Die Linse: Drehbuch Geschichte 2026: Die vierte Gewalt (1)
Civil War
Di 17. März 2026 • 18:00 Uhr
Mit einer Einführung von Thomas Köhler, Villa ten Hompel
Eine Momentaufnahme einer einst undenkbaren Entwicklung, die aktuell beängstigend nah rückt: In Amerika herrscht Bürger*innenkrieg. Das Land ist bis aufs Mark zerrüttet. Die Kriegsjournalisten Lee und Joel werden Zeugen von unvorstellbaren Entwicklungen – denn ein brutaler Konflikt droht ein gänzlich unvorbereitetes Land in Schutt und Asche zu legen.
Intensive und nicht loslassende Bilder nehmen die Zuschauer*innen mit auf eine Reise durch eine düstere Zukunftsvision, mit undenkbaren Folgen… Alex Garland bannt in beeindruckenden Bildern ein zerrüttetes Amerika auf die große Leinwand. Das bedrückend-mitreißende Drehbuch stammt ebenfalls aus seiner Feder.
»Insgesamt würde ich sagen, dass es in diesem Film um Gewaltenteilung geht: Polarisierung, Spaltung, die Art und Weise, wie populistische Politik zum Extremismus führt, wo der Extremismus selbst enden wird und wo die Presse dabei ist. Eines der Dinge, die mich beschäftigen ist, dass es wirklich gute Journalisten gibt, die ausgezeichnete Arbeit leisten. Aber was mich interessiert, … ist, wie wenig Zugkraft sie noch haben. Die Presse kann eines der größten Kontrollorgane jeder Regierung sein. … Sie wird aber teilweise von externen und internen Kräften untergraben und dämonisiert.« (Regisseur Alex Garland)
USA/Großbritannien 2024 · R & Db: Alex Garland · K: Rob Hardy • Mit Kirsten Dunst, Wagner Moura, Nick Offerman, Cailee Spaeny u.a. · ab 16 J. · 108'
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Kulturheld*in
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Ermäßigt
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Unter 16 Jahren
6,90 EUR
(bis 18:30 Uhr)
Donnerstag ist Studitag
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(für alle, die in Ausbildung jeglicher Art sind)
Arthouse-Sneak
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(Sneak-Deal 11,00 EUR)
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Drehbuch Geschichte: Die vierte Gewalt – Journalismus im Film

Sieben Filmforen vom 17.3. bis 12.5.2026
Ob als Kontrollinstanz politischer Macht, Dokumentation von Krisen und Kriegen oder als Motor von Skandalisierung – Journalismus prägt unser Bild von der Welt. Die diesjährige Filmreihe „Drehbuch Geschichte“ beleuchtet, wie unterschiedlich diese Rollen im Kino dargestellt werden und wie sie sich in den letzten Jahrzehnten verändert haben: zwischen investigativer Aufklärung, politischem Druck, moralischen Dilemmata und der Versuchung der Sensation, wenn Nachrichten zur Ware werden.
Die ausgewählten Filme spannen einen Bogen von klassischen Werken über politische Drama- und Dokumentarformate bis zu aktuellen Produktionen. Gemeinsam zeigen sie, wie Journalismus in Extremsituationen funktioniert – und manchmal versagt. Ein Panorama journalistischer Rollenbilder und Herausforderungen.
Alle Filme werden durch Fachleute eingeführt. Im Anschluss an die Vorführungen besteht Gelegenheit zu Gesprächen und Diskussionen.
Herzlich laden wir Sie dazu ein, mit uns den Einfluss von Medien auf Politik, Öffentlichkeit und persönliche Lebenswege kritisch zu hinterfragen – und sich bewusst zu machen, wie sehr unsere Wahrnehmung von Ereignissen von denjenigen geprägt wird, die darüber berichten.
LWL-Medienzentrum für Westfalen Volksbund
Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. – Bezirksverband Westfalen
Geschichtsort Villa ten Hompel
LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte
LWL-Literaturkommission für westfalen
Die Linse e.V.







