Zappenduster - Monsters in the Closet
Thelma
Fr 8. Mai 2026 · 22:30 Uhr
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Die schüchterne Thelma verlässt ihr streng religiöses und konservatives Elternhaus in der ländlichen Idylle der norwegischen Wälder, um in Oslo zu studieren. Als sie auf dem Campus ihre Kommilitonin Anja kennenlernt, entwickelt sich zwischen den beiden eine starke Anziehungskraft. Zum ersten Mal in ihrem Leben genießt sie die Zwanglosigkeit der Jugend, feiert Partys und entdeckt ihre Weiblichkeit. Doch plötzlich erlebt Thelma epilepsieartige Anfälle und es beschleicht sie der Verdacht, dass mit ihrem Befreiungsschlag auch übersinnliche Fähigkeiten freigesetzt wurden, die in ihrer Familiengeschichte tief verwurzelt sind.
Auf visueller Ebene besticht der norwegische Oscar®-Beitrag als meisterhafte Verneigung vor dem Kino der 80er Jahre. Getragen von der fantastischen, jungen Hauptdarstellerin Eili Harboe entwirft THELMA übernatürliches Kino zwischen faszinierender Bilderpracht und entfesselter Symbolsprache.
Norwegen, Frankreich, Dänemark, Schweden 2017 · R: Joachim Trier · Db: Eskil Vogt, Joachim Trier · K: Jakob Ihre • Mit Eili Harboe, Kaya Wilkins, Henrik Rafaelsen · ab 12 J. · 116'
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Kulturheld*in
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Basis-Ticket
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Ermäßigt
8,50 EUR
Familienkino
6,90 EUR
Münster-Pass
6,50 EUR (mit Nachweis)
Unter 16 Jahren
6,90 EUR
(bis 18:30 Uhr)
Donnerstag ist Studitag
6,90 EUR
(für alle, die in Ausbildung jeglicher Art sind)
Arthouse-Sneak
6,00 EUR
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Zappenduster - Monsters in the Closet

Lesbische Vampire, Körperhorror und das monströse „Andere“
Queerness und Horrorfiktion haben seit jeher eher ein kompliziertes Verhältnis zueinander: Historisch gesehen frauen-, homo- und transfeindlich, war das Genre gleichzeitig (oft ungewollt) feministisch und bot Raum für alternative Deutungen. Bekannte Motive, wie das widerstandsfähige „Final Girl“, Körperhorror, kostümierte Schurk*innen oder Monster, die im Verborgenen lauern, rufen Momente unheimlicher Vertrautheit und emotionaler Verbundenheit hervor. Dennoch liegt die Verantwortung oft bei Zuschauenden selbst, gezielt nach Charakteren und Szenen zu suchen, die persönliche Erfahrungen queerer Menschen in unserer Welt widerspiegeln.
Die Reihe „Monsters in the Closet“ wurde von Harry M. Benshoffs gleichnamigem Buch und „It Came from the Closet: Queer Reflections on Horror“ inspiriert. Letztere Sammlung umfasst 25 Essays queerer und trans* Autor*innen, die persönliche Beziehungen zu missverstandenen Monstern reflektieren und Parallelen zu gelebten Erfahrungen ziehen.







