Frankreich in 1980er Jahren. Als die 13-jährige Alpha mit einem selbstgeritzten Tattoo auf dem Arm nach Hause kommt, gerät ihr Leben aus den Fugen. Ausgerechnet da taucht ihr Onkel Amin auf, der keinerlei Angst vor dem Tod zu haben scheint.

Wie ein Traum in einem Traum: Nach TITANE und RAW beschreitet Goldene- Palme-Gewinnerin Julia Ducournau auch mit ALPHA neue, visionäre Wege und untermauert ihren Ruf als eine der radikalsten Filmemacherinnen unserer Zeit. Ihr gelingt ein fiebriges und gleichzeitig zärtliches Werk von großer emotionaler Wucht, das von der (Un-)Möglichkeit erzählt, geliebte Menschen loszulassen. Neben Nachwuchstalent Mélissa Boros beeindrucken Golshifteh Farahani (PATERSON) und vor allem Tahar Rahim (UN PROPHÈTE) mit außergewöhnlichen Leistungen. ALPHA feierte seine Weltpremiere im Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes.

Regisseurin Julia Ducournau über den Film:
"Zunächst einmal ist unsere Beziehung zu unseren Elternteilen sehr unterschiedlich. Was mir tatsächlich auffällt, ist, dass ich nie die Möglichkeit hatte, beide Elternteile gemeinsam zu erkunden. In meinen Filmen habe ich mich noch nie mit einer Situation mit zwei Elternteilen auseinandergesetzt. In den ersten beiden Filmen habe ich mich auf die Vaterfigur konzentriert. Insbesondere bei TITANE hatte ich das Gefühl, das hier alles gesagt ist, was ich zu sagen hatte. Auf der anderen Seite ist die Mutter. Und der Umgang mit dieser Bindung zur Mutter ist unglaublich schwierig. Das konnte ich auch schon bei anderen Filmemacherinnen und Filmemachern beobachten. ALPHA ist eigentlich ein Projekt, über das ich schon seit Jahren nachdachte, mir aber überlegte, es erst später in Angriff zu nehmen. Ich hatte das Gefühl, noch nicht reif genug zu sein, um es anzugehen. Ich brauchte noch mehr Zeit. Aber die Umstände gaben mir das Gefühl, dass ich den Film sofort machen musste. Bei Müttern hat man es mit einer viel tieferen Art der Emanzipation zu tun. Es geht um mehr als nur darum, sich von den Erwartungen der Eltern zu befreien oder ihre Anerkennung zu suchen. Es geht darum, sich aus einer symbiotischen Beziehung, einer Verschmelzung, zu befreien. Und das trifft in diesem Fall besonders zu, da die betreffende Mutter völlig selbstaufopfernd ist. Die Figur ist nicht nur Alphas Mutter. Sie ist eine Mutter mit großem „M“. Sie ist eine Mutter für ihre Patienten, für Alphas Bruder Amin, für die gesamte Menschheit. Ihr mütterlicher Instinkt reicht über die ganze Welt. Sich davon zu lösen, ist unglaublich schwer.“

Frankreich/Belgien 2025 · R: Julia Ducournau · Db: Julia Ducournau · K: Ruben Impens • Mit Tahar Rahim, Golshifteh Farahani, Mélissa Boros, Finnegan Oldfield, Emma Mackey · ab 16 J. · franz.OmU + dF · 128'

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