heißgetränk und Kuchen 8,00 Euro.

Es stehen Rollstuhl-Plätze zur Verfügung, die Hörbehindertenanlage kann mit Hörgerät oder einem hauseigenen Kopfhörer genutzt werden.

Augenblicke: Gesichter einer Reise: Die Regie-Ikone Agnès Varda und der Streetart-Künstler JR machen sich mit ihrem einzigartigen Fotomobil auf, um Frankreichs Menschen und ihre Geschichten zu entdecken und zu verewigen: In überlebensgroßen Porträts an Fassaden, Zügen und Schiffscontainern. Von der Provence bis zur Normandie widmen sie ihre Kunst den Menschen, voller Herzlichkeit und Humor.

Weitere Informationen :: Karten online reservieren

 

was wäre, wenn …

So 27. Mai · 13:00 Uhr: Le Havre
Diese Veranstaltungsreihe zeigt in verschiedenen Kontexten, auf welche Weise es Menschen gelingt, für einander einzutreten, Verantwortung zu übernehmen, aus Liebe, Mut und Hingabe zu denken und zu handeln. // Mit kurzer Einführung in die Reihe durch Regina Biermann

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Film, Tanz und Literatur zu den Themen Menschlichkeit, Ermutigung und Zukunftsfähigkeit

In der globalen Welt, die zunehmend stärker von Wirtschaft, Medien und Werbung geprägt ist, und damit offen und zugleich subtil Einfluss auf das Denken und Handeln der Menschen ausübt, wird es immer notwendiger, sich gegenseitig zu ermutigen, selber zu sehen und zu hören, selber zu denken und eigene Überzeugungen zu entwickeln.

Wir brauchen Inspiration, um gegen soziale Ungerechtigkeit, gegen eine Bürokratie, die sich um sich selbst dreht, statt für die Menschen da zu sein und gegen die zerstörerischen Kräfte von Korruption, Kapitalismus und Konsumismus aufzustehen. Wir brauchen Ermutigung für die Verteidigung der Würde des Menschen und den Schutz der Natur.

Diese Veranstaltungsreihe zeigt in verschiedenen Kontexten, auf welche Weise es Menschen gelingt, für einander einzutreten, Verantwortung zu übernehmen, aus Liebe, Mut und Hingabe zu denken und zu handeln.

Die Termine:

So 27. Mai · 13:00 Uhr: Le Havre

Mi 30. Mai · 19:00 Uhr: Ich, Daniel Blake

Do 31. Mai · 19:00 Uhr: was wäre, wenn … in der Literatur
im neben*an, Eintritt frei

Mi 6. Juni · 19:00 Uhr: Der Junge mit dem Fahrrad

So 10. Juni · 13:00 Uhr: Nur wir drei gemeinsam

So 20. Mai (Premiere) + So 3. Juni · jeweils 19:00 Uhr: Der Tanz
Kleines Haus im Theater Münster, 18/12 €, www.tanzspektrum.de

Mi 4. Juli · 19:00 Uhr: Jakob, der Lügner

Mo 9. Juli · 20:00 Uhr: Human

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Zusammen mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V.

So 27. Mai · 17:15 Uhr: Der Prinz und der Dybbuk

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Wer war Moshe Waks, der 1904 als Sohn eines armen jüdischen Schmiedes aus der Ukraine geboren wurde und als Prinz Micha? Waszy?ski 1965 in Italien starb? War er ein Wunderkind des Kinos, ein raffinierter Betrüger oder ein Mann, der filmische Illusion und Realität nicht auseinanderhalten konnte? Als Regisseur und Produzent von Hollywood-Filmen in Italien und Spanien schuf Waszy?ski über 40 Filme. Er arbeitete mit Stars wie Sophia Loren, Claudia Cardinale und Orson Welles. Seine eigentliche Obsession aber galt dem Film "Der Dybbuk", bei dem er 1937 Regie führte. Der Film beruht auf einer alten jüdischen Legende, in der eine junge Frau von dem Geist (auf Jiddisch: 'dybbuk') ihrer ersten Liebe heimgesucht wird. Elwira Niewiera und Piotr Roso?owski nehmen in DER PRINZ UND DER DYBBUK Waszy?skis Spur auf und folgen ihm nach Polen, in die Ukraine und die USA, nach Italien, Israel und Spanien. Für ihr faszinierendes Porträt eines menschlichen Chamäleons, das kontinuierlich Namen, Religion, Titel und Länder wechselte, um seine eigene Lebensgeschichte wie ein Filmdrehbuch zu schreiben, wurden die beiden in Venedig mit dem Löwen für den Besten Dokumentarfilm ausgezeichnet. 2017 Venedig, Preis für den besten Dokumentarfilm: Venice Classics Award

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dgb-jugend Münster präsentiert

Mo 28. Mai · 18:00 Uhr: Der lange Abschied von der Kohle
Die Filmemacher Werner Kubny und Petra Neukirchen schlagen in ihrem Dokumentarfilm den Bogen von den 1950er Jahren, als die Kohleförderung ihren Höhepunkt erreichte, bis zum bevorstehenden endgültigen Aus.

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Das Ruhrgebiet und das Ibbenbürener Revier sind in vielerlei Hinsicht „auf Kohle gebaut“. Wenn im Dezember 2018 die letzten Tonnen Steinkohle nach über 150 Jahren Industriegeschichte gefördert und die letzten beiden Zechen geschlossen werden, dann geht viel mehr zu Ende als nur ein großes Kapitel deutscher Industriegeschichte. Der Bergbau hat über viele Jahrzehnte die Landschaft und die Menschen geprägt, ihre Mentalität und Alltagskultur. Die unverkennbare Identität hat auch heute noch, nach langen, harten Jahren des Strukturwandels, viel mit Kohle zu tun. Die Filmemacher Werner Kubny und Petra Neukirchen schlagen in ihrem Dokumentarfilm den Bogen von den 1950er Jahren, als die Kohleförderung ihren Höhepunkt erreichte, bis zum bevorstehenden endgültigen Aus. Der Film erinnert an die Zeit, als der Bergbau der Motor des bundesdeutschen Wirtschaftswunders war und mit der Montanunion zur Keimzelle eines geeinten Europas wurde, an den Beginn der Zechenschließungen, die vielen Kämpfe der Bergleute um den Erhalt ihrer Arbeitsplätze, die Anstrengungen im Bereich Gesundheit und Sicherheit der Bergleute und die Gründung der RAG, deren Aufgabe neben der Steinkohlenförderung es war und ist, die permanente Reduzierung der Standorte ohne soziale Verwerfungen zu bewerkstelligen.

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Queer Monday mit Upla

Mo 28. Mai · 21:10 Uhr: Nobody's Watching
»Ein wunderbar zeitgemäßer Film, der einen tiefen Blick in die Seele eines Mannes auf der Suche nach Zugehörigkeit und Identität gewährt.« (dcacradio.com)

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Nico hat alles aufgegeben: sein Zuhause in Buenos Aires und die Rolle in einer erfolgreichen TV-Serie genauso wie seine langjährige Affäre mit Martín, deren Produzent. In New York wartet ein neues Filmprojekt auf ihn. Doch angekommen im Big Apple, fällt der Dreh ins Wasser und Nico muss sich bald mit Minijobs als Barkeeper und Babysitter durchschlagen, während er bei Freunden auf der Couch wohnt. Einzig seine sexuellen Abenteuer in der schwulen Szene bringen Nico die dringend benötigte Ablenkung. So treibt der Überlebenskünstler zwischen Hoffnung, Einsamkeit und Lust durch eine Großstadt voller Möglichkeiten. Nico muss zwar einsehen, dass er nicht nur seinen Mitmenschen, sondern auch sich selbst etwas vormacht, doch reift in ihm auch die Erkenntnis, dass der tatsächliche Erfolg seiner Reise in der Selbstentdeckung liegen kann…

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Das Cinema an der Warendorfer Straße

Irgendwann war es dann endlich soweit: „Seit heute hat Münster auf einen Schlag drei Kinos mehr! Nach langer Planungsphase, aufreibendem Marsch durch die Genehmigungs-Instanzen und sich in die Länge ziehenden Bauarbeiten „steht" jetzt endlich „Das Cinema" an der Warendorfer Straße. Heiner Pier, der vor über einem Jahr das erfolgreiche Programmkino „Cinema Neuer Krug" aufgeben musste, hat bei der Konzeption seiner drei Theater unter einem Dach keine Kosten und Mühen gescheut: Ein großer und zwei kleinere Kinosäle sind mit der modernsten Technik auf akustischem und optischem Gebiet ausgestattet“, schrieb die WN am Samstag, 31. Januar 1981.

Eigentlich sollte schon viel früher eröffnet werden. In der Ausgabe Dezember 1980 der hauseigenen „Filmzeitung“ war man frustriert: „Nun hat es doch nicht geklappt mit der Cinema-Wiedereröffnung im November.“ Als Eröffnungstermin wurde dann Freitag, der 12. Dezember 1980, genannt (damals begann die Kinowoche noch am Freitag, erst seit August 1985 beginnt unsere Kinowoche donnerstags). Die geplanten Eröffnungsfilme wurden dann im Januar gezeigt: Wut im Bauch, Reggae Rockers, Medea, Der verzauberte Tag, Easy Rider und Kleine Fluchten.

Am 2. Oktober desselben Jahres „zog“ die Kurbelkiste ins Cinema und aus dem kleinen Kino an der Winkelstraße wurde das Dingsbums, das – wie man in der „Filmzeitung“ lesen konnte – ein reines Nachspielhaus werden sollte. Vielleicht meinte Heiner Pier, dass drei Säle genug seien, aber die schon zwei Mal prämierte Kurbelkiste erhalten wollte?

Das Programm war damals eindeutig anders als heute. Es wurde und konnte viel mehr Repertoire gezeigt werden, ja eigentlich wurde fast ausschließlich Repertoire gespielt. Im Mai 1984 verkündete das Cinema voller Stolz: „Zwei Filme haben wir im Programm, die wir als Erstaufführung und im Bundesstart zeigen können.“ Heute spielt das Cinema im Wochenprogramm ausschließlich Neustarts und die in der Regel zum Bundesstart. Damals hingegen war es ganz normal, dass das Cinema immer wieder Harold & Maude, Der Elefantenmensch oder Für Eine Handvoll Dollar brachte und das Publikum freute sich darauf, die Filme immer wieder zu sehen …

Vor 35 Jahren waren die Gästezahlen höher und die Eintrittspreise niedriger. Im März 1983 klagte das Cinema, dass die durchschnittliche Auslastung bei 43 Gästen läge – wir haben heute unter 18 Gäste je Vorstellung. Dafür betrug der durchschnittliche Eintrittspreis 5,30 DM, wir haben heute einen Durchschnittspreis von 6,65 Euro (für die Jüngeren: ungefähr 13,00 DM). Ohne die Lohnunterlagen von 1983 vorliegen zu haben, behaupten wir, dass wir heute einen weitaus besseren Lohn zahlen.

Im gleichen Jahr wurde übrigens aus der „Filmzeitung“ der „CINEMAtograph“. Dazu mehr im nächsten Heft.

Die Filme kommenden Filme

Di 29. Mai 2018 · 20:00 Uhr: Space Is the Place

Di 5. Juni 2018 · 20:00 Uhr: Unter den Brücken

Di 12. Juni 2018 · 20:00 Uhr: The Rocky Horror Picture Show

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Münstersches Filmgut – Premiere

Mi 30. Mai · 18:00 Uhr: Levels of Life
In Anwesenheit der Filmschaffenden

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Deutschland in der Zukunft. Die Kluft zwischen Arm und Reich ist weiter auseinander gegangen. Wer Geld hat, kann ein sorgloses Leben führen. Wer arm ist, verschwindet manchmal spurlos … Als der erfolgsverwöhnte Frank Hoffmann eines Tages vor den Trümmern seiner Existenz steht, sieht er sich mit ungekannten Problemen konfrontiert. Fast vier Jahre haben Schüler und Lehrer des Adolph-Kolping-Berufskollegs mit dem Fachlehrer Christian Lück daran gearbeitet, den aufwändigen 35minüten Spielfilm fertigzustellen. Dabei kam es auch zu verschiedenen Kooperationen, wie zum Beispiel mit der Musikhochschule Münster. Vor dem Film werden verschiedene Kurzfilme gezeigt, unter anderem  das mehrfach prämierte  Musikvideo MURDER SONG von Nadine Rothfuchs und der Kurzfilm DOWN von Katharina Beyer. Dazu gibt es Gesprächsrunden mit den Filmemachern. Das gesamte Programm umfasst circa 70 Minuten. Der Eintritt beträgt 4,- Euro.

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was wäre, wenn …

Mi 30. Mai · 19:00 Uhr: Ich, Daniel Blake
Ken Loach wandelt seine Wut auf ein unmenschliches Sozialsystem in ein Meisterwerk des sozialen Realismus

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Film, Tanz und Literatur zu den Themen Menschlichkeit, Ermutigung und Zukunftsfähigkeit

In der globalen Welt, die zunehmend stärker von Wirtschaft, Medien und Werbung geprägt ist, und damit offen und zugleich subtil Einfluss auf das Denken und Handeln der Menschen ausübt, wird es immer notwendiger, sich gegenseitig zu ermutigen, selber zu sehen und zu hören, selber zu denken und eigene Überzeugungen zu entwickeln.

Wir brauchen Inspiration, um gegen soziale Ungerechtigkeit, gegen eine Bürokratie, die sich um sich selbst dreht, statt für die Menschen da zu sein und gegen die zerstörerischen Kräfte von Korruption, Kapitalismus und Konsumismus aufzustehen. Wir brauchen Ermutigung für die Verteidigung der Würde des Menschen und den Schutz der Natur.

Diese Veranstaltungsreihe zeigt in verschiedenen Kontexten, auf welche Weise es Menschen gelingt, für einander einzutreten, Verantwortung zu übernehmen, aus Liebe, Mut und Hingabe zu denken und zu handeln.

Die Termine:

Mi 30. Mai · 19:00 Uhr: Ich, Daniel Blake

Do 31. Mai · 19:00 Uhr: was wäre, wenn … in der Literatur
im neben*an, Eintritt frei

Mi 6. Juni · 19:00 Uhr: Der Junge mit dem Fahrrad

So 10. Juni · 13:00 Uhr: Nur wir drei gemeinsam

So 20. Mai (Premiere) + So 3. Juni · jeweils 19:00 Uhr: Der Tanz
Kleines Haus im Theater Münster, 18/12 €, www.tanzspektrum.de

Mi 4. Juli · 19:00 Uhr: Jakob, der Lügner

Mo 9. Juli · 20:00 Uhr: Human

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Vorpremiere mit Gast

So 3. Juni · 17:00 Uhr: SPK Komplex
Mit einer Einführung von Dr. David Freis, Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin, Universität Münster

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»Der Film erzählt diese dramatischen Ereignisse auf eine angenehm unaufgeregte Art. Er kommt ohne einen alles erklärenden Off-Text aus und setzt stattdessen auf die Vielstimmigkeit seiner Protagonisten. So entsteht ein schillerndes, manchmal auch widersprüchliches Bild der Ereignisse. « (swr.de) // »Was »SPK-Komplex« in diesem Kontext ­leistet, ist zweierlei. Zum einen macht er jene verhängnisvolle Dynamik zwischen kon­servativem Beharren und progressivem Widerstand sichtbar, die über eine zunehmende Radikalisierung des Konflikts schließlich in eine militante Eskalation mit zahlreichen Todesopfern münden wird. Zum anderen zeigt er die Vernichtung der Inhalte, für die das SPK stand, als durchaus schmerzlichen und durchaus unnötigen ­Verlust. Anders gesagt: Hier wurden gute Ideen einem schlechten Prinzip geopfert.« (epd-film.de) // »ein kluges, ruhiges Kunstwerk. Kroskes filmischer Erzählweise gelingt etwas Seltenes: die Fusion von Intuition und diskretem Respekt mit konkreter, akribischer Recherche. Großartig ist auch der Blick der Kamerafrauen Susanne Schüle und Anne Misselwitz für Szenen und Details, die wie magisch Stimmungen wecken.« (tagespiegel.de) // »Kroske betreibt mit diesem Film nicht nur eine Historiografie der Entstehung, der Entwicklung des SPK. Vielmehr lässt sich sein Film auch als eine Problematisierung der Frage verstehen, wie sich Geschichte darstellt, wenn man auf sie drauf schaut.« (spiegel.de) //

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Dokumentarfilm mit Skype-Gespräch

So 3. Juni · 19:00 Uhr: The Last Pig
Mit Regisseurin Allison Argo im Skype-Gespräch // Mit roots of compassion

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Die eindringliche Dokumentation begleitet einen Schweinebauern während des letzten Jahres seiner Berufsausübung, zeigt sein rückblickendes Hadern mit einem Leben „voller Tod“ und lässt uns in eingestreuten Momenten ruhigen inneren Monologs an seinem wachsenden Gewissenskonflikt teilhaben – ein Konflikt, mit dem er nicht mehr leben möchte.

Die gelassene Erzählgeschwindigkeit des Films erlaubt es, gänzlich in die Welt der Farm abzutauchen und die Eindrücke vom Zusammenleben der intelligenten und vertrauensvollen Schweine in sich aufzunehmen – aber auch die geisterhafte Kälte des Schlachthofes aus Stahl und Stein zu spüren.

Vor der atemberaubenden Kulisse des New Yorker Hinterlandes entfaltet THE LAST PIG eine völlig neue Sicht auf Tierhaltung und wirft entscheidende Fragen über die Moral des Essens auf.

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Sommer-/Renovierungspause

Die Türen von Kino und Gastronomie bleiben vom Do 14. bis Mi 27. Juni 2018 wegen Renovierung geschlossen! Vierzehn Tage lang wird gewerkelt, um dann kurz vor dem 4tel-Fest wieder zu öffnen

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Kamp-Flimmern – Open-Air am Hawerkamp

Do 21. Juni · 20:00 Uhr (Einlass) / Filmstart ca. 22:15 Uhr : The Big Lebowski
Ort: Am Hawerkamp 31 / Eintritt: Abendkasse oder Online-Ticket = € 6,50 (keine Ermäßigungen) // Vorverkauf (im Cinema, Warendorfer Straße 45 bis Mi 20. Juni) = € 4,90 für die ersten 49 Tickets / Wer am Einlass verkleidet als „der Dude“ in einem Bademantel auftaucht, bekommt einen White Russian umsonst.

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Open Air Kino am Hawerkamp | Den ganzen Sommer lang | Jeden Donnerstag

Getränke gibt es vor Ort zu günstigen Preisen. Das Mitbringen von eigenen Getränken ist nicht erwünscht. Dafür kann man ordentlich Grillgut anschleppen!

Grillbenutzung: Das Deutsche Wurst Institut stiftet wie immer Grills, Glut, Saucen, Pappteller und Besteck.

Die Termine im Überblick:

Donnerstag, 21. Juni 2018 The Big Lebowski

Donnerstag, 28. Juni 2018 WEIT. Die Geschichte von einem Weg um die Welt

Donnerstag, 5. Juli 2018 Könige der Welt

Donnerstag, 12. Juli 2018 Isle of Dogs – Ataris Reise

Donnerstag, 19. Juli 2018 The Party

Donnerstag, 26. Juli 2018 Moonlight

Donnerstag, 2. August 2018 Paterson

Donnerstag, 9. August 2018 Shape Of Water – Das Flüstern des Wassers

Donnerstag, 16. August 2018 Uhrwerk Orange

Donnerstag, 23. August 2018 Ex Machina

Donnerstag, 30. August 2018 Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind

Donnerstag, 6. September 2018 Publikumswunschfilm

Weitere Informationen zur Filmreihe

 

Nicht ohne uns!
freigegeben ab 0, empfohlen ab ca. 10 Jahren
Do 24. /Fr 25./ Sa 26.Mai  · jeweils 14:45 Uhr/ So 27. Mai · 15:00 Uhr

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Ich – einfach unverbesserlich 3
freigegeben ab 0, empfohlen ab ca. 8 Jahren
Do 31. Mai/ Sa 2./ So 3. Juni · jeweils 14:45 Uhr

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Die kommenden KinderKino-Termine:

Oh, wie schön ist Panama ab Do 19. Mai

Nicht ohne uns! ab Do 24. Mai

Ich – einfach unverbesserlich 3 ab Do 31. Mai

Hexe Lilli – Die Reise nach Mandolan ab Sa 30. Juni

Gregs Tagebuch 4 - Böse Falle! ab Sa 7. Juli

Amelie rennt ab Sa 14. Juli

Der kleine Vampir (2017) ab Do 19. Juli

Auf dem Weg zur Schule ab Do 26. Juli

Weitere Informationen zum Kinderprogramm gibt es auf der CINEMA-Kino für Kinder-Seite.

 

Mit der Klasse ins Kino: Schulkino im Cinema!

Für Schülerinnen und Schüler haben wir das ganze Jahr über Angebote. Auch für kleinere Gruppen ab ca. 20 Personen öffnen wir schon am Vormittag und bieten individuelle Vorstellungen unserer aktuellen Filme an. Und in den Nachmittagsvorstellungen haben wir bei Voranmeldung für Schulgruppen ermäßigte Eintrittspreise. Bei Interesse an Schulvorstellungen freuen wir uns über Ihren Anruf im Cinema-Büro 0251.30307 oder eine Mail an schulkino(at)cinema-muenster.de.

Einen Überblick über weitere Filme bieten wir auf der Öffnet internen Link im aktuellen FensterSchulkino-Seite

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Bitte 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn abholen,
vormittags und zur 15-Uhr-Vorstellung
15 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

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immer 15 Minuten vor der ersten Vorstellung

Montag und Dienstag ab ~17:00 Uhr
Mittwoch bis Samstag ab ~15:00 Uhr
Sonntag ab 10:45 Uhr

Telefonische Kartenvorbestellung
Telefon 0251.30300

Eintrittspreise
€ 8,00 / erm. € 6,50
Premierentag € 5,50
Kinderkino € 4,50

Feiertags keine Ermäßigung,
besondere Preise bei Sonderveranstaltungen

Wir sind Mitglied bei

Spielplan

Samstag, 2. Juni 2018
14:45
Sonntag, 3. Juni 2018
14:45
17:00
Dienstag, 5. Juni 2018
20:00
Samstag, 9. Juni 2018
14:45
Dienstag, 12. Juni 2018
20:00
Donnerstag, 21. Juni 2018
20:00
Sonntag, 1. Juli 2018
14:45
Mittwoch, 4. Juli 2018
19:00
Donnerstag, 5. Juli 2018
20:00
Samstag, 7. Juli 2018
14:45
Sonntag, 8. Juli 2018
14:45
Montag, 9. Juli 2018
20:00
Samstag, 14. Juli 2018
14:45
Sonntag, 15. Juli 2018
14:45
Donnerstag, 19. Juli 2018
14:45
20:00
Freitag, 20. Juli 2018
14:45
Samstag, 21. Juli 2018
14:45
Sonntag, 22. Juli 2018
14:45
Donnerstag, 26. Juli 2018
14:45
20:00
Freitag, 27. Juli 2018
14:45
Samstag, 28. Juli 2018
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Sonntag, 29. Juli 2018
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Donnerstag, 2. August 2018
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Donnerstag, 16. August 2018
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Donnerstag, 23. August 2018
20:00
Donnerstag, 6. September 2018
20:00