Die Linse: I have a dream – Auf der Suche nach verlorenen Visionen
Palliativstation
So 28. Dezember 2025 • 10:45 Uhr in Zusammenarbeit mit dem Arsenal Berlin
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Wie begegnen Menschen dem eigenen Tod? Und wie kann man schwerstkranken Patienten helfen, der verbleibenden Zeit so viel Lebensqualität wie möglich zu geben? In seinem Langfilmdebüt begleitet Philipp Döring den Alltag auf der Palliativstation des Franziskus-Krankenhaus in Berlin, um diesen Fragen nachzugehen. Nicht um jeden Preis dem Leben mehr Zeit, sondern der verbleibenden Zeit mehr Leben zu geben - das ist ein Grundsatz der Palliativmedizin. Die Lebensqualität des Patienten und sein subjektives Wohlbefinden stehen im Vordergrund. An die Stelle der kurativen Therapie tritt die Symptomkontrolle und die Behandlung von psychologischen, sozialen und spirituellen Problemen. In langen Einstellungen beobachtet der Film die Gespräche und Begegnungen der Ärzte, Pfleger und Therapeuten mit den Patienten und ihren Angehörigen. Die Behandler*innen sehen sich dabei mit komplexen medizinischen, ethischen, psychologischen und juristischen Fragen konfrontiert, auf die es letzten Endes immer nur individuelle Antworten geben kann - denn jeder Mensch muss seinen eigenen Umgang mit dem Sterben finden.
»Döring kommt dem Sterben nah, sehr nah, aber mit ihm auch dem Leben. Sein Film hat Gewicht und beeindruckt, und erdrückt doch unter keiner Schicksalslast. Schnell wird deutlich: Das Leben, es endet wirklich erst mit dem letzten Herzschlag.« (Berlinale Forum, Carolin Weidner)
Deutschland 2025 · R: Philipp Döring · Db: Philipp Döring · K: Philipp Döring · 245'
I Have a Dream – Auf der Suche nach verlorenen Visionen

Unsere offenen, demokratischen Gesellschaften sind zunehmend von populistischen und rechten Ideologien und Parteien bedroht. Uns geht zunehmend das Verbindende verloren. Die schrillsten Stimmen finden am meisten Gehör und differenzierte Betrachtungen finden keinen Platz mehr im öffentlichen Diskurs. Zunehmend macht sich Mutlosigkeit breit und die eigenen Ideale verblassen.
Die Filmreihe will monatlich einen Film präsentieren. Der Fokus ist auf Ideale demokratischer und diverser Kultur gerichtet, auf Kämpfe von Emanzipationsbewegungen, gegen Unterdrückung und Kolonialismus. Die Befreiungskämpfe afrikanischer Länder, die Act Up-Bewegung oder Kampf für Menschenrechte sind zum Beispiel Themen, denen sich Filme der Reihe widmen.
Dabei sind Widersprüche, Ängste, Verluste oder das Scheitern automatisch Gegenstand der Betrachtung. Die Filmreihe soll ermutigen und zum gemeinsamen Austausch einladen. Nach den Filmen gibt es jeweils die Einladung zum Austausch.
Das Kino
Arsenal Berlin begibt sich 2025 auf Wanderschaft, da der Mietvertrag im Filmhaus am Potsdamer Platz ausgelaufen ist. In Zusammenarbeit mit zahlreichen Kulturinstitutionen in Berlin, bundesweit und international entstehen Filmprogramme. Dieses Programm ist eines davon.
Im silent green Kulturquartier in Berlin-Wedding, wo seit 2015 das Archiv des Arsenal untergebracht ist, werden ab 2026 erstmals in seiner Geschichte alle Arbeitsbereiche (Kino, Berlinale Forum / Forum Expanded, Archiv und Verleih) an einem Ort vereint.
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Öffnungszeiten der Kinokasse
immer 15 Minuten vor der ersten Vorstellung.
Eintrittspreise
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Kulturheld*in
11,50 EUR
Basis-Ticket
10,00 EUR
Ermäßigt
8,50 EUR
Familienkino
6,90 EUR
Münster-Pass
6,50 EUR (mit Nachweis)
Unter 16 Jahren
6,90 EUR
(bis 18:30 Uhr)
Donnerstag ist Studitag
6,90 EUR
(für alle, die in Ausbildung jeglicher Art sind)
Arthouse-Sneak
6,00 EUR
(Sneak-Deal 11,00 EUR)
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Bei Sonder- veranstaltungen gelten mitunter besondere Preise.







