Unsere Neustarts ab Do 4. Dezember
15 Liebesbeweise:
Eine erfrischend andere Geschichte über das Elternwerden – treibend, urkomisch und brillant gespielt
Sentimental Value:
Für SENTIMENTAL VALUE ist Regisseur Joachim Trier („Der schlimmste Mensch der Welt“) nach Oslo zurückgekehrt und hat sich erneut mit seinem Co-Autor Eskil Vogt zusammengetan, um ihre bisher tiefste und komplexeste Geschichte zu erzählen.
Der geheimnisvolle Blick des Flamingos:
Offizielle Einreichung von Chile für die Oscars® 2026 in der Kategorie „Best International Feature Film“
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15 Liebesbeweise:
»„15 Liebesbeweise“ porträtiert leise, scharfsinnig und mit viel Wärme die Facetten moderner Mutterschaft « (
filmstarts.de) // »„15 Liebesbeweise“ ist ein mit Humor und Herz inszenierter Film, erfrischend unangepasst und herausragend gespielt.« (
programkino.de) // »Alice Douards Langfilmdebüt ist ein bemerkenswert dezenter, gar zärtlicher Protestfilm, der zeigt, welche Steine einem lesbischen Elternpaar auch nach der Legalisierung ihrer Liebe in den Weg gelegt werden. Ganz nebenbei lässt sich das Erleben des Paares dabei so gut nachfühlen, dass man als Zuschauer*in selbst eine Beziehung zu diesem fiktionalen Baby aufbaut, das am Ende (Gesetze hin oder her) als Kind zweier liebender Mütter das Licht der Welt erblickt.« (
indiekino.de) // »Eine erfrischend andere Geschichte über das Elternwerden – treibend, urkomisch und brillant gespielt« (
epd-film.de) // »Die entfremdete Beziehung zwischen Céline und deren berühmter Mutter (Noémie Lvovsky) ist ebenfalls ein Kernstück des Plots im Film. Die Geschichte wäre auch sehr gut ohne diesen Erzählstrang ausgekommen, der hauptsächlich dazu dient, zu zeigen, wie viel Persönliches Céline von sich preisgeben muss, einzig um ihre Tochter adoptieren zu dürfen. Dennoch bieten die Momente zwischen Céline und ihrer Mutter schöne Bilder und berühren ebenso wie der Rest des Filmes. Alles in allem also ein absolutes Mustwatch für werdende Eltern und alle, die es (nicht) werden wollen!« (
outnow.ch) // »« () //
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Sentimental Value:
»„Sentimental Value“ überzeugt zwar von der ersten Minute an, dennoch schafft Trier es am Ende noch einmal, sich selbst zu übertreffen und einen Schlusspunkt zu setzen, der einem den Atem raubt und den das Publikum der Viennale zu Recht mit begeistertem Applaus und Jubelrufen bedachte. « (
uncut.at) // »Es sind vor allem die beiden Hauptdarsteller Renate Reinsve und besonders Stellan Skarsgård die überzeugen und aus einem im Ansatz konventionellen Familiendrama einen gelungenen Film über ein schwieriges Tochter-Vater-Verhältnis werden lässt.« (
programmkino.de) // »In der Stille lässt Trier seine Figuren atmen – manchmal schmerzhaft, manchmal wunderschön. Skarsgård und Reinsve liefern zurückhaltende, eindringliche Darstellungen. « (
kino-zeit.de) // »Vor allem die beiden Stars Renate Reinsve und Stellan Skarsgård überzeugen als Tochter-Vater-Gespann, dem es gelingt, seine langjährige Entfremdung auch mit Hilfe der Kunst (möglicherweise) zu überwinden.« (
filmstarts.de) //
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Der geheimnisvolle BLick des Flamengo:
1982: Die zwölfjährige Lidia lebt in Flamingos queerer Familie, die eine Bar am Rande einer kleinen Bergbaustadt in der nordchilenischen Wüste betreibt. Als sich eine unbekannte tödliche Krankheit auszubreiten beginnt, entsteht das Gerücht, sie werde schon durch den Blick eines queeren Menschen auf einen anderen Mann übertragen. Als die Familie beschuldigt wird, der Ursprung der Krankheit zu sein, begibt sich Lidia auf die Suche nach der Wahrheit. Regisseur Diego Céspedes beschreibt DER GEHEIMNISVOLLE BLICK DES FLAMINGOS als teil von ihm selbst und seiner eigenen queeren Geschichte. "Ich bin in einem Vorort von Santiago aufgewachsen. Meine Eltern hatten einen kleinen Friseursalon, in dem drei schwule Männer arbeiteten. Einer von ihnen war Alexo, der Liebling meiner Mutter. Alexo war seit seiner Kindheit allein. Meine Mutter kaufte ihm alle Arbeitsgeräte, damit er arbeiten konnte, und mit der Zeit entstand eine Freundschaft. Nur wenige Jahre später starb er an einer Folgeerkrankung seiner HIV-Infektion. Meine Eltern hatten ein schreckliches Bild von HIV-Infizierten und AIDS-Kranken entwickelt, das mich ängstigte und mit dem ich aufgewachsen bin. Erst als ich mich als schwul geoutet habe und diese ganze queere Welt entdeckte, die so leuchtend, so strahlend ist, und ich viele Menschen mit AIDS kennenlernte, begann ich besser zu verstehen und die Vorurteile zu begreifen, die diese Krankheit umgeben. Auf diesen leuchtenden, strahlenden Teil der Figuren wollte ich mich in meinem Film konzentrieren." Für Céspedes erzählt der Film"gleichgeschlechtliche Liebe als entmenschlichten Mythos und möchte all den wunderbaren Menschen, die durch die HIV-Pandemie ums Leben gekommen sind, das Menschsein zurückgeben. Er zeigt die Mitglieder dieser queeren Familie als liebende Paare, Mütter, Schwestern, deren Leben zerbrochen sein mag, deren Strahlkraft aber niemals versiegt. DER GEHEIMNISVOLLE BLICK DES FLAMINGOS ist Céspedes erster langer Spielfilm. Der Film feierte auf den Filmfestspielen in Cannes im Mai 2025 Weltpremiere in der Reihe Un certain regard und konnte dort den Hauptpreis gewinnen.
Preview mit Gast
Mi 10. Dezember 2025 • 19:30 Uhr:
Holy Meat
Preview mit Regisseurin Alison Kuhn
Ein absurdes Triptychon über Einsamkeit, Verantwortung und die katholische Kirche.
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»Alison Kuhns „Holy Meat“ ist eine freche, christlich angehauchte Provinzkomödie. Bibelfest muss hier niemand sein.« (
filmstarts.de) // »Dass dieses grelle Provinzporträt lange unterhält, liegt vor allem der starken Besetzung. Besonders Bärbel Schwarz und Jeremias Meyer, der zuletzt in der ultraschwäbischen Comedyserie Tschappel mit pointierter Mundart auffiel, steuern treffsicher komische Momente bei.« (
kino-zeit.de) // »... Kuhns Film wohl zu einer ziemlich lustvollen und unterhaltsamen Auseinandersetzung mit den Problemchen der institutionalisierten Religion« (
kino-zeit.de) // »« () // »« () //
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Architektur und Film: Architekturfotografie
So 7. Dezember • 17:00 Uhr:
Soviet Bus Stops
Anschl. Get-Together mit Brezel und Wein im neben*an // Mit der Architektenkammer NRW und des Filmmuseums der Landeshauptstadt Düsseldorf
Die Architekturen in den Ländern der früheren Sowjetunion sind vielfältig.
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Architektur und Film: Architekturfotografie
Architektur ist ein stilles und geduldiges Modell für die Fotografie – lange Belichtungszeiten sind hier kein Problem. Bei der bahnbrechenden Erfindung der Fotografie in der Mitte des 19. Jahrhunderts waren Bauwerke die ersten Motive überhaupt – wie es die ersten Daguerreotypien beweisen.
Architektur mag die Kunst einer körperlichen und sinnlichen Wahrnehmung schlechthin sein, bleibt jedoch oft außerhalb der eigenen Erlebniswelt. Was uns Architektur dennoch näherbringen kann und ihre Rezeption stark beeinflusst, ist die Fotografie. Wenn der lebendige, konkrete Zugang im dreidimensionalen Raum verwehrt ist, bleibt der Weg über die Fotografie, der über zeitliche und räumliche Grenzen hinaus verfügbar ist.
Der Fotografie kommt dabei nicht nur eine dokumentarische Aufgabe zu – ein „Sich- Erinnern“ -, sondern auch eine vermittelnde: Dank der Fotografie lernen wir architektonische Räume und gestaltete Landschaften kennen, als ob wir sie vor Ort gesehen hätten. Manche architektonischen Objekte sind weltbekannt, weil Fotografien sie in das kulturelle Gedächtnis eingeschrieben haben.
Zahlreich sind die Architekturfotograf*innen, vielfältig ihre Herangehensweisen - und aber rar die Dokumentarfilme, die sich ihnen widmen. In unserer Reihe „Architektur und Film“ wollen wir mit dem Schwerpunkt „Architekturfotografie“ einen filmischen Einblick in dieses spezifische, höchst interessante Feld bieten. Es geht um eine Dreiecksbeziehung: Architektur vermittelt über Fotografie vermittelt über Film. Einerseits liegt der Fokus auf Fotograf*innen und Künstler*innen, die für das Genre berühmt sind und es nachhaltig geprägt haben. Andererseits treten die Objekte selbst in den Vordergrund.
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Die Linse: Queer Monday
Mo 8. Dezember · 20:30 Uhr:
Heightened Scrutiny
Eine juristische Auseinandersetzung um das Existenzrecht von trans* Menschen
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Der Film folgt dem Kampf um die Rechte von trans* Personen in den USA: Von einem Tennessee-Gesetz, das geschlechtsangleichende medizinische Versorgung für Jugendliche verbietet, bis zur Verhandlung vor dem Supreme Court, die das diskriminierende Gesetz unter verschärfte Überprüfung (=.Heightened Scrutiny) bringt.
Im Mittelpunkt steht Anwalt Chase Strangio, der als erste trans* Person vor dem Supreme Court eine Klage vertritt. Über ein halbes Jahr begleitet der Film seine Vorbereitungen, persönliche Momente mit Freund:innen oder politische Entwicklungen wie etwa den Trump-Sieg und die zunehmende Homo- und Transfeindlichkeit in den USA. Besondere Einsichten liefern trans* Personen wie die junge Mila, deren Schulversammlung zeigt, wie sehr ihre Identität als trans* Teenager von diesem Gesetz bedroht wird. Medien-Insider:innen verdeutlichen, dass einseitige Berichterstattung und Agenda Setting Hass schüren und die Demokratie gefährden. Ein hochaktueller Einblick in den Kampf für LGBTIQ*-Rechte, Solidarität und die Bedeutung von Gemeinschaft in schwierigen Zeiten.
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Politik & Film
Di 9. Dezember · 20:00 Uhr:
Das weiße Band – Eine deutsche Kindergeschichte
Mit einer Einführung von Felix Petersen // Mit dem Förderverein des Instituts für Politikwissenschaft, in Kooperation mit Presseverein Münster-Münsterland
Michael Hanekes preisgekrönter Film mit Burghart Klaußner als Pfarrer und toxischer Vater vor dem ersten Weltkrieg in einem protestantischen Dorf Norddeutschlands
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Politik & Film im Wintersemester 2025/26
Die Termine im Überblick:
Di 28. Oktober 2025 · 20:00 Uhr: Absolute Giganten
Mit einer Einführung von Svenja Ahlhaus & Max Schulte
Di 11. November 2025 · 20:00 Uhr: Deepwater Horizon
Mit einer Einführung von Anna Meine
Di 25. November 2025 · 20:00 Uhr: She Said
Mit einer Einführung von Ulrike Krause
In Kooperation mit DGB Münsterland und Presseverein Münster-Münsterland
Di 9. Dezember 2025 · 20:00 Uhr:
Das weiße Band – Eine deutsche Kindergeschichte
Mit einer Einführung von Felix Petersen
Di 13. Januar 2026 · 20:00 Uhr:
Starship Troopers
Mit einer Einführung von Marcus Kindlinger & Till Schröter
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Mit Internationalem Jugendverein Münster
Mi 10. Dezember · 18:00 Uhr:
La Haine - Hass
Fast 30 Jahre nach seiner Premiere ist LA HAINE immer noch erschreckend aktuell! Mathieu Kassovitz ("Die purpurenen Flüsse") zeigt schonungslos offen und hoffnungslos das Leben jugendlicher Außenseiter in den Pariser Vororten.
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Es ist irgendein Morgen in irgendeinem Plattenbau in einer Banlieue, einem Vorort von Paris. Es herrscht Ausnahmezustand! Nach einer Nacht voller Gewalt zwischen der Polizei und einer Gruppe Jugendlicher herrscht offener Krieg zwischen beiden Parteien. Ein 16-jähriger ringt mit dem Tod, nachdem er in einem Verhör brutal zusammengeschlagen wurde. Die Jungen Hubert, Said und Vinz stehen an forderster Front im Kampf gegen die Polizei, getrieben vom Hass gegen das System. Es ist ein Tag, der ihr Leben verändern wird.
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Film + Gespräch
Do 11. Dezember · 19:30 Uhr:
Hysteria
Mit Produzent Claus Herzog-Reichel Mehmet
Akif Büyükatalays doppelbödiger, provokanter Verschwörungsthriller spielt mit dem Film-im-Film-Motiv und steckt voller unerwarteter Wendungen.
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» In seiner Dramaturgie führt das Drehbuch die Zuschauenden immer wieder raffiniert auf falsche Fährten und hält uns als Publikum den Spiegel vor, wie sehr wir alle Vorurteile und Klischees, von denen wir uns frei glauben, doch schon längst verinnerlicht haben. Dass der Film mit einem Feuer sowohl beginnt als auch endet, funktioniert als reinigende Katharsis und bitterböse Abrechnung mit der Gesellschaft gleichermaßen. Dazwischen liegt eine spannende Geschichte, ein intensives, von einem starken Ensemble getragenes Drama – und eine Menge zwischenmenschliche, entlarvende und demaskierende Hysterie. « (
fbw-filmbewertung.de) // »Ein bisschen Diskurskino, ein bisschen schwarzhumorige Filmbetriebssatire, und eine ganze Menge filmische Strategien aus dem Spannungs- und Paranoiakino« (
filmstarts.de) // »Fesselnder Thriller mit ernstem Hintergrund« (
ndr.de) // » „Hysteria“ teilt gegen alle und jeden aus, betont lustvoll, bissig und assoziativ. « (
filmdienst.de) // »Keine der Figuren von »Hysteria« ist bloß Träger einer These oder eindeutig positiv oder negativ. So vielschichtig wie der Film sind die Menschen, von denen er erzählt. So trägt der Film auch keine Moral vor sich her und verurteilt nicht, vielmehr beleuchtet er illusionslos die Dynamik des Misstrauens und der Unterstellungen bis in sein genüsslich überzeichnetes, furioses Finale.« (
epd-film.de)
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Film + Gäste
Fr 12. Dezember • 17:00 Uhr:
Ich spürs
Die jungen Regisseure Amechi Oji & Jakob Bey aus Münster und ihre Filmcrew präsentieren ihren Spielfilm über den jungen impulsiven Titus, der sich mit Entscheidungen für seine Freunde auseinander setzten muss.
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ICH SPÜRS erzählt von Titus, einem jungen impulsiven Mann, welcher sich mit seinen Entscheidungen für seine Freunde auseinander setzten muss. Die Handlung beginnt auf einem Parkhausdach, wo Titus mit seinem besten Freund Luca und den beiden Mädchen Amelie und Kathi Gras raucht. Was zunächst wie ein unbeschwerter Abend wirkt, entwickelt sich schnell zu einer Reise durch die inneren Konflikte der Charaktere. Titus versucht, sich durch Lügen und eine aufgesetzte Coolness zu profilieren, doch seine Unsicherheit und Unreife werden immer wieder deutlich. Kathi, die sich lange von der Gruppe distanziert hat, trägt eine schwere Last aus ihrer Vergangenheit, die sie jedoch nicht offen teilt. Amelie hingegen ist zunehmend genervt von Titus impulsiven Verhalten. Die Geschichte nimmt eine düstere Wendung, als Ferdi, ein bedrohlicher Dealer, welcher Titus das Gras verkauft hatte ins Spiel kommt. Er konfrontiert Titus mit der Tatsache, dass das Gras, das er verkauft hat, das Falsche war. Ein Stoff, der mit der Zeit spielt und die Wahrnehmung verzerrt. Titus ignoriert die Warnung und raucht es trotzdem zusammen mit Kathi, was ihn in eine gefährliche Spirale aus surrealen Trips und Konsequenzen führt. Der Film nutzt diese Trips, um die inneren Ängste und Konflikte von Titus und Kathi visuelle darzustellen. Während die Bedrohung durch Ferdi zunimmt, entwickeln sich die Beziehungen innerhalb der Gruppe weiter. Amelie und Luca kommen sich näher, Kathi und Titus nähern sich langsam wieder an. Doch Kathis tragische Vergangenheit, der Verlust ihrer kleinen Schwester Lia und die wachsende Gefahr durch Ferdi werfen dunkle Schatten über die Gruppe. Für Titus beschleunigt sich alles, als er sich den Konsequenzen seiner Entscheidungen stellen muss. Am Anfang wollte er Ferdi noch umgehen sieht aber nach und nach ein, dass er sich ihm stellen muss. Dadurch formt sich sein Charakter. Von früherer Ignoranz gegenüber seinen Problemen hin zur aktiven Konfrontation mit ihnen. Im Finale kommt es zur Konfrontation zwischen Titus und Ferdi auf dem Parkhausdach. Ferdi zwingt Titus, sich seiner Konsequenz zu stellen, während die Zeit erneut eine zentrale Rolle spielt. Titus erlebt Momente aus der Vergangenheit, sieht sich selbst und seine Freunde in anderen Zeitlinien und erkennt, dass er nicht länger vor seinen Problemen weglaufen kann. Die Situation eskaliert, als Kathi und Luca eingreifen, um Titus zu retten. Ferdi wird schließlich überwältigt und Kathi beginnt ihr Trauma verarbeiten zu können.
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Film + Gespräch
So 14. Dezember · 14:15 Uhr:
Im Schatten, im Licht - Filme aus Münster
Mit anschließendem Gespräch mit den Filmemacher*innen
Drei Kurzfilme, drei Perspektiven, ein gemeinsames Thema: Menschlichkeit. Die gezeigten Filme erzählen von einem Obdachlosen, einem Demenzkranken und einem Töpfer – und werfen dabei einen sensiblen Blick auf die Dramatik, Tiefe und Schönheit des Lebens. Die Geschichten stammen von unabhängigen Filmschaffenden aus Münster und zeigen, wie nah große Themen manchmal liegen – mitten in der eigenen Stadt.
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Disposable
Münsteraner Produktionsfirma Butchers & Duchess 2025 – 14 Min
In einer emotionalen Achterbahnfahrt verfolgen wir den Obdachlosen Marco bei seiner nächtlichen Tour durch Münster. Vor einem Kiosk trifft er auf Michelle und Johannes, die ihm ein Bier ausgeben. Zwar sind sie anfangs noch interessiert, wegen seines unangemessenen Verhaltens schnell aber gegen ihn aufgebracht. Aus gutem Grund vertrieben, begegnet er auf dem Heimweg schließlich einer Gruppe Jugendlicher, die ihn grund- und sinnlos zu Tode treten. Doch wer am Ende Schuld an seinem Schicksal trägt, ist eine Frage, mit der dieser Film den Zuschauer allein lässt.
Der Nachbar
Deutschland 2023, R: Asbirg Naranjo – 17 Min
Der Rentner, Herr Kummer, will unbedingt zu einem Weihnachtsfest seiner entfremdeten Familie, die ihn überraschend eingeladen hat. Eine Geschichte über den Verlust der Illusion.
Rüdiger Kummer (74) lebt in einem Mehrfamilienhaus. Langsam schleicht sich eine Krankheit in sein Leben. Er selbst weiß lange Zeit nichts davon. Der ewige Junggeselle lebt zurückgezogen, unterhält sich aber gerne mit den jungen Nachbarn über historische Ereignisse. Der dunkle Monat November macht ihm schwer zu schaffen. Unerwartet ruft ihn sein Bruder an, den er schon lange nicht mehr gesehen hat, und lädt ihn ein, Weihnachten mit ihm und seiner Familie zu verbringen.
Inspiriert von einer wahren Geschichte aus Münster.
The Potter – Vessels of Exploration
Deutschland 2024, R und K: Florian Ropers – 22:30 Min
Dieser poetische Kurz-Dokumentarfilm begleitet den autodidaktischen Keramiker Wilko Korntheuer aus Münster bei seiner Erkundung von Langsamkeit, Intuition und Imperfektion im keramischen Prozess. Indem er das Unerwartete in seine Arbeit einfließen lässt, verwandelt er traditionelle Handwerkskunst in einen stillen Akt der Entdeckung. Ein feinfühliges Porträt über Form, Rhythmus und Hingabe – und über das Entstehen von Objekten, Gedanken und Beziehungen, wenn Kontrolle dem Instinkt weicht.
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Geänderte Öffnungszeiten im Cinema
Mi 24.12. · 10:45 - 13:45 Uhr
Do 25.12. · ca. 14:00 - 20:30 Uhr
Fr 26.12. · ca. 13:00 - 22:00 Uhr
Mi 31.12. · ca. 14:30 - 19:30 Uhr
Do 1.1. · ca. 13:00 - 20:00 Uhr
Familienkino

Hexe Lilli rettet Weihnachten
empf. ab 7 J.
Aus Ärger über ihren kleinen Bruder zaubert Hexe Lilli Knecht Ruprecht herbei. Schon bald bereut sie ihre voreilige Racheaktion.
(6,50 Euro)
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Beim Familienkino im Cinema beträgt der Eintritt 6,50 Euro, und Kinder erhalten am Tag ihres Geburtstages mit einem Elternteil freien Eintritt! Bei größeren Gruppen hat jede zehnte Person freien Eintritt! (nach Voranmeldung)
Die Anfangszeiten können sich nach hinten verschieben. Bitte beachten! Es können auch individuelle Termine vereinbart werden.
Weitere Informationen zum Kinderprogramm gibt es auf der
CINEMA-Kino für Kinder-Seite.
Mit der Klasse ins Kino: Schulkino im Cinema!
Für Schülerinnen und Schüler haben wir das ganze Jahr über Angebote. Auch für kleinere Gruppen ab ca. 20 Personen öffnen wir schon am Vormittag und bieten individuelle Vorstellungen unserer aktuellen Filme an. Und in den Nachmittagsvorstellungen haben wir bei Voranmeldung für Schulgruppen ermäßigte Eintrittspreise. Bei Interesse an Schulvorstellungen freuen wir uns über Ihren Anruf im Cinema-Büro 0251.30307 oder eine Mail an schulkino(at)cinema-muenster.de.
Einen Überblick über weitere Filme bieten wir auf der
Schulkino-Seite
Online Karten kaufen
cineplex.de
Öffnungszeiten der Kinokasse
immer 15 Minuten vor der ersten Vorstellung.
Eintrittspreise
Wähle selbst deinen Eintrittspreise, wir verlangen keinen Nachweis.
Kulturheld*in
11,50 EUR
Basis-Ticket
10,00 EUR
Ermäßigt
8,50 EUR
Familienkino
6,90 EUR
Münster-Pass
6,50 EUR (mit Nachweis)
Unter 16 Jahren
6,90 EUR
(bis 18:30 Uhr)
Donnerstag ist Studitag
6,90 EUR
(für alle, die in Ausbildung jeglicher Art sind)
Arthouse-Sneak
6,00 EUR
(Sneak-Deal 11,00 EUR)
Tickets:
cineplex.de
Bei Sonder- veranstaltungen gelten mitunter besondere Preise.






























