Zappenduster - Monsters in the Closet | in Kooperation mit dem filmclub Münster, gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW
I Saw the TV Glow
Fr 5. Juni 2026 · 22:30 Uhr
Mit Einführung von Charlie Mio Marlin (Musiker*in & Journalist*in) & Jörg Albrecht (Burg Hülshoff – Center for Literature)
Hier Karten kaufen (cineplex.de)
Jane Schoenbrun lässt zwei einsame adoleszente Figuren in die magische Welt einer Fernsehserie eintauchen.
Der junge Owen führt ein zurückgezogenes und unaufgeregtes Leben in einer Vorstadt. Eines Tages trifft er auf eine*n Mitschüler*in, welche*r ihm die TV- Serie „The Pink Opaque“ zeigen möchte. Aus anfänglicher Faszination entwickelt sich zunehmend eine Obsession. Während die Zeit ununterbrochen voranschreitet, taucht Owen immer tiefer in die Serie ein, bis die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwimmen.
Mit „I Saw The TV Glow” hat Jane Schoenbrun einen Film geschaffen, welcher existenziellen Horror mit einer metaphorischen Aufarbeitung von Transgender- Identität vermischt. Getränkt in nostalgischen Bildern und begleitet von einem einnehmenden Soundtrack entsteht eine einzigartige filmische Erfahrung, welche die Angst vor Zeitverlust sowie das Gefühl, im eigenen Leben gefangen zu sein, auf bedrückende Weise darstellt.
Großbritannien/USA 2024 · R: Jane Schoenbrun · Db: Jane Schoenbrun · K: Eric Yue • Mit Justice Smith, Jack Haven, Ian Foreman, Fred Durst u.a. · ab 16 J. · 100'
Online Karten kaufen
cineplex.de
Öffnungszeiten der Kinokasse
immer 15 Minuten vor der ersten Vorstellung.
Eintrittspreise
Wähle selbst deinen Eintrittspreise, wir verlangen keinen Nachweis.
Kulturheld*in
11,50 EUR
Basis-Ticket
10,00 EUR
Ermäßigt
8,50 EUR
Familienkino
6,90 EUR
Münster-Pass
6,50 EUR (mit Nachweis)
Unter 16 Jahren
6,90 EUR
(bis 18:30 Uhr)
Donnerstag ist Studitag
6,90 EUR
(für alle, die in Ausbildung jeglicher Art sind)
Arthouse-Sneak
6,00 EUR
(Sneak-Deal 11,00 EUR)
Tickets:
cineplex.de
Bei Sonder- veranstaltungen gelten mitunter besondere Preise.
Zappenduster - Monsters in the Closet

Lesbische Vampire, Körperhorror und das monströse „Andere“
Queerness und Horrorfiktion haben seit jeher eher ein kompliziertes Verhältnis zueinander: Historisch gesehen frauen-, homo- und transfeindlich, war das Genre gleichzeitig (oft ungewollt) feministisch und bot Raum für alternative Deutungen. Bekannte Motive, wie das widerstandsfähige „Final Girl“, Körperhorror, kostümierte Schurk*innen oder Monster, die im Verborgenen lauern, rufen Momente unheimlicher Vertrautheit und emotionaler Verbundenheit hervor. Dennoch liegt die Verantwortung oft bei Zuschauenden selbst, gezielt nach Charakteren und Szenen zu suchen, die persönliche Erfahrungen queerer Menschen in unserer Welt widerspiegeln.
Die Reihe „Monsters in the Closet“ wurde von Harry M. Benshoffs gleichnamigem Buch und „It Came from the Closet: Queer Reflections on Horror“ inspiriert. Letztere Sammlung umfasst 25 Essays queerer und trans* Autor*innen, die persönliche Beziehungen zu missverstandenen Monstern reflektieren und Parallelen zu gelebten Erfahrungen ziehen.




