Zappenduster - Monsters in the Closet
Frankenhooker
Fr 3. Juli 2026 · 22:30 Uhr
Mit Einführung von Anna Wiehle
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Horror-Pulp von Kultregisseur Frank Henenlotter ("Basketcase")
Bei einem tragischen Unfall kommt die Verlobte des Hobbychirurgen Jeffrey Franken ums Leben. Nur Elizabeths Kopf kann er retten. Wild entschlossen sie wiederzubeleben, bastelt Jeffrey aus Körperteilen von Sexarbeiter*innen seine ''neue'' Elizabeth und haucht ihr dank eines Serums und viel Elektrizität wieder Leben ein. Doch Elizabeth zieht es dank Ihrer Ersatzteile zurück auf den Straßenstrich, für ihre Freier ein elektrisierende aber leider auch tödliche Erfahrung.
USA 1990 · R: Frank Henenlotter · Db: Frank Henenlotter, Robert Martin · K: Robert M. Baldwin • Mit Joanne Ritchie, James Lorinz, Patty Mullen u.a. · ab 16 J. · OmU · 85'
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Eintrittspreise
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Kulturheld*in
11,50 EUR
Basis-Ticket
10,00 EUR
Ermäßigt
8,50 EUR
Familienkino
6,90 EUR
Münster-Pass
6,50 EUR (mit Nachweis)
Unter 16 Jahren
6,90 EUR
(bis 18:30 Uhr)
Donnerstag ist Studitag
6,90 EUR
(für alle, die in Ausbildung jeglicher Art sind)
Arthouse-Sneak
6,00 EUR
(Sneak-Deal 11,00 EUR)
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Zappenduster - Monsters in the Closet

Lesbische Vampire, Körperhorror und das monströse „Andere“
Queerness und Horrorfiktion haben seit jeher eher ein kompliziertes Verhältnis zueinander: Historisch gesehen frauen-, homo- und transfeindlich, war das Genre gleichzeitig (oft ungewollt) feministisch und bot Raum für alternative Deutungen. Bekannte Motive, wie das widerstandsfähige „Final Girl“, Körperhorror, kostümierte Schurk*innen oder Monster, die im Verborgenen lauern, rufen Momente unheimlicher Vertrautheit und emotionaler Verbundenheit hervor. Dennoch liegt die Verantwortung oft bei Zuschauenden selbst, gezielt nach Charakteren und Szenen zu suchen, die persönliche Erfahrungen queerer Menschen in unserer Welt widerspiegeln.
Die Reihe „Monsters in the Closet“ wurde von Harry M. Benshoffs gleichnamigem Buch und „It Came from the Closet: Queer Reflections on Horror“ inspiriert. Letztere Sammlung umfasst 25 Essays queerer und trans* Autor*innen, die persönliche Beziehungen zu missverstandenen Monstern reflektieren und Parallelen zu gelebten Erfahrungen ziehen.




