Zappenduster - Monsters in the Closet
Die Haut in der ich wohne
Fr 19. Juni 2026 · 22:30 Uhr
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Grotesker und faszinierender Thriller mit Horrorelementen von Pedro Almodóvar
Roberto Ledgard (Antonio Banderas) ist eine Ikone der plastischen Chirurgie. In seiner privaten Schönheitsklinik geht er allerdings einem bizarren Zeitvertreib nach: Einzige Patientin ist eine junge Frau, die Ledgard gegen ihren Willen festhält und immer weiter perfektionieren will, doch gewisse Hautkomponenten wollen ihm einfach nicht gelingen. Als sich eines Nachts der lange verschwundene Sohn von Ledgards Haushälterin Zugang verschafft und dabei nichts Gutes im Schilde führt, wird eine tragische Kette von Ereignissen ausgelöst.
Spanien 2011 · R: Pedro Almodovar • Mit Antonio Banderas, Elena Anaya, Marisa Paredes u.a. · ab 16 J. · 121'
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Eintrittspreise
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Kulturheld*in
11,50 EUR
Basis-Ticket
10,00 EUR
Ermäßigt
8,50 EUR
Familienkino
6,90 EUR
Münster-Pass
6,50 EUR (mit Nachweis)
Unter 16 Jahren
6,90 EUR
(bis 18:30 Uhr)
Donnerstag ist Studitag
6,90 EUR
(für alle, die in Ausbildung jeglicher Art sind)
Arthouse-Sneak
6,00 EUR
(Sneak-Deal 11,00 EUR)
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Zappenduster - Monsters in the Closet

Lesbische Vampire, Körperhorror und das monströse „Andere“
Queerness und Horrorfiktion haben seit jeher eher ein kompliziertes Verhältnis zueinander: Historisch gesehen frauen-, homo- und transfeindlich, war das Genre gleichzeitig (oft ungewollt) feministisch und bot Raum für alternative Deutungen. Bekannte Motive, wie das widerstandsfähige „Final Girl“, Körperhorror, kostümierte Schurk*innen oder Monster, die im Verborgenen lauern, rufen Momente unheimlicher Vertrautheit und emotionaler Verbundenheit hervor. Dennoch liegt die Verantwortung oft bei Zuschauenden selbst, gezielt nach Charakteren und Szenen zu suchen, die persönliche Erfahrungen queerer Menschen in unserer Welt widerspiegeln.
Die Reihe „Monsters in the Closet“ wurde von Harry M. Benshoffs gleichnamigem Buch und „It Came from the Closet: Queer Reflections on Horror“ inspiriert. Letztere Sammlung umfasst 25 Essays queerer und trans* Autor*innen, die persönliche Beziehungen zu missverstandenen Monstern reflektieren und Parallelen zu gelebten Erfahrungen ziehen.




